Lohnt sich der Kindle Paperwhite - oder doch iPad & Co?

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Lohnt sich der Kindle Paperwhite - oder doch iPad & Co?

Ich lese mit dem Kindle.
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Ich lese mit dem iPad.
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Ich nutze ein anderes Tablet.
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Ich lese nur gedruckte Bücher.
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MW
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Lohnt sich der Kindle Paperwhite - oder doch iPad & Co?

von MW (18.10.2013, 14:50)
Zugegeben: Es gibt nichts gegen ein gutes "echtes" Buch. Allein die Haptik der Seiten macht Spaß und vermittelt gleich das Gefühl von Entschleunigung. Dennoch sind die eReader nicht mehr wegzudenken. Zu meiner Überraschung haben diese sogar das Bild in den Urlaubsorten dominiert.

Nun habe ich selbst ein iPad und dachte natürlich: Gut, da brauche ich nicht auch noch einen Kindle. Andererseits sahen die Geräte duchaus vielversprechend aus ... insbesondere, wenn es um das "Lesen" geht.

Kurzum habe ich mir so ein nettes Teil (Kindle Paperwhite) ausgeliehen und ein wenig getestet. Das Ergebnis findet ihr hier: http://designers-inn.de/kindle-paperwhite-kaufen/

Mich würde interessen, welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Nutzt ihr einen eReader, den Kindle, das iPad oder ein anderes Tablet!

Was würdet ihr empfehlen?
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MW
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Re:

von MW (18.10.2013, 20:32)
Hi Leute,

hat jemand einen Kindle von euch? Eure Erfahrung wäre sehr hilfreich!
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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (18.10.2013, 23:28)
Falls das auch weiterhilft: Ich hab keinen, aber meine Mutter hat einen Kindle Paperwhite. Sie konnte die von ihr bevorzugten "schweren Wälzer" aufgrund ihres hohen Alters im Bett oder beim Lesen auf der Couch einfach nicht mehr festhalten, ohne dass die Arme zu schnell ermüdeten.
Sie ist begeistert von der Kleinheit und Leichtigkeit des Gerätes und von der Augenfreundlichkeit.
Sie empfindet den Kindle als große Leseerleichterung und liest jetzt wieder sehr viel mehr, aber sie sieht ihn nicht als Alternative zum gedruckten Buch. Wenn sie könnte, würde sie nach wie vor gedruckte Bücher lesen.

LG, Anke

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (18.10.2013, 23:36)
Ich liebe meinen Paperwhite, er lässt mich lesen in allen Lebenslagen!

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (19.10.2013, 12:14)
Ich weiß, hier sind Erfahrungberichte gefragt, und die hab ich nicht ... allerdings geb ich trotzdem mein Senf zum Thema.

Ich hätte gern so einen Kindle Paperwhite 4G, hab viele Testberichte gelesen und das scheint echt was zu taugen.

Nur - irgendwie hab ich da so einen Knall und in mir drin sträubt sich alles dagegen, für eine Textdatei praktisch den Preis eines normale Buchs zu bezahlen. Irgendwie passt das für mein Gefühl nicht - aber ich vermute, ich werde an diesem Punkt meine Einstellung schon noch ändern, aber momentan ist es für mich komisch, für mein Geld kein Buch in den Händen zu halten.

Ansonsten finde ich am Kindle die variable Textgröße gut ... und hier tun sich dann doch leichte Bedenken auf: die Zeilenbreite finde ich auch bei normaler Schrift echt klein, ich miene, wie wird das erst, wenn man die Schrift größer stellt? Da passen dann ja nur noch 4 Worte in eine Zeile?!

EDIT: Oder kann man den Kindle auch quer benützen und hat so eine größere Zeilenbreite zur verfügung?

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (19.10.2013, 16:05)
Klonschaf hat geschrieben:
EDIT: Oder kann man den Kindle auch quer benützen und hat so eine größere Zeilenbreite zur verfügung?


Man kann.
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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (19.10.2013, 19:11)
Danke Siegfried. :D 8)

Na, dann ist alles klar und ich hol mir so einen, meine Augen sind nämlich die Achillesferse bei mir (ja, ziemlich holpriges Bild, ich weiß).

In diesem Fall muss ich also nur noch abwarten, bis der Paperwhite 4G rauskommt (der 4G lädt die Bücher unabhängig vom eigenen Internetanschluss runter, aber das wussten die allermeisten wahrscheinlich schon.)

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MW
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Re:

von MW (21.10.2013, 16:24)
@Anke: Ja, das Gewicht dicker Roman ist echt ein wichtiger Grund, finde ich. So schön dicke Bücher sind, so unbequem sind diese beim Lesen in Bett :-)

@Haifischfrau: Wusste gar nicht, dass du auch einen nutzt.

@Klonschaf: Ich kann dein "Kostenargument" nachvollziehen. Auf der anderen Seite ist m.E. der Preis eines Buchs ja weniger das "Drucken des Buchs", sondern mehr der Inhalt desselben.
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (21.10.2013, 17:46)
Lieber MW, was du alles nicht weißt :):):)
Natürlich lese ich auch noch "richtige" Bücher.
Aber z.B. im Urlaub, wenn ich 20 Kilo Gepäckbegrenzung habe, ist der Kindle Gold wert. Auch fremdsprachige Bücher bekommt man leichter bzw. unkomplizierter als ebook. Manchmal nutze ich sogar Kostenlosangebote, einfach weil ich von bestimmten Autoren mal etwas "ausprobieren" möchte. In der BVG ist der Kindle ebenfalls gut handzuhaben und schließlich auch nachts ohne Licht, wenn man den Mitschläfer nicht wecken möchte.

Und schließlich macht mit das Kindle unabhängig von dem großen gelben Auto, das Bücherpakete bringt, diese hin und wieder in Nachbars Kamin verstaut, bei Regen vor die Haustür legt oder sonstige Unarten pflegt.

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (21.10.2013, 17:52)
MW hat geschrieben:
@Klonschaf: Ich kann dein "Kostenargument" nachvollziehen. Auf der anderen Seite ist m.E. der Preis eines Buchs ja weniger das "Drucken des Buchs", sondern mehr der Inhalt desselben.


Einspruch! cheezygrin

Die digitale Version eines Buches bringt eine Reihe von Nachteilen mit sich. Als da wären:

Ein gedrucktes Buch kann ich an einen Freund zum Lesen verleihen - das Weitergeben der digitalen Version auf einen anderen Reader ist untersagt.

Ein gedrucktes Buch darf ich problemlos auf Flohmärkten, bei eBay oder sonstigen Portalen (Antiquariate) weiterverkaufen - das ist bei einer digitalen Version untersagt.

Das Ausleihen von gedruckten Büchern aus eine Leibücherei über einen längeren Zeitraum ist kein Problem - sogar die Weitergabe des Buches an Dritte ist möglich. Die Ausleihe eines digitalen Buches ist knallhart zeitlich begrenzt (hier bei uns endet die Leihfrist nach zwei Wochen, danach lässt sich das Buch im E-Reader nicht mehr aufrufen), eine Weitergabe an Dritte ist strikt untersagt.

Ein - zumindest für mich - noch nicht gelöstes Problem ist das E-Book als Geschenk. Man schenkt kein E-Book, man schenkt einen Gutschein. Mir ist es jedenfalls noch nicht gelungen, ein E-Book bei Amazon unter meinem Namen zu erwerben, um die Datei in irgendeiner Form an den zu Beschenkenden weiterzugeben.

Daher bin ich der Meinung, dass man bei weitem nicht den Inhalt eines Buches bezahlt (der ist beim E-Book ja identisch zur Print-Version), sondern dass da eine Menge "Rechte" mitbezahlt werden - die beim E-Book kategorisch untersagt sind.
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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (21.10.2013, 20:12)
MW hat geschrieben:
@Klonschaf: Ich kann dein "Kostenargument" nachvollziehen. Auf der anderen Seite ist m.E. der Preis eines Buchs ja weniger das "Drucken des Buchs", sondern mehr der Inhalt desselben.


Ja, natürlich ... man bezahlt für den geistigen Content, den der Autor mir bereitstellt - darum geht es ja in allererster Linie, schon klar.

Trotzdem ist es für mich (noch) ein komisches Gefühl, für mein Geld nichts Materielles in Händen zu halten, sondern einfach nur eine Datei zu besitzen, die ich womöglich in einigen Jahren auf künftigen Lesegeräten gar nicht mehr gebrauchen kann?

Okay - das ist eher unwahrscheinlich.

Mein Fazit: es gibt zwar kein rationales Argument gegen den Kindle, aber meine Bedenken sind emotionaler Natur. Ein Buch ist eben fast eine lebendige Sache - der Kindle dagegen nur so ein schnödes Plastikteil (meine schlechten Gefühle ließen sich bestimmt besänftigen, wenn Kindle-Dateien zum deutlich geringeren Preis als das gedruckte Buch angeboten würden).


EDIT: Was Siegfried geschrieben hat, wusste ich gar nicht; diese Einschränkungen sind recht heftig!

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