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MarenK.
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von MarenK. (14.09.2015, 15:52)
Da ich gerade keine Lust habe, irgendwas von mir in den Handel zu bringen, habe ich mir vor einigen Monaten gedacht, meinen Roman einfach auf eine HP zu setzen.
Vielleicht hat der ein oder andere von euch Lust, es zu lesen. Es ist nicht perfekt - ich finde immer mal wieder was zum Ändern (nur: wenn ich warte, bis es perfekt ist, dann wird das nie was) - aber vielleicht gefällt es ja trotzdem dem ein oder anderen.

Es geht um Folgendes:
Bürgermeister Ernst Heyne hat in seiner Laufbahn nicht viel vollbracht. Sein ihm anvertrautes Dorf überaltert, hat Schulden und die Zukunft ist ungewiss.
Um ein wenig Geld in die marode Kasse zu bekommen, lässt er sich auf einen gefährlichen Handel ein, der sich schon bald zu einer Katastrophe auswächst...

Wer Lust bekommen hat
http://bergesdaemmerung.jimdo.com/

Und vielleicht gibt mir der ein oder andere ein paar Tips, wie ich was verbessern könnte oder so. Mal sehen, ob das die gleichen Stellen sind, die ich auch verbesserungswürdig finde oder auch die gleiche Idee bei etwas.

Viel Spaß!
Viele Grüße
Maren

Hier kommt Maddy!, BoD ISBN 978-3-7322-4870-4

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (15.09.2015, 23:00)
Hallo Maren,

ich finde weder deinen Roman noch ein gültiges Impressum auf deiner Website. Ist dem so, oder gucke ich falsch?

Die Auskunft, man gebe keine Infos von sich ins Netz, finde ich nicht erhebend. Das könnte frau auch anders formulieren.


Gruß
Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (15.09.2015, 23:14)
Liebe Haifischfrau,

da der Roman gratis angeboten wird, handelt es sich nicht um eine kommerzielle Website. Wenn ich richtig informiert bin, gilt die Impressumspflicht aber nur für gewerbliche Seiten. Den Roman musste ich auch erst kurz suchen, aber man findet ihn oben unter dem Stichwort "BERGESDAEMMERUNG".

Liebe Maren,

ich empfehle dir, dich mit dem Zitatrecht zu beschäftigen.
http://irights.info/artikel/meine-worte ... worte/5548

Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

(Übersetzung: Besser ein weiser Narr, als ein närrischer Weiser.)

MarenK.
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Re:

von MarenK. (27.09.2015, 10:25)
Den Roman gibt es nicht im Handel, deshalb ist er auf der HP.
Kann man das so schlecht erkennen, wo es beginnt? Wenn, dann muß ich das nochmal ändern.

Die Zitate sind doch gekennzeichnet und die Urheber angegeben.
Viele Grüße

Maren



Hier kommt Maddy!, BoD ISBN 978-3-7322-4870-4

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (28.09.2015, 01:15)
Vier Kapitel (Kapitel? Es sind Textabschnitte, wie sie auf der Webseite angeboten werden, aber keine klassischen Kapitel im Sinne eines Unterhaltungsromanes) gelesen.

Viele Zeilen der eingefügten Kommentare (kursive Textteile) erzeugen bei mir Unwillen und Widerspruch. Die Lobpreisung der Natur und die negative Sicht auf die Menschheit ist mindestens so platt wie nervig.

Der Einstieg in die Handlung ist sehr allgemein gehalten. Ein Flyer verunsichert die Dorfgemeinschaft, ohne dass klar wird, warum sich die Menschen so verunsichert fühlen.
Ein Bürgermeister schlägt sich mit der Finanznot der Gemeinde herum und ist offenbar dazu verdammt, den Job bis zu seiner Rente durchzustehen (in diesem Dorf wird der Bürgermeister ganz offensichtlich nicht alle vier oder fünf Jahre gewählt, womit das Martyrium des Bürgermeisters ein natürliches Ende hätte). Sein größtes Problem ist derzeit, wie er den Scheck eines Spenders namens Focke im Gemeindehaushalt unterbringen kann.
Nicht gerade ein Einstieg, der mich in ein Buch hineinzieht. Ein unfähiger wie frustrierter Bürgermeister Heyne, ein unmotiviert handelnder Focke, kein erkennbarer Konflikt. Wenig szenische Gestaltung, dafür viel Erläuterung durch die Autorin.

Der mit "Kapitel 2" überschriebene Textteil ist eine Abhandlung über die Landschaftsgestaltung rund um Falkenbach. Knochentrocken und elend langweilig. Spätestens an dieser Stelle hätte ich das Buch beim Händler ins Regal zurückgeschoben. Besonders übel fand ich die Beschreibung mit dem "Erdfallsee" auf der dorfabgewandten Seite eines mittelhohen Berges. Dazu heißt es, der See sei nur äußerst schwierig erreichbar. Auf der gleichen Seite des Berges befindet sich ein Steinbruch für den industriellen Gipsabbau - also müssen entsprechende Verkehrswege vorhanden sein. VLkw-taugliche Straßen, aber keine Anbindung des Sees. Nun ja. Nach meinem Wissen wird heute aber kaum noch Gips in Steinbrüchen gewonnen, da das für Gips erforderliche Calciumsulfat ein Abfallprodukt chemischer Prozesse ist. Dann folgen Beschreibungen über den wirtschaftlichen und demografischen Niedergang der Gemeinde. Viel, viel Erläuterung, sehr langweilig zudem. Ich nehme die Beschreibung im Text trotzdem hin. Wesentlich angenehmer wäre es jedoch, wenn die Situation des Dorfes in Form eines Streitgespräches vorgestellt wird, also szenisch aufgelöst wird. Jetzt klingt das "Kaptel 2" wie ein Auszug aus einem Heimatlexikon.

In diesem Kapitel taucht eine neue Figur auf, Arthur Fockes Privatsekretärin Ellen. Wer dieser Arthur Focke eigentlich ist, kann ich als Leser nur raten. Mir scheint, als wäre er der Leiter der örtlichen Gipsfabrik (Focke überreicht Bürgermeister Heyne vor der Presse einen Scheck - genau den, den er schon im Kapitel 1 dem Bürgermeister gegeben hat. Wieso die Übergabe nochmals inszeniert wird und wie der bereits überreichte Scheck wieder zurück an Focke gegangen ist, wird nicht erläutert). Ellen ist eine geistig sehr einfach gestrickte Person. Natürlich himmelt sie ihren Chef an, natürlich trifft sie ihn heimlich (?) am Wochenende (Ist Focke verheiratet? Ist Ellen eine feste Liebschaft für ihn? Spekuliert Ellen auf eine Heirat oder vögelt sie aus Karrieregründen mit ihrem Chef?). Jedenfalls fährt Ellen auf das kleinste Lob aus dem Munde ihres Chefs total ab ("Dieses Lob ging runter wie Öl.")

"Kapitel 3" beginnt wieder mit einer Bewertung des Wirtschaftssystems durch die Autorin (kursiver Textteil). Klischee reiht sich an Klischee, Selbstverständlichkeiten werden betont (Geld ist böse und sollte abgeschafft werden ("Man sollte Geld abschaffen" - aber letztlich würden wir dem Abschaffen von Geld das probateste Tauschmittel verlieren, das sich die Menschheit gegegen hat. Natürlich können wir wieder zum Naturalientauschhandel zurückkehren: Selbstgepflückte Brombeeren gegen Backsteine oder Fische gegen ein Holzrad. Eine intelligente Auseinandersetzung mit dem Begriff Geld findet nicht statt), außerdem wird dem Vegetarismus bedingungslos das Wort geredet - ein Blick in die wissenschaftliche Anthropologie, insbesondere die Entwicklung des menschlichen Gehirns in Abhängigkeit von genutzten Nahrungsmitteln, würde einige Überraschungen mit sich bringen. Warum also sollen Leser sich durch die Lektüre eines Romanes eigentlich eine Meinung bilden, wenn die Meinung durch diese Textstellen bereits vorgegeben sind?

Heyne und Focke diskutieren die Flyer (die weiterhin inhaltlich im Dunkeln bleiben). Heyne zieht sich zum Nachdenken auf einen Hochsitz im Wald zurück, denn er hat - natürlich! Wie kann es anders sein - eine ewig quengelnde Ehefrau. Ellen - ganz Klischee - brezelt sich für ihren Chef auf und bekommt natürlich das entsprechende Lob. Die Sexszene nach dem Restaurantbesuch (er zahlt die Rechnung und bekommt dafür die entsprechende "Dienstleistung" im Bett) wird schamhaft ausgelassen ("Dann ging er wieder hinein und verbrachte die Nacht mit Ellen.").

An dieser Stelle bin ich dann doch aus dem Text ausgestiegen. Die Kommentare (kursiver Text) sind mir zu aufdringlich und gleichzeitig viel zu eindimensional. Die Handlung ist bis zu dieser Stelle absolut banal, die Figuren sind keine Figuren, sondern nur Abziehbilder.

Nach diesen drei "Kapiteln" frage ich mich: Warum soll ich diesen Text lesen? Warum soll ich für diesen Text meine Zeit opfern? Ich finde zu beiden Fragen keine Antwort.

Sorry, da ist noch viel, viel Arbeit nötig.
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Fried-ra-sum
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Re:

von Fried-ra-sum (02.11.2015, 13:56)
Liebe Maren,

erst Mal Glückwunsch zu dem Mut deinen Traum zu verwirklichen und online zu stellen. Ob die Geschichte einem gefällt oder nicht ist ja oft Geschmackssache.

Was ich anzumerken hätte, wobei ich gleich sagen muss dass ich Geschichten nicht gerne in elektronischer Form lese, ist die Schrift. Die finde ich, gerade beim etwas längerem lesen sehr anstrengend. Da wäre eine etwas harmonischere Schrift fürs Auge besser. Vergleich mal die Schriften die BoD für Romane oder Erzählungen angibt. Das macht durchaus Sinn, da jede Schrift auch eine eigene Wirkung auf den Leser hat. Deine Schrift (die vom Haupttext) finde ich sehr hart und kantig. Die Schrift der Flyer zum Beispiel finde ich richtig gut gelungen.

Da sind wir auch bereits bei meiner zweiten Anmerkung. Mann muss den Flyertext komplett lesen um zu begreifen dass es ein Flyertext ist. Das ist am Anfang nicht ersichtlich. Ich dachte da geht die Erzählung bereits los um am Ende des Flyers zu merken, dass es noch gar nicht los ging, sondern das es eben erst Mal nur ein Flyer war. Das selbe passierte dann beim zweiten Flyer. Da ist es mir dann an der Schrift aufgefallen.

Vielleicht kann man die Flyer ja auch grafisch hervorheben? Farblich und mit Rand hinterlegt? So dass es wirklich wie ein Zettel oder Flyer aussieht?

Lieben Gruß
Uwe

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