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Siegfried
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Re:

von Siegfried (15.01.2013, 22:41)
Monika K. hat geschrieben:
Denn wenn man sich mal die Mühe macht und meinem Link folgt, findet man weiter unten folgende Ausnahme:


Genau das ist der Unterschied. Du stellst deine Ansicht vor und belegst sie mit einer entsprechende Quelle. Sehr gut! thumbbup

Andere behaupten, diese "wegen"-Formulierung sei teilweise falsch oder ganz falsch. Ohne jede Quelle. Und wenn jemand nach Belegen oder Quellen fragt, kommt ... heiße Luft.

Das trifft ja nicht nur hier bei der "wegen"-Geschichte zu, sondern auch an anderen Stellen, wie etwa in einem anderen Trööt, wo es um einen Verlag mit angeblich nichtigen Vertragsbedingungen geht. Fragt man nach, kommt ... heiße Luft!

That's all ... deshalb beömmeln wir uns oder veranstalten Hexenjagden. cheezygrin cheezygrin cheezygrin

holz
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Re:

von holz (16.01.2013, 08:42)
:wink:
Zuletzt geändert von holz am 16.01.2013, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (16.01.2013, 08:46)
Siegfried hat geschrieben:
That's all ... deshalb beömmeln wir uns oder veranstalten Hexenjagden. cheezygrin cheezygrin cheezygrin


Ich bin seit etwa einem Jahr dabei und kann in einem gewissen Rahmen nachvollziehen, dass man hier nach einer Weile Frust schiebt. Aber ein Forum lebt von konstruktiven und nicht von destruktiven Beiträgen. Momentan gibt es eine Textvorstellung, deren Verfasserin wörtlich um "Hilfestellung" bittet. Isautor und yggdrasil haben sich die Zeit genommen, die Geschichte zu lesen und eine persönliche Einschätzung abzugeben. Dafür hat sicherlich nicht jeder Zeit. Aber wenn ich dann sehe, dass zeitgleich die Forenprominenz sich hier ausführlich austobt und einem Mitglied, bei dem ohnehin Hopfen und Malz verloren ist, so viel Aufmerksamkeit schenkt, dann verstehe ich wirklich nicht, nach welchem Schema ihr eure Prioritäten setzt. Bei manchen Mitgliedern habe ich inzwischen sogar den Eindruck, dass sie nur noch zum Meckern und für Eigenwerbung ins Forum kommen. Bin ich die Einzige, die das unheimlich schade findet? Ich werde nachher zu der Textvorstellung meine Meinung als Leserin abgeben. Da ich Satirikerin bin, kann ich leider nicht mit einer Einschätzung als Romanautorin dienen. Dafür ignoriere ich den DKZV-Thread, denn die Diskussion um des Kaisers Bart langweilt mich inzwischen doch sehr. Deshalb verkniff ich mir dort auch die Anmerkung, dass bei Gesetzesänderungen bisher gültige Vertragsklauseln plötzlich nichtig werden können. Denn eigentlich interessiert das doch keinen, oder? Die wollen da ohnehin nur Dampf ablassen. Je weniger Aufmerksamkeit dieser Thread von den Forenstammgästen bekommt, desto seltener verdrängt er interessantere Themen von den Top-Plätzen.

Ich finde es übrigens gut, dass Roman2013 sich einen Co-Autor suchte. Und das meine ich völlig ironiefrei. Es ist doch eigentlich sehr clever, wenn jemand seine eigenen Unsicherheiten erkennt und sich Unterstützung sucht. Ich hoffe, dass er jemanden gefunden hat, der mehr mitbringt als nur ein großes Selbstbewusstsein. Ich wünsche dem Projekt jedenfalls viel Erfolg!
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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mtg
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Re:

von mtg (16.01.2013, 09:06)
Monika K. hat geschrieben:
Forenprominenz

Solange im Forum mit dieser Denke »gearbeitet« wird, kann und wird sich gar nichts ändern. Mit diesen Formulierungen und der dahinter stehenden Denke erreichst Du nur, dass die »alten Hasen«, die über ein gerüttelt Maß an Wissen verfügen, irgendwann keine Lust mehr haben, Kenntnisse weiter zu geben. Wenn Du schon Konstruktivismus einfordest, warum lebst Du selbst dann das destruktive Verhalten so offen aus? Du schreibst in fast jedem Posting, was Du alles nicht kannst ... wäre es nicht endlich angebracht, auch hier einmal positiv und konstruktiv zu arbeiten und Dich mit Deinen unbestreitbar vorhandenen Fähigkeiten einzubringen?

Monika K. hat geschrieben:
Bei manchen Mitgliedern habe ich inzwischen sogar den Eindruck, dass sie nur noch zum Meckern und für Eigenwerbung ins Forum kommen.

Ich entsinne mich, dass Mitglieder versucht haben, »hintenrum« Stimmung gegen andere zu machen, die sie sie zur angeblichen »Forenprominenz« zählen ... aber zun Glück kläglich gescheitert sind. Ist das etwa besser?

Monika K. hat geschrieben:
denn die Diskussion um des Kaisers Bart langweilt mich inzwischen doch sehr.

Auf Einzelschicksale wird keine Rücksicht genommen. Wenn Dich etwas langweilt, bist Du nicht verpflichtet, Stellung zu nehmen. Es ist Deine freie Entscheidung! Aber überlass' den anderen bitte ihre ebenso freie Entscheidung über ihr Verhalten selbst. Du bist nicht die Forenmutti, auch wenn Du Dich manchmal so gerierst ...

Es gibt - trotz des Kaisers Bart - immer noch zu viele, die auf DKZV hereinfallen, aber nicht erkennen, wo das eigentliche Problem liegt. Und solange wird es immer wieder diese Themen geben. Gebetsmühlen lassen sich nun mal nicht »per ordere mufti« abschaffen ...

Monika K. hat geschrieben:
Die wollen da ohnehin nur Dampf ablassen.

Pauschalurteile und Vorverurteilungen helfen seltenst.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (16.01.2013, 09:13)
"Forenprominenz" war von mir nicht beleidigend gemeint. Tauscht es in Gedanken einfach gegen "alte Hasen" aus, wenn der Begriff für weniger verfänglich erachtete wird.

Dass ich hier wieder absichtlich missverstanden werde, wundert mich überhaupt nicht. Wer dieses Spielchen jedoch auf Dauer übertreibt, muss irgendwann damit rechnen, dass er tatsächlich mal für begriffsstutzig gehalten wird. angle:
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Stoff
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Re:

von Stoff (16.01.2013, 09:16)
Monika K. hat geschrieben:
Bei manchen Mitgliedern habe ich inzwischen sogar den Eindruck, dass sie nur noch zum Meckern und für Eigenwerbung ins Forum kommen. Bin ich die Einzige, die das unheimlich schade findet?

Nö, ich auch. Ich reich Dir die Pfote... äh Hand.
Mehr Stoff vom Stoff gibts auf http://www.stoffworks.com
"Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bilde etwas, was in uns selber sitzt. Was nicht in uns selber ist, das regt uns nicht auf." (Hermann Hesse: Demian)

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mtg
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Re:

von mtg (16.01.2013, 09:32)
Monika K. hat geschrieben:
"Forenprominenz" war von mir nicht beleidigend gemeint.

Leider ist das bei Deinen Postings nicht zu erkennen.

Denk daran: Du bist die Einzige, die direkten Zugang zu Deinem Hirn hat. Du setzt aber leider viel zu oft bei anderen das voraus, was Dir zuvor durch den Kopf gegangen ist ... Das aber als »Absicht« zu brandmarken, ist schlicht lächerlich ... vor allem die Formulierung »wieder absichtlich« ... vielleicht liegt es doch an Dir?

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (16.01.2013, 09:56)
@Stoff
Vielen Dank.

@mtg
Wenn du meinst, irgendeinen Unsinn in meine an Siegfried gerichtete Antwort hineininterpretieren zu müssen, dann tu dir keinen Zwang an. Mir ist meine Zeit zu schade, um auf deine ständigen Angriffe noch näher einzugehen. Ich hoffe, dass er versteht, was ich meine. Wenn nicht, bin ich gerne bereit, meine Aussage ihm gegenüber in Ruhe näher zu erläutern. Und in meinem letzten Kommentar wandte ich mich an alle, was man an der zweiten Person Plural unschwer erkennen kann. Ich denke, dass viele sofort verstehen, worauf sich mein "absichtlich missverstehen" bezieht...

Was das "hintenrum Stimmung gegen andere" machen angeht: Wer im Schlachthaus sitzt, sollte nicht mit Schweinen werfen. cheezygrin

Und jetzt wünsche ich dir viel Spaß beim Schmieden neuer Hasstiraden. Es hat eben jeder so seine Hobbys.
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mtg
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Re:

von mtg (16.01.2013, 10:04)
Ach Monika, für eine »Satirikerin« fehlt's Dir aber bedenklich an Bodenhaftung ... und stetige Unterstellungen sind für's Forenklima auch nicht förderlich. »Hasstiraden« erkenne ich leider nicht - weder Dir noch anderen gegenüber. Da nimmst Du Dich vielleicht ein klein bisschen zu wichtig! Dein Hobby?

:-)

Aber vielleicht kannst Du einfach nicht anders ... dann soll es wohl so sein. Amen.

angle:

hassan
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Re:

von hassan (16.01.2013, 10:19)
mtg hat geschrieben:
Ach Monika, für eine »Satirikerin« fehlt's Dir aber bedenklich an Bodenhaftung ... und stetige Unterstellungen sind für's Forenklima auch nicht förderlich. »Hasstiraden« erkenne ich leider nicht - weder Dir noch anderen gegenüber. Da nimmst Du Dich vielleicht ein klein bisschen zu wichtig! Dein Hobby?

:-)

Aber vielleicht kannst Du einfach nicht anders ... dann soll es wohl so sein. Amen.

angle:


Hier, mir gegenüber, natürlich auch keine Hasstiraden.
Blind und vergesslich, der Gute.

http://www.bod.de/autorenpool/organisat ... 15312.html

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mtg
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Re:

von mtg (16.01.2013, 10:48)
Mein lieber Hassan,

Du hast mir schon richtig gefehlt. Immer, wenn es unsachlich werden soll, kommst du - natürlich nur rein zufällig - hinzu. Schön, Dich zu sehen!

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Isautor
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Re:

von Isautor (16.01.2013, 10:51)
Wenn einer meine Meinung hören will:

Ich sehe hier immer wieder ein Ungleichgewicht und immer wieder die Tendenz zu denselben Mustern.
Es mag sein, dass Roman2013 gut daran getan hat, sich einen Mitautor zu suchen. Wenn ich seine Schreibe so sehe, denke ich, er kann alleine gar nichts schreiben. Und hier geht es jetzt nicht darum, Neulinge zu schonen und ihnen Illusionen zu machen, sondern um Tatsachen.
Roman2013 ist falsch vorgegangen, so wie er sich vorgestellt und sein Anliegen vorgetragen hat. Er hat freche Äußerungen von sich gegeben, wenig Respekt gezeigt und sich als der Macher präsentiert, der unter bettelnden Autoren wählen kann. Wer so daher kommt, der hat's für mich versägt und ich wünsche auch nicht Glück für das Projekt, weil das für mich eine leere Phrase wäre, wenn ich jetzt schon weiß, dass es wahrscheinlich nichts wird. Wegen Kohle, wegen der Art, wie er diskutiert usw. Man muss ja auch textmäßig mit ihm vernünftig und gut arbeiten können. Ich arbeite mit jemandem, der sehr professionell zu Werke schreitet und es ist schon schwer genug. Da sehe ich bei Roman2013 kaum Potenzial und das sage ich auch.

Den Gedanken an Forenprominenz oder wie mal jemand sagte "du bist wohl WER im Forum", den sollte man endlich streichen. Ersatzlos.
Ich glaube, dass sich das positiv auswirken könnte auf Dauer.

Wer die Zeit hat, in Streitdiskussionen mitzumischen, der hat auch Zeit, sich eine Textvorstellung anzusehen. So viel dazu.
Ich glaube sowieso, dass Streit eine hohe Anziehungskraft besitzt und sich tüchtig zu prügeln, das kann auch mal gut tun.
Aber richtig interessant wäre für mich was ganz anderes und das geht mit den meisten Autoren gar nicht und die meisten wollen das auch nicht. Nämlich wirklich ausdauernd über die Bücher und deren Vermarktung zu diskutieren. Da gibt es genau zwei Autoren, mit denen ich das tun kann, und die nicht müde werden, Informationen zu sammeln zum Thema und diese auch mitzuteilen. Beide sind nicht in diesem Forum.
Aber ich habe schon PNs von ein paar Mitgliedern bekommen, die auch bei uns mitmachen wollten. Aber sie taten es dann doch nie.
Seid gegrüßt,

Isautor

Eines Tages ich Profi sein.
Status: Heftchenromanschreiberin im Nebenberuf.

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mtg
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Re:

von mtg (16.01.2013, 11:37)
Hallo Isa,

Deinen Ausführungen schließe ich mich an und ergänze sie wie folgt:

Es kommt - mehr als alles andere - auf die Erwartungshaltung an. Man kann das gar nicht oft genug betonen. Welche Erwartung habe ich an das Forum? Was möchte ich daraus ziehen - was kann ich geben?

Die meisten melden sich hier an, um von ihrem Projekt oder ihrer Veröffentlichung zu berichten. Das ist auch völlig richtig. Allerdings gibt es auch Mitglieder, die mit Autorenschaft und Buchveröffentlichung überhaupt nichts am Hut haben - aber gerne für Streit sorgen.

Wer es »geschafft« hat, ein Buch fertigzustellen, kann zunächst einmal stolz auf sich sein. Nur beinhaltet der Stolz nicht unbedingt, das man alles richtig gemacht hat ... aber man möchte es gerne glauben. Nun kommen Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge oder Kritik. Was passiert: Die Kommentare werden als persönlicher Affront betrachtet. Erfahrungen, die andere gemacht haben, werden weggewischt und als »gilt für andere, aber nicht für mich« betrachtet. Natürlich ist jeder von seinem Werk überzeugt - aber es fehlt ihm eben auch - völlig normal - die Distanz zur objektiven Betrachtung.

Suche ich Hilfe, dann wäre ein Ton angemessen, wie er auch im »wahren Leben« angeschlagen würde. Aber das passiert leider viel zu selten. Und: Es wäre eher angebracht, sich über den Inhalt der Hilfestellungen Gedanken zu machen, als sich über die Form aufzuregen. Vor allem, wenn sich »fremd« aufgeregt wird ... gerne in Kombination mit Allgemeinplätzen, Verallgemeinerungen und Unterstellungen.


Welche Erwartungshaltung habe ich an mein Buch?

Jeder ist von der Wichtigkeit und Bedeutung seines Buches überzeugt. Darf er/sie auch sein. Trotzdem kann man leicht in falsche Maßstäbe verfallen.

Zwei Beispiele:
Bei meinem ersten Buch dachte ich, dass ich potenziell 22.000 Bücher verkaufen könne - denn so viele Apotheken gab es damals in Deutschland und mein Buch war die Chronik des ältesten Fertigarzneimittels. Wie gesagt: Habe ich gedacht. Tatsächlich fand sich meine Zielgruppe ganz woanders und war auch viel kleiner. Trotzdem freue ich mich über jedes verkaufte Buch.

Bei »Endlich mal was Positives« ging ich von einer zahlenmäßig durchaus realistischen Zielgruppe von 5.000 Käiufern/Jahr aus. Trotzdem ist diese Zahl alles andere als realistisch, weil man Befindlichkeiten der potenziellen Leser (»Nee, da will ich mch jetzt nicht mit beschäftigen«) mit berücksichtigen muss. Dementsprechemd geringer sind die Verkäufe - aber trotzdem bin ich zufrieden. Immerhin kann ich bei drei von meinen sechs Büchern auf vierstellige Verkaufszahlen blicken, und eines hat - in the long run - noch die Chance darauf. Andere nicht - aber dann ist es eben so.

In der Mehrzahl geht es bei den Autoren dieses Forums um belletristrische Werke. Da muss man sich mit literarischen Größen messen, an die keiner von uns so schnell - wenn überhaupt - heranreichen wird. Trotzdem geht es hoch her, wenn man anmerkt, dass mindestens das Handwerk stimmen sollte, um die Chance auf Erfolg zu haben.

Und dann bleibt noch die Frage: Welche Erwartungshaltung wird an den Tag gelegt, wenn man sich mit z.B. der Idee einer Co-Autorenschaft an dieses Forum wendet. Und hier hast Du recht: der Einstieg war leider katastrophal. Und der erste Eindruck bleibt haften. Was ist ein »wertvolles Thema«? Für wen ist es wertvoll? Kann der Wert-Gedanke auch anderen vermittelt werden? Oder schließe ich nicht vielleicht von mir auf andere - was in den meisten Fällen schlicht falsch ist?

Wie oft habe ich das Gefühl, dass on-demand-Autoren durch die Bank als »2. Klasse« bezeichnet werden, weil sie es nicht zu einem klassischen Verlag geschafft hätten. Aber wie oft bestätigen on-demand-Autoren durch ihr Œuvre wie auch durch ihr Auftreten dieses Vorurteil. Ich kenne viele, die bewusst on-demand als Plattform gewählt haben - und sich trotzdem den Regeln des Buchmarktes hinsichtlich Qualität etc. anpassen.

Ich habe jüngst ein BoD-Buch verrissen - und nach meinen Kriterien auch mit Recht. Ich habe den Verriss extra hier eingestellt, um dem Forenmitglied die Möglichkeit zum Austausch zu geben - die er (bis jetzt) nicht genutzt hat. Ich hätte - als Leser - den Verriss auch bei Amazon einstellen können - das wäre hier sicherlich heißer diskutiert worden als der Inhalt der Kritik selbst. Die Erfahrung lehrt das leider ...

Auch wenn hier oft scharf geschrieben, geschossen und kritisiert wird: Hier besteht wenigstens die Möglichkeit zum Austausch! Draußen - bei den Lesern im Lande - besteht sie nicht ... aber da soll dann das Geld herkommen. Wenn sich also Forenmitglieder der Auseinandersetzung nicht stellen wollen/können oder Kritik an ihrer Vorgehensweise/Arbeit als persönlichen Angriff sehen ... dann ist die Öffentlichkeit, wie sie mit einem Buch geschaffen wird, das falsche Terrain ...

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (16.01.2013, 11:54)
Monika K. hat geschrieben:
Ich bin seit etwa einem Jahr dabei und kann in einem gewissen Rahmen nachvollziehen, dass man hier nach einer Weile Frust schiebt. Aber ein Forum lebt von konstruktiven und nicht von destruktiven Beiträgen. Momentan gibt es eine Textvorstellung, deren Verfasserin wörtlich um "Hilfestellung" bittet. Isautor und yggdrasil haben sich die Zeit genommen, die Geschichte zu lesen und eine persönliche Einschätzung abzugeben. Dafür hat sicherlich nicht jeder Zeit.


Bei Texten habe ich mich bereits vor einiger Zeit entschlossen, nur noch auf überprüfbare Fakten - also Rechtschreibung & Co - einzugehen. Aufgrund eigener Erfahrung werde ich bei bewertender Kritik ("Figur ist an dieser Stelle unglaubwürdig"; "Der Dialog klingt gestelzt" usw.) sofort massivst angegriffen. Das tue ich mir heute nicht mehr an.

Wenn jemand von mir eine ausführliche Textkritik wünscht, soll er oder sie mich privat anmailen. Ich antworte, sofern ich die nötige Zeit für den Text habe, dann auch wieder über private Mail. Das ist bereits mehrfach erfolgt und hat - zumindest bei einem Text - zu einem Preis bei einem Wettbewerb geführt.

Bewertende Textkritik hier in der Öffentlichkeit - ohne mich. Wie gesagt: Aus Erfahrung gelernt.

Monika K. hat geschrieben:
Aber wenn ich dann sehe, dass zeitgleich die Forenprominenz sich hier ausführlich austobt und einem Mitglied, bei dem ohnehin Hopfen und Malz verloren ist, so viel Aufmerksamkeit schenkt, dann verstehe ich wirklich nicht, nach welchem Schema ihr eure Prioritäten setzt.


Mein Prioritäten bei Kommentaren sehen so aus: Verbreitet hier jemand zu einem überprüfbaren Fakt einfach Unsinn, reagiere ich darauf. Wenn jemand den Standardfall "wegen mit Genitiv" als falsch bezeichnet, stelle ich den gegenteiligen Beweis ein. Wenn jemand von "Vertragsbestandteile werden im Nachhinein nichtig" schreibt, definiere ich erst einmal, was "nichtig" bedeutet und fordere den ursprünglichen Poster auf, entsprechendene Belege für seine Aussage zu bringen. Tut er das nicht, fasse ich auch gerne ein oder zwei Mal nach, um die Geschichte nicht im Nebel der Vergangenheit verschwinden zu lassen.

Auch hier zeigen meine Erfahrungen, dass solche Poster nicht in der Lage sind, ihre Auffassungen mit Belegen zu untermauern. Das Problem hier ist aber, dass es eine große Zahl stiller Mitleser gibt, die vielleicht genau das glauben, was als Fehlinformation gepostet wurde ("wegen nicht mit Genitiv"; "Vertragsbestandteile werden im Nachhinein nichtig"). Das möchte ich einfach verhindern.


Monika K. hat geschrieben:
Bei manchen Mitgliedern habe ich inzwischen sogar den Eindruck, dass sie nur noch zum Meckern und für Eigenwerbung ins Forum kommen.


Falls du damit mich meinst: Ich habe erst gestern ausführlich auf eine Frage reagiert, wo jemand Probleme mit der Textformatierung hat. Ein anderer Beitrag betrifft die Zeichensetzung beim erweiterten Infinitiv mit "zu" unter der Überschrift "Deutsch für Autoren" - ist völlig untergegangen. Aber was soll's? Dann gab es da diesen merkwürdigen Workshop für die Umschlaggestaltung, wo zwar ein gewisses Brainstorming lief, aber leider nicht mehr heraussprang. Das sind drei Threads, an denen ich mich beteiligt habe und wo weder Meckern noch Eigenwerbung geschah.

Monika K. hat geschrieben:
Bin ich die Einzige, die das unheimlich schade findet?


Natürlich ist das unheimlich schade. Aber das Forum will es so. Es gibt kein ausreichendes Interesse unter den Mitgliedern hier, tatsächlich konstruktive Textarbeit leisten zu wollen. Selbst bei den Basics für Autoren herrscht völliges Desinteresse. Nicht ohne Grund trifft man immer wieder auf diesen berühmten Satz "Wer Fehler findet, darf sie behalten". Den Wunsch nach "besser werden" gibt es hier im Forum nicht. Und das ist wirklich unheimlich schade. Nein, es ist schlicht unheimlich. cheezygrin

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (16.01.2013, 12:24)
Siegfried hat geschrieben:
Bei Texten habe ich mich bereits vor einiger Zeit entschlossen, nur noch auf überprüfbare Fakten - also Rechtschreibung & Co - einzugehen. Aufgrund eigener Erfahrung werde ich bei bewertender Kritik ("Figur ist an dieser Stelle unglaubwürdig"; "Der Dialog klingt gestelzt" usw.) sofort massivst angegriffen. Das tue ich mir heute nicht mehr an.


Dafür habe ich Verständnis.

Vielleicht ist das ja eine blöde Frage, aber ich stelle sie trotzdem: Ist das denn nicht auch Textarbeit? Inzwischen habe ich den Eindruck, dass jeder etwas Anderes unter diesem Begriff versteht, deshalb ist diese Frage ernst gemeint. Bisher nahm ich an, dass bei "Textarbeit" jemand einen Text vorstellt, und andere Autoren geben ihre Einschätzung bezüglich Stil, Inhalt, Handwerk etc. ab und verfassen Verbesserungsvorschläge. Was verstehst du darunter?

Ich sehe da bis jetzt einen Widerspruch, wenn du auf der einen Seite gerne mehr Textarbeit sehen möchtest, auf der anderen Seite möchtest du dich aber nicht mehr uneingeschränkt zu Texten äußern. Verstehst du, was ich meine?

Siegfried hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
Bei manchen Mitgliedern habe ich inzwischen sogar den Eindruck, dass sie nur noch zum Meckern und für Eigenwerbung ins Forum kommen.


Falls du damit mich meinst


Nein, ganz sicher nicht! Und es überrascht mich sehr, dass du das auf dich beziehst.
Wenn man sich alle Kommentare eine Mitglieds anzeigen lässt, sieht man bereits nach zwei Seiten, was Sache ist. Normalerweise findet man beim Querlesen Lob, Kritik, Scherze, Tipps, Werbung und Diskussionsbeiträge zu allgemeinen Themen. Meiner Ansicht nach ist es unerheblich, wie häufig ein Mitglied postet. Viel wichtiger erscheint mir, dass die Mischung stimmt. Und die stimmt bei ein paar Leuten leider nicht. Das meinte ich mit "Meckern und Werbung". Das ist aber nur meine persönliche Sicht der Dinge. Bevor jetzt wieder ein Missverständnis aufkommt: Ich schreibe niemandem vor, wo er was zu schreiben hat.


Zum Abschluss möchte ich einfach mal betonen, dass ich nichts gegen dich habe. Meinetwegen können wir gerne einen Schlussstrich unter zurückliegende Vorkommnisse ziehen. Ich schaue prinzipiell lieber nach vorn.
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