Besenstiel mit Fransen - Meine total verrückte Freundin

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Literaturlöwe
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Besenstiel mit Fransen - Meine total verrückte Freundin

von Literaturlöwe (14.12.2015, 16:03)
Titel: Besenstiel mit Fransen - Meine total verrückte Freundin
Autor: Alice Frerichs

Verlag: BoD
ISBN: 978-3739215792
Seiten: 248
Preis: 8,99 Euro

Der Autor über das Buch:


Mein neuer Roman: Besenstiel mit Fransen - Meine total verrückte Freundin... handelt von zwei Freundinnen, die sich aus den Augen verloren hatten und nach Jahren über das Internet wiederfanden. Beide sind Unikate und leben nach dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich´s völlig ungeniert... und so kommt es, dass sogar das eine oder andere Manöver wie schlank werden klappen könnte. Schwarzer Humor und liebenswerte Bissigkeit, gepaart mit Tiefblick und Weitsicht, soweit das eigene Auge eben reicht.
Während Far unglücklich ist, in einem Schuhkarton mit lauter Asozialen zu wohnen, beschwert sich Aurum über die Arbeit in einem alten Haus mit einem übergroßen Grundstück, welches sie beackern darf, da das Ehegespenst anderweitig beschäftigt ist. Momentan hat sie auf einen reduziert, denn man weiß ja nie, was für ein Gelump nachkommt.
Fahr versucht sich im Öko-Leben und kauft sich ein Pappbett. Dumm nur, wenn man dann abends vor der Glotze einen Becher Kaffee darüber auskippt. Loch ist Loch und "wat fott is ist fott", würden die Kölner sagen. Also Loch.
Und obwohl sich Far und Aurum viele Jahre aus den Augen verloren hatten, stellen sie Pö a Pö fest, dass sie mehr oder weniger das gleiche Schicksal haben. Das gleiche erlebt und ähnlich denken und fühlen. Sie sind sich näher, als Schwestern es sein können.
Was sich liebt, das neckt sich, ist denn auch die Devise beider und so kommt es öfter zu verbalen Attacken mit schwarzem Humor. Das darf der Mensch dann nicht zu ernst nehmen, denn wer selber eine Scheibe hat, soll nicht beim Freund auf ebendiese schießen.

Ein wunderschönes Buch zum Verschenken und selber lesen in Stunden, die ein wenig Humor erfordern. Nach der Lektüre werden Sie erfrischt und mit neuer Sicht auf die Dinge (BlingBling und PlemPlem) den Tag in Angriff nehmen.

Klappentext:
Hattet Ihr das auch schon mal?: Ihr kommt bei anderen zu Besuch und glaubt, Ihr seid in Eurer Wohnung gelandet? Als ich heute Morgen zu Far zu Besuch ging, lachte mir schelmisch mein Esel entgegen. Ia Ia Ia
Far from home kann sich beruhigen. Erstens waren es sowieso zwei Esel; der eine hatte sich genau hinter dem anderen ver¬steckt − und zweitens habe ich ihn auch bei nur-gif.de kostenlos mitgenommen. Nur füttern muss ich ihn selber. Lachlach
Das mit den Kommentaren ist mir ein Rätsel! Vielleicht kommt es daher, dass ich auf Kommentare für alle Besucher umgestellt hatte? Nun habe ich wieder Nur für registrierte Benutzer eingestellt. Vielleicht kann Far nun wieder etwas in meinen Schlitz stecken.
Ahh! Habe es gerade ausprobiert. Mit etwas in das Gästebuch (Kommentarfunktion) zu schreiben. Haut wieder hin. Das lag tatsächlich daran, dass ich das Eintragen für alle Besucher zugelassen hatte. Um auf den Esel und einen eventuellen Dieb¬stahl zurück zu kommen. Den Bleistift bei Far hätte ich gestern Morgen auch beinahe mitgenommen.
Meinen 9:30 Uhr Termin habe ich abgesagt. Es regnet Goldhamster und bei diesem Sauwetter fahre ich auf keinen Fall auf die Autobahn. Eine halbe Stunde Fahrzeit für dreißig Minuten Gesprächszeit ist sowieso fast undiskutabel, und wenn das Wetter so ist wie heute, riskiere ich für ein Gespräch, was mir am Ende wieder nichts bringt, nicht meinen Kopf.
Schade, dass ich die Gespräche in der IA nicht mit meinem Doktor vom Sommer, als ich in der Klinik war, fortsetzen kann. Er hatte mir in der IA. (nicht Esel) eigentlich die Ärztin zugewiesen, mit der ich das Vorgespräch hatte. Dort hatte ich umgehend das Gefühl, nach dieser halben Stunde reich gefüllt wieder nach Hause zu fahren.
Dann wurde ich Dr. Weh zugeteilt, der eigentlich Neurologe ist und nur eine psychotherapeutische Zusatzausbildung hat. Er fragte mich allen Ernstes einmal, ob ich ihm Literatur in Sachen meiner Erkrankung empflehen (pflehen... auch gut − es muss empfehlen heißen) könne. Der Depp, der blöde. Das beweist, dass er von meiner Erkrankung keine Ahnung hat. Jedenfalls verlasse ich jedes Mal ziemlich geknickt seinen Praxisraum. Nun sitze ich hier und mache, was ich am besten kann: Wörter absondern. Das ist meine Therapie, hihi



Inhalt:

Ich sollte mich was schämen. Neulich schrieb ich, dass ich Far‘s Leben aufregend finde. Das war wohl maßlos übertrieben. Dafür gab es eine Rüge. Es ist eher so, dass ich ihr Geschreibe gerne lese und sie, wie gesagt, selbst aus einem langweiligen Alltag in einer versifften Gegend, im Schuhkarton und mit einem Pappbett lebend, noch interessante Beschreibungen schöpft. Vielleicht kommt das daher, dass mein eigenes Leben genauso öde ist? Und wer weiß, bestimmt ist hier, wo ich wohne, auch ein Asozialenmilieu. Ganz gewiss sogar, und da von sozial nun wirklich nicht die Rede sein kann, kann es sich nur um asoziales Gesockse handeln. Mir macht es Freude, anonym meinen Frust in schwarzen Humor zu packen und den Leuten mal so richtig meine ihnen nicht sichtbare Meinung zu geigen. Leider habe ich gerade keine Geige zur Hand. Nicht mal als Bild, aber jeder von Euch weiß, wie eine Geige aussieht, oder? Warum ich schon wieder hier bin? Nach meiner Pizza wollte ich ein Schläfchen halten. Lautes Schnarchen meiner eigenen Person weckte mich. Dann der Hund, der ganz nötig zum Pipi raus musste. Anschließend pfiffen wir uns zwei Elisen-Lebkuchen rein, worauf Hundi besonders scharf ist. Ich platze grad mit einem lauten Knall. - Das war gestern. Es gehört etwas dazu, wenn ich Hürden überwinde. Seit gestern habe ich einige überwunden. Das war die eine Sache. Die andere ist die: Ich will abnehmen! ES REICHT! Gestern aß ich das erste Mal um kurz nach fuffzehn Uhr ein altes Brötchen mit Margarine und meiner selbstgemachten Marmelade. Abends schmierte ich mir ein selbst gebackenes Mehrkornbrot mit Margarine und Tomate auf. Das war‘s für den ganzen Tag. Meinem Mann machte ich einen Gutsherrentopf aus der Dose warm, den er gänzlich allein verköstigte. Die Waage hat sich gefreut heute Morgen. Meine Hose auch. Da bleibt‘s nicht aus, dass ich angespornt weiter mache. Heute wieder kein Frühstück. Ob und was ich heute esse, weiß ich noch nicht. Vielleicht später wieder ein Mehrkornbrot und einen Apfel. Aus unserem Garten. Langsam werden die weich im Keller. Mein Heini will heute Abend was aus den Eiern gemacht haben mit dem Schinken, den ich noch rumliegen habe. Also brauch ich großartig nix kochen. Morgen geht er auf Kohlfahrt. Auch nicht kochen. Und ich brauch nix essen. Will nicht. Erst dann, wenn die Waage wieder ganz nett ist und die Hosen ohne Zange anzuziehen gehen, werden die Portionen wieder größer. Was meint Ihr, wie meine Chancen stehen, schlank zu werden?
Dateianhänge
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Zuletzt geändert von Literaturlöwe am 18.12.2015, 20:24, insgesamt 1-mal geändert.
Freundliche Grüße von der Literaturlöwin

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Mayk
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Re:

von Mayk (15.12.2015, 22:41)
Also, handwerklich ist es ganz okay, aber ... ernsthaft? Klappentext UND Inhaltsangabe nur über Abnehmversuche bzw. Angeberei damit, wie wenig frau gegessen hat? Und das soll Lust auf über 200 Seiten machen? Oweia. Kommt dann auf Seite 168 der große Knall, dass die Dame eine GANZE Banane gegessen hat? Vor 16 Uhr? Und der arme Mann kriegt nur Dosenfutter? Vielleicht ist der auf Seite 168 dann wenigstens weg; vor einer Frau, die sich nur mit Nicht-Essen und ihrer Figur beschäftigt, würde ich auch flüchten. Auf jeden fall würde dann wenigstens noch was passieren im Buch.
Und warum kommt die titelgebende Freundin in diesen beiden Texten gar nicht vor?
Merkwürdige Sache. Dabei kannst du, wie eingangs erwähnt, offenkundig schreiben. Warum sowas grässlich Oberflächliches?

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Literaturlöwe
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Re:

von Literaturlöwe (16.12.2015, 16:10)
Mayk hat geschrieben:
Also, handwerklich ist es ganz okay, aber ... ernsthaft? Klappentext UND Inhaltsangabe nur über Abnehmversuche bzw. Angeberei damit, wie wenig frau gegessen hat? Und das soll Lust auf über 200 Seiten machen? Oweia. Kommt dann auf Seite 168 der große Knall, dass die Dame eine GANZE Banane gegessen hat? Vor 16 Uhr? Und der arme Mann kriegt nur Dosenfutter? Vielleicht ist der auf Seite 168 dann wenigstens weg; vor einer Frau, die sich nur mit Nicht-Essen und ihrer Figur beschäftigt, würde ich auch flüchten. Auf jeden fall würde dann wenigstens noch was passieren im Buch.
Und warum kommt die titelgebende Freundin in diesen beiden Texten gar nicht vor?
Merkwürdige Sache. Dabei kannst du, wie eingangs erwähnt, offenkundig schreiben. Warum sowas grässlich Oberflächliches?


Hallo Mayk!
Es geht natürlich nicht nur ums Abnehmen. Ganz und gar nicht. Im Text: Der Autor über das Buch bringt das eigentlich rüber. Kann sein, dass der Klappentext an sich nicht ganz glücklich gewählt ist, aber ich habe, wie ich es schon öfter bei guten Büchern gelesen habe, einfach eine Textstelle genommen und als Klappentext genommen.
Danke aber für den Tipp. Vielleicht kann ich daran noch etwas verändern. Es geht nämlich um viel mehr als nur um Schlank werden, wobei die Freundin sich die Sachen halt unkontrolliert in die Kauleiste einwirft und die andere eben ... abnehmen will. Unter anderem.

Viele Grüße von Literaturlöwe
Freundliche Grüße von der Literaturlöwin

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