Neue Leistungen: Alte Verträge Möglichkeit zum wandeln?

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


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Petra Wolff
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Re:

von Petra Wolff (30.03.2013, 18:59)
'tschuldigung!
War doch nur 'ne wertfreie Frage.
Sinn und Unsinn von Rezensionen stand doch gar nicht zur Debatte.
Mein Blog: petrawolff.blog

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mtg
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Re:

von mtg (30.03.2013, 19:51)
Wenn Du bei einer Neuauflage mehr als nur Rechtschreibefehler änderst, bist Du eh' kurz davor, eine neue ISBN benötigen zu müssen ... - also: Wo ist der Unterschied?

Bei einem meiner Bücher war die 5-Jahres-Frist gerade vorbei - also habe ich gekündigt und überarbeite das Buch. Es kommt völlig neu wieder 'raus ... und ob die alten »Rezensionen« wieder mit dabei sind, weiß ich nicht ... ist mir auch egal, weil: Es ist ein neues Buch.

Neues Buch - neues Glück :-)

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TipEx
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Re:

von TipEx (30.03.2013, 21:02)
@Siegfried:

Würden bei Deiner Lösung denn die Rezensionen erhalten bleiben?



Welche Rezensionen? Die im Kulturteil der FAZ? Oder die bei Spiegel Online bzw. im Focus Online? Oder meinst du jene "Rezensionen" bei Amazon wie diese:

Die schlechte Grammatik führt in vielen Bereichen leider auch zu erheblichen Missverständnissen. Wenn ich Rätsel raten möchte, kaufe ich ein entsprechendes Heft.


Und ein wenig konstruktives Verhalten würde uns allen gut tun. Es ist doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar welche Rezensionen gemeint sind, weil ein kleiner Autor mehr als 90% seiner Bücher über Amazon verkauft.
Also bitte keinen Oberlehrer raushängen lassen blink3

Zu dem Thema kann ich beisteuern, daß ich schon mehrere Versuche beobachtet habe bei denen Autoren offenbar derartige Rezensionen loswerden wollten. Meistens klappt das allerdings erst wenn sich nicht nur die Seitenzahl, die ISBN, das Cover etc., sondern auch der Titel ändert.

Sonst klebt Amazon die alten Rezensionen einfach wieder mit entsprechendem Hinweis dran. Besonders ärgerlich ist das, wenn in den Rezensionen auf Fehler hingewiesen wurde, die mit einer neuen Auflage behoben wurden.

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mtg
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Re:

von mtg (30.03.2013, 22:21)
Was heißt hier eigentlich immer »Oberlehrer«?

Natürlich ist es schön, wenn mir Leute auf Amazon erzählen, dass sie mein Buch gut finden. Das ist dann eine schlichte Lesermeinung (und als solche durchaus wertvoll) - aber definitiv keine »Rezension«. Dieser Begriff ist klar definiert.

Man kann sich das Leben natürlich auch schönlügen ... Wer's braucht - bitte schön. Aber darauf geben sollte man lieber nichts ...

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (30.03.2013, 22:26)
TipEx hat geschrieben:
Und ein wenig konstruktives Verhalten würde uns allen gut tun. Es ist doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit klar welche Rezensionen gemeint sind, weil ein kleiner Autor mehr als 90% seiner Bücher über Amazon verkauft.
Also bitte keinen Oberlehrer raushängen lassen blink3


"Oberlehrer"? cheezygrin

Es ärgert mich maßlos, wenn intelligente Menschen wie Petra Wolff weit unter ihren Möglichkeiten bleiben und scheinbar(!) nicht in der Lage sind, vergleichsweise einfache Fragen durch ein paar Momente des Nachdenkens selbst zu beantworten.

Ein neues Buch hat eine neue ISBN. Die Rezis zielen aber auf eine andere ISBN. Und sie kommentieren etwas, was im neuen Buch vielleicht nicht mehr enthalten ist. Oder sie fordern etwas für das alte Buch ein, was das neue dann enthält. Welchen Sinn haben also alte Rezis bei neuen Büchern?

Und wie sollen die ... Rezensionsverwalter(?) ... so etwas hinbekommen? Soll z. B. Amazon die Rezensionen vom Buch XYZ zum Buch ABC umverlinken? Was macht z. B. die Regionalzeitung, die das alte Buch positiv besprochen, aber gewisse Mängel aufgelistet hat? Das neue Buch mit der alten Rezension verbinden?

Es kann also nicht funktionieren!

Was funktionieren kann: Der Autor verweist in seinem neuen Buch auf das alte und auf die Rezensionen zum alten Buch. Das neue Buch und die alten Rezensionen - nein, das geht gar nicht!

Und auf diese Gedanken könnte man mit etwas Nachdenken selber kommen. Es ist offensichtlich. Es ärgert mich, wenn Leute mit Grips plötzlich das Denken einstellen und auf diese Antworten nicht kommen.

Ähnlich wenig nachgedacht wird auch im Zusammenhang mit den viel diskutierten Verträgen von BoD. Wenn die Leute die Verträge genauer lesen würden, wären viele Fragen und Diskussionen schlicht überflüssig. Ich persönlich hänge mit den Fingernägeln in der Zimmerdecke, wenn ich Fragen lese wie: "Wie komme ich vorzeitig aus meinem BoD-Vertrag?". Vertrag nicht gelesen? Vertrag nicht verstanden? Ist Deutsch eine Fremdsprache? Oder einfach nur das Denken vorzeitig ausgeschaltet?

Würde mehr selbsttätig gedacht, dann würde der "Oberlehrer" an der Garderobe abgegeben ...

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TipEx
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Re:

von TipEx (30.03.2013, 22:31)
Natürlich ist es schön, wenn mir Leute auf Amazon erzählen, dass sie mein Buch gut finden. Das ist dann eine schlichte Lesermeinung (und als solche durchaus wertvoll) - aber definitiv keine »Rezension«. Dieser Begriff ist klar definiert.


Nunja, wir übernehmen hier einfach nur die Terminologie von Amazon. Darum ging's aber nicht.
Petra Wolff hatte eine Frage gestellt, deren Inhalt jedem, der eigene Bücher schreibt, klar war.

Man kann darauf nun einfach antworten oder es lassen....oder man kann die Fragestellerin erst einmal zurechtweisen und die Art ihrer Fragestellung bemängeln. Letzteres halte ich aber nicht für sonderlich konstruktiv denn es führt letztendlich zu einer hohen Fluktuation innerhalb des Forums.

Das ist auch schon alles.

Ach Siegfried, da haben sich die Postings überschnitten cheezygrin

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Isautor
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Re:

von Isautor (31.03.2013, 01:24)
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die alten Lesermeinungen cheezygrin ohne Probleme zu der Neuauflage transportiert werden. Alle gebrauchten Bücher von BOD und alle CS und KDP Bücher von mir sind mit denselben Rezis ausgestattet. Eine Mail an Amazon genügt und dann machen die das. Sollte also kein Ding sein.

Rezis ins neue Buch übernehmen würde ich nicht machen, denn das Recht an diesen Texten liegt beim "Rezensent". Wäre also ein Urheberrechtsverstoß, wenn man vorher nicht fragt. Kann man aber nicht fragen, denn die sind im Allgemeinen nicht kontaktierbar. Man kann ihnen keine Nachricht schicken.

Edith sagt in der Nacht:

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Seid gegrüßt,

Isautor

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mtg
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Re:

von mtg (31.03.2013, 10:41)
TipEx hat geschrieben:
Nunja, wir übernehmen hier einfach nur die Terminologie von Amazon.

Aha. Amazon betimmt jetzt also schon, wie was und wo ist. Es mag sein, das Du und eine paar andere die Terminologie übernehmen ... aber nenn' das Ding, wie Du willst ... »Rezensionen« sind das nicht. Aber es scheint für einige unter uns (wahrscheinlich viel mehr, als ich zu befürchten gewillt bin) die einzige Möglichkeit zu sein, irgend etwas über das eigene Buch zu erfahren.

TipEx hat geschrieben:
Petra Wolff hatte eine Frage gestellt, deren Inhalt jedem, der eigene Bücher schreibt, klar war.

Mag sein. Aber Fortschritt kommt nur daher, dass man das Rad weiterdreht. Diesese Forum - da gebe ich Siegfried recht - ist viel zu häufig ein Problemforum als ein Lösungsforum. Denn wenn jemand Lösungen anbietet, wird er/sie zurechtgewiesen ... z.T. in einer Form, in der die von Dir inkriminierte Siegfriedsche Antwortgestaltung noch Qualitäten eines Strickabends in einem Mädchenpensionat hat.

TipEx hat geschrieben:
... denn es führt letztendlich zu einer hohen Fluktuation innerhalb des Forums.

Die Fluktuation ist eine wesentliche Folge davon, dass sich Leute anmelden, um Werbung zu machen und sich ihren Beifall abzuholen ... und wenn beides nicht funktioniert, erst fürchterlich rumtoben, andere User beleidigen und sich dann klammheimlich verabschieden.

So ist das nämlich ...

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (31.03.2013, 10:49)
ES Gibt einfach zu viele Rosinenpicker auf der Welt das stimmt!!!

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guenther h. klein
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Alte Verträge

von guenther h. klein (31.03.2013, 20:53)
Alte Verträge sind alte Verträge. Eine Umwandlung wäre wünschenwert, findet aber keine Realisierung. Dass man Veträge mit einer fünfjährigen Laufzeit unterschrieben hat, passte schon damals nicht in die Zeit.

Jeder Schreiber von Büchern verspürt nach einer gewisssen Zeit, das Bedürnis, das Buch zu überarbeiten, zu verkürzen oder zu erweitern. Auch das Cover will man ändern. Das erfordert ein Buch mit neuer ISBN. Der Mensch passt sich den Markbedingungen an, wo aber ist das Problem?

Übrigens, schaut Euch mal "epubli" an. Eine Alternative!
Es irrt der Mensch, so lang er strebt. Goethe

www.g-h-klein.de

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Petra Wolff
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Re:

von Petra Wolff (31.03.2013, 20:56)
Zunächt mal, danke Isa für die wie immer konstruktive, sachliche und hilfreiche Antwort.

TipEx hat geschrieben:
Petra Wolff hatte eine Frage gestellt, deren Inhalt jedem, der eigene Bücher schreibt, klar war.

Man kann darauf nun einfach antworten oder es lassen....oder man kann die Fragestellerin erst einmal zurechtweisen und die Art ihrer Fragestellung bemängeln. Letzteres halte ich aber nicht für sonderlich konstruktiv denn es führt letztendlich zu einer hohen Fluktuation innerhalb des Forums.


TipEx, du sprichst mir aus der Seele.

Aber ich möchte an dieser Stelle einfach mal eine Runde Toleranz ausrufen. Ich kann sehr tolerant sein, selbst der Intoleranz gegenüber.
Denn es tut nicht weh und kostet auch nichts.

Damit wünsche ich allen noch ein schönes und vor allem friedliches Osterfest.
Mein Blog: petrawolff.blog

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Haifischfrau
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Re: Alte Verträge

von Haifischfrau (31.03.2013, 22:16)
guenther h. klein hat geschrieben:

Jeder Schreiber von Büchern verspürt nach einer gewisssen Zeit, das Bedürnis, das Buch zu überarbeiten, zu verkürzen oder zu erweitern. Auch das Cover will man ändern. Das erfordert ein Buch mit neuer ISBN. Der Mensch passt sich den Markbedingungen an, wo aber ist das Problem?


Häh??? Ich habe nie mein 2008 über bod publiziertes Buch "Klänge aus dem Schneckenhaus" überarbeiten, verkürzen oder erweitern wollen. Auch wollte ich nie das Cover ändern.
Noch viel weniger gefällt mir in diesem Zusammenhang die Äußerung "jeder Schreiber..."

Mein Buch läuft - so wie es ist - auch nach Ende der 5-Jahresbindung.
Und da werde ich nicht die Einzige sein.

Ungeachtet dessen gefällt mir die Neuerung bei bod.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

Gitta

Re:

von Gitta (31.03.2013, 22:25)
mich würde interessieren, wieso einige von euch meinen, man könne einen alten Vertrag in einen neuen, günstigeren umwandeln?

Wäre die Sache umgekehrt und BoD hätte die Preise erhöht, käme NIEMAND auf diese Idee. Zudem würden in diesem Fall ALLE lautstark protestieren und zum RA laufen, wenn BoD bei einer Preiserhöhung von sich aus die Altvertäge auf neue, teurere umstellen wollte. Vertrag heißt, sich für eine bestimmte oder unbestimmte Zeit an die enthaltenen Vereinbarungen zu halten. Jeden Vertrag kann man aber auch kündigen. Also, wer sofort bessere Konditionen haben möchte, muss eben seinen bestehenden Vertrag kündigen - alternativ ein neues Buch schreiben und zu besseren Konditionen veröffentlichen... cheezygrin

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (31.03.2013, 23:01)
Siegfried hat geschrieben:
[...]
Ein neues Buch hat eine neue ISBN. Die Rezis zielen aber auf eine andere ISBN.
[...]
Und wie sollen die ... Rezensionsverwalter(?) ... so etwas hinbekommen? Soll z. B. Amazon die Rezensionen vom Buch XYZ zum Buch ABC umverlinken?
[...]

Es kann also nicht funktionieren!


Meine Erfahrung ist eine andere:
Mein Roman "Der Nomadengott" erschien 2003 bei BoD und wurde dann 2006 vom Heyne Verlag übernommen. Bis heute sind alle Rezensionen auf Amazon erhalten geblieben, sowohl für die "Ur-Auflage", wie auch für die Heyne-Ausgabe.

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Isautor
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Re:

von Isautor (01.04.2013, 00:55)
Und wie ich schon sagte - aber das ging komplett unter - bei mir wurden alle Rezis auf die Neuauflage übertragen. Email an Amazon reicht. Hab ich jetzt bei zwei Büchern gemacht. Klappt.
Seid gegrüßt,



Isautor



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Über BoD

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