Amazons Computerprogramm

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chiquitita
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Amazons Computerprogramm

von chiquitita (31.03.2013, 11:30)
immer wieder ärgere ich mich darüber, dass es Amazon, bzw. deren Programmierer, nicht fertig bringen, die Lagerhaltung ordentlich zu strukturieren.
Ich beobachte den Verkauf: noch 3 auf Lager - noch 2 auf Lager - noch 1 auf Lager und da müsste es doch möglich sein, rechtzeitig für Nachschub zu sorgen. Aber was kommt dann? Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 9 Tagen.
Das stimmt dann meistens auch nicht, weil wundersamer Weise nach ein paar Tagen wieder ein paar Exemplare auf Lager sind.
Jeder Lagerist, der in seiner Firma so arbeiten und nicht rechtzeitig seinen Lagerbestand auffüllen würde, bekäme die Kündigung.
Aber amazon hat es offensichtlich nicht nötig zu verkaufen. Dabei schicken sie andauernd per Mail irgendwelche Sonderaktionen. Es wäre besser, sie würden sich erst einmal um das normale Geschäft besser kümmern.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass es meistens um Feiertage herum zu diesen Engpässen kommt. Na dann, Frohe Ostern allerseits.
Gruß Uschi

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Isautor
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Re:

von Isautor (31.03.2013, 12:19)
Haben wir auch festgestellt. Ich verstehe das auch nicht. Wir sind im telefonischen Kontakt mit dem Verlag, daher weiß man, wann Amazon nachbestellt. Das kann sich dann schon mal hinziehen. Ich habe als Gegenmaßnahme auf die Homepage einen Hinweis gesetzt, wenn mal wieder ausverkauft ist, dann kauft einfach beim Verlag selbst oder bei Thalia oder was weiß ich.

Verstehen kann ich diese Zahlen auch nicht. Die hüpfen wie Osterkaninchen.
Seid gegrüßt,

Isautor

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Klopfer
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Re: Amazons Computerprogramm

von Klopfer (31.03.2013, 13:59)
chiquitita hat geschrieben:
Aber amazon hat es offensichtlich nicht nötig zu verkaufen. Dabei schicken sie andauernd per Mail irgendwelche Sonderaktionen. Es wäre besser, sie würden sich erst einmal um das normale Geschäft besser kümmern.


Weil die Leute, die die Newsletter schreiben oder die Sonderaktionen planen, auch diejenigen sind, die für die Lagerhaltung verantwortlich sind? Sorry, aber das ist so ähnlich wie das Gemecker darüber, dass sich Wissenschaftler mit dem Higgs-Boson beschäftigen, statt den Krebs zu heilen. (Kernphysiker sind halt keine Mediziner.)

Außerdem ist mir aufgefallen, dass es meistens um Feiertage herum zu diesen Engpässen kommt. Na dann, Frohe Ostern allerseits.
Gruß Uschi

Vielleicht ist es einfach so, dass das Kaufverhalten um die Feiertage herum anders ist als sonst und daher die Vorhersagen des Lagersystems, die auf den Normalbetrieb ausgerichtet sind, nicht mehr ganz zutreffen?
Ich muss dazu sagen, dass ich dieses Phänomen ganz selten bei meinen Büchern erlebe, da kommt fast immer noch rechtzeitig eine neue Lieferung.

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Isautor
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Re:

von Isautor (31.03.2013, 16:02)
Bei uns ist es seit Erscheinen des Buches so, dass nicht rechtzeitig nachbestellt wird. Wir hatten schon 5 Tage am Stück ohne Buch. Was auch passiert: Man weiß, die Bücher sind auf Lager, aber sie werden nicht angezeigt.
Seid gegrüßt,



Isautor



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chiquitita
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Re: Amazons Computerprogramm

von chiquitita (31.03.2013, 16:41)
Klopfer hat geschrieben:
Sorry, aber das ist so ähnlich wie das Gemecker darüber, dass sich Wissenschaftler mit dem Higgs-Boson beschäftigen, statt den Krebs zu heilen. (Kernphysiker sind halt keine Mediziner.)


was für ein Vergleich !


Klopfer hat geschrieben:
Vielleicht ist es einfach so, dass das Kaufverhalten um die Feiertage herum anders ist als sonst und daher die Vorhersagen des Lagersystems, die auf den Normalbetrieb ausgerichtet sind, nicht mehr ganz zutreffen?


Nein, so ist es nicht. Ich behaupte nach wie vor, dass ein gutes Programm erkennen kann, in welchen Zeitabständen ein Buch gekauft wird und dann spätestens, wenn nur noch ein oder zwei Exemplare auf Lager sind, nachbestellt wird. Da ist einfach ein Fehler im System.
Uschi

Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (31.03.2013, 18:25)
@chiquitita
Um zu glauben, dass Amazon großen Schaden nimmt, nur weil dort mal über wenige Tage dein Buch nicht als Vorrätig gelistet angezeigt wird, da gehört schon eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein (um es mal freundlich auszudrücken;)) zu.

Das Mysterium "Amazons Lagerhaltung" wird an vielen Stellen (wie auch hier) lebhaft diskutiert und dies wird sicherlich auch in weiter Zukunft so sein. Unten angefügt habe ich mal drei interessante Links zum Thema Amazons Lagerhaltung beigefügt, die allerdings auch nicht abschließend alle Fragen klären.

Allerdings sollte man bei der Diskussion auch nicht vergessen, dass Amazon mehrere hunderttausend Artikel direkt bevorratet bzw. zeitnah organisieren kann, so u.a. auch Artikel die als nicht bevorratet angezeigt werden. So zumindest die Erfahrung mit meinen Büchern, die vereinzelt mit einer Lieferfrist von bis zu mehreren Wochen angegeben waren und letztendlich, wie die bevorrateten Artikel auch, nach wenigen Tagen beim Kunden waren.

Alles mal ein bisschen entspannter betrachten und nicht immer gleich in Panik verfallen, nur weil die Zahlen mal nicht so gut aussehen.

Chaotisches Lager (Lagerhaltung mit Hilfe von Pixi):
http://www.youtube.com/watch?v=zsQDL4GZp1M

Doku: Amazon:
http://www.youtube.com/watch?v=dRThdVM3bOo

Fulfillment by Amazon in Aktion:
http://www.youtube.com/watch?v=1Be7EEU6v7Q

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chiquitita
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lieber Sir,

von chiquitita (01.04.2013, 12:58)
Sir Adrian Fish hat geschrieben:
Um zu glauben, dass Amazon großen Schaden nimmt, nur weil dort mal über wenige Tage dein Buch nicht als Vorrätig gelistet angezeigt wird, da gehört schon eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein (um es mal freundlich auszudrücken;)) zu.

habe ich das irgendwo geschrieben? Nein, lieber Sir, so vermessen bin ich nicht, dass Amazon wegen des Nichtverkaufs meines Buches irgendeinen Schaden nimmt. Den Schaden habe eher ich und all die anderen, bei deren Büchern auch dieses undurchschaubare System angewandt wird.
Ich verkaufe dieses Buch seit 2005 ganz gut und muss auch nicht vom Erlös leben, im Gegenteil, der gesamte Reinerlös geht an die SPAMA, eine spanische Tierorganisation, die es dringend brauchen kann. Es sind also dann eher die Tiere, die den Schaden haben.


Sir Adrian Fish hat geschrieben:
So zumindest die Erfahrung mit meinen Büchern, die vereinzelt mit einer Lieferfrist von bis zu mehreren Wochen angegeben waren und letztendlich, wie die bevorrateten Artikel auch, nach wenigen Tagen beim Kunden waren.

dann stimmst Du mir also wenigstens zu, dass das System nicht richtig funktioniert?

Sir Adrian Fish hat geschrieben:
Alles mal ein bisschen entspannter betrachten und nicht immer gleich in Panik verfallen, nur weil die Zahlen mal nicht so gut aussehen.

Von Panik ist keine Rede und meine Zahlen sehen auch gut aus. Sie würden noch besser aussehen, wenn die Lagerhaltung von Amazon besser organisiert wäre.
In diesem Sinne ...
Uschi

Sir Adrian Fish
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Re: lieber Sir,

von Sir Adrian Fish (01.04.2013, 14:24)
chiquitita hat geschrieben:
dann stimmst Du mir also wenigstens zu, dass das System nicht richtig funktioniert?


Das ist sicherlich eine Frage der Betrachtung. Dies mag für den Kunden oder für uns als Dienstleister, der ein Produkt über diese Plattform vertreibt, so erscheinen. Ob diese Sichtweise aber auch die von Amazon ist, das wage ich zu bezweifeln.

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