Mein erster Versuch ein Buch zu schreiben :P

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Soll ich daran weiterschreiben?

Umfrage endete am 15.04.2014, 18:39

Ja
6
40%
Nein
9
60%
 
Abstimmungen insgesamt: 15

BladeSabrac
Beiträge: 2
Registriert: 08.04.2014, 18:36

Mein erster Versuch ein Buch zu schreiben :P

von BladeSabrac (08.04.2014, 18:39)
Kapitel 1 „Neuanfang“





„Wo bin ich?“ das waren die ersten Gedanken die mir kamen als ich in einem mir unbekannten Raum aufwachte der einem Käfig oder einer Zelle ähnelte.Ich hatte das Gefühl mein Kopf würde
platzen und ich konnte mich kaum noch an etwas erinnern, außer das mein Name Tobi ist und ich 17 Jahre alt bin.
Das Zimmer in dem ich mich befand war ziemlich düster, was wohl daran lag das es keine Fenster hatte sondern nur eine Tür mit Gitterstäben.Die Wände sahen ziemlich herunter gekommen aus und teilweise auch verschimmelt.
Ich taumelte langsam Richtung Tür und als ich davor stand stellte ich fest das sie nicht verschlossen war,was mich allerdings verwunderte.
Ich öffnete die Tür und kam auf einen langen Gang es schien hier noch mehr solcher Zellen zu geben in welchen ich gewesen war.Ich stützte mich an der Wand ab und lief weiter, in den anderen Zellen lagen noch andere Personen welche allerdings alle bewusstlos zu seien schienen.
Ich sah nach einigen Minuten laufen ein Licht am Ende des Ganges. Als ich dieses traute ich erst meinen Augen nicht. Ein Labor das mit Glas ringsum abgeschirmt war.In der Mitte stand ein Stuhl auf dem ein junges Mädchen festgebunden war. Blut überströmte ihren ganzen Körper und als ich versuchte näher heran zugehen stieg ein Geruch von Verwesung und Tod auf. Dieser und wahrscheinlich auch der Anblick des Mädchens das ungefähr in meinem Alter war, waren die Gründe dafür, dass mir schwindlig wurde und ich später wieder im selben Raum aufwachte. Diesmal war
allerdings etwas anders....
Ich hörte Schreie: „Lasst mich raus!“. Ich taumelte erneut zur Tür und blickte hindurch die andere Personen waren aufgewacht und standen ebenfalls an den Türen. Ich versuchte sie zu öffnen ,was mir diesmal allerdings nicht gelang. Ein lauter,schriller Ton erklang. „Test,Test 1 2 3 ... Hallo und herzlich willkommen liebe Testpersonen in unserem kleinen Utopia wir geben euch hiermit die Chance auf ein Leben, das ihr euch noch niemals erträumen könntet, allerdings hat dies auch einen Hacken ihr müsst dafür etwas als Einsatz bieten ........ EUER LEBEN. Die die bereit sind das Risiko einzugehen werden gebeten sich am Raum an Ende des Ganges ein zu finden“ und wieder erklang der schrille Ton und plötzlich öffneten sich alle Türen. Ich schätze wir alle wussten was das zu bedeuten hatte wir sollten uns entscheiden! Ein Leben das wir uns niemals erträumen könnten , das klang schon sehr verlockend allerdings sein Leben dafür aufs Spiel zu setzten ist schon ziemlich hart. Naja egal was hatte ich zu verlieren ich konnte mich nicht einmal an mein altes Leben erinnern warum sollte ich es also nicht versuchen. Ich ging durch die Tür den Gang wieder bis zum Ende entlang und stellte fest das einige sich entscheiden hatten sich in ihren Zellen zu bleiben, ihnen war das Leben wahrscheinlich ein zu hoher Preis. Als ich in dem Raum ankam wo ich vorher das Mädchen sah welches mir Tod erschien. Allerdings war das Mädchen und der Verwesungsgestank verschwunden vielleicht war es doch nur alles Einbildung. Es hatten sich mit mir insgesamt 18 Leute in diesen Raum versammelt. Der schrille Ton erklang erneut und die selbe Stimme „Ich schätze mal das sind alle. Ach man ich hatte mir mehr erhofft naja auch egal es werden schon genug dafür da sein.“ Plötzlich hörte man die Türen im Gang zuschlagen und es ertönten Schreie. „Mein herzlichen Glückwunsch ihr 18. Sie wurden hiermit offiziell für dieses Spiel akzeptiert.“
Das letzte woran ich mich an diesen Tag erinnere war das wir alle müde wurden und dann einschliefen.











Diesmal wachte ich nicht wie vorher in diesem düsteren Zimmer, sondern in einem Zimmer mit Holzverkleidung und einen Kamin, dessen Holz man beim Verbrennen knistern hörte. Es war angenehm einmal in einem richtigen Bett auf zuwachen. Ich stand auf und schaute mich im Raum um.
Das einzige was auffiel war ein Kleiderschrank der neben den Kamin und Bett das einzige war, was auffiel durch seine Größe. Er war verschlossen was mir also keine andere Wahl lies als den Raum zu verlassen. Ich als ich die Tür ins andere Zimmer öffnete konnte ich meinen Augen nicht glauben, wen ich sah .... Es war das Mädchen welches ich in dem Raum blutüberströmt gesehen hatte. Ich brauchte ein paar Sekunden um meine Gedanken wieder zu ordnen und ging nun ganz in das andere Zimmer welches wie ein normales Wohnzimmer aussah nichts besonderes oder auffälliges es war wie das andere vollkommen mit Holz ausgekleidet. „Na, endlich aufgewacht?“ fragte sie mich mit
einem Lächeln im Gesicht als ob nichts mit ihr wäre. „Ja...“ antworte ich ganz trocken immer noch etwas überrascht das sie am Leben ist. „Setze dich bitte ich werde dir etwas zum essen bringen.“
sagte sie immer noch mit diesem Lächeln im Gesicht. Kurze Zeit später brachte sie mir ein Teller Suppe was wirklich gut passte da ich lange Zeit schon nichts mehr gegessen hatte. Ich wollte wissen was mit ihr geschehen war und als ich endlich fragen wollte sagte sie aufeinmal: „Ich soll dich in das Spiels einweisen. Da ihr alle bereit sei euer Leben zu geben werden wir euch nicht von Anfang an gegeneinander kämpfen lassen jedem “Spieler“ wird eine Person zugewiesen die auf ihn achtet und ihn diese Welt erklärt ,sogesagt ein Beobachter. Ich wurde dir zugewiesen. Nett dich kennenzulernen mein Name ist Rin.“ ich vergaß meine Frage und antwortete ihr „Tobi ist mein Name schön dich kennen zulernen Rin.“ Sie gab mir ein Schlüssel und zeigt auf das Zimmer aus dem ich gekommen und ich wusste sofort wofür der Schlüssel war. Also ging ich in das Zimmer zurück und schloss den Kleiderschrank auf in ihm waren allerhand Sachen von Helm über Schuhe bis zu Waffen war alles darin. Rin kam hinter mir ins Zimmer und öffnete das Fenster ein kalter Luftzug strömte ins Zimmer sie sprach: „Wir werden in einer Winterregion starten also such dir passende Sachen raus.“ Ich drehte mich wieder um und schaute in den Schrank was sollte am besten nehmen? Nach etwas Zeit zum nachdenken entschied ich mich für eine Skimütze, einer etwas dickeren Jacke und etwas höheren Schuhen. Ich wollte den Schrank schon wider schließen als Rin mir sagte ich solle eine Waffe zur Verteidigung mitnehmen. Ich entschied mich für eine Springfield und ein kleines Jagdmesser. „Du kannst deine Ausrüstung von Zeit zu Zeit verbessern. Du bekommst Geld oder spezielle Gegenstände von Leuten denen du hilft oder Aufträge für diese erledigst, die Belohnungen sind natürlich unterschiedlich von Aufgaben zu Aufgabe es kommt auf die Schwierigkeit der Aufgabe drauf an.“ sagte Rin noch bevor wir das Haus das erste mal verließen. Ich stand vor der Tür und sah das erste Mal so eine Landschaft. Riesige Berge mit Schnee bedeckt, ein kleines Dorf im Tal und verschneite Wege. Rin erklärte auf dem Weg zum Dorf noch das wir in dieser Welt so viel Zeit haben wie wir brauchen, wofür sagte sie allerdings nicht. Sie erzählte auch das diese Welt sich von anderen unterscheidet, es gäbe hier zwar Menschen aber sie seien nicht die herrschende Rasse. Die Menschen seien nicht mehr als ein Volk was sich den Drachen unterordnen muss wie viele andere Völker wie zum Beispiel die Elfen, Zwerge, Vampire, Werwölfe und noch viele mehr.
Ich hatte noch nie Drachen und andere Wessen gesehen also wusste ich auch nicht was auf mich zukam, aber Rin sagte es hätte bis jetzt nur eine Person gegeben die einen Drachen besiegt hat.
Siegfried der Drachentöter.

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (08.04.2014, 18:50)
Ich hab das Ja angekreuzt; aber solltest mehr dran arbeiten, besser auf den Punkt kommen. Ein Beispiel:

Das Zimmer in dem ich mich befand war ziemlich düster, was wohl daran lag das es keine Fenster hatte sondern nur eine Tür mit Gitterstäben.


Das ist laberig.

Es ist ziemlich düster, weil keine Fenster da sind (und keine Glühbirne brennt oder da ist und nur ein wenig Licht durch die vergitterte Tür kommt). Die Aussage muss nicht künstlich aufgeblasen werden mit "was wohl daran lag ..."

Der Protagonist sollte schon eindeutig wissen, wieso es düster ist und nicht herumspekulieren, er steckt ja in der Situation drin ...

Wie gesagt: auf den Punkt kommen, nicht labern. Jeden Satz hinterfragen und abklopfen.

Ansonsten viel Erfolg!

BladeSabrac
Beiträge: 2
Registriert: 08.04.2014, 18:36

Re:

von BladeSabrac (09.04.2014, 14:02)
Ich würde mich sehr über Tipps bzw Verbesserungsvorschläge freuen

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Siegfried
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Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re:

von Siegfried (09.04.2014, 15:15)
BladeSabrac hat geschrieben:
Ich würde mich sehr über Tipps bzw Verbesserungsvorschläge freuen


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Bardioc
Beiträge: 310
Registriert: 18.03.2014, 15:54

Re: Mein erster Versuch ein Buch zu schreiben :P

von Bardioc (09.04.2014, 19:49)
Lies Dir Deinen Text mal selbst laut vor, dann bekommst Du ein Gefühl dafür, wo Kommas gesetzt werden sollten.

Ein Text muß mehrmals gelesen/überarbeitet werden, bevor er beginnt, gut zu werden.

Gerade am Anfang hast Du oft die Leerstelle nach dem Komma bzw. Punkt vergessen. Versuche auch, den Text in kleine Abschnitte zu gliedern, die durch Leerzeilen getrennt sind.

Die große Lücke im Text sieht nicht gut aus. Vorschlag: Absätze werden durch eine Leerzeile, Abschnitte durch zwei Leerzeilen getrennt.

Benutze LaTeX als Textsatzprogramm, dann kannst Du Textpassagen wie in einem Quelltext auskommentieren. Wenn Du weitere Fragen hast, schreib mir mal eine persönliche Nachricht.

Cem71
Beiträge: 51
Registriert: 21.09.2010, 11:45

Nicht verunsichern lassen ;)

von Cem71 (14.04.2014, 12:12)
Hi Blade,

schreibe weiter und mach diese Entscheidung nicht von der Meinung weniger abhängig.
In erster Linie musst du von deiner Geschichte überzeugt sein, denn diese verändert sich im Laufe des Schreibens wie ein lebender Organismus, so dass der hier von dir eingestellte Text lediglich eine frühe Momentaufnahme darstellt.
Du hast wirklich einige gute Ansätze und es wäre schade, wenn deine Gedanken und Fantasien verloren gehen.
Wenn du von deiner Geschichte begeistert bist, dann schreibe sie zu ende.
Ein Buch daraus zu machen ist erst der nächste Schritt.
Alles in einem rutsch zu machen ist nicht notwendig.
Solltest du deine Geschichte komplett zu Papier gebracht haben, lies sie dir laut vor ( toller Tipp von Bardioc).
Du wirst nicht nur Pausen besser setzen können, sondern der eigentliche Fluss deiner Erzählung wird dir bewusst.
Wenn du die Möglichkeit hast, lies anderen vor oder versuche deine Stimme aufzunehmen und sei ehrlich zu dir selbst. Betone die dir wichtigen Passagen und erfahre, ob jemand der nicht so tief wie du in die Geschichte eingetaucht ist, dieser folgen kann.
Kritik ist gerade am Anfang etwas sehr wertvolles und soll beflügeln, nicht bremsen.
Mit der reinen Grammatik kannst du dich dann am Schluss auseinandersetzen, da gibt es sicher immer jemanden der einen weiterhelfen kann.
Du versuchst dich ja grade als kreativer Autor, nicht als Germanist. smart2
Wozu bräuchten wir sonst noch Lektoren ;).
Ich habe beim Lesen noch stark das Gefühl, dass deine Geschichte sich in einem recht frühen Stadium befindet und auch deinen Schreibstil musst du noch finden.
Den wirst du aber nur finden können wenn du schreibst.
Dann findest du auch mehr Worte um doppelte oder sich häufig wiederholende Begriffe zu vermeiden und das Gefühl für die wichtigen Stellen und die damit verbundenen Pausen kommt dann auch.
Also, auch wenn es mehr NEIN als JA stimmen geben sollte, mach weiter.

Ich wünsche dir eine kreative Zeit und wünsche dir vor allem viel Spaß beim Schreiben.

Gruß

Cem

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