Sexismus-Suessmix

Präsentiert euren Gedichtband oder eure Liedersammlung.


Anja neu
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Ein Bienchen für Bissmuth, Streuselchen!

von Anja neu (27.07.2014, 22:36)
Ich finde das schön, was Du Dir ausdenkst und dass Du mit dem, was ich Dir hier so anbiete, etwas Ernsthaftes anfangen kannst!

Dafür bekommst Du mein Gartenbienchen im Anflug.
Ich habe es Bertha genannt. Und mein Gartengegenübernachbar ist Imker... Ich hoffe, ich erkenne Bertha beim nächsten Angriff wieder.

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LHNGaKvClaudine
Man soll nur dann veröffentlichen, wenn man nicht verkaufen will. Alles andere ist nur Kommerz.

Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (04.08.2014, 19:50)
Libelle zweitgefasst

Die grüne Totenmaske sahst du nie;
dies Erlebnis bleibt dem Menschen vorbehalten.
Der Tod war deine Sache nicht;
wie überhaupt wenig deine Sache war,
als du in Schilfrohrbraun und Erdbleiweiß
deinen Verrichtungen nachgingst.

Deine paar Neurönchen pressten
sicher keine großartige Wieheit
in die Welt hinein.
Oder aus der Welt heraus?
Diese Überlegungen beschwerten dich nie.
Gengeleitet bliebst du jungfräulich in
allen Fragestellungen.
Was gut ist.

Anja neu
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Mein Seeröschen für Deine Neurönchen...

von Anja neu (17.08.2014, 09:29)
Streuselchen, kannst Du Dir nicht mal etwas Lyrisches zum Thema ausdenken ? - Ich male dann dazu, habe Lust auf Kitschiges in Farbe (mal was ohne Scheiße...).

So, nun versenke ich mich gleich im Gartenteich und wünsche Euch allen hier einen prächtigen und regenfreien Sonntag !

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Anja neu
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Du bummelst.

von Anja neu (26.08.2014, 21:13)
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Guck mal - florale Zellteilung.

Mich hat früher im Unterricht in Biologie gaaanz (!) fürchterlich die Entwicklung des Farnpflänzchens genervt. Vom haploiden Schizophyt zur diploiden Zygote, das hat mich nicht begeistert. - Aber so einen Kürbis im eigenen Garten, den ich als Riesenkürbis und Zweikeimchen in eigenem Schenker-Mulch (Mulch ist ein merkwürdiges Wort.) von einem lieben Menschen (Danke, Conny!!!) geschenkt bekomme, den finde ich als Pflanzenentwicklung sehr interessant.

Überhaupt ist Entwicklung interessant.

So, säume nicht, Streusel, sondern schreib``was!

LHNGvCaK
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Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (20.09.2014, 14:29)
Ausgefallenes Gedicht

Ich habe lange auf einen Einfall gewartet;
Aber mehr als „Schrödingers Knospe“
- eine Anspielung auf die Unklarheit der Farbe in der die Seerose zu blühen habe -
gaben meine Neuronen nicht her.
Ein dürftiges Ergebnis,
das mir auch noch um die Ohren gehauen hätte werden können,
da ja makroskopische Gebilde wie Seerosenblüten aber auch so was von dekohärent sind.

Wobei Physiker einen Hang zur kitschigen Poesie haben,
statteten sie doch Quarks mit Farbladungen (rot, grün, blau)
und Antiquarks mit Antifarben (Antirot, Antigrün, Antiblau), aus.

Also habe ich mich entschlossen,
nicht mit Halbwissen herumzuprotzen,
sondern zu meiner Unfähigkeit zu stehen.
Das Aufblühende gehört nicht zu meiner Welt,
die auf das Ende ausgerichtet ist;
die Welkendem und Verwesendem Aufenthalt gewährt.

Anja neu
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Alles OK mit Dir?

von Anja neu (18.10.2014, 18:34)
"...Das Aufblühende gehört nicht zu meiner Welt,
die auf das Ende ausgerichtet ist;
die Welkendem und Verwesendem Aufenthalt gewährt..."

Wie kommst Du von Seerosen auf Neuronen?

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Mit Dir ist halt nicht jederzeit Lyrisches zu machen.

Egal! Abendgruß!

(Nun hab`ich gebummelt.)
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Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (19.10.2014, 19:11)
Erste Erklärung:
Ohne Neuronen gäbe es keine Seerose. Nur Unbestimmtes. Gut, das kann man von fast allem behaupten.
Deshalb eine zweite Erklärung:
Als bequemlicher Mensch kommt mir beim Thema Uninspiriertheit zuerst das Gehirn in den Sinn.
Ein tatkräftiger Mensch hätte nach dem Motto: "Was man nicht im Kopf hat, muss man in den Beinen haben" gehandelt; wäre aufs Rad gestiegen
und so lange geradelt bis er entweder ein Gedicht zustande gebracht , oder aber Wadenkrampfgeplagt, andere Sorgen als das Verfassen von Gedichten hätte.

Anja neu
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Draht versus Esel

von Anja neu (21.10.2014, 19:21)
Mein lieber Streusel,

wen der Wadenkrampf plagt, der sollte an Alternativen denken:

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Meine Neuronen transmittern in Richtung Eselvieh.

Abendgruß!
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Anja neu
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Es geht noch wadenfreundlicher...

von Anja neu (25.10.2014, 09:41)
Da droben lockt ein and'rer Steuerknüppel,
der Weg ragt steil zum Tor.
Das Eseltier hat ausgedient,
der Jüngling will Motor.

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Und was machen wir jetzt mit seinen Waden, Streusel?
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Re:

von Streusalzwiese (26.10.2014, 16:14)
Der selbstbestimmte Mensch

Selbst –bewusst, –bestimmt und -sicher,
den Steuerknüppel fest in der Hand,
reist er auf den Wegen des Lebens.
Im Blick das Ziel seines Strebens,
umweht von Staub und Sand,
begleitet von animalischem Gekicher.

Anja neu
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Na, mal sehen, wohin und wie lange der Jüngling reist ...

von Anja neu (26.10.2014, 19:25)
Das Verhältnis der Länge der Reise zur Dauer des animalischen Gekiechers wird interessant.

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Re:

von Streusalzwiese (28.10.2014, 18:37)
Die heitere Stimmung, die mich zu Beginn meiner Reise ergriffen hatte, ist dahin.
Nichts mehr ist bestimmt. Das Ziel kam mir anhanden. Es ist so, als hätte ich mich auf diesem Weg, der doch keine Abzweigungen hat, verlaufen. Ich weiß nicht wie lange meine Wanderung schon dauert. Es ist so verwirrend.
Ich muss trotzdem vorwärts; ins Warme, denn es ist kalt geworden. Und einsam; keine Tiere säumen mehr die Straße; nur noch garstige Kreaturen. Tauben bedenken mich mit höhnischem Gelächter. Schreckliche Viecher; zu nichts nutze. Man sollte ihre Taubenbauten ausräuchern.

Meine Selbstsicherheit hat einer Ahnung von der Machtergreifung durch etwas Fremdes Platz gemacht. Die Welt ist drohend geworden. Und lauernd.
Ich muss ins Warme kommen und in Sicherheit.

Anja neu
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Rotgrau

von Anja neu (28.10.2014, 20:09)
Etwas hat sich verändert.

Noch ahne ich die Rhythmik in den Lenden des mich empor tragenden Lasttieres und Wärme zwischen meinen Schenkeln.

Das Grau ist kaltes Rot.
Ein silberner Flügel bedeckt meine Lider.
Wimpern schmieren über die Brauen. Meine Augen halten fest an der Farbe des Kaisers, umhüllt vom Fleisch meiner Beine.

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(Horror mag ich, bin beim Selber-Schreiben dafür jedoch zu albern. Streusel, ich mach das immer nur kurz.)
(Hans, ja, das sind Deine gestreckten silbernen Flügel!)
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Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (02.11.2014, 08:49)
Dekadente Zombies

Das Schicksal ereilte sie gleich zu Beginn der Seuche.

Sie wurden gebissen von einem alten Mann, der sich seinerseits auf dem Friedhof angesteckt hatte, als er am Grab seiner toten Frau trauerte und nicht bemerkte, dass aus der Aussegnungshalle ein Toter auf ihn zugekrochen kam.

Sie wurden also der Reihe nach gebissen. Das ist nicht verwunderlich, denn gazellenhaft waren sie noch nie und zudem berauscht von einem Gelage. Nicht, dass es Pech gewesen wäre, ausgerechnet in diesem Zustand von der Seuche überfallen zu werden. Es wäre ein seltener Glücksfall gewesen, wenn die Seuche an einem nüchternen Tag angeklopft hätte.

Auch kann man nicht sagen, dass die Verwandlung in Zombies zu einem radikalen Bruch geführt hätte.

Sie blieben gute Esser, die Tischmanieren wurden besser.

Auch die Tisch- Konversation wurde gehobener und Körpergeräusche seltener.

Anja neu
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Die Tischmanieren wurden besser...

von Anja neu (08.11.2014, 19:07)
So, so, dann bekommen sie jetzt Strohhalme von mir.

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Bei dem Fressverhalten sind Zombies für mich eher gut genährt bis fett.

[SIZE="1"]LHNGvCaKd[/SIZE]
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