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Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.03.2013, 00:15)
Reine Verständnisfrage: Was möchtest du mit diesem Thread eigentlich erreichen?

Sollen wir Amazon jetzt mit fingierten 5-Sterne-Rezi zupflastern?

Sollen wir Einfluss nehmen auf Amazon, das hausinterne Ranking-Verfahren zu ändern?

Was ist dein Ziel?

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Isautor
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Re:

von Isautor (27.03.2013, 00:33)
Lennet hat geschrieben:
Und sicher hat Amazon ein Auge auf die Selfpublisher, dass nicht zu viel schlecht bewerteter Ramsch in den Top 100 auftaucht.


Dafür taucht dann ganz gut bewerteter Ramsch in den Top 100 auf. Besser? blink3
Seid gegrüßt,

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TipEx
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Re:

von TipEx (27.03.2013, 00:37)
Reine Verständnisfrage: Was möchtest du mit diesem Thread eigentlich erreichen?

Sollen wir Amazon jetzt mit fingierten 5-Sterne-Rezi zupflastern?

Sollen wir Einfluss nehmen auf Amazon, das hausinterne Ranking-Verfahren zu ändern?

Was ist dein Ziel


Als ich den Thread eröffnet habe, hatte ich verdrängt, daß ich Amazon eigentlich in Verdacht hatte. Ich habe gehofft, jemand könnte eine Schatztruhe an Promotion-Tipps auspacken, die mal wirklich funktionieren.

Im Verlauf des Threads wurde mir aber immer klarer, daß es diese Tipps wohl eher nicht geben kann.

Jetzt suche ich nur noch eine Schulter zum ausheulen oder einen schlüssigen Beweis dafür, daß ich komplett falsch liege. Wäre mit beidem zufrieden, würde aber letzteres bevorzugen, denn es wird mir langsam klar, daß eine meiner größten Leridenschaften so langsam aber sicher den Bach runter geht. Ich habe keine Lust, Bücher zu schreiben die eh keiner liest. Ich habe auch keine Lust, mich von Fake-Rezensenten beschimpfen und verleumden zu lassen.

Ob man Einfluß auf Amazon nehmen kann? Ja, aber dazu sind wir zu wenige und das Interesse ist wohl auch nicht groß genug. Einfluß auf Amazon wurde schon mehrfach genommen und Amazon hat stets reagiert. Doch müßte man Journalisten begeistern, die Einfluß haben.

@Lennet
Ich versuche ja gerade deutlich zu machen, daß schlechte bewertungen bei Amazon kein Gradmesser für schlechte Produkte und gute Bewertungen kein Gradmesser für hute Produkte sind.

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Isautor
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Re:

von Isautor (27.03.2013, 00:45)
Ich hatte den Tipp mit der HP und den Newslettern gegeben. Christian Sander macht das so. Sein Buch erschien 2011.
Preis: 39,70 Euro für gerade mal 232 Seiten. Aktueller Verkaufsrang: 1500 in Bücher.

Funktioniert. Schon mal versucht?
Seid gegrüßt,



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TipEx
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Re:

von TipEx (27.03.2013, 00:52)
Nein, bisher noch nicht. Ich habe Deinen Tipp nicht überlesen und bin Dir auch sehr dankbar dafür. Es braucht allerdings einige Vorlaufzeit um genügend Double-Opt-In-mailadressen zu sammeln um so einen Newsletter betreiben zu können. Ich habe bisher immer indirekt über den Naqmen des Autors und des Buches geworben, nie über meine Homepage.

Ich werde das aber auf alle Fälle versuchen.
Zuletzt geändert von TipEx am 27.03.2013, 00:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Isautor
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Re:

von Isautor (27.03.2013, 00:56)
Die Mailadressen kommen von selbst zu dir. Denn über die HP melden die dir ihre Adresse. Du fütterst sie mit ein paar Tipps. Dann wollen sie mehr. Dafür tragen sie sich in den newsletter ein, sie erhalten gratis Tipps von dir, jedes Mal mit dem Link zum Buch. Muss funktionieren, sonst wäre das nicht so.

Der macht das echt geschickt. Das muss man ihm lassen.
Seid gegrüßt,



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W.Waldner
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Re:

von W.Waldner (27.03.2013, 17:31)
Das Thema war jedenfalls interessant und sicher nicht unwichtig. Ich habe mir die verlinkten Beispiele bei Amazon angeschaut:

Ganz offensichtlich gibt es Fake-Rezensionen in größerem Ausmaß. Dabei werden manche Bücher gezielt mit Ein-Stern-Bewertungen zugeschüttet, was dann die Leser abschreckt, so dass sich die Bücher anschließend nicht mehr verkaufen.

So um die dreißig Ein-Stern-Bewertungen können kaum Zufall sein, denn so schlecht sind die betroffenen Bücher ja auch nicht, wie die Buchvorschau zeigt. Das sind also Kampagnen der Konkurrenz.

Anscheinend gibt es dann auch gut verkaufte Werke, die von solchen Negativ-Rezensionen verschont bleiben. Allerdings vermute ich, dass die negativen Bewertungen da immer mal wieder von einem guten Freund bei Amazon gelöscht werden. Klick, klick, klick und schon sind die Ein-Stern-Bewertungen weg und das Buch hat wieder gute vier Sterne und verkauft sich auch wieder bestens.

Ohne Beziehungen geht auch für Autoren wenig und vor allem bei speziellen Themen wird es wohl ganz schwierig.

Mein "Marx" hat sich auch zwei Ein-Stern-Bewertungen von irgendwelchen Spinnern eingefangen. :shock::

Könnte leicht mehr werden, wenn ich mehr Werbung für das Buch betreiben würde. cheezygrin
Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre

Warum die Geldpolitik 1929-33 die Weltwirtschaftskrise verursacht hat

Der preußische Regierungsagent Karl Marx

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Petra Wolff
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Re:

von Petra Wolff (27.03.2013, 21:15)
Interessantes Thema! Habe viel gelernt, danke an Euch alle dafür.
Habe mir daraufhin mal die paar Rezensionen zu meinen eigenen Büchern angesehen. Ich halte sie alle für echt. Die Meinungen sind eben verschieden, und das ist auch gut so. Allerdings sind die Bücher eher unbekannt und rangieren nicht oben mit. Interessant finde ich auch, dass sich das Buch, welches ich selbst am schwächsten von allen finde, am besten verkauft.

@TipEx: symbolisch Trostschoki rüberreich ...
Mein Blog: petrawolff.blog

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TipEx
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Re:

von TipEx (27.03.2013, 22:03)
Ganz offensichtlich gibt es Fake-Rezensionen in größerem Ausmaß. Dabei werden manche Bücher gezielt mit Ein-Stern-Bewertungen zugeschüttet, was dann die Leser abschreckt, so dass sich die Bücher anschließend nicht mehr verkaufen.


Das witzige dabei ist, daß die potentiellen Käufer sich von solchen Rezensionen eher weniger abschrecken lassen. Nur hat man bald keine potentielle Käufer mehr wenn man aufgrund zu weniger Sterne von Amazon abgestraft und abgeschoben wird.

da immer mal wieder von einem guten Freund bei Amazon gelöscht werden. Klick, klick, klick und schon sind die Ein-Stern-Bewertungen weg und das Buch hat wieder gute vier Sterne und verkauft sich auch wieder bestens.


Ist gar nicht nötig, daß man einen Freund bei amazon sitzen hat. Es reicht scheinbar völlig wenn unterschiedliche accounts immer mal wieder auf unzumutbar klicken. Wer Leute anwirbt um die Konkurrenz nieder zu machen, die findet auch welche um seine negativen Rezensionen auf diese Weise verschwinden zu lassen.

@TipEx: symbolisch Trostschoki rüberreich ...


Super lieb. Vielen Dank thumbbup

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (14.05.2014, 17:15)
Kurzer Buchtipp:

"PR im Social Web" von Schindler und Liller

Wirklich erhellend ... :) book: smart2

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TipEx
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Re:

von TipEx (15.05.2014, 15:30)
Hätte ich mir fast gekauft. Aber der Verkaufsrang Nr. 128.403 und zahlreiche (vermutliche) Fakerezensionen lassen darauf schließen, daß die sich ja nicht mal selber promoten können.

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skipteuse
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Re:

von skipteuse (17.05.2014, 16:10)
Nach den letzten Arbeitswochen habe ich jedenfalls wieder einmal gemerkt: Ohne persönliche Beziehung ist es einfach dermaßen schweirig.
Oder anders herum: Netzwerken ist (fast) alles :)

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