Schreiben

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Pauli :)
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Schreiben

von Pauli :) (20.09.2014, 12:38)
Hi,
was haltet ihr von dem Gedicht?

Ich
Eine Straße
Ein Ziel
26 Buchstaben
Ein Traum

Meine Worte
Möchten Leute berühren
Dinge bewegen
In einer Welt die schnell lebt
Schnell vergisst

Ein Leben
Eine Chance
Fast unmögliches zu erreichen
In Erinnerung zu bleiben
Eine Zeit

Eine Hoffnung
Eine Welt
die aus Fehlern nicht lernt
Zu bekehren
Und Frieden zu schreiben

Ein Kind
Ich
Unbeachtet
Nicht ernst genommen
Ist das zu viel verlangt?
Zuletzt geändert von Pauli :) am 21.09.2014, 14:57, insgesamt 2-mal geändert.

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ANOUK_F.
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Re:

von ANOUK_F. (20.09.2014, 20:33)
Hallo Pauli,
ich finde Dein Gedicht gut. Du scheinst sehr reif für Dein Alter.
Dennoch würde ich an dem Gedicht ein paar Kleinigkeiten ändern ( hierbei muss ich dringend anmerken, dass ich absolut kein Lyrik-Experte bin, sondern rein instinktiv diese Änderungen vornehmen würde)
Beispielsweise würde ich die Strophen formal einander angleichen.

So steht in der ersten Strophe das "Ich" am Anfang, in der letzten Strophe aber an 2. Stelle. Ich persönlich würde die letzte Strophe an die erste angleichen und anstelle von:

Ein Kind
Ich

die Sache umdrehen in:
Ich
ein Kind

Ferner schreibst Du:
Ein Leben
Eine Chance

und in einer nachfolgenden Strophe:

Die Hoffnung
Eine Welt

Könne man das dann nicht angleichen in
Eine Hoffnung
Eine Welt

(oder alles sogar auf Possessivpronomen "mein" ummünzen? Also quasi
meine Hoffnung, mein Leben , et cetera

Für mich bilden die erste und die letzte Strophe einen Rahmen, der die Strophen 2,3, und 4 "einbettet". War das so von dir angedacht?

Ferner würde ich persönlich in der 2. Strophe nicht schreiben:
meine Worte SOLLTEN Leute berühren
sondern vielmehr: meine Wort MÖCHTEN Leute berühren

Denn warum SOLLTEN sie es tun? Weil du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast? Weil du Psychologie oder Theologie studiert hast, weil Du Jesus persönlich bist? Kleiner Schwerz. Nein wirklich ,warum SOLLTEN sie es tun? Mit welcher Berechtigung? Klar, jeder möchte ernst genommen werden und sicher hast Du auch ungeachtet Deiner 12 oder 13 Jahre wichtige Dinge zu sagen. Dennoch fände ich das "möchte" angebrachter.

Das mit den 26 Buchstaben erschließt sich mir nicht so ganz. Hat Dein Name so viele Buchstaben?

Generell finde ich Dein Gedicht gut und es zeugt davon, dass du ein Mensch bist, der sich sehr viele Gedanken macht.
Für mich stehen Deine Gedichte im krassen Gegensatz zu der Signatur (... und schlag dem Leben in die Fresse) die Du gewählt hast...

Wie gesagt, ich bin kein Experte in puncto Lyrik, sicher können sich ein paar andere hier im Forum qualifizierter äußern. Ich wollte nur, dass Du überhaupt erstmal eine erste Rückmeldung bekommst.

lG
Anouk

Pauli :)
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Re:

von Pauli :) (21.09.2014, 15:31)
Danke das du das du dich auch mit den Texten von Anfängern wie mir beschäftigst.
Ich weis nicht, vielleicht siehst du den Zusammenhang nicht, aber das Alphabet hat 26 Buchstaben und ich habe es Symbol für Wörter, Sätze oder das Schreiben im allgemeinen verwendet.
Was das Wort "Sollten" angeht, wollte ich nicht aufdringlich wirken, mir fiel in dem Moment nur nichts anderes ein.
Und zu meiner Signatur: Es heißt schlag der Realität in die Fresse. Das soll nicht heißen, das man sich von allem was im Leben oder auf der Welt passiert abwendet und nicht hinsieht. Es soll nur legitimieren, dass man sich in eine eigene Welt zurück zieht. Außerdem würde ich die Phantasie mehr oder weniger als Gegenteil der Realität bezeichnen. Wenn man die Probleme der Welt mit Hilfe der Phantasie zu lösen versucht und diese Lösung Inder Realität ausführt(z.B. ein Buch das zu einer anti-Kriegs Bewegung aufruft schreibt) wurde ich das hart als "der Realität in die Fresse schlagen bezeichnen"

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ANOUK_F.
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Re:

von ANOUK_F. (21.09.2014, 18:59)
Hallo Pauli,
ich halte dich keineswegs für einen Anfänger. Dafür machst Du Deine Sache viel zu gut. Und in Anbetracht Deines jungen Alters echt extrem gut.
Klar, das mit den 26 Buchstaben = Alphabet.
Ich habe es zu sehr auf das Wort "ich" bezogen und auf den Weg, der vor Dir liegt, auf Dein Ziel . Daher bin ich nicht sofort auf das Alphabet gekommen, sondern dachte, die 26 Buchstaben "beschrieben" Dich, Deinen Namen ( und dacht noch: Wow, das scheint ein langer Doppelname zu sein cheezygrin )

Wie gesagt, ich meine das nicht böse, als ich das "meine Worte sollten"" vorschlug in "meine Worte möchten" umzuschreiben. Junge Leute i.a. sind noch so enthusiastisch und hitzköpfig (was im Grunde genommen gut ist, das war ich ja früher selber auch) und sie möchten unter allen Umständen gehört werden (was auch nicht zu viel verlangt ist!). Nur leider müssen Teenager oder Kinder oft die schmerzhafte Erfahrung machen, dass ihr Wort (leider) oft wenig Gewicht hat, wenn es überhaupt zur Kenntnis genommen wird. In ihrem hitzköpfigen Bestreben nach Gehör gehen Teenager manchmal zu rabiat vor und gelten dann für viele Erwachsene als "einfältig" oder "von übersteigertem Geltungsdrang". Daher meine Anregung, das "sollten" gegen "möchten" auszutauschen.

Generell gefällt mir sehr gut, was du schreibst!!!

Deine Gedichte haben mich sogar dazu aufgerufen, in meinen alten Mappen zu wühlen und nach etwas zu suchen: nach meiner allerersten Gedichtesammlung. Ich war etwa so alt wie Du, als mein Freund, der inzwischen seit vielen, vielen Jahren mein Ehemann ist, sie binden ließ. (Damals gab es noch kein BoD...) Ich blätterte darin, lächelte hier und da zwischen den Zeilen und fand schlussendlich ein Gedicht, das mich ein wenig an Deine erinnert. Bloß, das muss ich zugeben, sind Deine besser. cheezygrin

Es war interessant, in meinen alten Zeilen zu lesen, wo ich noch so wahnsinnig jung und unbeeinflusst war, so enthusiastisch und melancholisch zugleich. Man erinnert sich plötzlich, wer man mal war, welchen Weg man hinter sich hat und wie schnell die Zeit vergangen ist.
Generell wir "Großen" echt öfter was von Euch Jungen lesen!!!!

Viel Glück und frohes Schaffen weiterhin, Pauli. Du hast mit Sicherheit großes Talent
lG

Anouk

Bardioc
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Re:

von Bardioc (22.09.2014, 09:23)
ANOUK_F. hat geschrieben:
Hallo Pauli,
ich finde Dein Gedicht gut. Du scheinst sehr reif für Dein Alter.

Bei so einer Aussage stelle ich mir immer einen reifen Apfel vor, wie er vom Baum fällt und am Boden verfault. Ich mag solche Klassifizierungen nicht. Sie gehen von einem Lebensplan aus, der schon lange obsolet ist und vielleicht nie zutraf.

Wenn es schon seit Jahrzehnten Radio und Fernsehen gibt und auch Kinder und Jugendliche diese Medien teils mehrere Stunden pro Tag nutzen und auch mehrmals täglich mit fast gleichen Worten und Bildern auf Krieg in werweißwo und Flucht in Syrien vor der IS und woanders vor dem Hunger und Lassa und Ebola und Vogelgrippe und Konlikte in Gaza und Afghanistan etc., dann ist es doch auch kein Wunder, wenn sensiblere unter ihnen solche Gedichte schreiben. Andersherum gibt es genügend ''Erwachsene'' die nie solche Gedichte schreiben, . . .


Dennoch würde ich an dem Gedicht ein paar Kleinigkeiten ändern ( hierbei muss ich dringend anmerken, dass ich absolut kein Lyrik-Experte bin, sondern rein instinktiv diese Änderungen vornehmen würde)
Beispielsweise würde ich die Strophen formal einander angleichen.

Bin auch kein Experte auf diesem Gebiet. Finde ich auch, daß die Strophen formal angeglichen werden sollten.

Ferner würde ich persönlich in der 2. Strophe nicht schreiben:
meine Worte SOLLTEN Leute berühren
sondern vielmehr: meine Wort MÖCHTEN Leute berühren

Das ''sollten'' ist mir auch aufgefallen, würde hier aber eher ''sollen'' schreiben. ''Sollten'' klingt eher so, als ob die Sprecherin wüßte, daß sie es nicht tun werden. Vielleicht ist das auch intendiert.

Denn warum SOLLTEN sie es tun? Weil du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast? Weil du Psychologie oder Theologie studiert hast, weil Du Jesus persönlich bist? Kleiner Schwerz. Nein wirklich ,warum SOLLTEN sie es tun? Mit welcher Berechtigung? Klar, jeder möchte ernst genommen werden und sicher hast Du auch ungeachtet Deiner 12 oder 13 Jahre wichtige Dinge zu sagen. Dennoch fände ich das "möchte" angebrachter.

Nimm das hier jetzt nicht als Kritik, sondern als Beantwortung Deiner rhetorschen? Frage: Sie sollten es tun, weil jeder ein Mitspracherecht haben sollte, weil es jedem betrifft. Weil die Wahrheit über die Menschen verteilt ist, und deshalb nicht wenige Personen die richtigen Entscheidungen für alle treffen können.

Bardioc
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Re:

von Bardioc (22.09.2014, 09:43)
Pauli :) hat geschrieben:
Ich weis nicht, vielleicht siehst du den Zusammenhang nicht, aber das Alphabet hat 26 Buchstaben und ich habe es Symbol für Wörter, Sätze oder das Schreiben im allgemeinen verwendet.

War mir klar, daß das symbolisch gemeint war.

Was das Wort "Sollten" angeht, wollte ich nicht aufdringlich wirken, mir fiel in dem Moment nur nichts anderes ein.
Und zu meiner Signatur: Es heißt schlag der Realität in die Fresse. Das soll nicht heißen, das man sich von allem was im Leben oder auf der Welt passiert abwendet und nicht hinsieht. Es soll nur legitimieren, dass man sich in eine eigene Welt zurück zieht.

Diese Argumentation verstehe ich nicht ganz. Wenn du jemandem in die Fresse schlägst, dann stellst du dich ihm zum Kampf. Das ist mit Sicherheit kein Zurückziehen in eine eigene Welt, eher das Gegenteil.

Außerdem würde ich die Phantasie mehr oder weniger als Gegenteil der Realität bezeichnen. Wenn man die Probleme der Welt mit Hilfe der Phantasie zu lösen versucht und diese Lösung Inder Realität ausführt(z.B. ein Buch das zu einer anti-Kriegs Bewegung aufruft schreibt) wurde ich das hart als "der Realität in die Fresse schlagen bezeichnen"

Diese Idee, in der Phantasie nach Lösungen für Probleme der realen Welt zu suchen, ist nicht neu. Hast Du schon die Unendliche Geschichte von Michael Ende gelesen?


In einer Welt die schnell lebt

Hier würde ich nach Welt ein Komma setzen. Weiß nicht, ob das nach der Rechtschreibdeform noch erlaubt ist.

Fast unmögliches zu erreichen

Unmögliches

Es wäre schön, wenn Du das erste Posting unangetastet gelassen hättest und für die Korrekturen ein neues gepostet hättest, damit man sehen kann, was Du gegenüber der Originalversion geändert hast.

Eine Hoffnung
Eine Welt
die aus Fehlern nicht lernt
Zu bekehren
Und Frieden zu schreiben

Wenn Du in Deinem Gedicht Zeilenende generell keine Satzzeichen machst,
fällt hier das Komma natürlich auch weg.

Was hältst Du von dieser Variante:

Eine Hoffnung
Zu bekehren
Eine Welt, die aus Fehlern
nicht lernt
Und Frieden zu schreiben

Es ist nicht klar, auf was sich die letzte Zeile bezieht:

Ein Kind
Ich
Unbeachtet
Nicht ernst genommen
Ist das zu viel verlangt?

Ist das ''nicht ernst genommen werden'' zuviel verlangt?

Ich finde, das Gedicht ist immer noch zu uneinheitlich. Die einzelnen Strophen sollten zumindest der Form nach gleich aussehen, wenn es schon mit der Silbenzahl nicht passen sollte.
Zuletzt geändert von Bardioc am 22.09.2014, 10:24, insgesamt 2-mal geändert.

Bardioc
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Re:

von Bardioc (22.09.2014, 10:07)
ANOUK_F. hat geschrieben:
Wie gesagt, ich meine das nicht böse, als ich das "meine Worte sollten"" vorschlug in "meine Worte möchten" umzuschreiben. Junge Leute i.a. sind noch so enthusiastisch und hitzköpfig (was im Grunde genommen gut ist, das war ich ja früher selber auch) und sie möchten unter allen Umständen gehört werden (was auch nicht zu viel verlangt ist!). Nur leider müssen Teenager oder Kinder oft die schmerzhafte Erfahrung machen, dass ihr Wort (leider) oft wenig Gewicht hat, wenn es überhaupt zur Kenntnis genommen wird.

Es wird leider gar nicht zur Kenntnis genommen.

In ihrem hitzköpfigen Bestreben nach Gehör gehen Teenager manchmal zu rabiat vor und gelten dann für viele Erwachsene als "einfältig" oder "von übersteigertem Geltungsdrang".

Ich halte diese Darstellung für übertrieben. Wenn ein Erwachsener etwas Falsches tut, und ein Kind will ihn darauf aufmerksam machen, dann muß es ''hitzköpfig'' sein, wenn es überhaupt auffallen will.

Erwachsene sollten sich doch daran erinnern, daß sie selber mal Kinder waren. Anders herum erscheinen oder sind Erwachsene in ihrer Besserwisserei teilweise ziemlich beschränkt. Ausbaden müssen es sowieso die Kinder! Es ist falsch, zu glauben, daß Kinder intellektuell weniger können als Erwachsene. Es ist falsch zu glauben, daß Kinder ''kleine Engel'' sind. Auch Kinder und Jugendliche können schon die Schwächen anderer gezielt ausnutzen, siehe Mobbing, und dabei erheblichen Lebensschaden anrichten. Wir sollten diese Klassifizierungen aufgeben, letztlich sind wir alle bloß Menschen!

Daher meine Anregung, das "sollten" gegen "möchten" auszutauschen.

Beide Wörter haben eine jeweils andere Bedeutung. Ich kann nicht sehen, wieso ''sollten'' das alles, was Du über das Verhalten von Teenagern schreibst, implizieren sollte, und ''möchten'' nicht.

Aus der Sicht der Introspektion der Sprecherin sollten oder sollen die Worte etwas ausdrücken, im Sinne der tatsächlichen Kommunikation ist ''möchten'' natürlich höflicher. Welches Wort gewählt werden sollte hängt davon ab, ob das Gedicht mehr introspektiven Charakter hat, sich die Sprecherin also Gedanken für sich selbst macht und wir die nur ''zufällig'' mitkriegen, weil es als Gedicht aufgeschrieben wurde -- so habe ich das verstanden -- oder mehr auf Kommunikation ausgelegt ist.

Pauli :)
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Re:

von Pauli :) (26.09.2014, 19:39)
Hallo Bardioc,
ich versteh schon. Es gibt leider keine Richtigen Worte für meine Signatur (außer denen die ich gewählt hab), aber ich versuch es mal ohne ein verwirrendes Beispiel. Es soll bedeuten, dass man die Realität nicht so hinnimmt wie sie ist bzw. sie nicht als unbeeinflussbare Tatsache ansieht nach der man sein Leben richten muss, sondern das man dagegen ankämpft (schlagen thumbbup ) und sich dagegen wehrt und je nach dem wie weit das möglich ist, versucht die Realität zu beeinflussen.
Und man ...
Ach wie der eins der Sachen die ich nicht in Worte fassen kann :cry:
Ich hoffe du wirst trotzdem aus meinem Geschwafel klug! cheezygrin

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (26.09.2014, 21:16)
Pauli :) hat geschrieben:
Es soll bedeuten, dass man die Realität nicht so hinnimmt wie sie ist bzw. sie nicht als unbeeinflussbare Tatsache ansieht nach der man sein Leben richten muss, sondern das man dagegen ankämpft (schlagen thumbbup ) und sich dagegen wehrt und je nach dem wie weit das möglich ist, versucht die Realität zu beeinflussen.


... bin ich einverstanden damit, macht jeder. cheezygrin

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (26.09.2014, 23:13)
Pauli :) hat geschrieben:
Es soll bedeuten, dass man die Realität nicht so hinnimmt wie sie ist bzw. sie nicht als unbeeinflussbare Tatsache ansieht nach der man sein Leben richten muss, sondern das man dagegen ankämpft (schlagen thumbbup ) und sich dagegen wehrt und je nach dem wie weit das möglich ist, versucht die Realität zu beeinflussen.


Es gibt Dinge, die man hinnehmen muss, weil sie nicht änderbar sind. Das ist nun mal Realität.

Deshalb gibt es ja auch dieses Gebet:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (27.09.2014, 00:48)
Na ja, Siegfried. Das ist zwar richtig, aber ganz wehrlos ist man nicht.

Vorher gerade wollte ich schlafen, aber ständig dieser Krach von der Straße her. Dann bin ich in so ne Rage geraten und aufgestanden hab die Türe 5 mal zugeknallt, so stark es nur ging.

ja okee, Der Lärm von draußen ist zwar noch da, aber irgendwie gehts mir jetzt trotzdem besser und die Nachbarn haben jetzt bestimmt Respekt vor mir. :roll:

cheezygrin


Und morgen bekommt Fritz Kuhn einen Mail, damit die Straße endlch eine Tempo 30 Zone wird. cheezygrin


Aber ernsthaft, das Gebet von dir ist schon ganz gut, sollte man sich dran halten, besser als Türenknallen:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Re:

von Siegfried (27.09.2014, 11:21)
Klonschaf hat geschrieben:
Na ja, Siegfried. Das ist zwar richtig, aber ganz wehrlos ist man nicht.


Ich weiß nicht, wie das bei dir ist - aber ich kann mich noch so sehr dagegen wehren, irgendwann werde ich meinen letzten Atemzug machen; mein Widerstand gegen diese Realität wird nicht funktionieren.
Ich werde es auch nicht schaffen, die Erde ins Zentrum des Weltalls zu stellen und die Sonne um sie kreisen zu lassen.
Ebenso dürfte es mir unmöglich sein, einen Apfel von unten nach oben fallen (besser: steigen) zu lassen.
Ich bezweifle zudem zutiefst, Jemals Gestalten wie Thor, Zeus oder Belinus über den Weg zu laufen.
Außerdem scheint es mir unmöglich - im besten Einklang mit Albert Einstein -, die unendliche Dummheit der Menschen zu beseitigen (in Teilen vielleicht, aber nicht in Gänze).
Ich werde in meinem Leben wohl auch keinen Einfluss darauf haben, mit außerirdischer Intelligenz in Kontakt zu treten.
Und rückwärts in der Zeit zu reisen, um Julius Cäsar "Guten Tag" zu sagen, werde ich nach allen Gesetzen der Realität wohl auch nicht schaffen. Auch wenn ich mich noch so sehr dafür einsetze.

Das sind einige Dinge, wo ich sage, ich muss die Realität wohl so akzeptieren, wie sie ist. Wenn du über eine Lösungsmöglichkeit bei diesen Dingen verfügst, immer her damit. cheezygrin
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Re:

von Klonschaf (27.09.2014, 11:34)
Siegfried hat geschrieben:
Klonschaf hat geschrieben:
Na ja, Siegfried. Das ist zwar richtig, aber ganz wehrlos ist man nicht.


Ich weiß nicht, wie das bei dir ist - aber ich kann mich noch so sehr dagegen wehren, irgendwann werde ich meinen letzten Atemzug machen; mein Widerstand gegen diese Realität wird nicht funktionieren.


Ah ja lass mich mal überlegen, Siegfried du bist doch Atheist?

Und gerade als Atheist müsstest du es doch so in der Art sehen:

solange der Tod nicht da ist, gibt es ihn nicht und Wenn er da ist, gibt es niemanden, der sterben kann.

Aber zugegeben ich bin ja nicht der beste Philosoph.

Übrigens sagtes du neulich in einem Posting, "Gott sei dank" (hab den link nicht, bin mir aber ganz sicher, du sagtest es!) ... das war sehr sonderbar, ich frage mich, ob du gar kein Atheist bist??? 8)

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.09.2014, 14:01)
Klonschaf hat geschrieben:
Und gerade als Atheist müsstest du es doch so in der Art sehen:

solange der Tod nicht da ist, gibt es ihn nicht und Wenn er da ist, gibt es niemanden, der sterben kann.


Was hat das Ende einer biologischen Existenz mit Atheismus zu tun?
Jetzt driftet die Diskussion aber total ab.


Klonschaf hat geschrieben:
Übrigens sagtes du neulich in einem Posting, "Gott sei dank" (hab den link nicht, bin mir aber ganz sicher, du sagtest es!) ... das war sehr sonderbar, ich frage mich, ob du gar kein Atheist bist??? 8)


Wie oft in deinem Leben hast du "Leck mich am Arsch" gesagt - und wie oft in deinem Leben hast du dazu die Hose ausgezogen? cheezygrin

Was den Atheismus angeht: Ich lehne den Gottesgedanken in Form einer selbstständig agierenden, bewusst denkenden und handelnden Existenz ab. Der Mensch hat sich selbst - aus welchen Gründen auch immer - die Religion gegeben und damit viel Elend in die Welt gebracht. Für mich ist "Gott" vor allem eine Instanz, auf die Menschen sehr gerne eigene Schuld abschieben - nach dem Muster "deus lo vult". Und dabei ist es mir ziemlich egal, in wessen Gottesnamen man die Köpfe anderer Menschen abschneidet.
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Re:

von Klonschaf (27.09.2014, 15:18)
Siegfried hat geschrieben:
Wie oft in deinem Leben hast du "Leck mich am Arsch" gesagt - und wie oft in deinem Leben hast du dazu die Hose ausgezogen? cheezygrin



Also Siegfried, hier sag ich noch mal was dazu - tatsächlich hab ich das ein paar Mal gesagt, bis einer meiner Mitschüler in der großen Pause zu mir sagte, ich soll die Hose runterlassen ! Das war echt ein Riesengegröle und natürlich hab ich die Hose nicht runtergelassen.

das War in der vierten Klasse - seit dann ist mir dieser Ausspruch nicht mehr geheurer und ich hab ihn nie wieder gesagt.

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