Veröffentlichung bei einem Kleinverlag

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Pikka
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Veröffentlichung bei einem Kleinverlag

von Pikka (24.07.2013, 18:18)
Hallo,

ich bin neu hier und arbeite gerade an meinem ersten Roman, den ich bald beenden werde. Um keine Fehler in der Verlagssuche zu machen, habe ich ein, zwei Fragen.
Öffter habe ich schon gelesen und auch gehört, dass man sich von DKZ-Verlagen fern halten soll.
Meine Frage deshalb:
Was spricht für einen unbekannten Autor, gegen eine Veröffentlichung in einem seriösen Kleinverlag, der nur eine geringe Autorenbeteiligung verlangt? (Sprich z. B. unter 1000 Euro, sollte es einen Unterschied machen.)
Ist so eine Autorenbeteiligung dann mit einem Druckkostenzuschuss zu vergleichen?

Ich habe mich einmal mit einem Verlag in Verbindung gesetzt, der wollte keinen Zuschuss, aber dass ich ihm 100 Exemplare abhehme. Geschätzte Seiten meines Romanes sind 500 Seiten, das wäre auch in die Tausende gegangen, da dieser Verlag für ein knapp 300-Seiten-Buch schon über 20 Euro verlangt.

Würde mich über Antworten und Meinungen freuen.

Lg Pikka

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (24.07.2013, 19:18)
Wer eine Anzahl Bücher abnehmen muss, ist bei einem Druckkostenzuschussverlag gelandet. Es muss bezahlt werden, sei es in Euro oder Büchern.

Versuch es bei bod - da bist du mit einem Minimalbeitrag dabei und hast alles unter Kontrolle.

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (24.07.2013, 20:25)
Hallo Pikka,

ein Verlag, der auch nur eine "geringe Autorenbeteiligung" verlangt, ist und bleibt ein Druckkostenzuschußverlag. Er druckt alles und finanziert sich durch die Beiträge der Autoren. Da ist es egal, ob der Zuschuß direkt bezahlt oder in Form einer Zwangsabnahme von Büchern. So ein Verlag hat auch wenig Interesse an Werbung oder an Buchverkäufen, er bekommt ja das Geld vom Autor.

Sehr lesenswert dazu: http://www.spiegel.de/kultur/literatur/ ... 45279.html

BoD dagegen ist ein eher Druckdienstleister mit Handelsanbindung. Für wirklich kleines Geld wird dein Buch produziert und im Bedarfsfall an den Handel geliefert.

Viele Grüße

Torsten
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Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (25.07.2013, 08:05)
Überall, wo bezahlt werden muss, handelt es sich um einen Druckkostenzuschussverlag, man kann auch Dienstleister sagen, so auch bei BoD, auch wenn das einige hier kleinreden wollen.

BoD versteckt die Kosten über 5 Jahre verteilt in sogenannten Datenhaltungskosten (allein das Wort ist ein Witz: Wie viel kosten 100 MB bei z. B. einem Email-Anbieter? Nichts) , da ist man schnell bei ein paar hundert Euro.

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (25.07.2013, 08:29)
Siehe hier: http://www.bod.de/produkte_und_leistungen.html

Vertragslaufzeit zwei Jahre. Einmalig 19 €, dann pro Jahr 19 € Gebühr.

Ich zitiere:

"Jahresgebühr

Um Ihre Buchdaten während der Vertragslaufzeit jederzeit für den Druck, die Listung im VLB – dem Verzeichnis Lieferbarer Bücher – und den flächendeckenden Vertrieb national wie international vorzuhalten, fällt eine jährliche Gebühr an. Sie beinhaltet die administrativen Aufwände für die ISBN-Reservierung, die Verwaltung von Druckdaten und die Katalogeinträge für den Großhandel. So kann gewährleistet werden, dass Ihre Leser stets Zugriff auf Ihren Titel haben und ihn unkompliziert bestellen können."


Das macht 54 € für zwei Jahre. Ein überschaubares Risiko.


Wenn das Buch gut läuft und die Kosten wieder eingebracht hat, dann kann man den Vertrag verlängern. Wenn man keine Bücher verkauft hat, dann kann man ihn nach zwei Jahren kündigen und ist mit 54 € dabei gewesen. Also weder fünf Jahre noch ein paar Hundert Euro.
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mtg
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Re:

von mtg (25.07.2013, 08:51)
Andreas Adlon hat geschrieben:
da ist man schnell bei ein paar hundert Euro.

Naja, bei den alten Verträgen waren es über 5 Jahre hinweg insgesamt etwa € 160. Wo das »ein paar hundert« sind, vermag ich nicht zu erkennen.

Torsten Buchheit hat geschrieben:
Das macht 54 € für zwei Jahre

Bei mir sind 3 x 19 zwar 57 - aber es ändert nicht viel an der Überschaubarkeit. Ist halt 'n Bier weniger :-)

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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (25.07.2013, 09:23)
Hihi, Mathe schwach. cheezygrin

Es sind tatsächlich 57 €. Ich widerrufe alles und behaupte das Gegenteil. :wink:
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.07.2013, 10:21)
Wenn jemand Datenhaltungskosten moniert oder sich über dieses Wort auslässt, sollte er oder sie auch in der Lage sein, die Kosten (oder seiner Meinung nach besser: Nicht-Kosten) für Datenhaltung zu definieren.

Daten dauerhaft zu speichern kostet mitnichten nichts! Jeder, der im DV-Bereich tätig ist, weiß, dass Datenhaltung Kosten verursacht. Storage Systeme gibt es nicht umsonst. Allein die Anschaffung der notwendigen Hardware und die daraus resultierenden Abschreibungsbeträge stellen Kosten dar. Notwendige Backups und deren räumliche Auslagerung, um sich gegen Brand, Wasserschaden, Diebstahl usw. zu schützen, verursachen weitere Kosten (i. d. R. geschieht die Auslagerung in Räumlichkeiten, die nicht zum auslagernden Unternehmen gehören - das ist also eine kostenpflichtige Fremdleistung). Die Vorsorge gegen Datenverlust durch Malware-Attacken ist ebenfalls nicht kostenfrei. Dazu kommt der Personalaufwand für jene Mitarbeiter, die sich mit der Datenhaltung befassen.

Die genannten E-Mail-Anbieter, die angeblich kostenlos 100 MB zur Verfügung stellen, sind nicht umsonst. Aus gutem Grund werden dort Kunden mit Werbung zugepflastert. Die Kosten fallen nicht weg, sondern werden verlagert.

Ob diese Kosten mit 1,5833 Euro je Monat aufgrund einer Mischkalkulation (lange Texte werden mit dem gleichen Kostensatz berechnet wie kurze Texte) korrekt berechnet sind, kann an dieser Stelle nicht geklärt werden.

Aber wir können jetzt eine neue Diskussion über den Sinn und die Kosten der Datenhaltung bei BoD starten ... cheezygrin
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Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (25.07.2013, 18:26)
Siegfried, Daten in der Größenordnung eines Buches liegen pro Buch im Centbereich. BoD verdient am Verkauf von Büchern und ebooks (rechne dir mal die Marge aus), da sind die anfallenden Kosten x-fach abgedeckt.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (25.07.2013, 18:44)
Andreas Adlon hat geschrieben:
Siegfried, Daten in der Größenordnung eines Buches liegen pro Buch im Centbereich. BoD verdient am Verkauf von Büchern und ebooks (rechne dir mal die Marge aus), da sind die anfallenden Kosten x-fach abgedeckt.


Ich habe nicht davon gesprochen, dass die Zahlen von BoD den tatsächlich anfallenden Kosten entsprechen ...

Siegfried hat geschrieben:
Ob diese Kosten mit 1,5833 Euro je Monat aufgrund einer Mischkalkulation (lange Texte werden mit dem gleichen Kostensatz berechnet wie kurze Texte) korrekt berechnet sind, kann an dieser Stelle nicht geklärt werden.


... ich habe nur Kostenfaktoren aufgelistet, die bei Daten-Replikation sowie -Auslagerung anfallen (Daten werden übrigens nicht einfach, sondern dreifach ausgelagert, gemäß dem "Großvater-Vater-Sohn"-Sicherungsprinzip). Eine Aussage, Datenbevorratung bzw. Datenhaltung kostet nichts ...

Andreas Adlon hat geschrieben:
BoD versteckt die Kosten über 5 Jahre verteilt in sogenannten Datenhaltungskosten (allein das Wort ist ein Witz: Wie viel kosten 100 MB bei z. B. einem Email-Anbieter? Nichts) , da ist man schnell bei ein paar hundert Euro.


... ist schlicht falsch. Ich habe zu viele Jahre in der EDV mit dem Thema Datensicherung zugebracht, um sagen zu können, dass Datensicherung und Datenbevorratung/-haltung Geld kostet. Und zwar nicht zu knapp. Allein die Software-Lizenzkosten für Daten-Replikation geht bei großen Datenbeständen pro Jahr in den fünfstelligen Bereich.

Welche Erfahrungen hast du gemacht mit professioneller Datenreplikations-Software?

Nachtrag (nur zur Info):
Die Daten (Texte) für das aktuelle Buch-Projekt des Forums sind von mir ebenfalls dreifach gesichert worden. Einmal auf meiner lokalen Festplatte, einmal auf einer externen Festplatte und einmal auf einem Internet-Server, über den meine Webseite läuft.
Meine C-Partition wird regelemäßig als ISO-Image auf drei verschiedenen externen Festplatten abgezogen, damit ich bei einem System-Crash oder einem Viren-Angriff eine entsprechend stabile Version sofort zurückladen kann. Das kostet Zeit und das kostet Geld - und das ist nur auf privater Basis!
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Sir Adrian Fish
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Re: Veröffentlichung bei einem Kleinverlag

von Sir Adrian Fish (25.07.2013, 20:14)
Pikka hat geschrieben:
Was spricht für einen unbekannten Autor, gegen eine Veröffentlichung in einem seriösen Kleinverlag, der nur eine geringe Autorenbeteiligung verlangt? (Sprich z. B. unter 1000 Euro, sollte es einen Unterschied machen.)


Grundsätzlich erst einmal nichts. Die Frage ist halt, ob du im Vorwege bereit bist, viel Geld in ein Projekt zu investieren, von dem du nicht abschätzen kannst, ob du diese Kosten jemals durch den Verkauf deiner Bücher wieder einnehmen wirst. Zumal es auf dem Büchermarkt Dienstleister gibt, die wesentlich kostengünstiger sind.

Pikka hat geschrieben:
Ist so eine Autorenbeteiligung dann mit einem Druckkostenzuschuss zu vergleichen?


Ja

Andreas Adlon hat geschrieben:
BoD versteckt die Kosten über 5 Jahre verteilt in sogenannten Datenhaltungskosten (allein das Wort ist ein Witz: Wie viel kosten 100 MB bei z. B. einem Email-Anbieter? Nichts) , da ist man schnell bei ein paar hundert Euro.


Und worin liegt das Problem, dass BoD mit seiner Datenhaltung Geld verdienen will? BoD ist nun mal kein gemeinnütziger Verein, der für einen wohltätigen Zweck gegründet wurde. Alle Kosten für deren Dienstleistung sind im Vorwege bekannt - und die sind nun wirklich überschaubar. Oder monierst du beim Lebensmitteleinkauf an der Kasse auch den Preisaufschlag?

Andreas Adlon
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Re:

von Andreas Adlon (25.07.2013, 20:34)
Schlauberger Siggi.

Welche Kosten berechnet Amazon Selbstverlegern? Keine.

Natürlich fallen Kosten an, die holen sie über die ebook und Buchverkäufe x-fach wieder rein.

Nur BoD kriegt das nicht auf die Reihe. Sie verdienen an jedem verkauften Buch, warum reicht das nicht für die Kosten?

Vielleicht lassen sie sich ja von Vollblut-Datentheoretikern beraten. Eines steht fest, wie ein Kaufmann denkst du nicht! Deswegen bist du ja Lehrer cheezygrin

Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (25.07.2013, 22:16)
Andreas Adlon hat geschrieben:
Eines steht fest, wie ein Kaufmann denkst du nicht! Deswegen bist du ja Lehrer cheezygrin


Na ja, deine kaufmännische Denke scheint auch nicht ganz so dolle ausgeprägt zu sein.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (26.07.2013, 00:08)
Andreas Adlon hat geschrieben:
Vielleicht lassen sie sich ja von Vollblut-Datentheoretikern beraten. Eines steht fest, wie ein Kaufmann denkst du nicht! Deswegen bist du ja Lehrer cheezygrin


Nur zur Korrektur, damit es Unbeteiligte nicht in den falschen Hals bekommen:

Ich bin kein Lehrer.

Ich arbeite als Dozent bei einem Unternehmen, das es sich auf die Fahnen geschrieben hat, Menschen wieder in das Berufsleben einzugliedern.

Zu diesen Menschen zählen u. a. jene, die aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Beruf nicht weiter ausüben können. Die Gründe liegen in Unfällen (Arbeitsunfälle, private Unfälle), aber auch in chronischen Erkrankungen (Rücken- und Gelenkleiden; Allergien; Lähmungen).

Andere Menschen, die ich betreue, sind jene, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Heimatland verlassen und nach Deutschland kommen. Dazu zählen Spätaussiedler aus der Ukraine, aus Kasachstan, aber auch politische Flüchtlinge aus dem Iran, aus Afghanistan, aus Ägypten, aus dem Libanon. Was du nur in den Nachrichten siehst, habe ich täglich vor Augen.

Die dritte Gruppe von Menschen, die mit mir zusammenarbeiten, ist jene, die sich seit Jahren mit HartzIV durchs Leben schlägt. Diese Menschen muss man mit so viel Motivation versehen, damit sie wieder in ein "reguläres" Arbeitsverhältnis kommen.

Allen diesen Leuten gemein ist, dass ich sie auf einen kaufmännischen Beruf vorbereiten muss. Ob sie nun Bürokaufleute oder Immobilienkaufleute oder Automobilkaufleute oder Versicherungskaufleute oder Industriekaufleute werden wollen - ich muss sie entsprechend unterstützen. ich helfe ihnen in Mathematik, Deutsch, Rechnungswesen, Wirtschaftslehre, Arbeitsrecht und vor allem im Bereich EDV - vom Erlernen des Zehn-Finger-Tippens bis hin zu komplizierten Funktionen in Word und Excel (teilweise sogar noch darüber hinaus, bis hin ins binäre oder hexadezimale Rechnen, wenn es sein muss).

Dazu kommt die entsprechende Unterstützung beim Bewerbungen schreiben, bei der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch und vor allem die ausreichende Förderung der Eigenmotivation, die zwei Jahre bis zum Ende der Umschulung durchzuhalten.

Ich arbeite also wissensvermittelnd, arbeitsfördernd, sozialisierend und motivierend. Ich stehe jeden Tag direkt vor den Menschen, die seitens Politiker, Behörden und Medien immer als "Problemfälle" dargestellt werden. Ich muss jeden Tag die Fehler ausbügeln und korrigieren, die die Lehrer an den Schulen verbockt haben. Wenn Berufsschulen eine Ausfallquote beim Unterricht von bis zu 50 Prozent haben und der Fortschritt im Lehrstoff unmittelbar vor der Abschlussprüfung mehr als drei Monate hinterher hinkt, muss ich das bei den Umschülern ausbügeln - weil der Kultus jämmerlichst versagt (und welcher Umschüler ist in der Lage, sich die Kosten-Leistungs-Rechnung alleine beizubringen?).

Nenn mich daher nicht Lehrer!

Ich tue aktiv etwas gegen diese "Probleme". Ich bin es gewohnt, selbst etwas zu tun und nicht darauf zu warten, dass andere etwas tun. Vermutlich ist das auch mein Antrieb, hier im Forum eine Anthologie auf die Beine zu stellen und das Projekt bis zum Erfolg durchzuziehen - während du nur durch dumme Kommentare glänzt.

Du hast nicht den Hauch einer Ahnung von dem, was ich mache. Ich versuche, Menschen zu helfen. Sie wieder oder endlich auf den Weg zu bringen. Ihnen das Gefühl zu geben, dass sie etwas leisten können und dass sie etwas wert sind.

Ich bin kein Lehrer!

Du machst hier einfach alles nur schlecht. Das widert mich an!
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Klopfer
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Re:

von Klopfer (26.07.2013, 05:52)
Siegfried, ich kann nachvollziehen, dass dich die Kritik nervt. Aber es ist echt unfair den vielen engagierten und guten Lehrern gegenüber, dass du dich hier vom Begriff "Lehrer" beleidigt fühlst, obwohl "Ich arbeite also wissensvermittelnd, arbeitsfördernd, sozialisierend und motivierend" genau die Beschreibung eines guten Lehrers ist. Und solche Lehrer sind nun wirklich nicht selten.

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