Verlagsvertrag – oder weiter mit BoD?

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


Benutzeravatar
Bettina Peters
Beiträge: 32
Registriert: 10.03.2012, 13:29
Wohnort: Schloß Holte-Stukenbrock

Verlagsvertrag – oder weiter mit BoD?

von Bettina Peters (28.02.2013, 15:35)
Hallo zusammen,

nach einer Anfrage eines Verlags aus Berlin befinde ich mich mitten in einem Zustand der Verwirrung, in dem ich etwas Unterstützung gebrauchen könnte :?
Nachdem mein Buch HundKatzeGraus nun seit September 2011 im Handel ist und sich nach meinen Maßstäben ganz gut verkauft, hat mich jetzt der besagte Verlag angesprochen. Er bietet mir an, mein Buch dort neu aufzulegen. Es handelt sich auf jeden Fall um keinen Druckzuschusskosten-Verlag, für mich würden also keinerlei Kosten entstehen. Die genauen Konditionen sollen in einem persönlichen Gespräch ausgehandelt werden.
Jetzt habe ich natürlich mal etwas recherchiert und gehe deshalb davon aus, dass meine Autorenmarge pro verkauftem Buch sehr viel geringer wäre, als in der jetzigen Kombination aus BoD und Eigenvertrieb. Lohnen würde sich das Ganze entsprechend nur über die Masse. Die Frage ist nun also: Wann ist ein Angebot annehmbar? Wird über einen "richtigen" Verlag wirklich so viel mehr verkauft? Oder lasse ich alles so laufen, verkaufe zwar weniger Bücher, bekomme dafür aber für jedes verkaufte Exemplar ein größeres Stück vom Kuchen?
Mir ist schon klar, dass sich das ohne konkrete Zahlen nicht abschließend bewerten lässt. Ich freue mich aber über jede Info und Anregung, mit der ich in das geplante Gespräch starten kann! :lol:

Vielen Dank schon mal und viele Grüße,
Bettina
HundKatzeGraus: Geschichten aus der Tierarztpraxis
www.hundkatzegraus.de

Benutzeravatar
Büchernarr
Beiträge: 386
Registriert: 09.06.2011, 16:34

Re:

von Büchernarr (28.02.2013, 15:59)
Auf jeden Fall sehr aufpassen.
In einem Verlagsangebot las ich: Wir sind kein Druckkostenzuschussverlag, jedoch wird eine Risikobeteiligung erforderlich.
Was das wohl heißen mag? :twisted:

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5993
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re: Verlagsvertrag – oder weiter mit BoD?

von Siegfried (28.02.2013, 16:49)
Bettina Peters hat geschrieben:
Es handelt sich auf jeden Fall um keinen Druckzuschusskosten-Verlag, für mich würden also keinerlei Kosten entstehen. Die genauen Konditionen sollen in einem persönlichen Gespräch ausgehandelt werden.
Jetzt habe ich natürlich mal etwas recherchiert und gehe deshalb davon aus, dass meine Autorenmarge pro verkauftem Buch sehr viel geringer wäre, als in der jetzigen Kombination aus BoD und Eigenvertrieb. Lohnen würde sich das Ganze entsprechend nur über die Masse. Die Frage ist nun also: Wann ist ein Angebot annehmbar? Wird über einen "richtigen" Verlag wirklich so viel mehr verkauft?


Bei einem "normalen" Verlag rechnet sich ein Buch erst ab einer Auflage von 1.500 bis 2.000 Stück - die sich dann auch verkaufen müssen.

Wenn dieser Verlag tatsächlich mit dir einen Vertrag abschließen will und von dir wirklich keine weiteren Leistungen erwartet als das Manuskript und die Übertragung der Veröffenlichungsrechte (nicht der Urheberrechte! Wenn ein Vertrag so etwas enthält, zeigt der Verlag damit nur, dass er keine Ahnung hat! Denn Urheberrechte können per Gesetz nicht verkauft oder übertragen werden), dann wäre die Frage zu klären, wie hoch die Autorentantieme ist.

Üblich sind 6 bis 8% beim Softcover, 8 bis 10% beim Hardcover, wobei der Netto-Ladenpreis die Berechnungsgrundlage ist. Ein Buch, das brutto 10 Euro im Laden kostet, hat somit einen Netto-Ladenpreis von 9,35 Euro. Davon 6% wären 0,56 Euro für den Autor.

Ein guter Verlag zahlt dem Autor die Hälfte der Startauflage als nicht rückzahlbaren, aber mit den Verkäufen verrechenbaren Vorschuss. Bei einer Startauflage von 2.000 Stück wären das also 1.000 x 0,56 = 560 Euro, die du auf jeden Fall behalten darfst, egal wie gut oder schlecht sich das Buch verkauft. Jetzt kannst du dir ausrechnen, wie viele On-Demand-Bücher du dafür verkaufen musst.

Tantiemen bekommst du dann folgerichtig erst wieder ab dem verkauften 1001. Buch.

Außerdem würde ich bei den Verhandlungen fragen, wer das "aus dem BoD-Vertrag herauskaufen" übernimmt. Wenn du den BoD-Vertrag vorzeitig auflösen willst, hält BoD bekanntlich die Hand auf. Hat der Verlag wirklich Interesse an dir und deinem Buch, sollte der Verlag diesen Betrag zahlen.

Grundsätzlich wichtig ist aber immer: Hast du irgendetwas zusätzlich zu leisten? Zuzahlungen? Kostenübernahmen? Pflichtabnahmen? Wenn ja - Finger weg!

Benutzeravatar
Bettina Peters
Beiträge: 32
Registriert: 10.03.2012, 13:29
Wohnort: Schloß Holte-Stukenbrock

Re:

von Bettina Peters (28.02.2013, 18:01)
@ Büchernarr: Vielen Dank für den Hinweis, das Stichwort "Risikobeteiligung" ist notiert und wird gezielt nachgefragt :lol:

@ Siegfried: Wow. Mit einer so umfangreichen und konkreten Antwort hatte ich jetzt nicht gerechnet! Vielen, vielen Dank für deine Zeit und Mühe, deine Infos haben mir sehr geholfen!!!

Viele dankbare Grüße,

Bettina
HundKatzeGraus: Geschichten aus der Tierarztpraxis

www.hundkatzegraus.de

Benutzeravatar
Cornelia
Beiträge: 1702
Registriert: 22.06.2008, 18:48
Wohnort: Bielefeld

Re:

von Cornelia (03.03.2013, 11:02)
Hallo,

ich würde auf jeden Fall mal nachschauen, ob die anderen Bücher des Verlags bei den großen Internethändlern gelistet sind, ob sie zum Beispiel direkt über amazon bestellbar sind oder nur über "Anbieter" bestellt werden können.
Bevor ich an deiner Stelle zum Verlag wechseln würde, würde ich versuchen herauszufinden, ob der Vertrieb des Buches sich wirklich verbessert.
Bei manchen Klein(st)-Verlagen findet man zum Beispiel schon auf deren Homepages bei vielen Büchern den Vermerk "zur Zeit nicht lieferbar", "zur Zeit nicht verfügbar".

Viele liebe Grüße
Cornelia

Gitta

Re:

von Gitta (03.03.2013, 11:16)
ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass über einen klassischen Verlag, sofern er seriös ist, tatsächlich wesentlich mehr Bücher verkauft werden können. Von meinen beiden Verlagsbüchern habe ich in den letzten paar Monaten mehr verkauft, als von meinen beiden BoD-Büchern in den letzten 2 Jahren. Generell kann ich sicher nicht über die Verkaufzahlen meiner beiden BoD-Bücher klagen, dennoch ist es ein großer Unterschied. Für mich jedenfalls hat es sich gelohnt. Man muss nur die Konditionen genau prüfen, dass man nicht über den Tisch gezogen wird.

Benutzeravatar
ricochet
Beiträge: 821
Registriert: 13.12.2009, 16:58
Wohnort: Graz

Re: Verlagsvertrag – oder weiter mit BoD?

von ricochet (03.03.2013, 12:23)
Bettina Peters hat geschrieben:
Die genauen Konditionen sollen in einem persönlichen Gespräch ausgehandelt werden.


Achtung! Das macht kein "normaler" Verlag. Da gibt es gewisse Konditionen bzw. Verträge, die meist auf den Musterverträgen lt. Hauptverband des Buchhandels basieren und basta.
Das hat Hand und Fuß. Alles andere ist zumindest unprofessionell. In einem pers. Gespräch will man dir irgendein Zusatzprodukt andrehen.


@ Siegfried,


deine Überlegungen treffen nur auf den Offest-Druck zu, betreffen also ein Druckverfahren, unabhängig vom Verlagstyp. Ein Bsp.: Suhrkamp hält seine Backlist mit Klassikern im Digitaldruck (über BoD!) im Angebot. Oder sieh dir die Fantasy-Reihen von z.B. Heyne an! Alles digital gedruckt - was ja nicht minderwertig ist. Der Konsument kennt da kaum mehr einen Unterschied.
Wie bekannt hat das Offset-Druckverfahren gegenüber dem Digitaldruck sehr an Boden verloren. Hier lassen sich auch wesentlich kleinere Auflagen wirtschaftlich rentabel fahren.
Wundert es dich, wenn alle auf digital umsteigen und Offset bevorzugt für hochwertige Bildbände und wissenschaftliche Arbeiten verwenden?

LG



rico
Texte mit Pfiff.

Benutzeravatar
Isautor
Beiträge: 1452
Registriert: 29.10.2011, 14:02

Re:

von Isautor (03.03.2013, 12:27)
Das bleibt letztendlich Spekulation. Bekannte von mir sind bei verschiedenen Verlagen untergekommen. Einer davon ist ein Kleinverlag. Dort gibt es ein Buch, das super läuft und ständig in den Charts zu finden ist. Ein anderes dagegen läuft nicht und die Taschenbuchausgabe ist seit Monaten nicht verfügbar. Ich helfe meiner Bekannten gerade, eine Ebookwerbung für das Buch zu starten. Der Verlag zieht da nicht so mit.
Man sollte sich den Verlag genau ansehen und, wie schon erwähnt, checken, wie es um die Verfügbarkeit der Bücher bestellt ist.

Aber ich würde nie sagen, dass es über einen Verlag auf jeden Fall besser läuft. Ich würde vor allem schauen, ob das Preis-Leistungsverhältnis sich bessert.
Wenn ich bei meinem Anbieter ein Buch für 7 Euro bei doppelter Marge verkaufen kann, anstatt bei BOD für 10 Euro mit halber Marge, dann ist das ein Argument. Ein tolles Layout vom Verlag oder HC bei Sachbüchern ist ebenfalls eine Überlegung wert. Es kommen viele Einzelaspekte zusammen. Zum Beispiel auch, ob der Verlag noch andere Bücher dieser Art anbietet, also schon einen Kundenstamm in der Zielgruppe hat.
Seid gegrüßt,

Isautor

Eines Tages ich Profi sein.
Status: Heftchenromanschreiberin im Nebenberuf.

Benutzeravatar
Manu
Beiträge: 1099
Registriert: 08.12.2009, 17:35
Wohnort: die Mords-Eifel

Re:

von Manu (03.03.2013, 12:38)
Isautor hat ein gutes STichwort geliefert: Ebook.
Bettina, Du solltest nachfragen, ob Du mit dem Vertrag auch die Veröffentlichungsrechte als Ebook zustimmst.
Es wäre eine mögliche Variante, die Ebook-Rechte als Autor für sich zu behalten und unabhängig von dem Verlag ein Ebook selber herauszubringen.

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5993
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re: Verlagsvertrag – oder weiter mit BoD?

von Siegfried (03.03.2013, 13:16)
ricochet hat geschrieben:
@ Siegfried,


deine Überlegungen treffen nur auf den Offest-Druck zu, betreffen also ein Druckverfahren, unabhängig vom Verlagstyp. Ein Bsp.: Suhrkamp hält seine Backlist mit Klassikern im Digitaldruck (über BoD!) im Angebot. Oder sieh dir die Fantasy-Reihen von z.B. Heyne an! Alles digital gedruckt - was ja nicht minderwertig ist. Der Konsument kennt da kaum mehr einen Unterschied.
Wie bekannt hat das Offset-Druckverfahren gegenüber dem Digitaldruck sehr an Boden verloren. Hier lassen sich auch wesentlich kleinere Auflagen wirtschaftlich rentabel fahren.
Wundert es dich, wenn alle auf digital umsteigen und Offset bevorzugt für hochwertige Bildbände und wissenschaftliche Arbeiten verwenden?


Und was rätst du Bettina in diesem Falle?

Benutzeravatar
ricochet
Beiträge: 821
Registriert: 13.12.2009, 16:58
Wohnort: Graz

Re: Verlagsvertrag – oder weiter mit BoD?

von ricochet (03.03.2013, 14:16)
@ Siegfried


Siegfried hat geschrieben:
Und was rätst du Bettina in diesem Falle?


Die Konditionen in einem persönlichen Gespräch zu klären ist absolut unüblich im Verlagswesen, und muss uns stutzig machen. Das könnte bedeuten, dass jemand aus div., nicht-literarischen, Gründen einen persönlichen Kontakt sucht. Ich habe das einmal bei einem Verlag erlebt und es handelte sich um eine Art Internet-Keilerei. Weil besagter Verlag aber (wie nicht verwunderlich) untergegangen ist, möchte ich nicht tiefer in die Details gehen.
Ich rate Bettina, 1. sich zu fragen, warum jemand ein persönliches Gespräch sucht und 2. höchst vorsichtig zu sein. Bloß nichts übereilt unterschreiben.


@ Bettina,


wie heißt denn der Verlag?

LG


rico
Texte mit Pfiff.

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5993
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re: Verlagsvertrag – oder weiter mit BoD?

von Siegfried (03.03.2013, 15:32)
ricochet hat geschrieben:
Die Konditionen in einem persönlichen Gespräch zu klären ist absolut unüblich im Verlagswesen, und muss uns stutzig machen. Das könnte bedeuten, dass jemand aus div., nicht-literarischen, Gründen einen persönlichen Kontakt sucht. Ich habe das einmal bei einem Verlag erlebt und es handelte sich um eine Art Internet-Keilerei. Weil besagter Verlag aber (wie nicht verwunderlich) untergegangen ist, möchte ich nicht tiefer in die Details gehen.
Ich rate Bettina, 1. sich zu fragen, warum jemand ein persönliches Gespräch sucht und 2. höchst vorsichtig zu sein. Bloß nichts übereilt unterschreiben.


Das lese ich von dir hier schon zum zweiten Male: "Die Konditionen in einem persönlichen Gespräch zu klären ist absolut unüblich im Verlagswesen".

Wie verhandelt man, wenn nicht in einem persönlichen Gespräch?

Ich zitiere aus dem oben bereits genannten Buch von Sylvia Englert:

Die Freude darüber, dass ein Verlag sich für Ihr Buch interessiert, sollte Sie nicht davon abhalten, mit Ihrer Lektorin oder Ihrem Lektor über das Honorar und über Vertragsangelegenheiten zu sprechen, bevor Sie zusagen. Verlage sind das gewohnt. Sie machen sich dadurch keineswegs unbeliebt - solange sich Ihre Forderungen im Rahmen halten. Überlassen Sie es dem Verlag, Ihnen ein erstes Angebot zu machen, damit Sie sich in der Größenordnung des Honorars nicht verschätzen. »Ein Autor sollte immer verhandeln. Ich halte gar nichts davon, einem jungen Autor zu empfehlen, er soll froh sein, dass er irgendwo unterkommt, und jede Bedingung akzeptieren«, meint Martin Rethmeier, Chef des Sachbuchlektorats beim Fischer Taschenbuch Verlag. »Ich bin auch nicht peinlich berührt, wenn ein Autor anfängt, mit mir zu verhandeln. Die Frage ist immer, auf welcher Basis das passiert. Häufig ist es so, dass Autoren, die zum ersten Mal Vertragsverhandlungen mit einem Verlag führen, viele Bestandteile eines Normverlagsvertrages nicht verstehen. Das heißt: Man macht Rechtsberatung, und da bemühe ich mich schon, auch beide Positionen zu erläutern.«
(aus: Sylvia Englert, So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript; campus concret, Frankfurt/Main 1999; Seiite 103 f.)

Wenn ich das lese, ist das persönliche Gespräch alles andere als branchenunüblich.

Mir ist von Autoren das "persönliche Gespräch" mit Verlagen wie dem Aufbau Verlag Berlin oder Heyne München so erzählt worden, dass man in das Verlagsgebäude eingeladen wurde und dort die Konditionen gemäß Normvertrag besprochen wurden - natürlich verbunden mit einer späteren Führung durch das Verlagsgebäude.

Wie, wenn nicht in einem persönlichen Gespräch, klärt man die Vertragsbedingungen? Eine Seite gibt vor und die andere Seite reagiert nach dem Motto "Vogel, friss oder stirb"? Oder durch endlos lange Korrespondenz mittels E-Mail oder Brief?

Ein persönliches Gespräch ist meiner Meinung nach sehr von Vorteil, ganz besonders, wenn man den Verlag anschaulich vorgeführt bekommt. Vertragsverhandlungen in einer Kneipe oder einem Café fände ich hingegen bedenklich. Ebenso fernmündliche Vertragsverhandlungen am Telefon, im Chat oder per TeamSpeak. Ich würde trotz deiner gegensätzlichen Auffassung meinen möglichen Vertragspartner gerne persönlich kennenlernen, um mir eine Meinung bilden zu können.

Für solche Verhandlungen ist es aber absolut notwendig, die Vertragsbestandteile und den Verhandlungsgegenstand so genau wie möglich zu kennen. Das heißt, den Normvertrag vor (!!!) Verhandlungsbeginn zu kennen, durchzulesen und sich zu den einzelnen Punkten Gedanken zu machen. Damit kann man dann bei der Gegenseite im persönlichen Gespräch ziemlich punkten.

Wie verhandelst du ohne persönliches Gespräch? Interessiert mich einfach mal so ...

Benutzeravatar
Bettina Peters
Beiträge: 32
Registriert: 10.03.2012, 13:29
Wohnort: Schloß Holte-Stukenbrock

Re:

von Bettina Peters (03.03.2013, 16:29)
Hallo zusammen,

zunächst mal vielen Dank für eure vielen Tipps, Anregungen und Erfahrungen :D
Die Sache mit den Details, die in einem persönlichen Gespräch geklärt werden sollen, habe ich offenbar falsch rübergebracht: Der Verlag hat tatsächlich "Standardbuchverträge, so wie sie in der Branche üblich sind". Was genau diese Verträge vorsehen, wollte man mir aber lieber bei einem persönlichen Treffen im Verlag erläutern. Der Plan dahinter ist offenbar, dass man erst Zahlen nennen möchte, wenn man sich kennengelernt und über einige grundsätzliche Vorstellungen gesprochen hat. Auf meinen Einwand, dass ich das zwar verstehe, auf der anderen Seite aber die Kosten für eine Fahrt nach Berlin (ca. 850 km hin und zurück) auch nur auf mich nehmen möchte, wenn schon einige grundsätzliche Fragen geklärt sind, wurde mir die Übernahme der Reisekosten zugesichert. Insgesamt war der Kontakt bisher sehr nett und offen. Etwas unsicher bin ich mir bei dem Verlag bezüglich der Listung bzw. Verfügbarkeit der Bücher und der Verbindung zu meiner Zielgruppe – danke für die Stichwörter thumbbup . Was ich dazu bisher gefunden habe, hat mich noch nicht so überzeugt. Ich werde auf jeden Fall am Freitag nach Berlin fahren und mir das alles mal ansehen.
Der Name des Verlags ist übrigens kein Geheimnis, ich möchte ihn aber nicht hier im Forum nennen.
@ rico: Ich schicke dir deshalb den Namen lieber per PN, ich hoffe, das ist O. K.

Vielen Dank euch allen und viele Grüße,

Bettina
HundKatzeGraus: Geschichten aus der Tierarztpraxis

www.hundkatzegraus.de

Benutzeravatar
Haifischfrau
Beiträge: 3843
Registriert: 04.02.2008, 15:07

Re:

von Haifischfrau (03.03.2013, 16:38)
Das "persönliche Gespräch" mit meinen Verlagen verlief in Telefonaten und mir wurden die Konditionen sofort genannt.

@Bettina: Übernahme der Reisekosten - das würde ich mir schriftlich geben lassen!

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

Benutzeravatar
Bettina Peters
Beiträge: 32
Registriert: 10.03.2012, 13:29
Wohnort: Schloß Holte-Stukenbrock

Re:

von Bettina Peters (03.03.2013, 16:48)
@ Haifischfrau: Das mit den Reiekosten habe ich schriftlich, keine Sorge :lol:

Liebe Grüße,

Bettina
HundKatzeGraus: Geschichten aus der Tierarztpraxis

www.hundkatzegraus.de

Zurück zu „Self-Publishing“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.