Kein Cover auf Amazon, Thalia, E-Book

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Nitram
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Re:

von Nitram (23.03.2013, 18:59)
Als Nitram die Frage an mich gestellt hat, ob Neulinge nicht so etwas wie eine "Schutzfrist" haben sollte, habe ich diesen Gedanken nicht von vornherein abgelehnt oder mich darüber lustig gemacht, sondern ich habe die Frage gestellt, wie er sich so eine Schutzfrist vorstellt bzw. woran die Dauer der Schonfrist geknüpft ist.

Siegfried, diese Schonfrist bezog sich nicht auf deine fachliche Evaluierung, die der Kollege auch nicht erbeten hatte, sondern lediglich auf deine Art, Newcomern in deiner oberlehrerhaften Art dein zweifellos fundiertes Wissen zu oktroyieren.

Du hattest schon einmal so eine Phase, Siegfried, wo du schlechtweg unausstehlich warst. Damals hattest du noch diesen Avatar mit dem bärtigen Baby, erinnerst du dich? Siehst du, so lange kennen wir uns schon. cheezygrin

Darf ich dir einen Rat geben?
Freue dich einfach, dass du so ein genialer Typ bist, der niemals einen Fehler begeht und alles besser weiß und lass uns normalen Sterblichen unsere Unzulänglichkeiten. cheezygrin

Herzliche Grüße
Nitram
Tu felix Austria - die andere Seite der Alpenrepublik - zweite Auflage
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mtg
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º

von mtg (24.03.2013, 10:14)
Nitram hat geschrieben:
Siegfried, diese Schonfrist bezog sich nicht auf deine fachliche Evaluierung, die der Kollege auch nicht erbeten hatte, sondern lediglich auf deine Art, Newcomern in deiner oberlehrerhaften Art dein zweifellos fundiertes Wissen zu oktroyieren.

Hurra - es lebe der Wunsch nach gleichstriegelter Mittelmäßigkeit.

Nitram - mal ganz ehrlich: Was war hier oberlehrerhaft oder oktroyiert?

Und wer ist denn hier »Newcomer«? Die meisten User kommen in das Forum, nachdem sie ihr Buch veröffentlicht haben. Damt sind sie bereits (wenn auch in Maßen) »öffentliche Personen« geworden und müssen sich der Kritik stellen (können). Das Publikum kennt keine Gnade - außer den Verriss durch 1-Sterne-Bewertungen oder Nicht-Kauf.

Bei manchen BoD-Büchern, die ich gelesen habe (lesen musste), wäre es eigentlich besser gewesen, Amazon (u.a.) hätte die Einstellung ins System lieber ganz gelassen und nicht nur das Coverbild verzögert. Ich erinnere nur mal an das Buch, was ich neulich wieder zurückgeschickt habe (http://www.bod.de/autorenpool/london-mit-rueckfahrt-t15478.html), obwohl ich ihm eigentlich den Papierkorb angedroht hatte. Ich hätte diese Bewertung auch auf Amazon hinterlassen können (leider gibt es da keine negativen Sterne), aber ich fand es fairer, dieses nur im Forum zu tun. Leider hat sich der Autor nie wieder gemeldet ... ich nehme mal an, er schmollt heute noch in irgend einer Ecke und schmiedet Mordpläne ...

Wenn man als jemand, der nach außen gehen möchte, nicht einmal in der Lage ist, eine außenstehende Meinung über das eigene Werk zu akzeptieren (er muss sie ja nicht teilen ...), dann sollte er hübsch stille bleiben und lieber keine Bücher veröffentlichen.

Wenn jemand nicht singen kann, darf man ihm das sagen. Aber wenn jemand beim Schreiben handwerkliche Fehler macht, darf man ihn nicht darauf hinweisen? In einem Autorenforum ist der Ton sekundär, wenn die Musik richtig ist. Du warst wohl nie Teil eines professionellen Orchesters, oder? Alle hier versammelten Autoren und -innen wollen ernst genommen werden. Tut man genau das, ist's auch wieder falsch???

Leute, das echte Leben findet draußen statt und ist viel grausamer als ein Forum überhaupt sein kann ... wie wollt Ihr da mit dieser »ich bin toll und fass mich nicht an«-Einstellung (um mal ein weiteres Beispiel für eine falsche Konjunktion einzuführen) überleben?

Oder ist das hier doch eher eine »Barbie & Ken«-Veranstaltung - alles hübsch rosa, aber keine Eier ...?

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.03.2013, 11:14)
Nitram hat geschrieben:
Siegfried, diese Schonfrist bezog sich nicht auf deine fachliche Evaluierung, die der Kollege auch nicht erbeten hatte, sondern lediglich auf deine Art, Newcomern in deiner oberlehrerhaften Art dein zweifellos fundiertes Wissen zu oktroyieren.


Eine Bitte an dich:
Zitier die Stelle in meiner ersten Antwort an BertieU, wo ich deiner Meinung nach in "oberlehrerhaften Art fundiertes Wissen aufktoyiere".

Danke!

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (24.03.2013, 11:17)
Siegfried fühlst du dich auch immer so vernachlässigt

oder gehts noch

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.03.2013, 11:24)
Klonschaf hat geschrieben:
Siegfried fühlst du dich auch immer so vernachlässigt

oder gehts noch


Nein, ich fühle mich nicht vernachlässigt. Ganz im Gegenteil! cheezygrin

Und ja, es geht noch. Immer wieder, immer noch, immer mehr. cheezygrin

Du kannst dich aber gerne an der Aktion beteiligen: "Wir suchen die oberlehrerhafte Stelle im ersten Beitrag und zitieren sie hier." Obwohl ich nicht glaube, dass da wirklich etwas kommt. Es geschieht hier nämlich häufiger, dass jemand zu einer konkreten Handlung aufgefordert (gebeten) wird und dann macht es nur noch ganz leise "Puuufffff". cheezygrin

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (24.03.2013, 11:32)
Siegfried hat geschrieben:
Du kannst dich aber gerne an der Aktion beteiligen: "Wir suchen die oberlehrerhafte Stelle im ersten Beitrag und zitieren sie hier."


Naja Siegfried, was soll ich sagen; ich lese mir diese Fäden normalerweise nur mit einem halben auge durch: aber in diesem Fall musste ich nun doch Ursachenforschung betreiben und muss sagen, man kann dir nichts vorwerfen.

Höchstens könnte man deinen Rundumschlag zur Lage der Nation vielleicht als anmaßend und belehrend empfinden, aber das war ja eher so allgemein und da musste sich der Eröffner des Fadens nun nicht direkt angegriffen fühlen.

Solche rundumschläge billigen wir ansonsten höchstens dem Altkanzler Helmut Schmidt zu, aber der ist ja eh ein Sonderfall, siehe seine notorische Raucherei überall dort, wo Normalsterbliche es nciht dürfen.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (24.03.2013, 11:49)
Nur zur allgemeinen Information:

Das Titelbild zu BertieU's Buch "Malibu muss warten" ist nun auf Amazon vorhanden. Ebenso der "Blick ins Buch".

Ich habe die vier Seiten Text gelesen und enthalte mich bewusst jeglichen Kommentars zu den gefundenen Fehlern (Zeichensetzung, Textlayout). Ich hoffe, ich finde damit Nitrams Zustimmung. Ich freue mich, dass die Sonne scheint und ich nicht gezwungen werde, andere auf Fehler hinzuweisen. "Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein" (Philip Rosenthal). cheezygrin

Nachtrag:
@Nitram

Nitram hat geschrieben:
Siehst du, so lange kennen wir uns schon. cheezygrin


Wir kennen uns nicht. Ich kenne dich nicht und du kennst mich nicht. Ich weiß von dir noch nicht einmal deinen Namen (ich stelle meine Beiträge - wie einige ganz wenige andere - hier mit offenem Visier ein). Alles, was wir voneinander wissen, ist das, was hier im Forum steht. Daraus leite ich kein "Kennen" ab. Aber in Zeiten von Facebook, wo jeder Verfasser einer Ein-Zeilen-Nachricht gleich zum "Freund" erklärt wird, ist solch eine Entwertung des Begriffes "Kennen" wohl üblich geworden.

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AngelikaL
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Re:

von AngelikaL (24.03.2013, 12:05)
Du meine Güte, was für ein Thread. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Kritik ist etwas ausgesprochen Positives, wenn sie fachlich und fundiert ist. Ich wünschte, jemand würde mein Buch entsprechend kritisieren, dann wäre ich in der Lage, mich zu verbessern und weiterzuentwickeln.
LG Angelika

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mtg
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Re:

von mtg (24.03.2013, 13:57)
AngelikaL hat geschrieben:
Du meine Güte, was für ein Thread. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Kritik ist etwas ausgesprochen Positives, wenn sie fachlich und fundiert ist. Ich wünschte, jemand würde mein Buch entsprechend kritisieren, dann wäre ich in der Lage, mich zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Tja Angelika,

da hast Du den eigentlichen Sinn eines Autorenforums sehr gut wiedergegeben. Leider ist das in diesem Plantschbecken aber schlechterdings nicht mögich.

Ich habe da auch entsprechende Erfahrungen gemacht: Mein umfangreicher Kommentar zu einem Buch eines Forenmitglieds wurde mir von Usern um die Ohren gehauen (»Unverschämt«, »schlechter Stil«, »wie ich es wagen könnte, das Buch eines Kollegen zu kritisieren« usw.), obgleich der Autor selbst sich bedankte, auf was er so alles aufmerksam gemacht wurde. Natürlich hatte keiner der mich Kritisierenden das Buch überhaupt mal zur Hand genommen geschweige denn zu Gesicht bekommen ...

Merke: Autoren sind wichtig, wichtig, wichtig. Die Funktion des Lesers beschränkt auf den Kauf des Buches und das damit verbundene »Schnauze halten«. Vielleicht sollte man aus dem »book-on-demand«-Prinzip das »Kritik-on-demand«-Prinzip machen, in dem der Autor huldvoll eine Reaktion des Lesevolkes zulässt, indem er sie abruft - vorausgesetzt natürlich, sie ist genehm.

:-)

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (24.03.2013, 16:12)
Nitram kenne ich auch schon sehr lange, soviel ich weiß ist der Name verdreht, er heißt also Martin.
@ Martin,
wir müssen uns hier schon gegenseitig helfen. Da kann man seine Manuskripte herumreichen, wie man will, die Fehler werden meistens hier entdeckt. Und die Siegfriedmeckereien wirken mittlerweile ermüdend.

Nitram
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Re:

von Nitram (26.03.2013, 14:16)
Thomas Becks hat geschrieben:
Nitram kenne ich auch schon sehr lange, soviel ich weiß ist der Name verdreht, er heißt also Martin.
@ Martin,
wir müssen uns hier schon gegenseitig helfen. Da kann man seine Manuskripte herumreichen, wie man will, die Fehler werden meistens hier entdeckt.

Hallo Thomas, natürlich sollen wir uns hier gegenseitig helfen, das ist ja Sinn und Zweck dieses Forums. Aber einen Neuling kann man doch erst mal nett begrüßen, finde ich.
Thomas Becks hat geschrieben:
Und die Siegfriedmeckereien wirken mittlerweile ermüdend.

Das sehe ich auch so, vor allem deshalb, weil sie manchmal unerbeten und zu einem nicht optimalen Zeitpunkt kommen.
Wenn einer postet: "Herzliche Grüsse an alle, ich bin neu hier im Forum" und einer schreibt zurück: Sorry, aber "Grüße" schreibt man mit scharfem "ß" , so ist das fachlich zwar korrekt, aber ist es wirklich der geeignete Zeitpunkt dafür? (Ist jetzt ganz allgemein gesprochen, an niemand persönlich adressiert)

Allerdings steht für mich fest, dass Siegfried Orthographie und Interpunktion perfekt drauf hat. Er ist auch stark, wenn es darum geht, einen Sachverhalt zu analysieren und alle Punkte ausführlich zu beleuchten und zu kommentieren. Wenn er jetzt noch seine Kritikfähigkeit ausbaut, wird er noch wirklich perfekt. cheezygrin

@Siegfried:
Mein Statement von wegen "uns Sterblichen unsere Unzulänglichkeiten lassen" ist wohl etwas sarkastisch rübergekommen, war nicht so gemeint. angle:

Gruß
Nitram
(der auch auf "Martin" hört) cheezygrin
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mtg
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Re:

von mtg (26.03.2013, 15:24)
Nitram hat geschrieben:
Thomas Becks hat geschrieben:
Und die Siegfriedmeckereien wirken mittlerweile ermüdend.

Das sehe ich auch so, vor allem deshalb, weil sie manchmal unerbeten und zu einem nicht optimalen Zeitpunkt kommen.

Da hast Du etwas missverstanden. Es ist ermüdend, wenn immer wieder auf Siegfried herumgehackt wird. Und sei ehrlich: Auch Dein Beitrag war weder erbeten (wie es die wenigsten Beiträge in einem Forum sind) - und der Zeitpunkt ist niemals optimal.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (26.03.2013, 19:33)
Nitram hat geschrieben:
@Siegfried:
Mein Statement von wegen "uns Sterblichen unsere Unzulänglichkeiten lassen" ist wohl etwas sarkastisch rübergekommen, war nicht so gemeint.


Du diskutierst das Problem - ich habe BertieU von Beginn an eine Lösung angeboten. Die Lösung wurde abgelehnt. Ich werde weiterhin versuchen, Lösungen anzubieten (gerade geschehen in einem anderen Thread, wie man sich die Grundlagen für ein Cover zusammenbaut). Denn - und jatzt zitiere ich aus einem Buch:

    Es wurden Untersuchungen gemacht, wann ein Mensch mit einer Antwort zufrieden ist. Eines der Ergebnisse war: Wenn wir ihm eine Lösung in der Zukunft in Aussicht stellen, dann findet er die Antwort meistens gut.

    Das Erstaunliche ist: Es ist gar nicht wichtig, ob eine wirkliche Lösung dahinter steht, ob nur über eine Lösung nachgedacht oder ob nur über eine Lösung geredet wird. Die Wirkung ist in etwa dieselbe. Wir müssen dem anderen nur das subjektive Gefühl geben, dass sein problem bei uns in guten Händen ist. Und das tun wir.

    Eine Fernsehjournalistin fragte mich während eines Interviews: "Sagen Sie, Schlagfertigkeit kann man lernen wie Grammatik. Jetzt habe ich mal Ihre Prospekte durchgelesen. Die Grammatik stimmt vielleicht noch, aber es wimmelt von Rechtschreibfehlern." Und dann las sie mir vor laufender Kamera einige Rechtschreibfehler vor. Ich unterbrach sie:

    "ja, die habe ich größtenteils auch schon gesehen. Danke für den Hinweis. Wir haben das Problem erkannt. Beim nächsten Prospekt werden wir das von einem Schreibbüro durchkorrigieren lassen ..." Und dann leitete ich zu einem anderen Thema über.

    Sie spricht vom Problem, ich spreche von der Lösung. Das ist die Methode.

    Sie richten den Blick immer nach vorne. Lösungen liegen zwingend in der Zukunft, und in der Zukunft sind Sie unangreifbar.
    [...]
    Das Entscheidende im Leben ist, wie oft Sie echtes Glück und Zufriedenheit empfinden. Alles, was Sie tun im Leben, machen Sie letztlich nur, um ein paar Momente guter Gefühle zu erleben. [...]

    Wir erwarten Glück von Ereignissen. Aber es sind nicht die Ereignisse, die uns Zufriedenheit geben, es ist nur unsere Einstellung zu den Ereignissen. Wenn Sie von einem neuen Auto träumen, wenn Sie sich Kinder wünschen, wenn Sie den Traumpartner suchen, wenn Sie einen befriedigenden Job haben wollen. Es ist nicht das Auto, es sind nicht die Kinder, nicht der Partner, nicht der Job, der Ihnen Zufriedenheit bringt. Es ist die Einstellung zu diesen Dingen. [...]

    Und hier liegt der eigentlichen Nutzen dieser Technik. Wenn Sie in Ihrer Antwort auf "Lösung" umschalten, so werden Sie Folgendes bemerken: Sie fühlen sich besser. Jede Technik hat eine Wirkung auf die Umstehenden und eine Innenwirkung auf Sie selber. Bei dieser Technik ist die Innenwirkung das Wertvolle. Das Phänomenale ist, wennSie selbst intern auf "Lösung" umschalten, anstatt im Problem zu wühlen, werden Sie beobachten, dass sich Ihre negativen Gefühle wieder neutralisieren.

    [...]

    Jedesmal, wenn Sie sich ärgern, wenn Sie Wut empfinden, wenn Sie enttäuscht sind usw., sind Sie im Problem-Wälz-Modus. In neun von zehn Fällen wühlen Sie dabei ohne Notwendigkeit in der Problem-Wunde und fühlen sich nur schlecht dabei. Das ist selbst verschuldet, das hat kein Außenstehender verursacht. Nichts ändert sich dadurch, alles, was Sie erreichen, ist, dass Sie sich in Ihren negativen Gefühlen suhlen. Ihre Gedanken kreisen darum, wer schuld war, als das Kind in den Brunnen gefallen ist, und warum sich nicht andere so verhalten haben, wie Sie es für richtig gehalten hätten ... anstatt das Kind herauszuholen.
(aus: Matthias Pöhm; Das Nonplusultra der Schlagfertigkeit; Goldmann TB 16847; S. 172 ff)

Ich nehme für mich in Anspruch, BertieU für sein Problem eine Lösung angeboten zu haben - und habe mich danach gut gefühlt. Ich nehme für mich auch in Anspruch, in anderen Diskussionen Lösungen vorgeschlagen zu haben (die Diskussion um die 300 Euro für eine vorzeitige Vertragsauflösung; die Diskussion um den Layoutrahmen für einen Buchumschlag; sämtliche Diskussionen um Texte mit Rechtschreibfehler), und immer habe ich mich nach Einstellen eines Lösungsvorschlages gut gefühlt. Nicht gut gefühlt habe ich mich, wenn trotz Lösungsvorschlages weiterhin Probleme gewälzt wurden. Etwa in Form "Du kannst dir dein Rechtschreibfehlerliste schenken" (euphemistisch formuliert). Oder wenn ich erkennen musste, dass Lösungen gar nicht gewünscht waren (was sich meist dadurch darstellte, dass auf meine Frage "Was möchtest du mit deinem Beitrag eigentlich erreichen?" schlicht keine Antworten kamen ...) cheezygrin

Daher kratzen mich solche Bemerkungen wie "Und die Siegfriedmeckereien wirken mittlerweile ermüdend" überhaupt nicht mehr. Macht einfach weiter so. Wälzt Probleme - und meidet Lösungen ... cheezygrin

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