Stille Muse

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yggdrasil
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Re:

von yggdrasil (18.08.2014, 18:12)
Hallo Alexander, ich bewundere Deinen Mut!

Mehrere Bücher hast Du veröffentlicht und stellst Dich auch der Kritik hier. Ich habe einen Blick in Deine "Liebesmuse: Muse für Minuten" geworfen. Abgesehen von den fehlenden Kommas oder, wenn sie denn vorhanden sind, falsch gesetzten, finde ich selbst in kleinsten Ausschnitten diverse Rechtschreibfehler.

Aber es kommt schlimmer: Deine selbst gepriesene "besondere Schreibweise" ist - zumindest für mich - unlesbar. Ein kleiner Auszug:

Seite 29 ... Für eine seine Reisen er sich erfüllend seine Träume in die und Augen blickend voller Unendlichkeit und Licht

Ganz ehrlich: Ich würde das Buch nicht kaufen!

Viel Erfolg trotzdem.

Yggdrasil

Bardioc
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Re: @ yggdrasil

von Bardioc (18.08.2014, 19:09)
Paukner hat geschrieben:
Ich finde es sehr nett von dir, das du mir ehrlich Deine Meinung schreibst.
Ob ich mutig bin, das weiß ich nicht. Ich schreibe gerne und würde es schön finden, wenn meine Gedichte einigen Lesern gefallen. Natürlich ist Lyrik meine
Leidenschaft, klar kommt da auch mal Kritik vor. Den nicht jeder teilt den selben Geschmack.

Wie gesagt, danke für deine ehrliche Meinung. thumbbup

Rechtschreib- und insbesondere Grammatikfehler sind keine Frage des Geschmacks. Natürlich kann man mal Fehler machen, aber man sollte nicht denken, daß sie -- insbesondere bei dieser Häufung -- eine Frage des Stils sind. Bevor Du ein Gedicht hier postest solltest Du es mehrere Male selbst gelesen haben, am besten laut. Die eigene Kritik zu befolgen ist oft leichter als die anderer.

yggdrasil
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Re:

von yggdrasil (18.08.2014, 19:12)
Ich finde es sehr nett von dir, das du mir ehrlich Deine Meinung schreibst.
Ob ich mutig bin, das weiß ich nicht. Ich schreibe gerne und würde es schön finden, wenn meine Gedichte einigen Lesern gefallen. Natürlich ist Lyrik meine
Leidenschaft, klar kommt da auch mal Kritik vor. Den nicht jeder teilt den selben Geschmack.

Wie gesagt, danke für deine ehrliche Meinung


Hallo, ich hatte gedacht, dass neben der ehrlichen Meinung auch die Ironie verstanden hättest.

Yggdrasil

Lee Ares
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Re:

von Lee Ares (18.08.2014, 22:09)
Hallo :wink:

Ich habe mal wieder dein Buch auf mein Kindle geladen.

Vielleicht willst du es nicht hören, aber ich muss dich (wie auch Bardioc schon) auf die Kommafehler hinweisen.

Ja, es geht um erster Linie um den Lesegenuss und kleine Rechtschreibfehler passieren jedem.
Aber wenn es so extrem ist, kann man die Gedichte nicht genießen. Und das willst du doch damit erreichen.

Nochmal kann ich dir als Herz legen, möglicherweise einen Betaleser zu suchen(Ich nehme für meine Sachen auch oft einen) oder die Gedichte vorher nochmal selbst gründlich zu überarbeiten.

Die Bilder bei dem Buch fande ich übrigens sehr schön :wink:

Liebe Grüße

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mtg
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Re:

von mtg (18.08.2014, 22:47)
Lee Ares hat geschrieben:
Die Bilder bei dem Buch fande ich übrigens sehr schön :wink:

Vielleicht wäre ein Bildband angebrachter gewesen? Lyrik hat nichts mit »Meinungen« zu tun, sondern mit Handwerk. Und das fehlt hier zu 1000 Prozent. Banale Texte, ungenaue Reime, fehlendes Versmaß und falsche Metaphern sind einfach unter aller S**.

Ich habe mit Lyrik nichts am Hut, weil ich es nicht kann. Ich kann auch keine Romane. Das ist der Grund, weshalb ich erst gar nicht versuche, damit zu punkten. Und es wäre für alle Beteiligten besser, zu wissen, was sie können - und vor allem: was sie nicht können.

Lieber Alexander Paukner: Deine »Lyrik« ist *zensiert weil Fäkalausdruck*. Die Ideen sind schön, aber die Ausführungen ungenügend. Es ist völlig okay, Lust am Schreiben zu haben. Aber bitte nicht veröffentlichen!!! Es tut weh ... oder: üben, üben, üben!

hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (19.08.2014, 00:34)
Hallo Matthias!

Du schreibst:

Ich habe mit Lyrik nichts am Hut, weil ich es nicht kann


Das ist schade. Und es ist der Grund, warum Lyrik ein Schattendasein führt: Lyrik versteht man nicht, weil man sie "kann", sondern weil man sich auf sie einläßt und darauf hört, was sie an Gefühlen in einem auslöst. Die können ganz anders ausfallen, als es der Text vorgibt (und natürlich auch negativ sein *g*)

Es ist wie das Schwimmen im Meer: Eintauchen in eine andere Welt, losgelöst von allen Normen und Gesetzmäßigkeiten. Und nur noch innere Stimmen wahrnehmen.

Herrn Paukner Ratschläge zu geben ist, nebenbei bemerkt, völlig sinnlos. Er bedankt sich zwar ständig artig, kreiert aber fleißig weiter Neo-Literatur eigenen Stils. Na, wenn schon, soll er doch.

hugo

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mtg
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Re:

von mtg (19.08.2014, 08:46)
Hallo Hugo,

hugo-wolff hat geschrieben:
Hallo Matthias!

Du schreibst:

Ich habe mit Lyrik nichts am Hut, weil ich es nicht kann


Das ist schade. Und es ist der Grund, warum Lyrik ein Schattendasein führt: Lyrik versteht man nicht, weil man sie "kann", sondern weil man sich auf sie einläßt und darauf hört, was sie an Gefühlen in einem auslöst. Die können ganz anders ausfallen, als es der Text vorgibt (und natürlich auch negativ sein *g*)


so meinte ich das auch: Ich kann mich als Rezipient darauf einlassen, weil mich die Schönheit guter Lyrik gefangen nimmt - ... gerade deswegen bekomme ich hier ja eine stete Adrenalinvergiftung.

Ich habe natürlich - wie wohl fast schon jeder - zu irgendwelchen Anlässen lustige Gedichte geschrieben, aber ich käme niemals auf die Idee, sie als »Lyrik« zu bezeichnen.

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