Sexismus-Suessmix

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Anja neu
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Kurze Gemetzelunterbrechung mit Streusels Ausfällen

von Anja neu (16.11.2014, 11:44)
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Ausgefallenes Gedicht

Ich habe lange auf einen Einfall gewartet;
aber mehr als „Schrödingers Knospe“
- eine Anspielung auf die Unklarheit der Farbe, in der die Seerose zu blühen habe –
gaben meine Neuronen nicht her.

Ein dürftiges Ergebnis,
das mir auch noch um die Ohren gehauen hätte werden können,
da ja makroskopische Gebilde wie Seerosenblüten aber auch so was von dekohärent sind.

Wobei Physiker einen Hang zur kitschigen Poesie haben,
statteten sie doch Quarks mit Farbladungen (Rot, Grün, Blau)
und Antiquarks mit Antifarben (Antirot, Antigrün, Antiblau), aus.

Also habe ich mich entschlossen, nicht mit Halbwissen herumzuprotzen,
sondern zu meiner Unfähigkeit zu stehen.
Das Aufblühende gehört nicht zu meiner Welt,
die auf das Ende ausgerichtet ist;
die Welkendem und Verwesendem Aufenthalt gewährt.

(Wie ist das mit den Anti-Quark-Farben zu verstehen, bin zu faul zum Googlen...? LHNGvCaKd)
Man soll nur dann veröffentlichen, wenn man nicht verkaufen will. Alles andere ist nur Kommerz.

Anja neu
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Ja und Nein lieben sich.

von Anja neu (21.11.2014, 23:05)
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Die gehören zusammen wie Rot und Grün, Kinderkriegen und Abtreibung, Leben und Ableben…

Ja und Nein sind Instrumente wie linke und rechte Hand.
Daumen runter, Delinquent tot.
Ja und Nein machen kurzen Prozess, da, wo das Jain sich verfummelt.

Sie sind ein verbaler Komplementär-Kontrast und liegen sich im Wortkreis genau gegenüber.
2 Mini-Silben mit Maxi-Macht!

Was war eher da – das Nein oder das Ja?

Die Idee einer Reise fändt`ich gut.
Der Weg ist gar nicht mal so weit, nur zum Ende des anderen Arms.
Ein Verdauungsspaziergang mit Kielholen unter der Totenkopfflagge…

Abendgruß aus dem Novembergrau!
Man soll nur dann veröffentlichen, wenn man nicht verkaufen will. Alles andere ist nur Kommerz.

Streusalzwiese
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Re: Ja und Nein lieben sich.

von Streusalzwiese (23.11.2014, 17:04)
Anja neu hat geschrieben:
Ja und Nein sind Instrumente wie linke und rechte Hand.


Zumindest bei der Masturbation steht neben linker und rechter Hand, auch noch die fremde Hand zur Auswahl.
Gibt es keine fremde Person, die willens ist, Hand anzulegen, kann man sich die fremde Hand selbst erzeugen, indem man sich mehrere Minuten auf die eigene linke oder die rechte Hand setzt.
Abwechslungsreich kann man die Sache auch durch den Einsatz von Lebensmitteln - Kürbisse, Hackfleisch, Spaghettis - gestalten.
Man kann - je nach persönlicher Vorliebe - durch den Einsatz von Gleitgel für Flutschigkeit sorgen; oder aber für Reibung durch beispielsweise Sandpapier.

Anja neu
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Sandpapier???

von Anja neu (23.11.2014, 17:49)
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Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (08.12.2014, 19:21)
Onanie kommt nicht nur beim Menschen vor; auch Schimpansen, Delphine, Elefanten und viele andere Tierarten beglücken sich selbst.

Nubische Steinböcke können sich sogar selbst einen Blasen.


Da wäre es doch gar nicht so schlecht, Tauben (die alles zuscheißen) und Singvögel (die bei Sonnenaufgang einen Mords-Radau veranstalten) auf Autoerotik zu konditionieren.
Sollten der Anstrengungen zum Trotz die Piepmätze lustig Weitervögeln, könnte man alternativ an der Entwicklung von Vogelkondomen arbeiten. Viel helfen würde das nicht, denn die meisten Vogelarten besitzen keinen ausstülpbaren Penis.
Der Mensch wird sich mit dem Radau abfinden müssen, und die Vogeleltern mit Mehrarbeit aufgrund der Kükenversorgung.

Anja neu
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Ich wusste ja gar nicht, dass Du ...

von Anja neu (14.12.2014, 19:51)
... Dich schon mit solch speziellen Details der Singvogel-Anatomie auseinandergesetzt hast.

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(Betrifft das echt nur die nubischen Paarhufer? Und warum nicht die anderen? LHNGaKdvC)
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Anja neu
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Weltfrieden und Lebkuchen

von Anja neu (24.12.2014, 11:22)
Weltfrieden und Sattsein für alle!
Ich wünsche Euch den vollen Geschenkeverundauspackewahnsinn, ein Haus voller Familie und ungezwungene Völlerei in der Küche!
Claudia

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Anja neu
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LASST UNS MÖBEL BAUEN!

von Anja neu (31.12.2014, 14:05)
Ein ansehnliches 2015 für uns alle und schwefelfreie Silvestergrüße von Claudia („Anja“)!
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Streusalzwiese
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Re: Ich wusste ja gar nicht, dass Du ...

von Streusalzwiese (31.12.2014, 16:18)
Anja neu hat geschrieben:
... Dich schon mit solch speziellen Details der Singvogel-Anatomie auseinandergesetzt hast.

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(Betrifft das echt nur die nubischen Paarhufer? Und warum nicht die anderen? LHNGaKdvC)


Nur die nubischen Paarhufer sind so gut ausgestattet. Die anderen haben Pech und müssen sich mit herkömmlichen Sexvarianten begnügen.

A popo gut ausgestattet: Warum muss die Neujahrsansprache immer korrekt gekleidet absolviert werden? Warum nicht einmal nackt?
Damit schlüge die Kanzlerin mehrere Fliegen mit einer Klappe:
Sie bereitete die Deutschen auf schwere Zeiten vor, in denen jeder um sein letztes Hemd bangen müsste.
Sie könnte den Femen-Tussis mal zeigen, wie man "Oben ohne" Auftritte wirklich kunstvoll in Szene setzt.
Die Einschaltquoten würden rasant steigen.

Anja neu
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So?

von Anja neu (21.01.2015, 20:47)
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Anja neu
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Schon wieder Köpfe abgehackt.

von Anja neu (25.01.2015, 12:28)
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Anja neu
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Ein ausgeweidetes Sonntagskrokodil...

von Anja neu (15.03.2015, 10:32)
... für Streusel:

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Wollen wir mal was zu Krokodilen oder Weiden machen?

LHNGvCaKd
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Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (28.03.2015, 20:03)
Weiden sind nicht schlecht.
Sie sind unbändig und kurzlebig.
Eine Trauerweide verleiht jedem Flussufer etwas Geheimnisvolles.

LHNGvK

Anja neu
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Gut, dann machen wir was mit Weiden.

von Anja neu (29.03.2015, 08:11)
Gesammelte Weiden, die Pflanzen mag ich, da hab`ich Vorrat:


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Du könntest Dir geheimnisvolle Texte ausdenken und ich bearbeite die Bilder um?
LHNGvCaKd
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Streusalzwiese
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Re:

von Streusalzwiese (29.03.2015, 18:29)
Die Kopf-Weide ist der exogen-gestörte Baum. Gestört vom Menschen, der den Baum zwecks Gewinnung von Ästen so beschneidet, dass er viele neue Äste entwickelt.
Der Baum zerbricht, wenn keiner mehr Bock hat die Beschneidung vorzunehmen.
Es gibt auch die Bruchweide, die „fragile by nature“ ist. Die Äste brechen leicht; was allerdings kein Problem ist, weil die abgebrochenen Äste woanders einwurzeln können.
So stehen die Gestörtheiten des Baumes im Dienst der Ausbreitung.

Und beim Menschen?
Ohne Gestörte gäbe es kaum gute Literatur. Und auch wenige gute Bilder und Skulpturen.
„Kunst ist eine Sache von 50 Leuten, davon noch 30 nicht normal sind.“, hat Gottfried Benn mal angemerkt.
Man will etwas Lesen von Leuten, die im Clinch mit ihren Hemmungen, Neigungen oder was auch immer liegen.

Der Gestörte ist eher ein Fremdkörper in der modernen Gesellschaft.
Gut wäre es, den Gestörten ihre eigenen Inseln zuzugestehen. So könnte jede Gestörten-Gruppe nach Neigung glücklich oder unglücklich sein.
Ein Plan, der am Mangel an unbevölkerten Inseln, die tauglich sind, scheitern wird. Die Zeiten, in denen Kriminelle und Gestörte nach Australien geschippert werden konnten, sind lange vorbei.

Wenn man die Gestörten auf bereits besiedelte Inseln verbrächte, dann würde es zu Protesten kommen. Nicht jeder Insulaner will seine Insel zu einem zweiten Malle machen.

Sollte es doch zu einer Umsetzung kommen, dann wünsche ich mir, dass die Insel, die für meine Störungen vorgesehen ist, irgendwo in der Karibik liegt.
Ein Umgebungswechsel täte mir ganz gut.

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