ma carpèdiem - Märchen einer Ehebrecherin

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Naporra
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ma carpèdiem - Märchen einer Ehebrecherin

von Naporra (17.09.2013, 22:58)
Titel: ma carpèdiem - Märchen einer Ehebrecherin
Autor: B. Naporra

Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3-7322-6207-6
Seiten: 84
Preis: 5,96

Der Autor über das Buch:

Ganz bewusst wählte ich den ans Lateinische Carpe Diem angelehnten Titel "ma carpédiem" für mein Märchenbuch, um unter diesem Titel über das auch im 21sten Jahrhundert noch oft anzutreffende selbstgefällige Frauenbild und Mutterbild zu schreiben. Meine Märchen drehen sich um Sehnsucht, Habgier, Bauernopfer und den Umgang mit Illusionen und Visionen.

Klappentext:

Gegenwartsliteratur in historisierendem Gewand. Vor antiker Gedankenkulisse setzt B. Naporra sich mit aktuellen Fragen auseinander. Sie erzählt von dem selbstgefälligen Blick Vieler auf das Bild der Mutter. Sie lässt ihre Leser vor der Rache einer zutiefst gedemütigten Frau für die Willkür mehr oder weniger mächtiger Männer schaudern. In „Eventus ist müde“ streift sie bei ihrem selbstkritischen Blick auf unseren Umgang mit Illusionen und Visionen beinahe wie nebenbei die Theodizee-Frage. Ihre Heldinnen sind nicht tadellos und schön. Sie sind authentisch und glaubwürdig. Die Autorin schreibt in ihren Märchen über Habsucht und Bauernopfer. Ob „Pastellmalerin“ oder „Purpurhändlerin“, ob Marga-Cora in „Mellina“ oder „Rabenmutter“: Sie geht meist fair mit den Herren der Schöpfung um, mal boshaft, mal verständnisvoll.

Neun Märchen, eine Geschichte, eine amüsante PR-Ente, ein Gedicht, ein Rezept, ein Bisschen Parfum, ehrliche Worte einer Mutter an ihre Tochter: „Vieles liegt im Auge des Betrachters“, so auch die Autorin selbst, die nicht unter ihrem Ehename schreibt, sondern unter Synonym, dem Namen ihres Lebensgefährten.


Inhalt:

Vorwort und Prolog
Die Purpurhändlerin
Die Wolkenfrau
Die Pastellmalerin
Eventus ist müde
Cora, meine Cora - Herrin der Weinberge
Die Wölfe kommen
Mellina und das Geheimnis der Geschichtenweberin
Mutter an Tochter: Ich wünsche dir Mut
Gedicht: Zeit
Die Rabenmutter
Das eiserne Siegel
Vieles liegt im Auge des Betrachters
Meine Version meiner Lieblingsgeschichte aus der Bibel: Der Zöllner von Jericho
Motivation, Märchen zu schreiben
Am Ende es Weges ist Licht, ein neues Licht
Nachwort und Dank
"Letzte Seite" Was war zuerst da...
Dateianhänge
maerchen naporra buchvorstellung ma carpediem.jpg
Illustriert. Schwarz/Weiß.
Märchenbuch in nostalgischer Schrift
https://sites.google.com/site/frakturschrift/
Immer in Arbeit: http://www.b-naporra.de

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (18.09.2013, 10:54)
Naporra hat geschrieben:
das auch im 21sten Jahrhundert noch oft anzutreffende selbstgefällige Frauenbild und Mutterbild zu schreiben


Was bitte soll man sich darunter vorstellen: "selbstgefällige Frauenbild" - dass Frauen von sich ein selbstgefälliges Bild haben? Dass Männer Frauen als "selbstgefällig" ansehen? Und was hat dieses Bild mit dem lateinischen "carpe diem" (sinngemäß "nutze den Tag") zu tun?

Naporra hat geschrieben:
„Vieles liegt im Auge des Betrachters“, so auch die Autorin selbst, die nicht unter ihrem Ehename schreibt, sondern unter Synonym, dem Namen ihres Lebensgefährten.


Dieser Satz hat das Zeug zu einer Legende! Zwei solche Stilblüten in einem Satz sind wahrhaft eine Glanzleistung.

1. Liegt die Autorin hier im Auge des Betrachters.
2. Sie schreibt unter einem Synonym!

Ich empfehle der Autorin den Tag zu nutzen, sich Rat zu "pflücken" und zügig eine überarbeitete Auflage zu publizieren.

Edit: Tippfehler
Zuletzt geändert von Seshmosis am 18.09.2013, 12:42, insgesamt 1-mal geändert.

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mtg
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Re:

von mtg (18.09.2013, 11:17)
Ich dachte bislang immer, ein Syno- ... Verzeihung ... Pseudonym sei dafür gedacht, den wahren Namen zu verschleiern. Wenn man schon auf dem Klappentext angibt, wessen Name das ist ... dann hat man das Prinzip offensichtlich nicht verstanden.

Ansonsten: Sesh, ich schließe mich der Legendenbildung vollinhaltlich an.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.09.2013, 11:52)
Die beiden Kommentare sind hart, aber zutreffend.

Nur zur Ergänzung eine Erläuterung:

selbstgefällig = sehr von sich überzeugt und auf penetrante Weise eitel
(Was bedeutet demzufolge der Ausdruck "selbstgefälliges Frauenbild und Mutterbild"? Richtig! Ein sehr von sich überzeugtes Frauenbild. Geht das?)

Synonym = ein anderes Wort oder eine Reihe von Wörtern von gleicher oder ähnlicher Bedeutung; ein sinnverwandter Begriffe. Beispiel: Gesicht = Antlitz, Visage, Fresse, Fratze. (Was ist z. B. das Synonym zum Eigennamen "Barbara Meier"? Gibt es ein Synonym?)
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Naporra
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Re:

von Naporra (18.09.2013, 13:02)
Ja, das Synonym zu meinem richtigen Name lautet B. Naporra - Punkt.
Und ich erkläre auch mein Buch nicht. - Leeesen...

Viele Grüße
Naporra



(Die drei "e" sind kein Fehler, sondern Absicht ...Ich wollt`s nur erwähnt haben.)
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Angel_M_Weiss
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Re:

von Angel_M_Weiss (18.09.2013, 14:06)
Entfernt
Zuletzt geändert von Angel_M_Weiss am 02.07.2016, 17:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.09.2013, 15:27)
Angel_M_Weiss hat geschrieben:
Naporra hat geschrieben:
Und ich erkläre auch mein Buch nicht. - Leeesen...


Coole Reaktion ... gefällt mir!^^


Frage an dich (weil du die Reaktion cool findest):

Was soll mich reizen, ein Buch zu lesen (und vor allem: zu kaufen), wenn im Klappentext bereits solche Sprachbolzen vorhanden sind?

Gib mir - sagen wir - drei Gründe! cheezygrin

Ein Buch ist ein Vertrag zwischen Autor und Leser. Der Leser opfert Geld und Zeit für das Buch, also hat der Autor eine entsprechende Gegenleistung zu liefern. Zeichnet sich bereits im Vorfeld ab, dass der Autor seine Leistung nicht bringen kann, warum soll ich dann als Leser Geld und Zeit aufbringen?


... und nur mal so als Vergleich - weil aktuell mir passiert:
Ich habe gerade den Film "Der Maulwurf" mit Lino Ventura und Michel Piccoli gesehen. Ein Agentenfilm. Also ein Genre, in dem es stark auf logische Schlüssigkeit ankommt. Die Filmhandlung geht über mehrere Tage, und jeder Tag wird mit einem Text-Insert angekündigt.
Eine Szene beginnt auf dem Hauptbahnhof Zürich. Ein Zug läuft ein, ein Mann steigt aus. Text-Insert im Film: "Dienstag, 28. September, 14.25 Uhr".
Am Bahnsteig ist eine Uhr zu sehen. Die Zeiger stehen auf 11.45 Uhr. Eine Bahnhofsuhr in der Schweiz! Text und Bild passen definitiv nicht zusammen.
Meine Meinung: Entweder will mich da jemand von der Film-Crew ganz böse verarschen - oder mir wird völliger Pfusch präsentiert.
Meine Reaktion: Der Film hat mich nicht mehr die Bohne interessiert. Warum soll ich mich mit so einem Pfusch herumschlagen?
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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (18.09.2013, 16:12)
Warum sollte ich das Buch einer Autorin lesen, die im Auge des Betrachters liegt oder liegen will, also in meinem Auge? Das ist Körperverletzung.

Korrekturlesen würde auch helfen, offensichtliche Fehler wie "ein Bisschen Parfum" zu vermeiden.

Wer auf seiner verlinkten Seite so vehement für die Sprache und für Metaphern eintritt und sie dann im Klappentext für das eigene Buch so verhunzt, ist für mich unglaubwürdig.
Und dann der Auftritt hier: Mit dem Fuß aufstampfen und darauf zu beharren dass B. Naporra ein Synonym zu ihrem richtigen Namen sei, tut schon "a bisserl weh".
Ein Name kann durchaus auch ein Synonym sein, nämlich im übertragenen Sinn wie: "Ihr Name ist ein Synonym für schlechten Stil", aber niemals für einen anderen Namen.

Wer den Hinweis auf Fehler (!) mit der Bemerkung "Und ich erkläre auch mein Buch nicht" vom Tisch fegen will, interessiert sich wohl mehr für sein Ego, als für die Sprache. Fehler kann man nicht ignorieren, sie sind da, bis man sie korrigiert.

Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (18.09.2013, 16:41)
mtg hat geschrieben:
Ich dachte bislang immer, ein Syno- ... Verzeihung ... Pseudonym sei dafür gedacht, den wahren Namen zu verschleiern. Wenn man schon auf dem Klappentext angibt, wessen Name das ist ... dann hat man das Prinzip offensichtlich nicht verstanden.



Oder man findet den eigenen Namen einfach langweilig oder für das Genre ungeeignet.

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mtg
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Re:

von mtg (18.09.2013, 17:12)
Streusalzwiese hat geschrieben:
mtg hat geschrieben:
Ich dachte bislang immer, ein Syno- ... Verzeihung ... Pseudonym sei dafür gedacht, den wahren Namen zu verschleiern. Wenn man schon auf dem Klappentext angibt, wessen Name das ist ... dann hat man das Prinzip offensichtlich nicht verstanden.



Oder man findet den eigenen Namen einfach langweilig oder für das Genre ungeeignet.

Das ändert ja nichts an der Tatsache der Verschleierung. Jeder, der ein Pseudonym wählt, hat seine Gründe dafür. Nur liegen sie in den seltensten Fällen darin begründet, über einen anderen Realnamen aufgefunden zu werden.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (18.09.2013, 17:32)
Siegfried hat geschrieben:
(Was ist z. B. das Synonym zum Eigennamen "Barbara Meier"? Gibt es ein Synonym?)


Ich bin der Ansicht: Ja, gibt es.
Barbara bedeutet "die Fremde" oder "die Ausländerin"
Meier ist eine alte Bezeichnung für einen Amtsträger eines Grundherrn oder einen Pächter.
"Fremde Pächter" wäre also ein Synonym für "Barbara Meier". Ich kenne übrigens Autoren, die auf diese Weise ein Pseudonym gewählt haben.

Gruß, Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

(Übersetzung: Besser ein weiser Narr, als ein närrischer Weiser.)

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.09.2013, 17:43)
Monika K hat geschrieben:
"Fremde Pächter" wäre also ein Synonym für "Barbara Meier".


"Barbara Meier" ist der Eigenname einer Person. Die zwei Worte "Barbara Meier" haben also eine bestimmte Funktion. Haben die Worte "Fremde Pächter" die gleiche Funktion? Nein! Also kein Synonym!

Monika K hat geschrieben:
Ich kenne übrigens Autoren, die auf diese Weise ein Pseudonym gewählt haben.


Eben! Wir reden hier aber von Synonymen, nicht von Pseudonymen. Da besteht ein gewisser semantischer Unterschied. Oder ist "Synonym" jetzt ein Synonym für "Pseudonym"? cheezygrin
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Angel_M_Weiss
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Re:

von Angel_M_Weiss (18.09.2013, 17:44)
Entfernt
Zuletzt geändert von Angel_M_Weiss am 02.07.2016, 17:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (18.09.2013, 17:57)
Zum Thema Pseudonym:

Wenn eine Autorin einen anderen als ihren eigenen Namen als Urheber ihres Buches angibt, ist das ein Pseudonym und kein Synonym.
Dabei spielt es keine Rolle, ob das Pseudonym ein Anagramm, ein Kryptogramm, ein Palindrom, ein Ananym, die Rasse des Lieblingstieres oder der Name des Lebensgefährten ist.

Persönliche Anmerkung:
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Naporras Märchen lesenswert und vielleicht auch unterhaltend sind. Wenn aber jemand solche "Bolzen" im Klappentext mit Vehemenz verteidigt und mit solcher Nibelungentreue zu seinen Fehlern steht, finde ich das sehr bedenklich.

Ich wollte der Autorin nicht zu nahe treten, habe aber die Erfahrung gemacht, dass dezente Hinweise fast immer ignoriert werden. Also sage ich deutlich, worum es geht.

Übrigens Heinrich Heines Antwort auf die Frage, warum er so scharf schreibe: "Scharf, wirklich? Ich könnte noch schärfer."

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mtg
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Re:

von mtg (18.09.2013, 18:08)
Angel_M_Weiss hat geschrieben:
Mir ist nur aufgefallen, dass in diesem Forum einige User ziemlich überheblich ihre Meinung äußern, anstatt den jeweiligen Autor direkt und freundlich anzusprechen und evtl. Tipps zu geben.

Mit etwas Erfahrung in diesem Forum wirst auch Du früher oder später merken, dass freundlich gegebene Tipps zumeist in Antworten wie

»Das ist mein eigener Stil.«
»Ich lass' mich nicht verbiegen.«
»Wer Rechtschreibefehler findet, darf sie behalten«

u.ä. münden.

Des Lesers Meinung ist übrigens noch viel härter. Ich warte auf den ersten Verriss bei Amazon und das anschließende Geschrei. Und die trotzig-rotzig-pubertäre Antwort von Naporra zeigt doch, dass sie überhaupt kein Interesse an ihrem Buch geschweige denn den Lesern hat. Aber Geld will sie von ihnen schon haben ...

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