Natur in der Lyrik

Präsentiert euren Gedichtband oder eure Liedersammlung.


Benutzeravatar
Seshmosis
Beiträge: 644
Registriert: 09.10.2007, 20:49
Wohnort: Binzwangen

Natur in der Lyrik

von Seshmosis (19.08.2014, 10:26)
Beitrag zur Lyrik-Diskussion in diesem Forum:
Naturmetaphern finde ich keineswegs veraltet, man muss sich eben "nur" gute einfallen lassen. Einfach nur Rehlein und Sternenhimmel auftreten lassen und "rumstaunen" und euphorisch sein, reicht eben nicht als Inhalt. Da hilft es auch nicht, wenn man versucht, altmödelige Begriffe als "lyrisches Abrakadabra" einzusetzen, um die eigene Einfallslosigkeit zu kaschieren.



Vom Leben

Auf einem Auge gesehen
hineingeworfen
getrieben
hinweggenommen

Auf anderem Auge gesehen
hineintreten
gestalten
hinweggehen

Lasst uns Biber sein
und Burgen errichten
behauste Wesen
beheimatet am Lebensfluss

Lasst uns Spinnen sein
und Netze weben
verknüpfte Wesen
mit Schnittpunkten ohne Zahl

Lasst uns Vögel sein
und Nester bauen
befreite Wesen
von Horizont zu Horizont

Gerd Scherm,
aus "Inmitten der Brombeerhecke"

Benutzeravatar
Seshmosis
Beiträge: 644
Registriert: 09.10.2007, 20:49
Wohnort: Binzwangen

Re: @ Seshmosis

von Seshmosis (19.08.2014, 11:54)
Paukner hat geschrieben:
ich werde das Gefühl nicht los, das Sie in ihren einleitenden Worten Bezug auf bereits hier genannte Texte nehmen.


Wieso nur "Gefühl", also Vermutung?
Ich habe meinen Beitrag klipp und klar mit diesen Worten eingeleitet:
"Beitrag zur Lyrik-Diskussion in diesem Forum:"

Paukner hat geschrieben:
Ihre Methode ist doch die, das Sie andere Autoren schlecht reden und anschließend posten Sie etwas und möchten damit beweisen, wie toll sie schreiben können.


Nein, das ist nicht meine Methode.
Ich habe es nicht nötig, andere (Sie meinen ja sich selbst) schlecht zu reden, das machen Sie schon selbst.
Ich will mit meinen Beiträgen auch nicht beweisen, "wie toll" ich schreibe, sondern wie man es zum Beispiel machen kann, also im Fall des oben eingestellten Gedichts, wie man durchaus poetisch (!) Natur in einem zeitgenössischen Gedicht thematisieren kann.

Paukner hat geschrieben:
Natürlich ist ihre Form des schreiben`s

"schreiben's" - Merken Sie es eigentlich wirklich nicht? Zwei Fehler in einem Wort, und das von jemanden, der sich als "Dichter" bezeichnet!

Paukner hat geschrieben:
Sparen sie sich das doch, wenn sie wirklich so gut sind.


Nochmal: Meine Kritik an Ihren sog. Gedichten hat nichts mit meinem eigenen Schreiben zu tun. Es ist schlicht die Notwehr eines Poesie liebenden Menschen.

Paukner hat geschrieben:
Sie werden hier im Forum angesehen als Schriftsteller mit Format. Tut mir leid ich kenne Sie nicht, habe nie von einem Buch von ihnen gehört.

Das ist natürlich ein verbindlicher Maßstab, wenn Sie noch nie von einem Autor gehört haben. thumbbup
Manchmal hilft auch Google oder Wikipedia.

Paukner hat geschrieben:
Ich finde es toll wenn jemand schreibt und man sollte den Mut und das Geschriebene schätzen.


Da ist er wieder, Ihr Grundirrtum:
Es ist eben nicht toll, wenn jemand schlechte Gedichte schreibt. Und es ist auch kein Mut, andere damit zu belästigen, sondern schlicht Anmaßung.
Wie schon andernorts geschrieben, lieben Sie die Attitude des Dichters, das "So-tun-als-ob" - das hat aber in der Literatur nichts zu suchen. In einem Rollenspiel kann man sich Baron, Graf oder Dichter nennen ohne es zu sein, im wahren Leben ist es lediglich Hochstapelei.

Bardioc
Beiträge: 310
Registriert: 18.03.2014, 15:54

Re: @ Forum

von Bardioc (19.08.2014, 14:34)
Paukner hat geschrieben:
Also ich mag die Poesie auch, aber muss man deshalb einen neuen Autor in dieser Form kritisieren, dies finde ich hier überzogen.

Wenn Sie in diesem -- oder anderen, vergleichbaren Foren -- etwas einstellen, dann nur, weil Sie Kritik wünschen. Sie wurden auf eine sehr korrekte und faire Weise kritisiert, in anderen Foren wäre Kritik sehr viel härter ausgefallen.

Sie dürfen sich gern ein Exemplar kaufen oder kostenlos downloaden, werfen sie einen Blick hinein und dann kann man auch über etwas diskutieren. Anhand von ein paar Zeilen immer das ganze in Frage zu stellen, das hat doch eigentlich keine Substanz

Wir haben mehr als nur ein paar Zeilen von Ihren Werken als Kostprobe erhalten.

Gegenseitiger Respekt ist das wichtigste im Leben und den vermisse ich hier im Forum manchmal, deshalb werde ich keinen Kommentar mehr hier abgeben, den ich habe auch Gefühle und mein Schreiben liegt mir am Herzen.

Sie wurden hier von allen sehr respektvoll behandelt. Daß die -- berechtigte -- Kritik von dem einen etwas direkter, vom anderen etwas verhaltener geäußert wird, liegt an den unterschiedlichen Temperamenten der Leute, die hier posten. Ihr Problem ist es, daß Ihnen Ihr Schreiben ''am Herzen'' liegt. Wenn es denn wirklich so wäre, dann würden Sie sehen, daß die Kritik berechtigt ist, und Sie würden versuchen, Ihre Fehler zu korrigieren. Das haben Sie aber nur in sehr geringem Umfang überhaupt getan. Ich weiß nicht, woran das liegt, vermutlich am fehlenden ''Handwerkszeug''. Googlen Sie man nach ''Silbe'' oder ''Reim''. Aussagen über ''Rechtschreibung'' sind heute aufgrund der Reform problematisch, eine Bewertung der klassischen und der ''aktuellen'' Schreibweisen finden Sie hier: http://www.schriftdeutsch.de/ortregel.htm. Schmökern Sie ein bißchen darin, dann bekommen Sie vielleicht ein Gefühl für die Probleme in Ihrem Schreiben.

yggdrasil
Beiträge: 96
Registriert: 09.04.2012, 13:50
Wohnort: Im Norden Deutschlands und im Süden Skandinaviens

Re: @ Forum

von yggdrasil (19.08.2014, 15:13)
Paukner hat geschrieben:
und werde auch keine Beiträge mehr in diesem Forum machen.


Das ist schade, denn dann verpasst Du die Möglichkeit, Deine Lyrik-Qualität zu verbessern. Wenn man Dich immer nur lobt, dann können keine Fehler erkannt werden.

Yggdrasil

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5861
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re: @ Forum

von Siegfried (19.08.2014, 17:10)
Paukner hat geschrieben:
Ich für meinen Teil gebe keine Kommentare mehr ab und werde auch keine Beiträge mehr in diesem Forum machen.


Schade.

Ich hätte nämlich sehr gerne gehört, was deiner Meinung nach ein gutes Gedicht ausmacht.

ich habe mal aus vier Gedichten des 19. Jahrhunderts wahlfrei jeweils zwei Verse herausgesucht, diese Verse frei miteinander kombiniert und als Gedicht eingestellt.

Gutes Gedicht? Schlechtes Gedicht? Egal wie die Entscheidung lautet, ich hätte gerne eine Begründung dafür, warum ein Gedicht gut oder schlecht ist.

In irgendeinem Schreibseminar ist mir eine mögliche Begründung untergekommen, allerdings weiß ich nicht, ob diese Begründung stimmig ist:

"Ein Gedicht lebt von seiner dichten Sprache".

Ich habe das so verstanden, dass Herumschwafeln, dass Füllworte, dass eben nur fast treffende Wörter ein Gedicht zerstören (bzw. schlecht machen).

Willkürliches Umstellen der Wörter in der Satzsyntax oder Verknüpfen von Wörtern, die nichts miteinander zu tun haben, macht das ein Gedicht zu einem guten Gedicht?

Lasst uns ein Spiel, ein kleines machen
Philosophie - was fällt dir ein?
Tiefe Gründe. Schwer verständlich
Mit and'ren Worten: Schwierig! Schwierig!

Plato sagt, es sei die Neugier
Kindern gleich, wissbegierig
Fragen über Fragen, erheblich Neues
Versteh ich mehr als zugetraut?


Schönes Gedicht? Schlechtes Gedicht? Woran wird das festgemacht?

(Zur Erläuterung: Es handelt sich um willkürlich ausgewählte Satzfetzen aus einer Abhandlung über "Harry Potter und der Zauber der Philosophie", natürlich ein wenig abgeändert, umgestellt. Technik aus der Musenkussmischmaschine)

Was ist deine Sicht auf Gedichte?
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5861
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re: @ Siegfried

von Siegfried (19.08.2014, 18:22)
Paukner hat geschrieben:
Ich persönlich finde "Deutschland. Ein Wintermärchen" von Heinrich Heine sehr beeindruckend.


Warum?

Was ist an diesem Text so beeindruckend? Form? Wortwahl? Inhalt?

Nehmen wir als Gegenbeispiel die "Todesfuge" von Paul Celan. Wenn ich nach dem Kriterium "Geschmack" gehe, dürfte das für die Mehrheit der Menschen ein schlechtes Gedicht sein. Oder?
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Benutzeravatar
Siegfried
Beiträge: 5861
Registriert: 09.07.2008, 01:14
Wohnort: e-mail: dbs@digibuchservice.de

Re: @ Siegfried

von Siegfried (19.08.2014, 19:12)
Paukner hat geschrieben:
Das Gedicht "Todesfuge" von Paul Celan kenne ich nicht, tut mir leid.


Die "Todesfuge" von Paul Celan gilt als eines der wichtigsten, international bekannten Gedichte. Entstanden zur Jahreswende 1944/45 beschreibt es den HolocaustDas Gedicht ist so bekannt, dass ein Vers daraus sich zu einer Redewendung entwickelt hat:

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

Was Heine mit "Denk ich an Deutschland in der Nacht" begonnen hat, setzt sich direkt fort in diesem Ausdruck von Celan.

Das Gedicht kann man hier in voller Länge nachlesen:

http://www.celan-projekt.de/todesfuge-deutsch.html

Muss ein Gedicht gefallen, um gut zu sein?
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

Benutzeravatar
buehne44
Beiträge: 150
Registriert: 25.09.2013, 17:05
Wohnort: Bremen

Re:

von buehne44 (19.08.2014, 23:13)
Hallo Paukner,

hab diese Lyrikdiskussion mit Interesse gelesen.

Du hast von verschiedenen Seiten , wie ich finde, berechtigte Kritik erfahren, ohne sie letztlich anzunehmen oder darüber nachzudenken. Das ist schade - mehrere haben dir Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet, die sie auch anders hätten verwenden können. Ich hatte kurz den Impuls mich einzumischen, sah dann aber, dass dir eigentlich nicht bewusst war,WARUM deine Lyrik für LyrikliebhaberInnen einfach eine Zumutung war. Andere mögen das anders sehen und sicher wirst du die einen oder anderen begeisterten LeserInnen finden.
Ganz bewundernswert fand ich deinen Mut, dich der Kritik zu stellen - Hut ab! Ich hatte diesen Mut bisher nicht - und Hunderte Gedichte sind in meiner Schreibtischschublade -
Diese Diskussion brachte für mich den Anschub, jetzt erstmals eins meiner Gedichte zur Diskussion zu stellen. (Ich habe bisher noch keine Gedichte in einem Lyrikband veröffentlicht, meine veröffentlichten Bücher sind Jugendtheaterstücke und Sachbücher)

Jetzt mach ich das mal:(und warte auf Kritik/....)

JAHRESTAKT

Im Jahrestakt
vereinsamt leise Soli
und polyphone Jubelcluster

Ein Auf und Ab
von perlendem Glissando
und hartem Quartensprung

Mit zärtlichen Akkorden
in zeitenlange Sonatinen
mit schrillen Dissonanzen
in stürzendes Fade-Out

Durch schwarze Schweigepausen

Da capo al fine
Mein lieber Matz! - Ach Papa..
Tanztheater in der Schule
Irrfahrten - Auf den Spuren des Odysseus
Top Girl
Inselgedichte - mit Fotos von Pellworm
Nimm Platz! -Bankgeschichten aus Bremen
Lilli, die Ausreißerin

http://www.gerda-smorra.jimdo.com

Benutzeravatar
mtg
Beiträge: 5631
Registriert: 20.01.2010, 09:59
Wohnort: Berlin

Re:

von mtg (20.08.2014, 07:06)
Guten Morgen,

da ich mich in Grammatik und Musik ein wenig auskenne (oder das zumindest glaube), zwei Anmerkungen:

In der ersten Strophe müsste es »vereinsamen« -> Plural heißen, da eine Aufzählung folgt.

In der dritten Strophe bin ich mit »zeitenlange Sonatinen« nicht glücklich, da eine Sonatine als »kleine Sonate« nur einen begrenzten Umfang besitzt.

Ansonsten halte ich das für ein sehr dunkles, durch Erfahrungen (?) geprägtes Silvestergedicht, das zumindest dem Musik(liebhab)er verständliche Bilder erschließt. Besonders böse (im Sinne von schwarz, dunkel oder verzweifelt) ist natürlich der Ausblick aufs Hamsterrad am Schluss ... aber so etwas gefällt mir z.B. sehr gut (auch wenn meine Jahresausblicke eher optimistisch hell gefärbt sind).

Benutzeravatar
buehne44
Beiträge: 150
Registriert: 25.09.2013, 17:05
Wohnort: Bremen

Jahrestakt - Antwort Matthias

von buehne44 (20.08.2014, 23:33)
Hallo Matthias,

danke für deine Anmerkungen - es ist gut, eine andere Sicht zu erfahren.

[In der ersten Strophe müsste es »vereinsamen« -> Plural heißen, da eine Aufzählung folgt.


Natürlich hat du Recht, grammatisch müsste es ein Plural sein. Aber ich hab es gar nicht als Verb gesehen, sondern als Adverb - die" leisen Soli ""vereinsamen" nicht, sondern kommen nur " vereinsamt" im Sinne von "selten","ab und an" vor. Ich weiß, das Wort gibt es eigentlich nicht als Adverb, schon gar nicht als Zeitadverb - ich habe es wegen des Klanges (harte Endung) gewählt und wegen der Aussagekraft des Wortes " einsam". Wenn es aber für LeserInnen ein Stolperwort ist, ist meine Absicht verfehlt und ich werde nochmal daran arbeiten-

In der dritten Strophe bin ich mit »zeitenlange Sonatinen« nicht glücklich, da eine Sonatine als »kleine Sonate« nur einen begrenzten Umfang besitzt.


Joi, stimmt natürlich! - Da hab ich mich von Rhythmus und Klang übertölpeln lassen. "Sonaten" wollte ich nicht, weil dadurch der Rhythmus zerstört wird und "zeitenlang", eine Wortschöpfung, wählte ich wegen der Assonanz (heißt das so?) "z" (zärtlich/zeitenlang) und der implizierten Assoziation, dass diese "zärtliche Sonatinenphase" durchaus eine Dauer im "Jahrestakt" hat. - Aber auch darüber muss ich nochmal nachdenken.

Ganz interessant fand ich, dass das für dich ein "Silvestergedicht" ist. Kann es gut sein - hab ich aber nicht so gesehen - für mich sind es all die Jahre, die im "Jahrestakt" so ablaufen "im auf und ab von perlendem glissando und hartem quartensprung" und auch "schwarzen schweigepausen" bis zum "da capo al fine". Ja, es ist ein Hamsterrad - aus meiner persönlichen Sicht - aber kein so dunkles, wie du es empfunden hast: denn bis zum endgültigen "Fine" gibt`s immer ein "Da capo" mit allen Auf und Abs. Aber wenn für dich als Leser der düstere Aspekt im Vordergrund stand, muss ich nochmal an dem Schluss arbeiten.

Nochmal danke für deine Rückmeldung.
LG Gerda
Mein lieber Matz! - Ach Papa..
Tanztheater in der Schule
Irrfahrten - Auf den Spuren des Odysseus
Top Girl
Inselgedichte - mit Fotos von Pellworm
Nimm Platz! -Bankgeschichten aus Bremen
Lilli, die Ausreißerin

http://www.gerda-smorra.jimdo.com

Benutzeravatar
buehne44
Beiträge: 150
Registriert: 25.09.2013, 17:05
Wohnort: Bremen

Paukner

von buehne44 (21.08.2014, 00:04)
Hallo Alexander,

ich hab zwar auch anderes geschrieben als das Wort "Zumutung", hab deinen Mut bewundert, hab gesagt, dass du sicher LeserInnen finden wirst, die deine Gedichte mögen etc., aber ich möchte mich bei dir für das Wort "Zumutung" entschuldigen. Das war ein absoluter Fehlgriff.
Ich habe große Achtung für alle, die sich an Gedichte heranwagen. Deine Gedichte gefielen mir nicht, weil Klang, Rhythmus, Wortwahl bei mir Unmut hervorriefen - und du - für mich nicht bearbeitete Gedichte - veröffentlicht hast.
Aber danke, du hast mich dazu gebracht, selbst hier zwei Gedichte zu veröffentlichen - und sie erfahren sicher auch manche Kritik, was ich gut finde. Sie lagen immer in der Schublade mit Hunderten anderen - ich hab mich nie als Lyrikerin gesehen, werde aber jetzt an dieser schriftstellerischen Seite in mir arbeiten.

Nochmal: deine Gedichte sind keine "Zumutung", (nochmal sorry!), aber sie sind einfach für eine Lyrik-Liebhaberin wie mich nicht lesbar.(Meine Gedichte sind sicher für viele andere nicht lesbar - aber ich habe sie auch nicht veröffentlicht - außer jetzt hier - um Kritik zu bekommen und zu lernen....)

Bitte bleib weiter im Forum - stell dich der Kritik, auch wenn`s schwer ist -

LG Gerda
Mein lieber Matz! - Ach Papa..
Tanztheater in der Schule
Irrfahrten - Auf den Spuren des Odysseus
Top Girl
Inselgedichte - mit Fotos von Pellworm
Nimm Platz! -Bankgeschichten aus Bremen
Lilli, die Ausreißerin

http://www.gerda-smorra.jimdo.com

Zurück zu „Buchvorstellung: Lyrik“


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Über BoD

BoD™ ist die führende deutsche Self-Publishing-Plattform. Seit mehr als 20 Jahren sind wir die Anlaufstelle für das einfache, schnelle und verlagsunabhängige Veröffentlichen von Büchern und E-Books. Bereits mehr als 40.000 Autoren haben sich mit uns den Traum vom eigenen Buch erfüllt.