Hilfe bei Dialogen. Achtung Anfänger

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Melanie.L
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Hilfe bei Dialogen. Achtung Anfänger

von Melanie.L (03.02.2013, 16:41)
Hallo meine Lieben!

Ich kämpfe derzeit mit einem großen Problem. Die Dialoge!
Da ich noch sehr neu auf diesem Gebiet bin, wende ich mich Hilfe suchend an die großen und kleinen Profis.
Zum Detail.

„Na dann ist ja gut, ich dachte schon du bist wirklich so naiv!“
Entgegne ich trocken.
„Ob Naiv oder auch nicht, es steht so geschrieben".
Fügte Nelly nachdenklich ein.
„Vor langer Zeit stand auch mal geschrieben dass die Erde flach sei, also bitte Nelly, nur weil jemand was schreibt heißt das nicht, dass es der Wahrheit entspricht“.
Warf ich ein, und sah Nelly entgeistert an.
„Du weißt genau was ich mein Rachel, und mit dem kann das nun wirklich nicht vergleichen“!
Murrte Nelly.

So schreibe ich derzeit meine Dialoge, entspricht dies der Form? Ich habe leider den innerlichen Zwang, immer dazu zu schreiben, wer gerade spricht! :cry:
Kann man das so in der Richtung lassen, oder gibt es bessere Vorschläge? Andere Norm? Bin für jegliche Hilfe offen.
Danke im Voraus :D
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Schöne Grüße
Mel

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Bärentante
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Re: Hilfe bei Dialogen. Achtung Anfänger

von Bärentante (03.02.2013, 16:55)
„Na, dann ist ja gut. Ich dachte schon, du bist wirklich so naiv!“, entgegnete ich trocken.
„Ob naiv oder auch nicht, es steht so geschrieben", fügte Nelly nachdenklich hinzu.
„Vor langer Zeit stand auch mal geschrieben, dass die Erde flach sei. Also bitte, Nelly, nur weil jemand was schreibt, heißt das nicht, dass es der Wahrheit entspricht“, warf ich ein und sah Nelly entgeistert an.
„Du weißt genau, was ich meine, Rachel, und mit dem (?) kann das nun wirklich nicht vergleichen!“, murrte Nelly.
Liebe Grüße
Christel

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Melanie.L
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Re:

von Melanie.L (03.02.2013, 17:19)
Hallo Liebe Bärentante.

Ja hatte ich es auch am Anfang gedacht, das war meine zweite Lösung :lol:
Vielen Dank.

Ach ja den ganzen Dialog versteht man erst, wen ich der gepostet hätte, doch es sollte nur ein Exsempel sein.
:wink:
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Schöne Grüße

Mel

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Siegfried
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Re: Hilfe bei Dialogen. Achtung Anfänger

von Siegfried (03.02.2013, 17:43)
Melanie.L hat geschrieben:
So schreibe ich derzeit meine Dialoge, entspricht dies der Form? Ich habe leider den innerlichen Zwang, immer dazu zu schreiben, wer gerade spricht! :cry:
Kann man das so in der Richtung lassen, oder gibt es bessere Vorschläge? Andere Norm? Bin für jegliche Hilfe offen.


Mal eine Frage: Wie viele Bücher (Romane) liest du so im Monat?

In nahezu allen Romanen tauchen Dialoge auf. Dialog zwischen zwei, manchmal auch mehr Figuren. Wie lösen die Autoren dieser Romane solche Probleme, etwa um anzuzeigen, wer gerade spricht? Einfach mal einen Roman aufschlagen und dort nachlesen. Von Profi-Autoren kann man nämlich eine Menge lernen!

Zitat aus: Fritz Gesing, Kreativ schreiben, Dumont-Verlag 1994, Seite 166ff.

Ein Sonderproblem liegt im Gebrauch der Äußerungsverben sagen, fragen, erwidern, stammeln usw. Die amerikanischen creative-writing-Autoren sind sich nicht einig darin, ob man nun immer "sagte" verwenden (weil es die Ausdruckskraft eines Satzzeichens habe und sowieso überlesen werde) und ob man auf variierende Verben ausweichen sollte ("meinte", "äußerte" usw.). Schaut man sich die Literatur an, so gibt es große Autoren, die möglichst differenzierte, auch gewählte Äußerungsverben benutzen, und andere, die sie, wenn möglich, weglassen oder fast immer nur das formelhafte "sagte" verwenden.

Lassen Sie, wenn klar ist, wer spricht, "sagte" usw. ganz weg, es sei denn, eine zusätzliche Information, die nicht schon im Satz selbst enthalten ist, soll ausgedrückt werden.

Dienen Äußerungsverben nicht der Information, sollten sie wenigstens einen Ausdruck variieren. Vorsicht aber bei allzu gewählten Ausdrücken.

Vermeiden Sie alle Formen von reinen Verdopplern oder Selbstkommentaren ("'Hahaha', lachte sie." - "..., sagte sie witzig." Ob eine Äußerung witzig ist, möchte der Leser selbst entscheiden).

Vorsicht bei gekünstelten Ausdrücken und Bedeutungsübertragungen ("..., gluckste sie." - "'Wie interessant', gähnte sie langgezogen").


Dazu ergänzend von meiner Seite:

Statt eines "sagte", um deutlich zu machen, wer spricht, bietet sich eine Aktion an, mit der man die Figur ganz nebenbei charakterisieren kann. Dass die Figur etwas sagt, ist ja schon durch die Anführungszeichen dem Leser deutlich gemacht.

Also statt:

    "Ich habe vor einer halben Stunde einen Telefonanruf bekommen", sagte sie. "Meine Mutter ist gestorben."
besser:

    "Ich habe vor einer halben Stunde einen Telefonanruf bekommen." Sie nestelte ein Taschentur hervor und wischte sich die Augen. "Meine Mutter ist gestorben."


oder ein andere Beispiel:

    "Die Sensoren zeigen ein fremdes Raumschiff an", sagte Nebkhar und drückte ein paar Schalter auf der Konsole. "Herkunft und Art sind nicht zu identifizieren."
besser:

    "Die Sensoren zeigen ein fremdes Raumschiff an." Nebkhar drückte ein paar Schalter auf der Konsole. "Herkunft und Art sind nicht zu identifizieren."

Was die Grammatik angeht:

Folgt auf eine direkte Rede ein Äußerungsverb (oft auch Sprecherverb genannt), darf vor dem schließenden Anführungszeichen kein Punkt stehen - allenfalls ein Ausrufezeichen oder ein Fragezeichen. Nach dem schließenden Anführungszeichen kommt dann immer (!) ein Komma, dann das Äußerungsverb. Beispiele:

    "Morgen werde ich die Stadt verlassen", sagte er.
    "Das darfst du nicht!", rief sie.
    "Warum nicht?", fragte er.

Leiten die Äußerungsverben zum Dialog hin, werden sie mit Doppelpunkt abgeschlossen. Dann muss vor den schließenden Anführungszeichen ein gültiges Satzende-Zeichen (Punkt, Ausrufezeichen, Fragezeichen) stehen. Hinter den schließenden Anführungszeichen steht dann kein weiteres Satzzeichen.

    Er sagte: "Morgen werde ich die Stadt verlassen."
    Sie rief: "Das darfst du nicht!"
    Er fragte: "Warum nicht?"

Eingeschobene Äußerungsverben können mit einem Komma abschließen, wenn danach weiterer Dialog folgt. Der Folgedialog beginnt dann in der Groß/Kleinschreibung so, wie es das erste Wort des Dialogteils es erfordert.

    "Morgen werde ich die Stadt verlassen", sagte er, "weil ich es hier einfach nicht mehr aushalte."

Hier aufpassen! Obwohl die direkte Rede aus Hauptsatz ("Morgen werde ich die Stadt verlassen") und Nebensatz ("weil ich es hier einfach nicht mehr aushalte") besteht, wird nach dem Hauptsatz in der direkten Rede vor den schließenden Anführungszeichen kein Komma gesetzt!

Und noch ein Hinweis:
Wechselt in einem Dialog der Sprecher, führt dies jedes Mal zu einer neuen Zeile - auch wenn es nur ganz kurze Dialogbrocken sind:

    "Dafür wirst du bezahlen!"
    "Wer?"
    "Du!"
    "Ich?"
    "Ja, du!"
    "Glaub ich nicht!"
    "Das werden wir ja sehen."


Ansonsten: Immer mal wieder einen Blick in Bücher werfen und nachschauen, wie es die Profis gemacht haben!

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Melanie.L
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Re:

von Melanie.L (03.02.2013, 18:07)
Lieber Siegfried.

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, natürlich habe ich auch in eignen Büchern nach gesehen, da ich eine sehr große Lese-Ratte bin, hatte ich da sehr viel Auswahl. Nur wie oben beschrieben waren die Style sehr unterschiedlich. Daher entstand die Frage ob es eine Norm gibt?! Jedoch hat dein Kommentar oben, mir alle weiteren Fragen abgenommen.
Jetzt kenn ich mich aus!
Danke thumbbup
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Schöne Grüße

Mel

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eifelbuch
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Dialoge

von eifelbuch (03.02.2013, 19:29)
Hallo Melanie,

zu oft würde ich die Namen nicht erwähnen, das bremst nur den Lesefluss! Bei guten Dialogen ist dem Leser ohnehin klar, wer gerade spricht. Mit ein bisschen Übung kriegst du das schon hin.

Wenn du magst, kannst du dir in der Leseprobe anschauen, wie ich das gelöst habe. Soll aber nur ein Beispiel sein, jeder Autor hat seine eigene Methode ... Ist auch gut so!

http://amouliani.jimdo.com/leseprobe-amouliani/

Liebe Grüße :?

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WK
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Re:

von WK (04.02.2013, 11:09)
besser:

"Die Sensoren zeigen ein fremdes Raumschiff an." Nebkhar drückte ein paar Schalter auf der Konsole. "Herkunft und Art sind nicht zu identifizieren."


Normalerweise habe ich an Siegfrieds Äußerungen nichts auszusetzen, deshalb nur ein

noch besser:
Nebkhar drückte ein paar Schalter auf der Konsole. "Die Sensoren zeigen ein fremdes Raumschiff an. Herkunft und Art sind nicht zu identifizieren." - oder Nebkhar ... nach der wörtlichen Rede.

Beim ersten Lesen des 'besser' stockte ich und mußte überlegen, ob die Schalter nicht zu indentifizeiren seien. So etwas passiert beim Schnelllesen. Auf diese Art Leser sollte man aber - wenn möglich - auch Rücksicht nehmen.

Gruß
WK
Wenn mir nichts mehr einfällt, schreibe ich.
http://www.w-portal.de/index.php/buecher-cd-v-w-kursch
Meine Rechtschreibung orientiert sich an der Version nach der nächsten Reform.

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ricochet
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Re:

von ricochet (04.02.2013, 12:30)
Zurzeit ist groß in Mode, den Begleittext nachzustellen ("...", sagte er). Von der Psychologie des Lesens her ist es besser, diesen voranzustellen (Er sagte: "...). Das erleichtert es dem Leser, dem Text zu folgen. Auch die typische Grammatik des deutschen Satzes ist so strukturiert: Subjekt - Prädikat (- Objekt). Wer macht was ... In diesem Grundmuster denken wir. Ego: Wer sagt was.
Besonders bei Dialogen, an denen mehrere Personen beteiligt sind, fragt sich der Leser, wer nun dieses oder jenes sagt. Dem Autor ist es ohnehin klar, aber nach außen hin, gegenüber dem Leser, herrscht manchmal Unklarheit, der man vorbeugen kann. Ich ärgere mich immer wieder, wenn in Büchern jeman des langen und breiten etwas in direkter Rede erzählt, und erst im Anschluß teilt mir der Autor mit, wer das gesagt hat.
Begleittext einzuschieben oder nachzustellen sollte man v. a. wegen der Abwechslung, aber nicht im Regelfall.

LG


rico
Ich schreibe, also bin ich.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (04.02.2013, 14:14)
WK hat geschrieben:
besser:

"Die Sensoren zeigen ein fremdes Raumschiff an." Nebkhar drückte ein paar Schalter auf der Konsole. "Herkunft und Art sind nicht zu identifizieren."


Normalerweise habe ich an Siegfrieds Äußerungen nichts auszusetzen, deshalb nur ein

noch besser:
Nebkhar drückte ein paar Schalter auf der Konsole. "Die Sensoren zeigen ein fremdes Raumschiff an. Herkunft und Art sind nicht zu identifizieren." - oder Nebkhar ... nach der wörtlichen Rede.

Beim ersten Lesen des 'besser' stockte ich und mußte überlegen, ob die Schalter nicht zu indentifizeiren seien. So etwas passiert beim Schnelllesen. Auf diese Art Leser sollte man aber - wenn möglich - auch Rücksicht nehmen.

Gruß
WK


Mag sein, dass dir deine Version besser gefällt, aber du änderst dadurch Ursache und Wirkung. Die Entdeckung eines fremden Objektes erfolgt in der Szene automatisch (vergleichbar dem ständig aktiven Radar auf einem Schiff, in einem Flugzeug oder einer Bodenradarstation), während die Identifizierung des Objektes durch zusätzliches Abtasten erst nach Betätigung einiger Schalter möglich ist. Also: erst Entdeckung des fremden Objektes, dann Umschalten der Elektronik, dann Ergebnisverkündung des zusätzlichen Scans.

Aber es ist interessant, wie unterschiedlich so eine kleine Szene auf den Leser wirkt. cheezygrin

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Melanie.L
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Re:

von Melanie.L (08.02.2013, 11:41)
Hallo ,

@Eifelbuch

Vielen Dank für die nette Antwort, natürlich habe ich mir sofort deine Leseprobe reingezogen und analysiert. Das mit den Dialogen ist wirklich so eine Sache, das üben wirklich sehr viele, sehr unterschiedlich aus. Wie du schon gesagt hast, jeder Autor hat seinen eigenen Stil.
Ps: Die Leseprobe war sehr interessant *Daumen hoch*

@ricochet
Also das mit dem "Er Sagte", ist mir persönlich etwas schauderhaft. Natürlich es ist klar verständlich und bringt es auf den Punkt, jedoch bin ich kein Fan davon. Auch wenn es den Lesefluss steigern mag oder ähnliches.
Auch bei dem zweiten Punkt gebe ich dir recht. Ein direkter Satz was passiert, und zum Schluss wurde erst erwähnt wer es sagt. ´Manchmal etwas verwirrend, doch auch bei mir haben sich ein paar eingeschlichen muss etwas verlegen zugeben.
--Wenn du die Wahrheit nicht erträgst, ertrage ich sie für dich!--



Schöne Grüße

Mel

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (08.02.2013, 16:13)
Probe aufs Exempel ...

Eine kleine Szene mit Dialog zwischen zwei Figuren (Gonzo, ein Reporter; Dana, eine Prostituierte aus Osteuropa). Die Szene ist dem Buch "Geierfrühling" von Karr & Wehner, erschienen bei Heyne Haffmans Kriminalromane 1994, entnommen (s. 83 f.)

    Drinnen war es warm. Der Fernseher in der altdeutschen Eichenschrankwand flimmerte ohne Ton vor sich hin. An der Wand gegenüber hing Zinnteller an Zinnteller. Dana machte die Terrassentür zu. Ihr Morgenmantel fiel auseinander. Gonzo nahm ihr den Colt aus der Hand und legte ihn ins Bücherfach der Schrankwand. »Wann kommt der Opa wieder?«
    »Nicht verstehen.«
    Gonzo ließ sich in einen der Sessel fallen. »Der Opa. Helmschütz. Wann kommt er wieder?«
    »Spät.«
    »Setz dich.«
    Zögernd ließ sie sich schließlich auf der Couch nieder. Auf dem flachen Tisch stand eine Flasche Wodka und ein Glas. Im Aschenbecher türmten sich die Kippen. Dana schniefte. Nervös fuhr sie sich mit der Hand übers Gesicht. »Keine Polizei, ja? Ich dir geben Video wieder.«
    »Okay.« Gonzo nickte. »Und dann erzählst du mir noch, was da im Bahnhof mit dem Sheriff abgegangen ist.«
    »Sheriff?«
    »Gorny.«
    »Böser Mann.«
    »Wieso?«
    »Schlagen Männer, die sitzen herum. Verjagen immer wieder, wenn nicht bezahlen.«
    »Er hat die Penner abkassiert?«
    Sie nickte.
    »Und die anderen?«
    »Ja.«
    »Dich auch?«
    Sie nickte. »Fünfzig Mark, wenn ich wollte bei ihm stehen. Ich Josef nichts davon sagen, haben Angst, er mich auch schlagen.«
    »Josef?« Gonzo sah sich um. »Du meinst den Opa?«
    Sie nickte.
    »Hat er dich auf den Strich geschickt?«
    Sie brauchte eine Weile, bis sie verstand, was Gonzo meinte.


In der ganzen Szene gibt es kein einziges Sprecherverb (sagte, meinte, brummte, flüsterte usw.).

Wer wann spricht, wird durch die eingeschobenen Aktivitäten deutlich (hinsetzen, nicken, umschauen), ansonsten kann der Leser den jeweils Sprechenden eindeutig identifizieren und so dem Dialog folgen. Wichtig ist hierbei auch, dass bei Sprecherwechsel immer eine neue Zeile bzw. ein neuer Absatz beginnt.

Die Dialogsätze sind teilweise extrem kurz, bestehen nur aus einem Wort. Auch wenn es im Druckbild aussieht wie Platzverschwendung - immer Zeilenschaltung, wenn der Sprecher wechselt.

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