Klingeln bei Josy

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Petra Kuhn
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Klingeln bei Josy

von Petra Kuhn (05.09.2014, 21:46)
Zuletzt geändert von Petra Kuhn am 15.12.2014, 23:39, insgesamt 5-mal geändert.

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Judith
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Re:

von Judith (06.09.2014, 20:52)
Hallo Petra,

ich finde, es ist nicht schlecht geschrieben, man möchte wissen, wie es weitergeht. Allerdings habe ich recht viele Rechtschreib- und vor allem Zeichensetzungsfehler entdeckt. Da solltest du dir noch helfen lassen. Vor allem ein Komma hat immer gefehlt:

„Hast du Geld?“, fragte ich sie.

Schau dir mal die wörtliche Rede in Büchern an, die in deinem Regal stehen.

Außerdem scheinst du Trennungsstriche von Hand eingefügt zu haben. Lass das Word (oder was immer du benutzt) automatisch erledigen, denn wenn du nur ein Wort änderst, stimmen die Trennungen nicht mehr.

Ich würde dir raten, den Erscheinungstermin noch ein wenig zu verschieben, um Zeit für gründliche Überarbeitung zu haben.

Grüßle
Judith
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (07.09.2014, 04:28)
Unbedingt überarbeiten! In Sachen Rechtschreibung, Stil ...
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Bärentante
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Re:

von Bärentante (07.09.2014, 13:03)
Hallo Petra,

den Klappentext im Präsens schreiben, den Text überarbeiten und korrigieren. Mehr ist nicht mehr zu tun bis zur Veröffentlichung. :wink: Sorry, kleiner Scherz von mir.

Ich nehme an, der Textauszug ist der Anfang des Buches. In den Einleitungssätzen stört mich der Ausdruck "Schicksal". Wenn der Pflegevater meint, sie lande sicher auf der Straße, ist das doch kein Schicksal.

Insgesamt ist nicht ersichtlich (jedenfalls mir nicht), worauf das Buch abzielt. Ist es ein gesellschaftskritischer Roman, eine Familiengeschichte, eine Milieustudie oder ein Porno? Lässt Du das absichtlich offen?
Liebe Grüße
Christel

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Petra Kuhn
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Re:

von Petra Kuhn (07.09.2014, 14:35)
Ich danke euch für eure Hinweise und werde ihnen nachgehen! Mehr davon ! Zu der Frage von Christel: Dieses Buch ist ein Roman, der auf einer tatsächlichen Lebensgeschichte beruht. Mit Pornographie hat er nichts zu tun. Ich dachte, der Klappentext wäre ausreichend für diese Informationen. Was denkst du, was dort stehen müsste um mehr Klarheit zu schaffen?

@ Judith: Ich habe eine automatische Trennung im Programm. Vertehe nicht, warum es in der Leseprobe dennoch getrennt wird. Meine Versuche, das wegzubekommen waren alle negativ. Hast du noch einen Tipp für mich?

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ANOUK_F.
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Re:

von ANOUK_F. (07.09.2014, 19:22)
Hallo Petra,

ich persönlich habe aus dem Klappentext ( der, wie die anderen bereits richtig erwähnt haben, im Präsens verfasst werden sollte) die richtigen rückschlässe gezogen. Ich denke nicht, dass man Fehlschlüsse ( Porno et cetera) ziehen könnte.
Was die Textprobe angeht, so finde ich es ein wenig schade, dass einiges klischeehaft herüberkommt ( immerhin beruht die Geschichte auf einer wahren Begebenheit, da sollte man meines Erachtens Klischees besonders dringend vermeiden): die rassige, schlanke, Schwarzhaarige, die ein wenig heruntergekommene, aus der Form geratene 2-fache Mutter ( die Protagonistin), der unbarmherzige Mann von den Stadtwerken ( nun ja, er ist ja auch nur Angestellt und kann der Guten nichts erlassen, dennoch könnte er etwas anders auftreten), der nichtsnutzige Ehemann, der eigentlich (zumindest optisch) ein Sunny Boy war und so weiter und so fort.
Die Geschichte hätte echt Potential, denke ich. Nur würde ich sie etwas entkitschen. Sachlicher schreiben, was gerade der seelischen Grausamkeit der Situation gerecht werden würde. Du drückst, wie ich finde, massiv auf die Tränendrüse mit Sätzen/Textpassagen wie

"Ich wollte betteln, dass ich wenigstens die Brei-Flaschen fertig kochen konnte, aber er ließ sich nicht auf ein Gespräch ein.
Die Herdplatte war noch warm, aber zum Kochen reichte die Wärme nicht mehr. Der kleine Mann auf meinem Arm jammerte nun nicht mehr, sondern schrie mit Leibeskräften nach seiner Flasche [...]

Lg,
Anouk

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Petra Kuhn
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Re:

von Petra Kuhn (23.09.2014, 23:08)
Ich danke euch für eure Anmerkungen. Habe das Buch überarbeitet und nun ist es im Verkauf. Erstmal nur als ebook, aber schon Ende der Woche als gebundene Fassung. Die ersten Rezensionen haben mich erreicht und ich bin erfreut darüber. Aber genauso freue ich mich auch über Kritik, denn nur damit kann ich es besser machen. Wünsche allen einen schönen Abend.

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Anke Höhl-Kayser
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Re:

von Anke Höhl-Kayser (24.09.2014, 12:13)
Liebe Petra,

ein Tipp: Die meisten E-Books aus Eigenverlag kommen deutlich günstiger heraus, weil die Leser nach wie vor für eine elektronische Ausgabe (mal abgesehen von Büchern der Publikumsverlage) weniger ausgeben wollen als für ein Printbuch.

Wenn du den Preis heruntersetzt, wirst du sicherlich mehr Leser gewinnen können.
Das Buch ist über KDP erschienen, wenn ich es richtig sehe?
Du kannst den Preis sicherlich ähnlich wie bei BoD auch nachträglich heruntersetzen.

Empfehlenswert sind auch Sonderaktionen, bei denen der Preis für das Buch kurzfristig niedriger angesetzt wird. Damit lockst du - gerade in der ersten Phase - Leser an.

Ich hoffe, ich habe dir jetzt nicht lauter Sachen erzählt, die du alle schon weißt. Dann bitte ich im Voraus um Entschuldigung. :wink:

Liebe Grüße,

Anke

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Petra Kuhn
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Re:

von Petra Kuhn (24.09.2014, 12:27)
Hallo Anke,
ich danke dir für diese Informationen. Habe mir dazu auch schon meine Gedanken gemacht. Wenn die Printfassung auf dem Markt ist, werde ich mir deinen Rat zu Herzen nehmen und den Preis vom ebook herunter setzen, als Zugpferd.
LG Petra

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