5600. Buch verkauft :D

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uschilise
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5600. Buch verkauft :D

von uschilise (30.04.2015, 15:34)
Ich schreibe ja nicht sooo oft hier, habe mich aber gerade mal so durchgelesen hier durch die Themenüberschriften und dachte dann "Hmm, wieviele Bücher hast Du eigentlich schon verkauft? Mal nachschauen"...

Tatsächlich habe ich gerade die 5600er Marke geknackt. Bestseller sind mit über 2000 Stück die "Ökologischen Haushaltsreiniger" und mit über 1000 Stück mein erstes Buch "Seifenklassiker".

Ich habe das erste Buch "Seifenklassiker" 2012 veröffentlicht, eigentlich hatte ich das gar nicht vor, sondern habe mir selbst einfach ein paar Sachen zum Thema historische Seifenherstellung etc. angelesen und dabei Notizen gemacht. Als es an die Frage des Veröffentlichen ging, kostete das damals über 100,- Euro glaube ich, plus 24,- Euro Datenhaltungskosten im Jahr bei 5 Jahren Laufzeit... Das hat mich fast abgeschreckt, als ich mir dann überlegt hatte, wieviele Leute dafür mein Buch kaufen müssten.... Habe es dann aber doch gewagt.

Zunächst kauften natürlich meine ganzen Verwandten das Ding, klar. Aber als die ersten Verkäufe auf der Liste standen, die ich nicht irgendwelchen Bakannten zuordnen konnte, war ich hellauf begeistert! 26 Stück insgesamt verkauft, wahnsinn, wer will das denn bloß lesen??!! :)
Letzes Jahr wurde dann die Zeitschrift "LiebesLand" auf mich und das Buch über ökologische Haushaltsreiniger aufmerksam und machten ein Fotoshooting hier bei uns zu Hause (ich schon im 5. Monat schwanger, was ein Spass ;) ), woraus dann ein achtseitiger Bericht in der Juni-Ausgabe entstand. Da war wieder ein Trubel in der Verwandtschaft... ;D

Ich denke es ist weitaus schwieriger gelesen zu werden, wenn man Romane etc. schreibt (aber ihr dürft mich jetzt hier gerne eines besseren belehren! ;) ), da der Markt einfach schier unendlich und unübersichtlich ist. Ohne Marketingmaschine vom Verlag, Lesungen, Messen etc. wirds da sicher schwierig. Aber trotzdem möchte ich noch Unentschlossene dazu motivieren, es einfach zu versuchen. Wenn man von seinem Thema oder seiner Geschichte überzeugt ist, klappt das!!

Schöne Grüße an Euch alle, Sandra

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (30.04.2015, 16:37)
Herzlichen Glückwunsch, Sandra!
Ein toller Erfolg.

Ich publiziere bei BoD im literarischen Bereich und habe diverse Titel in verschiedenen Genres am Start. Meine persönliche Bestseller-Liste:

"Der Nomadengott", fantastischer Roman, bei BoD 1.600 Ex., vom Heyne Verlag übernommen (mit 2 Nachfolgebänden) 20.000 Ex.
Bei Heyne vergriffen, erscheint die Trilogie demnächst in einem mittelgroßen Verlag.

"Hoffen kostet nichts", Erzählungen, über 1.000 Ex.

"Das Brevier der allerletzten Wahrheiten", Satiren, über 1.000 Ex.

"Die dunkle Mühle", übernommen in die Edition BoD von Vito von Eichborn, auf dem Weg zu 1.000.

Das als Signal an andere BoD-Autoren, dass man auf diesem Weg durchaus zu einem gewissen Erfolg kommen kann.

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uschilise
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Re:

von uschilise (30.04.2015, 17:01)
Hallo Seshmosis,
da möchte ich jetzt nochmal einhaken, weil Du grad schriebst, Du hast zuerst bei Bod und dann anschließend beim Heyne Verlag veröffentlicht: Woher kommen Deiner Meinung nach die deutlich höheren Verkaufszahlen, einfach weil ein etablierterer Verlag vorne drauf steht, oder weil der Verlag mit Marketing, Werbung etc. das ganze einfach dann mehr pusht?

Ich weiß dass man über Gewinne und Verkausmargen nicht gerne spricht, aber würdest Du sagen, es lohnt sich, für ein bei Bod ganz gut laufendes Buch nochmal einen "richtigen" Verlag zu suchen (z.B. wenn der Vertrag mit Bod ausläuft)?

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (30.04.2015, 17:49)
Herzlichen Glückwunsch, Sandra! Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Büchern! thumbbup

Liebe Grüße,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (30.04.2015, 17:51)
1. Entscheidend ist nicht allein der Verlagsname auf dem Buchdeckel, sondern die ungeheure Buchhandelspräsenz, die ein Verlag wie Heyne hat und schon dadurch für höhere Verkaufszahlen sorgt. Dazu Marketing/Werbe-Aktivitäten und durchaus eine andere Wahrnehmung des Buchs in den Medien.

2. Ja, es lohnt sich einen gut laufenden BoD-Titel einem "richtigen" Verlag anzubieten, vor allem schon wegen des garantierten Basishonorars, das unabhängig von den Verkaufszahlen gezahlt wird.
Und dann die Chance, bei diesem Verlag Folgebücher zu veröffentlichen, wie das bei mir der Fall war. Ebenfalls mit Garantiehonorar.
Es ist ein gutes Gefühl an einem Buch zu schreiben, für das man auf jeden Fall Geld bekommt ...

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (30.04.2015, 20:39)
Man kann mit BoD-Titeln durchaus erfolgreich publizieren. Das merke ich immer wieder an der "Griechischen Mythologie für Anfänger".
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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uschilise
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Re:

von uschilise (02.05.2015, 18:01)
Ich vermute Du wirst es jetzt hier nicht einfach so offenlegen, aber wie hoch ist so ein garantiertes Basishonorar ungefähr? Was kann man da so ansetzen, einen Monatslohn eines "normalen Jobs etwa" oder mehrere...? Nur dass ich mal sone Idee bekomme....
Ich hab echt null Ahnung, deshalb frag ich jetzt mal so: Ist das ein Einmalbetrag den man "einfach so" bekommt (als z.B. wenn das Buch vorher bei BOD veröffentlicht wurde, muss man ja im Grunde nicht mehr viel tun, Buch ist ja fertig), oder kriegt man z.b. auch monatlich Geld während man nen neues Buch schreibt oder kriegt man dann eben ne Einmalzahlung wenn das Buch fertig veröffentlicht ist?

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (02.05.2015, 18:58)
uschilise hat geschrieben:
Ich vermute Du wirst es jetzt hier nicht einfach so offenlegen, aber wie hoch ist so ein garantiertes Basishonorar ungefähr? Was kann man da so ansetzen, einen Monatslohn eines "normalen Jobs etwa" oder mehrere...? Nur dass ich mal sone Idee bekomme....
Ich hab echt null Ahnung, deshalb frag ich jetzt mal so: Ist das ein Einmalbetrag den man "einfach so" bekommt (als z.B. wenn das Buch vorher bei BOD veröffentlicht wurde, muss man ja im Grunde nicht mehr viel tun, Buch ist ja fertig), oder kriegt man z.b. auch monatlich Geld während man nen neues Buch schreibt oder kriegt man dann eben ne Einmalzahlung wenn das Buch fertig veröffentlicht ist?


Laut "Börsenblatt des Deutschen Buchhandels"vom 17. September 2014 liegt die Garantiesumme für ein Jugendbuch zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Feste Sätze oder Tabellen gibt es aber nicht. Außerdem sind die Beträge stark rückläufig.

Gezahlt werden Vorschüsse i. d. R. gedrittelt: Bei Vertragsabschluss, bei Abgabe des Manuskriptes, bei Druckbeginn. Die Garantiezahlung/der Vorschuss gehört dem Autor, egal wie gut oder schlecht das Buch läuft. Allerdings wird die Garantiesumme/der Vorschuss mit den Einnahmen aus Buchverkäufen verrechnet.

Beispiel:

Ein Buch geht für 10,- Euro über den Tisch. Der Autor bekommt 10% (das ist ausgesprochen hoch angesetzt). Macht 1,- Euro je Buch. Der Vorschuss beläuft sich auf 3.000 Euro (1.000 bei Unterschrift, 1.000 bei Manuskriptabgabe, 1.000 bei Druckbeginn).

Abgerechnet wird alle sechs Monate (einige Verlage rechnen auch nur einmal pro Jahr ab).

Im ersten halben Jahr verkauft sich das Buch 1.500 mal. Macht 1.500 x 1 Euro = 1.500 Euro Tantieme. Der Autor hat bereits 3.000 Euro erhaltne, also bekommt er nichts.

Im zweiten Halbjahr wird das Buch für 4.000 Euro ins Ausland verkauft. Hier teilen sich Verlag und Autor das Geld. Macht 2.000 Euro für den Autor. Dazu kommen die Verkäufe von 1.000 Exemplaren. Macht weitere 1.000 Euro. In Summe also 3.000 Euro. Aus dem Vorschuss sind noch 1.500 Euro offen. Also erhält der Autor 1.500 Euro ausgezahlt.
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uschilise
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Re:

von uschilise (02.05.2015, 19:31)
Danke für die ausführliche Rechnung, sehr interessant!
Dass es mit den Tantiemen verrechnet wird, ist ja nun schonwieder eigentlich gemein, zumal bei 10% pro Buch...^^

Was ist wenn ich Bestsellerautorin werde, krieg ich dann auch mal 100.00,- Euro für nen Buch? :D :D :D Muss ich mich ranhalten... cheezygrin

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (03.05.2015, 12:30)
uschilise hat geschrieben:
Was ist wenn ich Bestsellerautorin werde, krieg ich dann auch mal 100.00,- Euro für nen Buch? :D :D :D


Schön wär's! cheezygrin

Ein Buch, das eine fünfstellige Verkaufszahl erreicht, gilt in der Buchbranche bereits als Erfolg. Bestseller-Autoren erreichen am deutschen Markt sechs- oder gar siebenstellige Verkaufszahlen.

Bei den Tantiemen steigen im Normalfall mit der Auflagenzahl auch die Prozente. So kann (!) in einem Vertrag geregelt sein, dass für die Erstauflage 6% Tantiemen gezahlt werden. Das wäre die Regelung für dier ersten 2.000 oder 5.000 Exemplare. Kommt eine neue Auflage auf den Markt (also weitere 2.000 oder 4.000 oder 10.000 Bücher), steigt die Tantieme z. B. auf 8% an. Ist das Buch ein richtiger Renner, können auch zweistellige Prozentwerte erreicht werden (10%, mit viel Glück auch 12%). Dann ist aber die obere Grenze erreicht.

Anders sieht es bei Lizenzverkäufen aus. Der Verlag verkauft das Buch ins Ausland, wobei hier nicht das eigentliche Buch, sondern die Veröffentlichungsrechte (inkl. Übersetzung) verkauft werden. Hier werden Pauschalsummen ausgehandelt, von wenigen Tausend Eurp bis hin zu Millionen. Diese Beträge werden im Regelfall zwischen Verlag und Autor geteilt. Gleiches gilt für Spezialausgaben hierzulande, etwa ein Hörbuch in Form einer Lesung, eine Umarbeitung als Hörspiel oder Film-/Fernsehrechte. Im Verlagsvertrag läuft das unter der Überschrift "Nebenrechte".

Wenn du mal einen Verlagsvertrag sehen willst, hier findest du den "Mustervertrag" vom Verband deutscher Schriftsteller

https://vs.verdi.de/recht-urheber/mustervertraege

(unter "Verlagsvertrags / Normvertrag VS - Verband deutscher Schriftsteller" auf das Wort "Normvertrag" klicken, dann öffnet sich ein entsprechendes PDF-Dokument.
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Klonschaf
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Re:

von Klonschaf (03.05.2015, 12:54)
@Siegfried

... wie viel verdient also ein Bestsellerautor? Sagen wir, er verkauft 7-stellig?

Würde mich nur mal interessieren, wie viel sie/er monatlich nach allen Abzügen auf dem Konto hat - also ich frag mich das echt schon lange ... wie das ganz konkret aussieht, bzw. so die ungefähre Größenordnung?

Ich hoffe, du hast das schon mal ausgerechnet und kannst es mir mitteilen.


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uschilise
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Re:

von uschilise (03.05.2015, 20:22)
Naja die J. K. Rowling ist Millionärin geworden... Allerdings ist das schon ne krasse Sache, wenn man überlegt in wieviele Länder das verkauft bzw. übersetzt wurde und dann die Filmrechte... Das wird mit Sachbüchern bei mir wohl eher nix cheezygrin

Aber es gibt z.B. Dagmar von Cramm (komme deswegen darauf weil die ja meinen Nachnamen hat, nur eben mit "von", kenne die aber privat oder persönlich nicht, kommt mir aber eben ständig bei Amazon unter), die schreibt Kochbücher, vor allem Kochen mit Kindern und für Babys etc., ist auch ständig im Fernsehen mit sowas. Würde mich mal interessieren was die damit verdient, sehr viele Titel bei GU als Ratgeber etc. ...

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (03.05.2015, 22:38)
Interessanter Thread! Was die Veröffentlichung über Verlage betrifft: Kleinere Verlage zahlen nichts im Voraus und wer 10 % Marge vom Nettoverkaufspreis bekommt, darf sich glücklich schätzen.

Die allerwenigsten - auch sehr gute Autoren - können von ihren Einnahmen aus Büchern leben. Wobei das ja ein dehnbarer Begriff ist: die Einen können von 1000 € mtl. leben, andere brauchen mindestens 3-4000 €.

Ein Verlag ist nicht immer die bessere Wahl.

Ich veröffentliche sowohl über BoD als auch über Verlage (und die 5000er Marke habe ich weit überschritten).

Gruß
Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (03.05.2015, 23:29)
Klonschaf hat geschrieben:
@Siegfried

... wie viel verdient also ein Bestsellerautor? Sagen wir, er verkauft 7-stellig?

Würde mich nur mal interessieren, wie viel sie/er monatlich nach allen Abzügen auf dem Konto hat - also ich frag mich das echt schon lange ... wie das ganz konkret aussieht, bzw. so die ungefähre Größenordnung?

Ich hoffe, du hast das schon mal ausgerechnet und kannst es mir mitteilen.


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Mir liegen die Zahlen von einem Bestseller-Autor vor, weil der so freimütig war, ganz offen darüber zu berichten.

Für die 3.000 Seiten der Romane "Sturz der Titanen", "Winter der Welt" und "Kinder der Freiheit" hat Bestseller-Autor Ken Follett eine Garantiezahlung von 30 Millionen Euro bekommen. Allein für die spanischen Lizenzrechte sollen 5 Millionen geflossen sein.

Der Roman "Die Säulen der Erde" ist in Deutschlan 3,8 Millionen mal verkauft worden. Das Taschenbuch kostete 12,99 Euro. Damit dürfte Follett nur mit diesem Buch 4 Millionen verdient haben.

Follett verkauft seine Rechte aber nur mit Umsatzbeteiligung und nicht pauschal gegen eine Einmalsumme.

Laut eines Interviews in der "Welt" liegt sein Vermögen aus der Schreiberei bei ca. 100 Millionen Euro.

Stephen King hat ca. 400 Millionen Bücher verkauft, John Grisham 275 Millionen, Michael Crichton 150 Millionen, Dan Brown 80 Millionen.

Andreas Eschbach, deutscher Bestseller-Autor, hat bereits vor 15 Jahren die 1-Million-Marke verkaufter Bücher durchbrochen. Da er in der Zwischenzeit mehrere sehr erfolgreiche Bücher geschrieben hat, dürfte er inzwischen im zweistelligen Millionenbereich liegen. Seinen Brotberuf - Softwareentwickler - hat er längst aufgegeben und lebt in der Bretagne vom Schreiben.

Frank Schätzing hat von "Der Schwarm" mindestens 4,5 Millionen Stück verkauft. Sein Roman "Breaking News" ging mit einer Auflage von 500.000 Stück an den Start (Stückpreis 26,99 Euro). Ist die Auflage weg, sind das bei 10% Tantieme locker 1,3 Millionen Euro.

Fantasy-Autor Wolfgang Hohlbein hat eine Gesamtauflage von 40 Millionen Exemplaren.

Klaus-Peter Wolf hat es mit seinen "Ostfriesen-Krimis" zu einer Auflagenzahl von 8 Millionen geschafft.

Auch Frauen können verkaufen. Rebecca Gablé hat mit sieben Ritter-Romanen 3,5 Millionen Stück Auflage erreicht. Dora Heldt hat es inzwischen auf 2 Millionen Verkäufe gebracht. Nele Neuhaus, die mal als On-Demand-Buchautorin angefangen hat, liegt mit ihren Taunus-Krimis bei einer Auflage von ca. 5 Millionen.

Das Autorenehepaar "Iny Lorentz" (Iny Klocke und Elmar Wohlrath) liegt bei ca. 10 Millionen Exemplare.

Wenn man bei den deutschen Autoren von nur 1,- Euro je Buch ausgeht und dann einen Steuersatz von 45% ansetzt, können diese Leute ziemlich gut von der Schreiberei - oder besser gesagt: von den Zinsen ihrer Schreiberei - leben.

Es gibt noch -zig mehr, aber es sollte reichen, oder?
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Re:

von Suse (04.05.2015, 09:58)
Erstmal herzlichen Glückwunsch, Uschilise, zu Deinen sehr beachtlichen Verkaufserfolgen! Toll!
Und Dir, Siegfried, vielen Dank für die ausführlichen und sehr interessanten Ausführungen...
Sind ja ganz schön beeindruckend, Deine aufgeführten Rechenbeispiele.
Mal schauen, wie weit wir kommen... :lol:
LG
Susanne

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