Hexenänneken

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Perchta
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Re:

von Perchta (27.02.2012, 17:34)
Naja, wenn die Puppe nichts mit Änneken zu tun hat, ist natürlich die Frage, inwieweit sie als Werbemedium zu gebrauchen ist. Warum trägt sie dann ein Kleid und diese komische Haube? Warum nicht Jeans und T-Shirt? Ich hatte das so interpretiert, daß es "irgendwie altertümelnd" wirken soll?
(Wenn's nur darum geht, Aufmerksamkeit zu erregen, könntest du ja auch jeden Tag als lebende Plakatwand zur Arbeit gehen?)

Aber ernsthaft: ich hätte überhaupt kein Problem mit deiner Puppe, wenn sie in einer Buchhandlung oder einem Kaufhaus oder in der Fußgängerzone stünde. Aber nicht in einem Museum. Da werde ich (ein bißchen zu meiner eigenen Überraschung :roll:) gerade unheimlich intolerant. Liegt wahrscheinlich daran, daß ich sehr gern in Museen gehe. Ich finde es schrecklich, wenn dort Dinge gezeigt werden, die nachweislich falsch sind.
Mein Dilettanten-Projekt. "Dilettant" ist übrigens abgeleitet vom lateinischen "delectare" = "erfreuen".

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (28.02.2012, 13:48)
WoW!!!!!
Vielen Dank, Karsten thumbbup thumbbup

Karsten hat eine RICHTIG GUTE Rezension geschrieben!
http://www.amazon.de/product-reviews/38 ... Descending

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kasapv
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Re:

von kasapv (28.02.2012, 14:25)
Hatte ich schon auf der letzten Seite drauf hingewiesen. Aber mir hört ja nie jemand zu. dozey: Höre ich da: "Der Nächste bitte." blink3 cheezygrin

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (28.02.2012, 14:29)
kasapv hat geschrieben:
Hatte ich schon auf der letzten Seite drauf hingewiesen. Aber mir hört ja nie jemand zu. dozey: Höre ich da: "Der Nächste bitte." blink3 cheezygrin

Oh, verdammt!! Sorry!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin momentan (beruflich) sehr im Stress, musst Du wissen. :oops: Pardon!
Apropos Rezension, im März wird mein Buch in einem 4 Farben Magazin vorgestellt. Die Zeitschrift heißt 100% Buer, und das Buch wird unter der Rubrik; das alte Buer rezensiert. Ich bin sehr gespannt. Wenn es nicht zerrissen wird, stelle ich den Bericht hier ein.
cheezygrin

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (03.05.2012, 10:49)
Änneken auf Seite 3 - fast 4 geht gar nicht.
Bild

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (03.05.2012, 11:13)
:shock:: Das erinnert mich an die Spiele in den Fernsehzeitschriften meiner Kindheit:
"In diesem Bild sind x Fehler versteckt." dozey:
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (03.05.2012, 11:26)
Monika K. hat geschrieben:
:shock:: Das erinnert mich an die Spiele in den Fernsehzeitschriften meiner Kindheit:
"In diesem Bild sind x Fehler versteckt." dozey:

Stimmt, im anderen Bild wären dann statt 17 Blätter im oberen rechten VIERTEL des Fensters, nur 16.
Du verstehst mein Viertelwitz, gell?

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Peter-Pitsch
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Hexenfeuer

von Peter-Pitsch (15.01.2013, 21:34)
In Anbetracht des persönlichen Engagements zur Rehabilitierung ihrer Person ist es nicht verwunderlich, dass Thomas Becks der Protagonistin seines biografischen Romans, Anna Spiekermann, eine Widmung vorangestellt hat. Das letzte Opfer der Inquisition im Ruhrgebiet wurde 1706 auf dem Scheiterhaufen hingerichtet und solchermaßen, nach damaliger Auffassung, für alle Zeiten zum Schweigen gebracht. Doch jedes Los hinterlässt Spuren, jedes Dasein sendet spezifische Energien durch den Äther, die zu empfangen intuitiven Menschen zu eigen ist. Es sind Eingebungen, die gleich den Botschaften in einer Flaschenpost eine Reise auf dem Ozean der Zeit zurückgelegt haben. Dementsprechend bietet Thomas Becks Roman Einblicke in eine längst vergangene Epoche wie durch transparentes Glas, welches aufgrund seiner individuellen Erzählweise dennoch schillernd getönt ist.
Unverkennbar ging seinem literarischen Projekt eine intensive Recherche voraus. Wer aber Nachforschungen und Beobachtungen vornimmt und, daraus Erkenntnisse ableitend, zu einer (Lebens-)Geschichte formt, erfährt nicht allein auf emotionaler Ebene eine Verbindung zum Bezugsobjekt, sondern auch auf metaphysischer. Rückwirkend. Anna Spiekermann, die einst als „Hexenänneken“ verschrien war, hat Jahrhunderte nach ihrem gewaltsamen Tod jene Stimme zurückerhalten, die Ignoranz, Zweitracht, Aberglaube einst jäh verstummen ließen. Zu Anfang des dritten Jahrtausends gibt der Autor einer Frau die Sprache zurück, deren Leben und Leiden zweifelsohne auch in unserer Gegenwart ihresgleichen kennt. „Diese Zeiten“ sind – entgegen der Meinung des oberflächlichen Gesellen – keineswegs vorbei, allemal nicht außerhalb unserer geografisch betrachtet winzigen Oase. Eine Art Hexenkult hat nach wie vor in vielen Ländern, sowohl nah als auch fern, Bestand, und angesichts der Folgen notorischer Diskriminierung, Unterdrückung, Ausbeutung, Bestrafung der Frau bedarf es keiner dicken Brille um den herrschenden Wahnsinn aufzudecken. Weltweit werden Schätzungen zufolge 7 von 10 Frauen im Laufe ihres Lebens körperlich bzw. sexuell misshandelt ...
Das Resultat des Einvernehmens – so möchte ich es nennen – zwischen Thomas Becks und Anna Spiekermann, die Botschaft des Buches „Hexenänneken“, ist heutzutage genauso aktuell wie vor Jahrhunderten. Der Autor liefert den Beweis, dass eine Verständigung zugunsten der Humanität und der Nächstenliebe, frei von Frömmelei, auch über große Distanzen, selbst über „Ewigkeiten“ hinaus, möglich und sogar vonnöten ist. Er hat Annas Geschichte einfühlsam, imaginativ und vor allem zutiefst menschlich mit Leben gefüllt, hat tief in sich hineingehorcht und Worte geformt, die im Jahre 1706 von einer Hoffnung davongetragen wurden.

Peter Pitsch
Zuletzt geändert von Peter-Pitsch am 14.02.2013, 00:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (15.01.2013, 22:07)
auf facebook schon geliked
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (15.01.2013, 22:57)
Vielen Dank!
Anna & Thomas

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (16.01.2013, 07:09)
Spitzenmässig
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
http://www.romanzeit.de
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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (22.03.2013, 17:07)
Anna Spiekermann hat endlich einen Eintrag auf der Seite von Wikipedia bekommen. thumbbup
http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Spiekermann
Unter Literatur führt ein Link zur "Hexenänneken"Seite :D

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Peter-Pitsch
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Re:

von Peter-Pitsch (22.03.2013, 20:05)
Alles in allem präzise formuliert und demzufolge sehr aufschlussreich.
Allerdings konnte ich den Namen des Urhebers nirgendwo entdecken.
Könnte es sich um einen gewissen Thomas Becks handeln?

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Thomas Becks
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Re:

von Thomas Becks (23.03.2013, 07:27)
Peter-Pitsch hat geschrieben:
Könnte es sich um einen gewissen Thomas Becks handeln?

cheezygrin
Nein, der Verfasser ist Hartmut Hegeler, ein ev. Pfarrer a.D.
Er ist ein neuzeitlicher Pater Spee!
Ich habe nur den einen oder anderen Hinweis gegeben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Hegeler

Gruß
Thomas

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Cornelia
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Re:

von Cornelia (18.08.2015, 00:05)
Hallo,

ich hole mal das "Hexenänneken" in den Beiträgen nach vorne, aber eigentlich sollte ich wohl "Anna Spiekermann" sagen, denn auch wenn der Name "Hexenänneken" zur heutigen Zeit einen harmlosen, netten Beigeschmack hat, hätte Anna Spiekermann den Namen vermutlich nicht so gerne gehört.

Ich habe es endlich geschafft, mir dieses Buch, das mich seit seinem Erscheinen interessiert, zu kaufen und zu lesen. book:

Die Geschichte von Anna Spiekermann hat mich sehr bewegt und beeindruckt, daher habe ich auch direkt eine Bewertung auf amazon eingestellt.
http://www.amazon.de/Hexen%C3%A4nneken- ... op?ie=UTF8

Auch wenn das Buch nun schon lange auf dem Buchmarkt ist, an dieser Stelle von mir ein großes Lob und ein großes Dankeschön an Thomas für die fesselnden Lesestunden.

Viele Grüße
Cornelia

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