Jetzt reicht's Amazon!

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TipEx
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Re:

von TipEx (08.03.2014, 21:48)
Hier noch ein weiteres, beobachtetes Phänomen von dem ich allerdings noch nicht so recht weiß wie ich es einordnen soll. Ich veröffentliche es hier erst einmal der Vollständigkeit halber und ohne den Hinweis, daß es sich dabei um Teil der gezielten Manipulation handelt.

Es geht um die Art und Weise wie sich Bücher bei Amazon verkaufen wenn sie die unteren Verkaufsränge (ca. ab 100.000 abwärts) bekleiden.

Das trifft sicherlich auf die allermeisten Bücher der hier angemeldeten Autoren zu und deshalb habt Ihr wahrscheinlich auch schon einmal oder mehrfach folgende Erfahrung gemacht...d.h. fas Ihr das überhaupt nachhaltet:

Es verkauft sich über Tage kein einziges Exemplar. Dann, scheinbar aus heiterem Himmel werden gleich mehrere Exemplare verkauft. Oft sind es so viele, daß Amazon kurz darauf keine Exemplare mehr vorrätig hat und auf "vorläufig icht lieferbar" setzt. Kurz danach seht Ihr die Bestellungen bei BoD. Dann ist es aber auch schon wieder vorbei mit der Verkaufswelle

Dieses Phänomen ist ganz einfach zu erklären:
Irgendwann find auch ein blindes Huhn sein Korn; soll heißen, daß sich auch zu einem, bei Amazon praktisch unsichtbaren Buch irgendwann ein Kunde verirrt und das Buch kauft. Dadurch springt es im Verkaufsrang nach oben und wird sichtbar(er). Mit ein bißchen Glück findet es nun der nächste Kunde und kauft es. Es rückt weiter auf und wird nun tatsächlich sichtbar. Ein dritter und vierter Kunde schlägt zu. Dann ist das Buch vorläufig ausverkauft und bis Nachschub da ist, ist es bereits wieder in die Unsichtbarkeit abgrutscht.

Die Frage, die sich nun stellt ist folgende: Wenn es doch eindeutig so ist, daß sich nicht vorrätige Bücher kaum bis gar nicht verkaufen....warum setzt Amazon dann auch hin und wieder Bücher auf verspätete Lieferung wenn das letzte Exemplar noch gar nicht verkauft ist?

Bei mir ist es mal wieder so weit. In den vergangenen 4 Tagen wurden 9 der 10 vorrätigen Exemplare verkauft. Das Buch schnellt von Platz 500.000 raketenartig nach oben. Aber noch bevor das etzte Exemplar verkauft war, erschien in schöner roter Schrift, daß sich die Lieferzeit um mindestens 2 Tage verzögern würde. Verkäufe seitdem: Null

Erfahrungsgemäß bestellt Amazon nun auch nicht sofort nach, sondern setzt das Buch erst auf "ausverkauft". Ich bin gespannt wann die Bestellungen bei BoD sichtbar werden.

So kann das leider nie etwas werden!

holz
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Re:

von holz (08.03.2014, 22:29)
TipEx hat geschrieben:

Wenn Du die Zahlen beim ersten Buch anzweifelst....was sagst Du dann zu den beiden anderen. Dänikens Buch liegt auf Rang 7340 bei 12 Verkäufen und das offensichtliche Lieblingsbuch eines Amazon-Mitarbeiters (jenes, von dem auch immer wieder die negativen Rezensionen verschwinden) kommt mit 5 Verkäufen auf 5422.


Ich kenne die genauen Zahlen meiner Bücher und hatte diese zum Vergleich auch bei Novelrank getrackt.

Beispielbuch:
In acht aufeinanderfolgenden Monaten gab es keine Übereinstimmung, die Novelrank-Angaben waren immer geringer:
- bei > 1 Buch pro Tag betrug die monatliche Abweichung 15-20 %
- bei > 3 Büchern pro Tag schon 48% (Novelrank hatte für den Monat 50 registriert, verkauft wurden aber 97).

Als grober Überblick i.O., für exakte Messungen ist Novelrank allerdings ungeeignet.

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TipEx
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Re:

von TipEx (08.03.2014, 22:49)
Das mag sein. Es erklärt aber dennoch nicht die riesige Diskrepanz zwischen den Verkaufsrängen.

Es ist übrigens bei jedem Buch etwas anders. Wenn Novelrank nur die Hälfte Deiner tatsächlichen Abverkäufe registriert hat, dann hat Dich Amazon um die Hälfte der Verkaufsrangangleichungen beschissen, denn Novelrank orientiert sich, wie gesagt, an den Korrekturen der Verkaufsränge.

Bei einem der beobachteten Titel war es so, daß er in der Nacht vom 2. auf den 3. März durch zwei Verkäufe von den 600er-Rängen in die 400er-Ränge katapultiert wurde. Und da blieb es, fast unverändert bis zum darauffolgenden Nchmittag gegen 13:00 Uhr. Danach bewegte es sich langsam wieder abwärts.

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TipEx
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Re:

von TipEx (08.03.2014, 23:01)
Aber das ist ja nicht alles. Einige Mitarbeiter von Amazon haben Accounts bei Facebook, Google+ etc. Und es ist immer interessant wer da zum Freundeskreis gehört...

In einigen Fällen lassen sich Parallelen zu Mitarbeitern protegierter Verlage und Autoren verfolgen.

Ja, ich weiß, ich bin momentan echt fies. Aber ich würde hier nicht so ein Fass aufmachen wenn ich nicht wpßte wovon ich spreche.

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Klopfer
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Re:

von Klopfer (08.03.2014, 23:05)
TipEx hat geschrieben:
Das trifft sicherlich auf die allermeisten Bücher der hier angemeldeten Autoren zu und deshalb habt Ihr wahrscheinlich auch schon einmal oder mehrfach folgende Erfahrung gemacht...d.h. fas Ihr das überhaupt nachhaltet:

Es verkauft sich über Tage kein einziges Exemplar. Dann, scheinbar aus heiterem Himmel werden gleich mehrere Exemplare verkauft. Oft sind es so viele, daß Amazon kurz darauf keine Exemplare mehr vorrätig hat und auf "vorläufig icht lieferbar" setzt. Kurz danach seht Ihr die Bestellungen bei BoD. Dann ist es aber auch schon wieder vorbei mit der Verkaufswelle


Hab ich bei meinen Büchern noch nie beobachten können.

Ich glaube aber auch nicht an den Automatismus, dass sich ein Buch quasi von selbst verkaufen würde, wenn es in den Top 1000 oder so ist. Wie viele Amazon-Kunden wühlen schon die Top-Listen durch (jenseits der Top 50 oder so) und wählen danach ihre Einkäufe?

Richard Bercanay hat geschrieben:
Die Monopolstellung von Amazon begründet sich auch darin, daß viele Autoren ihre Marketing-Strategie in erster Linie auf Amazon ausrichten. Würde man viel mehr auch für seine Bücher bei bucher.de, buch.de, jpc.de, ebook.de, thalia.de und so weiter bewerben und versuchen, die Leser dazu zu bringen, dort zu bestellen, würde das Monopol von Amazon vielleicht nicht gleich gebrochen aber doch geschwächt und die anderen Bookshops gestärkt.


Die Monopolstellung von Amazon begründet sich in erster Linie darin, dass es da alles gibt. Selbst in meinem Bekanntenkreis würde sich niemand noch ein Kundenkonto bei irgendeinem anderen Händler zulegen, wenn es das Buch zum selben Preis bei Amazon gibt. Bequemlichkeit siegt, und gerade wenn es darum geht, seine Zahlungsdaten bei noch mehr Händlern zu hinterlassen, ist die Hemmschwelle zum Wechseln noch größer.
(Übrigens sind auch Buchhandelsketten wie Thalia nicht unumstritten.)

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TipEx
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Re:

von TipEx (08.03.2014, 23:23)
Ich glaube aber auch nicht an den Automatismus, dass sich ein Buch quasi von selbst verkaufen würde, wenn es in den Top 1000 oder so ist. Wie viele Amazon-Kunden wühlen schon die Top-Listen durch (jenseits der Top 50 oder so) und wählen danach ihre Einkäufe?


Viele. Aber es funktioniert trotzdem anders. Kunden suchen bei Amazon nach Produkten und wählen i.d.R. ein Ergebnis aus der ersten, zweitn oder dritten Seite. Ich habe schon erlebt, daß Bcer, die gar nicht zum Schlagwort passten, höher gelistet waren als Bücher, die sich im Long Tail von Amazon befinden.

Dazu kommt noch die gezielte Promotion. Mach mal die Startseite von Amazon auf. Was siehst Du? Du bekommst Emails von Amazon? Was wird Dir empfohlen?

Ich spreche aus eigener Erfahrung. Bis Mitte 2010 habe ich richtig gut bei Amazon verkauft. Ich mußte dazu kaum etwas tun. Meine zusätzliche Werbung war, wie ich heute weiß, ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich habe nach 2010 meine Werbung verhundertfacht (mindestens) und es hat nichts gebracht. Meine Bücher schossen von alleine in die Top 2000 nachdem sie veröffentlicht waren.

Irgendwann Mitte 2010 muß ich dann eine falsche Rezi uner ein falsches Buch gesetzt haben. Von einen auf den anderen Tag gings danach jedenfalls abwärts.

Seitem beobachte ich Amazon und logge jede Veränderung einiger Bücher.

Die Monopolstellung von Amazon begründet sich in erster Linie darin, dass es da alles gibt. Selbst in meinem Bekanntenkreis würde sich niemand noch ein Kundenkonto bei irgendeinem anderen Händler zulegen, wenn es das Buch zum selben Preis bei Amazon gibt. Bequemlichkeit siegt, und gerade wenn es darum geht, seine Zahlungsdaten bei noch mehr Händlern zu hinterlassen, ist die Hemmschwelle zum Wechseln noch größer.


Ja das stimmt. Ich beobachte das selber bei mir. Ich bestelle kaum noch i einem anderen Shop. Entweder wollen die Vorkasse oder die Lieferung dauert extrem lange oder oder oder.

Man muß als Amazonkunde allerdings wissen, daß man nicht immer das beste Produkt angeboten bekommt und daß man die Bewertungen in die Tonne kloppen kann.

Siehe dazu auch: https://www.facebook.com/itrechtkanzlei ... 1117036688

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TipEx
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Re:

von TipEx (09.03.2014, 02:17)
So, noch mehr gesammeltes Material:

Ich bin heifroh, daß ich alles sammle und archiviere. Diese Email stammt aus einer Sicherheitskopie des Vor-vorgängers meines derzeitigen Rechners. Sie stammt aus dem Jahr 2008. Damals war ich bei Amazon noch gut gelitten und mein erstes Buch um das es hier geht, lief blendend.

Es hatte zu diesem Zeitpunkt nur gute Kritiken erhalten, zwei mit 5 Sternen und eine mit 4 Sternen.

Nun war die erste Verrissrezension eingetrudelt. Ich schrieb daraufhin an Amazon. Hier die Antwort:

------------------------------------------
Sehr geehrter Herr XXXX

Amazon.de greift grundsätzlich nicht in Meinungsäußerung bei Rezensionen ein solange sie den Richtlinien für Rezensionen entsprechen, die Sie hier nachlesen können:
Es folgte ein, mittlerweile veralteter Link zu einer früheren Fassung der Rezensionsrichtlinien

Ich habe die angegebene Rezension geprüft und festgestellt, dass sie von einem Käufer stammt, der das Buch bei Amazon.de gekauft hat.
Eine Entfernung der Rezension ist nicht möglich.

Ich habe die Rezension daher ausgeblendet und hoffe, damit in Ihrem Sinne gehandelt zu haben.

Freundliche Grüße
M...... G....... (die will ich jetzt nicht in die Pfanne hauen)

------------------------------------------
Tja, das waren noch Zeiten. Ich war der Dame damals echt dankbar. Mein Buch lief danach weiterhin gut. Hätte ich geahnt, daß das kein Ausnahmefall war und daß es sich bald gegen mich wenden würde, hätte ich die email damals anders bewertet.

Ach ja...muss ich dazu sagen, daß diese Rezension nun, nach meiner Kritischen Nachfrage wegen möglicher Manipulationen wieder eingeblendet wurde? Es ist mir zwar egal denn Amazon hatte das Buch zwischenzeitlich so fertig gemachgt, daß ich den Buchvertrag bei BoD zwischenzeitich schon gekündigt hatte. Allerdings hatte ich das Buch damals unter meinem echten Namen veröffentlich (etwas, das ich nie wieder tun werde) und muß nun damit leben, daß dort massiv beleidigende Äußerungen zu meiner Person stehen.

Hilbi
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Re:

von Hilbi (09.03.2014, 10:40)
Warum schreibst Du nicht einfach einen Roman über diesen hundsgemeinen Rangfall..


Ich kauf meine Bücher bei Buecher.de
oder im Buchladen

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Adriatic
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Re:

von Adriatic (09.03.2014, 11:58)
Anleitung zum Glücklichsein für nebenberufliche -und Hobbyautoren:

Der Autor konzentriert sich aufs Schreiben und die Qualität seiner Veröffentlichungen. Er freut sich über jedes einzelne verkaufte Exemplar und was für eine schöne Sache es ist, ein Buch zu schreiben.


Unglücklich machen: Ständiges Beobachten von Verkaufsrängen (niemand von uns wird voraussichtlich Bestsellerautor, Erfolg definiert jeder Einzelne anders), hysterisches Dabeiseinwollen bei allen verfügbaren Varianten von Marketingmöglichkeiten (stresst, Aufwand und Nutzen stehen bzgl. Buchverkäufen meist nicht im Verhältnis), Vergleiche mit anderen (zu 99% werden Erfolge gepostet, Misserfolge behalten die meisten für sich, das verzerrt die Wahrnehmung), völlig überzogene Erwartungshaltungen!

Habe Erfahrungen mit all diesen "Krankheiten" und geheilt fühlt man sich besser und kann das Schreiben wieder genießen.

Die neue Krankheit heißt "Marktüberschwemmung", da suche ich noch nach ner Heilungsmethode.

In diesem Sinne, beste Grüße
Coccobello (Roman) - Eine Reise in einem alten VW-Bus durch die Toskana

Adria-Express (Roman) - Eine Reise mit der Bahn durch Italien

Autoreninformation:
www.gerritfischer.de

holz
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Re:

von holz (09.03.2014, 13:05)
TipEx hat geschrieben:
Das mag sein. Es erklärt aber dennoch nicht die riesige Diskrepanz zwischen den Verkaufsrängen.
Es ist übrigens bei jedem Buch etwas anders. Wenn Novelrank nur die Hälfte Deiner tatsächlichen Abverkäufe registriert hat, dann hat Dich Amazon um die Hälfte der Verkaufsrangangleichungen beschissen,


Unsinn.
Da gab es einfach mehrere Verkäufe kurz hintereinander. Und da Novelrank nur stundenweise Veränderungen des Rangs prüft (Verbesserung = 1 Verkauf), ist die genaue Zahl nicht ermittelbar.

Außerdem: Amazon aktualisiert die Ränge nicht immer alle gleichzeitig, sondern in unterschiedlichen Intervallen (stündlich, täglich oder monatlich - je nach aktuellem Rang).

Der Rang ist zudem kein Abbild des einen Tages, der Algorithmus basiert noch auf anderen Faktoren, wie z.B. vergangenen Verkäufen. Ein sehr gut laufender Titel fällt langsamer im Rang. Es ist also möglich, im Februar gar kein Buch verkauft zu haben und trotzdem noch besser platziert zu sein, als ein neuer Titel mit 2 Verkäufen.

Deine Verkaufsrang-Beobachtungen sind vertane Zeit, einzelne Bücher mit Novelrank vergleichen zu wollen ist sinnlos. Und beides führt dich, wie man in deinen Blog-Artikeln lesen kann, zu falschen Schlussfolgerungen.
Zuletzt geändert von holz am 10.03.2014, 11:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (09.03.2014, 15:59)
Adriatic hat geschrieben:
Anleitung zum Glücklichsein für nebenberufliche -und Hobbyautoren:

Der Autor konzentriert sich aufs Schreiben und die Qualität seiner Veröffentlichungen. Er freut sich über jedes einzelne verkaufte Exemplar und was für eine schöne Sache es ist, ein Buch zu schreiben.




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mtg
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Re:

von mtg (09.03.2014, 17:02)
Keiner hat bisher gemerkt, dass es hier im Thread um etwas völlig Anderes geht: Der Theadtitel sagt doch klipp und klar aus, dass Amazon nun die Schnauze voll hat: Jetzt reicht's Amazon! Wahrscheinlich haben die keinen Bock mehr cheezygrin

Was ein Kommafehler doch ausmachen kann ... smart2

Ansonsten: Gerrit: thumbbup thumbbup thumbbup

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Petra Wolff
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Re:

von Petra Wolff (09.03.2014, 22:38)
@TipEx:

Ich kann Deine Verbitterung zwar menschlich verstehen, aber ich finde, dass Du dich nur selbst herunterziehst, indem Du dich über einen so langen Zeitraum mit derartigen unerfreulichen Details beschäftigst

Andererseits hat niemand hier die Möglichkeit, die ganze Angelegenheit objektiv zu betrachten, da Du uns nur Deine "gefilterte" Sicht auf die Angelegenheit gestattest. Okay, es ist Dein gutes Recht, Deine Privatsphäre zu schützen, aber so können wir uns keinen Gesamteindruck verschaffen, der ein vernünftiges Urteil zulässt.

Weiterhin finde ich es bemerkenswert, dass das Ausblenden einer Dir nicht genehmen Rezension für Dich völlig in Ordnung war, weil es Dir gerade gut gepasst hat.

Ich kann auch die Reaktion eines Amazon-Mitarbeiters verstehen, der auf Dein Nachbohren zu den Rezensionen für jemand anderen eben mal den Spieß umgedreht hat. Vielleicht musste der sich einfach nur abreagieren. Man weiß doch, wie schlecht "das böse Amazon" seine Mitarbeiter behandelt.

Wie gesagt, ich will Dich hier nicht angreifen oder "abhaken", da es mir scheint, dass für Dich mehr von den Buchverkäufen abhängt als für die meisten anderen von uns.

Du hast in den letzten Jahren offenbar eine Menge Erkenntnisse gesammelt, die Du doch für dich zum Positiven nutzen könntest, anstelle sie in negativer Energie zu verschwenden. Was hindert Dich daran, ein wirklich gutes Buch zu schreiben, unter einem neuen Pseudonym zu veröffentlichen, und dafür zu sorgen, dass bei Amazon das niemand mit Deiner dort bekannten Identität in Verbindung bringen kann? Wenn Dir das noch nicht reicht, könntest Du Dich zusätzlich doch auch auf Facebook mit Amazon-Mitarbeitern anfreunden...

Viele Grüße
Petra
Mein Blog: petrawolff.blog

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ClarissaS
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Re:

von ClarissaS (10.03.2014, 09:20)
Hast du dir schon mal überlegt, dich mit dem Fall direkt an die deutsche Konzernleitung zu wenden? Per Brief, per Telefonat? Falls es sich hier um Mitarbeiter-Schummelei handelt, die "von oben" nicht erwünscht ist, wäre das doch eher ein Fall für die Chefetage.

MarenK.
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Re:

von MarenK. (26.03.2014, 16:17)
Glauben kann man in der heutigen Zeit nichts mehr.
Vor etlichen Monaten kam in der WDR Service Zeit, daß selbst Bestsellerlisten von den Verlagen gekauft werden. Riesige Summen werden dafür ausgegeben. Je höher die Summe, desto besser ist der Rang in der Bestsellerliste. Leider habe ich den Link dazu nicht mehr.
Dann Rezensionen, denen man nicht so glauben kann, vor allem bei den Büchern der großen Verlage.
Man darf nichts glauben. Demnach kann ich mir das auch in diesem Fall vorstellen.
Viele Grüße
Maren

Hier kommt Maddy!, BoD ISBN 978-3-7322-4870-4

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