Erfahrungen mit BOD

Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


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mtg
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Re:

von mtg (07.04.2013, 09:25)
Liebe Takallays,

auf Eurer Website bewerbt Ihr ein Buch mit dem Titel »Mut zur Weisheit«, das Ihr geschrieben habt. Ich kenne nicht den Inhalt des Buches, aber schließe vom Titel auf spiritistisches Werk, das erhellenden Charakter haben soll.

Habt Ihr das echt selbst geschrieben? Nach den Postings hier und den justiziablen Einträgen auf Eure Website zu urteilen, wäre es vielleicht angebracht, wenn Ihr selbst erst einmal den »Mut zur Weisheit« - verbunden mit dem Mit zur Selbstkritik hättet.

Eure Erfahrungen sind - für Euch - sicherlich nicht schön. Für uns (abzgl. Bellavenezia) hat Euer infantiles Gehabe dafür eine heitere Attitüde. Ich sehe Euch in letzten Akt schon in Norderstedt auf dem Boden liegen und mit Händen und Füßen auf den Boden trommend »Ich will aber ... rabäääääääää«.

Erwachsene, zivilisierte Menschen gehen sachlich mit Problemen um. Es gibt Hunderte, ja Tausende von Fällen, in denen BoD gemeinsam mit einem Vertragspartner Probleme gelöst hat. Alleine ich kann auf etwa 50 gute Einzelerfahrungen in etwa 50 Fällen zurückblicken. Und auch Sir Adrian Fish hat gute Erfahrungen gemacht.

Die »schlechten Erfahrungen« von Bellavenezia als Maßstab zu nehmen, halte ich für sehr gewagt ... sie entspringen eigenen Fehlern. Und für die ist BoD nun nicht zuständig - auch wenn es mental natürlich befriedigender ist, wenn man eigenes Fehlverhalten weit wegdrängen kann.

In meiner Jugend gab es mal den Spruch:
»Wie lautet das Motto der österreichischen Armee?« - »Tapfer san mer ned - aber feeeesch.«

Ihr seid der Beweis, dass in jedem Witz Wahrheit steckt ...

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Bellavenezia
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Lieber Matthias

von Bellavenezia (07.04.2013, 14:39)
Die »schlechten Erfahrungen« von Bellavenezia als Maßstab zu nehmen, halte ich für sehr gewagt ... sie entspringen eigenen Fehlern. Und für die ist BoD nun nicht zuständig - auch wenn es mental natürlich befriedigender ist, wenn man eigenes Fehlverhalten weit wegdrängen kann.


Eigene Fehler hin und her, es gab auch in meinem Fall diverse Vorkommnisse, die nicht auf mein Fehlverhalten zurückzuführen waren.
Das Angebot von BoD ist nicht für jeden geeignet, was aber auf den ersten (und auch zweiten, dritten, vierten....) Blick nicht zu erkennen ist.
Ich habe -zig mal versucht, jemanden ans Telefon zu bekommen, um mich beraten zu lassen. Keine Reaktion.
Wie oft wurde hier nach Hardcover zu einem vernünftigen Preis gefragt, wie oft hat man von mangelhaften Lieferungen gelesen, usw.
Es freut mich, dass du immer noch zufrieden mit BoD bist. Aber es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass BoD überwiegend für Freizeitschriftsteller geeignet ist, die keine großen Ansprüche stellen.
Und ich bin wirklich erstaunt, wie sich diese Fangemeinde auch nach Jahren noch als eine Front gegen unzufriedene Nutzer wendet.
Meine Fragen damals wurden bewusst falsch verstanden, bzw auch niedergemacht. Hilfeversuche im Forum endeten teilweise auch so, dass ich mich für mein Unvermögen rechtfertigen musste.

BoD ist nicht interessiert, die Leistungen den Wünschen der Kunden anzupassen. Punkt.
Ihr habt Recht, wenn ihr sagt: Uns reicht, was geboten wird und wenn es euch nicht passt, bleibt weg.
Aber mit Kundenservice oder womöglich Kundenorientiertheit hat das wirklich nichts zu tun.
Ich habe damals die 130€ für meine eigenen Fotos bezahlt. Es war mein Fehler, sie nicht zu sichern, bzw. auf dem italienischen Rechner zu haben und zu dem Zeitpunkt im falschen Land zu sein.
Aber ist das Service? Ich habe sie hochgeladen, welcher große Aufwand wäre es für BoD, dass man sie auch wieder runterladen kann? Naja, müßig.
Ich habe hier so viele müßige Diskussionen erlebt und wollte nur mal sehen, ob sich irgendetwas geändert hat. Nein, hat es nicht.
Weder bei BoD, noch hier im Forum.
Schade.
Tschüß

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mtg
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Re: Lieber Matthias

von mtg (07.04.2013, 15:11)
Bellavenezia hat geschrieben:
Aber es ist doch nicht von der Hand zu weisen, dass BoD überwiegend für Freizeitschriftsteller geeignet ist, die keine großen Ansprüche stellen.

Leider wieder falsch: Ich betrachte mich nicht als »Freizeitschriftsteller«, sondern habe durchaus Anliegen (vg. http://videos.arte.tv/de/videos/positiv--7422514.html) und ich habe verdammt hohe Ansprüche. Und ich bin bei Weitem hier nicht der Einzige, der so tickt.

Bellavenezia hat geschrieben:
... und wollte nur mal sehen, ob sich irgendetwas geändert hat. Nein, hat es nicht. Weder bei BoD, noch hier im Forum.

Wie gut, dass auch Du Dich nicht geändert hast ... :-) Tschüß!

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Siegfried
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Re: Lieber Matthias

von Siegfried (07.04.2013, 15:21)
Bellavenezia hat geschrieben:
Ich habe hier so viele müßige Diskussionen erlebt und wollte nur mal sehen, ob sich irgendetwas geändert hat. Nein, hat es nicht.
Weder bei BoD, noch hier im Forum.
Schade.


Nicht schade.

Es sei denn, du konkretisierst einfach mal, was sich hier im Forum oder bei BoD ändern soll.

Bilder hochladen und sie bei Bedarf wieder zurückbekommen? Das bedeutet, ein komplettes System aufzubauen, wo dem anfragenden User Schutzrechte zugeordnet werden müssen, damit die Bilder nicht von Fremden heruntergeladen werden können. Das ist keine Zack-Bumm-Programmierung mal eben so aus dem Handgelenk, da gehen Tage an Arbeit verloren. Im Klartext: Das sind mehrere Tausend Euro.

Die Preise sind zu hoch, insbesondere für Hardcover? Das ist hier im Forum bestimmt in einer fünfstelligen Zahl durchgekaut worden. Der gleiche Effekt aber wie bei den Kallays: Man kann noch so oft erklären, wie man will, es gibt keine Einsicht. Die Kallays stampfen wütend mit dem Bein auf, weil sie auf Teufel komm raus den Unterschied zwischen "Leistung" und "Schadenersatz wegen entgangenem Gewinn" nicht akzeptieren - ich könnte diesen Fakt genau so gut dem Mond erklären, es hätte den gleichen Effekt. Ein Hardcover ist so teuer, weil BoD es so kalkuliert. Niemand ist gezwungen, bei BoD ein Hardcover zu veröffentlichen. Es gibt Konkurrenz - und wer auf wilde bunte Bilder im Buch steht, kann notfalls auch ein Cewe-Fotobuch produzieren (allerdings gibt es da Probleme mit der Vertriebsanbindung cheezygrin ).

Mir geht diese Jammerei so was von auf den Zeiger, du glaubst es nicht. Da wird über 300 Euro Vertragsauflösungsprämie gejammert und es wird über Vertragsbruch gejammert - aber getan wird nichts. Ich habe den Kallays sogar die Summen ausgerechnet, was so ein Gerichtsverfahren kostet - glaubst du, das hat die auch nur im Geringsten interessiert? Sie wollen gar keine Klärung ihrer Situation - sie krakeelen herum und wollen dann noch auf den Arm, um gestreichelt zu werden.

Für mich gibt es da keine Alternative: Vertragsbruch heißt Rechtsanwalt und notfalls Gericht. Es ist sehr lustig, wie Unternehmen plötzlich springen, wenn man denen gegenüber eine Spur härter und eindeutiger und vor allem rechtlich bewandert auftritt (ein Unternehmen in Aurich hat mich da mal sehr intensiv kennengelernt - die haben am Ende nur noch gefragt, ob sie hoch oder weit springen sollen).

Wenn dir die Leistungen von BoD nicht gefallen - inhaltsgemäß oder preislich -, dann such dir einen anderen, besser passenden Anbieter. Problem gelöst.

Wenn die Kallays mit den Leistungen und der Vertragsauflösung nicht einverstanden sind und das als Vertragsbruch ansehen, dann sollen sie gerichtlich gegen BoD vorgehen. Problem gelöst.

Wenn jemand mit den Distributionsmöglichkeiten seiner Bücher nicht zufrieden ist, dann soll er das selbst in die Hand nehmen (deshalb finde ich die Idee eines eigenen Online-Buchshops, wie sie derzeit in einem anderen Thread diskutiert wird, trotz aller Bedenken gut - denn da macht jemand etwas, statt zu jammern und zu klagen).

Etwas tun ist immer besser, als nichts tun, aber dafür herumzujammern. Bei diesem Tun kann man sicherlich auf die Schnauze fallen. Na und? Mund abwischen und auf zum nächsten Versuch.

Wer immer nur jammert und klagt, der wird nichts bewegen. Die Welt ist schließlich das, was wir aus ihr machen, nicht das, über das wir klagen!

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AngelikaL
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Re:

von AngelikaL (07.04.2013, 15:27)
Ich vermute, dass BoD, wie auch jedes andere Unternehmen am Markt, wirtschaftlich denken muss. Ich arbeite beispielsweise für ein Unternehmen, das Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung stellt und verkauft. Die Neukunden, die zu uns kommen, wollen in der Regel weiterhin betreut werden, da sie die Produkte über mehrere Jahre nutzen. Deshalb gehören ein Telefonsupport und die Betreuung der Bestandskunden zu unserem Service. Wenn ein Kunde bei uns anruft und Unterstützung benötigt, dann muss er bezahlen (160 Euro die Stunde, abgerechnet wird im Viertelstunden-Takt). Es gibt Kunden, die benötigen eine intensivere Betreuung und diesen wird ein Supportvertrag angeboten. Je nach Art des Vertrages bezahlen sie einen festen monatlichen Betrag und können dann so häufig wie nötig anrufen. Mit diesem Geld werden die Gehälter der Service-Mitarbeiter bezahlt.

Dies habe ich jetzt nur als Beispiel angefügt. Ich vermute, dass die Mitarbeiter, die bei BoD arbeiten, dies nicht ehrenamtlich tun und auch gerne ihr monatliches Gehalt ausbezahlt haben möchten. Daher müssen Extrawünsche, die außerhalb des Vertrages liegen, auch extra bezahlt werden. Das ist für ein Unternehmen überlebenswichtig. Anders kann es aus Unternehmenssicht nicht funktionieren.
LG Angelika

Sir Adrian Fish
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Re: Enttäuscht und provoziert von BoD

von Sir Adrian Fish (07.04.2013, 15:34)
Takallay hat geschrieben:
Wir waren schon länger unzufrieden mit der Leistung von BoD, der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war ein fröhlicher Newsletter von BoD, dass sie nun die Bindung von 5 auf 2 Jahre herabgesetzt haben und die vorzeitige Vertragsaufkündigung nur noch 150 Euro kostet. Aber nicht für bestehende Buchprojekte, nur für neue. Was sollen sich die „alten“ Kunden dabei denken? Warum ist nach 3 Monaten für BoD haargenau dieselbe Leistung nur noch die Hälfte wert? Und dass man es den „alten“ Kunden anbietet, die sich schon für 5 Jahre verpflichtet haben, ist einfach nur eine Frechheit!


Was ist eigentlich mit den Kunden, die auf einen "alten Vertrag pochen, die über eine 5-jährige Vertragsbindung glücklich sind, weil sie nicht wissen, ob ihr "Werk" bei einer anstehenden Vertragsverlängerung wieder bei BoD gelistet wird? BoD behält sich das Recht vor, Bücher von Kunden auch nicht zu veröffentlichen (Es gab hierzu auch schon den einen oder anderen Bericht zu dem Thema).

Habt ihr euch eigentlich mal Gedanken darüber gemacht, dass BoD, ohne das Einverständnis des Vertragspartners, die alten Verträge, auch wenn dies ggf. zum Vorteil des Vertragspartners wäre, nicht ohne weiteres verändern kann?

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Bellavenezia
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Re:

von Bellavenezia (07.04.2013, 20:46)
Ihr habt Recht, wenn ihr sagt: Uns reicht, was geboten wird und wenn es euch nicht passt, bleibt weg.

Einer meiner Eingangssätze.....

Wozu also diese endlosen Diskussionen? Ihr ärgert euch über Leute, die nicht zufrieden sind.
Eine Erklärung, warum es aus eurer Sicht so und so ist und warum BoD es (wieder aus eurer Sicht) nicht anders machen kann, reicht doch.
Warum muss man auf jedes Argument eingehen, wenn es einen dann dazu treibt, sich auf dem Teppich zu wälzen?
Vor Jahren fand ich es noch unterhaltsam, als ein unbeliebter User sich Cola und Chips holen wollte, bevor die anderen sich weiterkloppen. Aber immer noch? Hmmmm, ich habe gerade mal überlegt: Ne, ist nur noch albern.
Es sei denn, du konkretisierst einfach mal, was sich hier im Forum oder bei BoD ändern soll.

Eigentlich ist es mir egal. Ich werde kein Buch bei BoD drucken lassen. Aber wenn ein Unternehmen daran interessiert ist, auch neue zufriedene Kunden zu finden, ist es üblich, das Angebot dem Bedarf möglichst anzupassen.
Anfragen nach bezahlbarem Hardcover in 5-stelliger Höhe? Aha, anscheinend Bedarf. Stellt sich BoD darauf ein? Ne, warum denn?

Fotos wieder runterladen? So teuer? Einmal bei Vistaprint gucken. Ich entwerfe dort meine Transparente, kann eigene Entwürfe und Fotos einfügen und dann das Ergebnis wieder runterladen und auf meine Homepage setzen. Und das Ganze, bevor ich das fertig gedruckte Transparent zu Hause habe, um es dann zu fotografieren.
Aber vermutlich ist so ein Unternehmen (Druckerzeugnisse) in Wirklichkeit kein wirtschaftlich handelndes, sondern die Caritas.
Gebt es doch zu. Ihr habt Spaß daran, Leute zu belehren, zu erniedrigen, euch selbst als die BoD-Kenner und -Insider zu sehen und darzustellen.
Wie gesagt, es hat sich nichts geändert.
Und das ist schade.

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mtg
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Re:

von mtg (07.04.2013, 21:48)
Bellavenezia, Du hattest Dich bereits verabschiedet.

Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (07.04.2013, 22:17)
Bellavenezia hat geschrieben:
Aber wenn ein Unternehmen daran interessiert ist, auch neue zufriedene Kunden zu finden, ist es üblich, das Angebot dem Bedarf möglichst anzupassen.


BoD scheint derzeit allerdings ganz auskömmlich zu agieren, mit Ihrer derzeitigen Strategie.

Verstehe mich nicht falsch. Ich kann verschiedene Argumente von unzufriedenen Kunden, wie sie hier im Forum des Öfteren geschildert werden, durchaus verstehen. Aber man sollte in dem Zusammenhand auch immer die Unternehmensstruktur, das Konzept, sowie die Kosten für einzelne Buchprojekte betrachten. Viele der geschilderten Probleme währen beim vorherigen Lesen der FAQs, der im Vorwege einsehbaren Verträge oder auch einfach durch Fragen hier oder in andere Foren zu vermeiden gewesen. Ferner obliegt es natürlich auch dem unzufriedenen Kunden, entsprechende Schritte einzuleiten bzw. entsprechende Konsequenzen zu ziehen, wenn etwas nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Vorschläge wurden in diesem Thread einige gemacht, aber von den betroffenen Personen ist hierzu leider keinerlei Bereitschaft gezeigt worden.

Bei der ganzen Diskussion ist leider auch nicht ganz deutlich geworden, was Takallay eigentlich mit der Fortsetzung dieses Threads bezwecken wollten. Alle gemachten Vorschläge wurden konsequent überlesen und es wurde geklagt, dass keiner auf die geschilderten Probleme einginge.

Es mutet ein wenig danach an, dass Takallay einfach nur Mitleid erhaschen wollten oder aber auf das Starten eines Shitstorms gehofft hatten. Beides ist ja nun ausgeblieben - wäre also auch ein Grund in sich zu gehen und sein Vorgehen und seine Haltung zu überdenken.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (07.04.2013, 23:36)
Bellavenezia hat geschrieben:
Anfragen nach bezahlbarem Hardcover in 5-stelliger Höhe? Aha, anscheinend Bedarf. Stellt sich BoD darauf ein? Ne, warum denn?


Du hast es nicht verstanden. Gemeint ist damit, dass das Thema "Hardcover sind bei BoD viel zu teuer" hier im Forum in einer fünfstelligen Anzahl von Beiträgen diskutiert wurde. Und es hieß immer: BoD ist ein eigenständiges Unternehmen mit einer eigenen Kostenkalkulation, die wir nicht ändern können. Da nutzt auch ein 21.357stes Mal von dir nicht: "Ich will es aber billiger!" Ich will die Bananen im Supermarkt auch billiger. Und?

Bellavenezia hat geschrieben:
Fotos wieder runterladen? So teuer? Einmal bei Vistaprint gucken. Ich entwerfe dort meine Transparente, kann eigene Entwürfe und Fotos einfügen und dann das Ergebnis wieder runterladen und auf meine Homepage setzen. Und das Ganze, bevor ich das fertig gedruckte Transparent zu Hause habe, um es dann zu fotografieren.


Auch nicht verstanden.

Es geht nicht um das Herunterladen des fertigen Produktes, sondern um einen Download der hochgeladenen Original-Bilder, die - wie beschrieben - durch einen Systemabsturz auf dem Herkunftsrechner verloren gegangen sind. Also der Download der Original-Dateien. Das muss extra aufgebaut und geschützt werden - oder darf ich mir deine Fotos ziehen?

Bellavenezia hat geschrieben:
Gebt es doch zu. Ihr habt Spaß daran, Leute zu belehren, zu erniedrigen, euch selbst als die BoD-Kenner und -Insider zu sehen und darzustellen.


Nicht die Bohne. Ich finde es nur zutiefst erschreckend, wie wenig nachgedacht wird. Zum Beispiel in Bezug auf die Verträge, die abgeschlossen werden, ohne sie vorher durchzulesen. Oder bei den Erwartungshaltungen, was BoD alles leisten soll - wenn ich da an die Klagen denke: "BoD macht überhaupt keine Werbung für mein Buch!" Werbung für 19,- Euro???

Was sind also deine Wünsche?

a) Veröffentlichen für 19,- Euro Einmalzahlung bei einer Vertragsdauer von 2 Jahren, die der Autor jederzeit sowie frist- und kostenlos kündigen kann

b) Telefonische Beratung rund um die Uhr, auch bei kleinsten und banalsten Problemen wie etwa: "Wie bekomme ich das Zeichen ╔╩ in mein Word-Dokument?"

c) Herstellungs- und damit Ladenpreise, die zu Auflagenproduktionen von 1.000 oder 2.000 Stück wettbewerbsfähig sind (was interessiert den Autor, dass es sich um einzeln gedruckte Exemplare handelt?)

Hast du sonst noch Forderungen?

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Klopfer
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Re:

von Klopfer (07.04.2013, 23:54)
Bellavenezia hat geschrieben:
Wozu also diese endlosen Diskussionen? Ihr ärgert euch über Leute, die nicht zufrieden sind.
Eine Erklärung, warum es aus eurer Sicht so und so ist und warum BoD es (wieder aus eurer Sicht) nicht anders machen kann, reicht doch.
Warum muss man auf jedes Argument eingehen, wenn es einen dann dazu treibt, sich auf dem Teppich zu wälzen?


Wir schreiben die ganzen Sachen ja nicht, weil wir die Serverfestplatten von BoD so gerne möglichst schnell an ihre Grenzen bringen wollen, es geht nur darum, die andere Seite verständlich zu machen. Das ist doch die Grundlage der erfolgreichen Kommunikation, dass jede Seite nachvollziehen kann, warum die andere Seite so denkt, wie sie denkt. Aber das erfordert auch, dass man irgendwie darauf eingeht. Bei den letzten Beschwerden war es dummerweise irgendwie immer das Niveau von "Räbäää, ich will aber!", so fies das jetzt klingt.

Eigentlich ist es mir egal. Ich werde kein Buch bei BoD drucken lassen. Aber wenn ein Unternehmen daran interessiert ist, auch neue zufriedene Kunden zu finden, ist es üblich, das Angebot dem Bedarf möglichst anzupassen.


Als BoD das mit den neuen Konditionen gemacht hat, war es für Takallay auch eine Frechheit.
Aber prinzipiell sollte man eben auch mal darauf achten, auf welche Zielgruppe das Unternehmen ausgerichtet ist. Du gehst schließlich auch nicht zu McDonald's und meckerst da herum, dass das Unternehmen doch Peking-Ente anbieten sollte, um neue zufriedene Kunden zu finden, die Lust auf Peking-Ente haben, aber bei McDonald's bisher nicht fündig werden.

Anfragen nach bezahlbarem Hardcover in 5-stelliger Höhe? Aha, anscheinend Bedarf. Stellt sich BoD darauf ein? Ne, warum denn?

Weil Hardcover aufwändig zu produzieren sind und einige Eingriffe per Hand erfordern. Und wenn von jedem Hardcover nur eine Handvoll Exemplare produziert werden, wird es noch einmal teurer, weil dann die Maschinen neu eingestellt werden müssen und Zeit nun mal Geld ist. Daran kann auch der Bedarf nichts ändern. Die Bücher werden ja nicht in China oder Nordkorea gebunden, wo jede Arbeitsstunde eines Mitarbeiters nur ein paar Cent kostet.

Fotos wieder runterladen? So teuer? Einmal bei Vistaprint gucken. Ich entwerfe dort meine Transparente, kann eigene Entwürfe und Fotos einfügen und dann das Ergebnis wieder runterladen und auf meine Homepage setzen. Und das Ganze, bevor ich das fertig gedruckte Transparent zu Hause habe, um es dann zu fotografieren.
Aber vermutlich ist so ein Unternehmen (Druckerzeugnisse) in Wirklichkeit kein wirtschaftlich handelndes, sondern die Caritas.


Vistaprint hat eine ganz andere Ausrichtung, dementsprechend andere Anforderungen an das, was deren Datenhaltung und Software können muss. (Ich sehe irgendwie auch einen Unterschied darin, ob man die Ergebnisse von Online-Entwürfen herunterladen kann oder ob man tatsächlich die Möglichkeit hat, die hochgeladenen Quelldateien wieder herunterzuladen.)
Bei BoD muss tatsächlich ein Mitarbeiter bemüht werden, das zu tun, was nun mal nicht zu den üblichen Anforderungen gehört und sich auch nicht lohnt, extra zu programmieren. Im Endeffekt ist BoD für dich bloß ein Ventil, weil du zu leichtsinnig warst, ein Backup deiner Dateien zu machen, aber irgendwem anders die Schuld an den Schwierigkeiten geben willst.

Gebt es doch zu. Ihr habt Spaß daran, Leute zu belehren, zu erniedrigen, euch selbst als die BoD-Kenner und -Insider zu sehen und darzustellen.
Wie gesagt, es hat sich nichts geändert.
Und das ist schade.

Ich hätte viel mehr Spaß am Leben, wenn die Leute ihre eigenen Versäumnisse und Wissenslücken eingestehen würden, um dann für die Zukunft zu lernen, anstatt in Foren herumzuflennen, weil sie eigentlich nur hören wollen: "Ja, kleines Butziwuschel, BoD war ganz dolle gemein zu dir!"

Ich hab auch schon Probleme mit BoD gehabt, z.B. was deren Merchandise-Material anging. Wie BoD in der Sache reagiert hat, war wirklich unterirdisch. Meine Lehre daraus: Ich lasse meine Plakate und Postkarten woanders drucken und rate auch jedem anderen, für solche Sachen die Finger von BoD zu lassen. Aber das war etwas, was ich nicht vorher wissen konnte. Ansonsten kann ich doch vorher durch einfaches Studieren der Website herausfinden, wie viel hier ein Buch in welcher Ausstattung kostet, dass ich selbst für alle Fehler im Text verantwortlich bin, BoD für mich nicht Gratis-Werbung macht und auch kein Online-Backup für meine Dateien ist. (Ich glaube, damit habe ich die üblichen Beschwerden abgehandelt.)

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Re:

von SandraR (08.04.2013, 07:44)
Von Menschen die denken sie könnten schreiben, sollte man erwarten können, dass sie auch des Lesens mächtig sind!

Was für Bücher habe ich von jemandem zu erwarten dem das kleinste Iota Logik fehlt? Was für spannende oder erhellende Lektüre bekomme ich von jemandem der nach Sündenböcken für eigenes Fehlverhalten sucht und von Wirtschaft nur dann eine Ahnung zu haben scheint, wenn es für "Ume" ist? Und dieses gejammere zieht sich nun manisch über mehrere Seiten hinweg...*ungläubiges Kopf schütteln, in der Zeit hättet ihr schon längst den nächsten Bestseller schreiben können, oder dem Psychiater eures Vertrauens einen Besuch abstatten... angle:
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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mtg
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Re:

von mtg (08.04.2013, 08:26)
Klopfer hat geschrieben:
Ich hab auch schon Probleme mit BoD gehabt, z.B. was deren Merchandise-Material anging. Wie BoD in der Sache reagiert hat, war wirklich unterirdisch. Meine Lehre daraus: Ich lasse meine Plakate und Postkarten woanders drucken und rate auch jedem anderen, für solche Sachen die Finger von BoD zu lassen. Aber das war etwas, was ich nicht vorher wissen konnte.

Danke, Klopfer, Du bringst es auf den Punkt. thumbbup

Genau so wenig, wie die stete Wiederholung falscher Tatsachen irgendwann dazu führt, dass sie richtiger werden, nutzt es auch nichts, stetig subjektive Erfahrungen zu wiederholen - in der Hoffnung, sie würden irgendwann objektiv.

Jeder von uns hat gute und schlechte Erfahrungen mit einem Lieferanten gemacht. Waren es nur schlechte, sollte man dringend wechseln. Aber das scheint Manchem zu einfach. Oder wir haben es doch mit Masochisten zu tun (was ich ja gelegentlich schon still vermutet habe ...).

Ich habe Buchprojekte gestemmt, für die BoD nicht der richtige Partner ist. Daher habe ich mich an einen anderen Lieferanten gewandt - der kann aber manches nicht, was BoD kann. Das heißt ja nicht, dass BoD deshalb per se schlecht ist - die Takallays wie auch Bellaveneziaz.B. schütten ja alle Kinder nachgerade mit einem Bade aus. Was ich bislang mit BoD realisiert habe, ist sehr gut gelaufen. Deshalb wird BoD für solche Projekte imer erste Wahl bleiben. Aber es gibt eben Projekte, da funktioniert es nicht ...

Wer lernen kann, ist klar im Vorteil. Wer nicht lernen kann (oder will), jammert eben weiter.

Ach so: Ich war am Freitag bei VW. Die wollten mit doch echt keinen neuen Opel verkaufen. Scheiß VW ...

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hawepe
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Re:

von hawepe (08.04.2013, 09:57)
Hallo Klopfer,

Klopfer hat geschrieben:
Weil Hardcover aufwändig zu produzieren sind und einige Eingriffe per Hand erfordern. Und wenn von jedem Hardcover nur eine Handvoll Exemplare produziert werden, wird es noch einmal teurer, weil dann die Maschinen neu eingestellt werden müssen und Zeit nun mal Geld ist. Daran kann auch der Bedarf nichts ändern.


Und selbst wenn das alles nicht zutreffen würde, wäre es egal. Niemand ist gezwungen, seine Manuskripte bei BoD zu veröffentlichen. Die Konditionen sind vorher bekannt. Natürlich muss man des Lesens mächtig sein, womit es bei einigen Autorinnen und Autoren allerdings zu hapern scheint. Mangelnde Bildungsvoraussetzungen BoD anzulasten, ist allerdings schon mehr als primitiv.

Ich habe meine Reiseführer im Engelsdorfer Verlag veröffentlicht, weil dessen Konditionen für dieses Projekt für mich die besseren waren. Und meinen Autoren-Ratgeber habe ich bei Shaker Media herausgegeben, weil er für dieses Projekt die besseren Bedingungen bot. Ein weiteres Projekt, das ich mit Shaker Media realisieren wollte, ruht, weil sich die Konditionen verändert haben und ich neu über das Konzept und den geeigneten Partner überlegen muss.

Natürlich muss man sich vorher überlegen, was man will, und muss man vorher lesen, was der anvisierte Partner leisten kann und was nicht.

Vistaprint hat eine ganz andere Ausrichtung, dementsprechend andere Anforderungen an das, was deren Datenhaltung und Software können muss.


Wie du sagst, Vistaprint hat eine andere Ausrichtung. Jedes Unternehmen legt seine Geschäftigkeit selbst fest. Wer nicht fähig ist, sich seine Partner auszuwählen, sollte sich nicht ins Geschäftsleben stürzen. Das kann nur schiefgehen. Wer seine Partner danach auswählt, dass sie sich so nett präsentieren, am Telefon so nett klingen, so bunte Werbung machen, einem gerade durch Zufall untergekommen sind, so billig scheinen, der darf sich nicht wundern, wenn es Probleme gibt.

Ansonsten kann ich doch vorher durch einfaches Studieren der Website herausfinden, wie viel hier ein Buch in welcher Ausstattung kostet, dass ich selbst für alle Fehler im Text verantwortlich bin, BoD für mich nicht Gratis-Werbung macht und auch kein Online-Backup für meine Dateien ist. (Ich glaube, damit habe ich die üblichen Beschwerden abgehandelt.)


Das setzt allerdings ein Minimum an Problembewusstsein und Lernbereitschaft voraus.

Beste Grüße

Heinz

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Billerbeck,Klaus-Dieter
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Erfahrungen mit BoD

von Billerbeck,Klaus-Dieter (25.04.2013, 11:48)
Moin, moin!
Also: Fehler gibts überall! Habe bei BoD inzwischen -2- Bücher drucken lassen und bin eigentlich ganz zufrieden. Allerdings habe ich nicht nur "Classic" gebucht sondern ne Stufe höher.
Vielleicht hat das ja auch Einfluss!
Mehr kann ich nicht dazu sagen: Bisher zufrieden!
In diesem Sinne: thumbbup
Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg!
Klaus-D.Billerbeck

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