Erkenntnis - der Weg zu einem freien Dasein

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Dirk Hessel
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Erkenntnis - der Weg zu einem freien Dasein

von Dirk Hessel (22.12.2015, 19:07)
Titel: Erkenntnis - der Weg zu einem freien Dasein
Autor: Dirk Hessel

Verlag: BoD
ISBN: Printausgabe 978-3-7357-9462-8, e-Book 978-3-7357-1525-8
Seiten: 208
Preis: 13,80€

Der Autor über das Buch:

Wie können wir ungehindert einen spirituellen Weg gehen, wenn wir nicht abschalten können, weil wir uns in Gedanken immer bei unseren täglichen Sorgen befinden? Wenn wir Probleme in unserer Beziehung oder unserem Beruf haben, dominieren und blockieren diese Sorgen fast das gesamte Dasein. Wenn wir spirituelle Menschen sind, nehmen wir uns zwar Freiraum für unseren Weg, doch schnell gewinnt der anstrengende Alltag wieder die Oberhand. Wir haben das Gefühl, nicht weiterzukommen. Aber es ist sinnlos, nach einer schnellen, allumfassenden Erkenntnis zu streben, wenn wir unseren Alltag als ständig störend empfinden. Wir können ihn nicht verdrängen und deshalb ist es notwendig, ihn in die spirituelle Entwicklung einzubeziehen. Es ist hilfreich, zuerst Erkenntnisse zu gewinnen, die bereits bei unseren »normalen Problemen« wirken, um mit diesem Gewinn anschließend weiter zu gehen. Das Buch »Erkenntnis« verwirklicht diesen Ansatz auf einzigartige Weise. Es versucht nicht, von der Talsohle - am Anfang des Weges - sofort auf die Bergspitze zu springen, sondern es steigt gemeinsam mit den Lesern zielstrebig den Weg der Erkenntnis hinauf. Man könnte auch sagen: Der Autor nimmt die Leser in ihrem Supermarkt um die Ecke an die Hand und wandert mit ihnen ins friedvolle, ichlose Sein. Es ist zu spüren, dass Dirk Hessel aus langjähriger Erfahrung spricht und mit der Stimme eines befreiten Bewusstseins. Alltägliche Situationen verbinden sich mit großer Weisheit. Dadurch strahlt »Erkenntnis« eine Weite und Tiefe aus, die in der spirituellen Literatur ihresgleichen sucht. Weitere Informationen unter http://www.dirkhessel.de und https://www.facebook.com/bucherkenntnis

Klappentext:

Dieses Buch bietet einen einzigartigen Weg zur Selbsterkenntnis und zur Befreiung von unseren Problemen. Mit anschaulichen Beispielen aus dem täglichen Leben, einfachen Gedankenspielen und tiefen spirituellen Einsichten weist Dirk Hessel darauf hin, dass nicht die äußeren Umstände Sorgen und Unzufriedenheit verursachen, sondern unsere eigenen Gedanken und Emotionen.

Schritt für Schritt werden wir auf warmherzige Weise aus dem irreführenden inneren Geschehen hinausgeführt zu unserer wahren Natur, zu einem Leben in Freude und Gelassenheit. Wir kommen zu Hause an und sind frei.

Inhalt:

Ein kleiner Probeausschnitt:

Die junge Soldatin

Im Zug saß mir eine junge Frau gegenüber, die mit ihrem Bruder telefonierte. Wiederholt forderte sie ihn auf, ihre Entscheidung gutzuheißen. »Nun freu dich doch mit mir. Sei stolz auf mich. Ich habe es heute geschafft und nur wenige haben die Eignungsprüfung bestanden.« Darauf schilderte die Frau ihrem Bruder am anderen Ende der Leitung, in welcher Einheit der Armee sie in ihrer Grundausbildung eingesetzt werden sollte.

Nachdem sie aufgelegt hatte, blickte sie mich freudestrahlend an und erklärte, sie habe jetzt für dreizehn Jahre eine feste Anstellung bei der Bundeswehr. Ich merkte an, dass es eine recht lange Zeit sei. Die junge Frau nickte und betonte überzeugt, durch diese Entscheidung erhalte sie berufliche und finanzielle Sicherheit. Ihr sei klar, dass sie jetzt festgelegt sei, aber schließlich lebe sie in einer Leistungsgesellschaft. Bevor man sich verwirklichen dürfe, müsse man in Vorleistung gehen und etwas vorweisen. Obwohl, wie sich herausstellte, die Frau erst achtzehn Jahre alt war, hatte das Ego sie schon vollständig im Griff. Fest integrierte Autoritätsstimmen flüsterten ihr ein: »Bevor du gut und wertvoll genug bist, muss du etwas schaffen und die Anerkennung der Gesellschaft erhalten. Erst dann darfst du vielleicht tun, was du dir wirklich wünschst.«

Der Sinn des Daseins wurde von der jungen Frau mit einer kollektiven Verrücktheit verwechselt. Welche Folgen das haben kann, wird dir vielleicht beim Lesen dieser Zeilen klar. Folgst du den Anweisungen des Egos, weil du keine wahrhaftigen Vergleichsmöglichkeiten hast, ist die Gefahr groß, sich in anstrengenden, komplizierten und manchmal lebensbedrohlichen Situationen zu verirren. Horche in dich hinein und erforsche, in welchen Bereichen du diese »Ich muss«-Stimmen kennst. Meistens sind es übernommene Meinungen aus der Kindheit, von Familie und Gesellschaft, und sie reden dir ein, etwas tun zu müssen, das nicht deiner natürlichen Funktion in dieser Welt entspricht.

Du musst und sollst nichts tun. Du bist bereits und das genügt. Das Leben hat es als wertvoll erachtet, sich auch als deine Person hier zu manifestieren. Es hat sich für dich ent-schieden. Das waren nicht deine Eltern. Sie konnten im Moment ihrer Vereinigung nicht planen, dass genau du dabei herauskommst. Das Leben hat dich erschaffen und deshalb bist du nur ihm verpflichtet. Deine einzige Aufgabe ist es, in Wahrhaftigkeit lebendig zu sein. Das Leben hat übrigens auch deine Eltern erschaffen, wozu diese ebenfalls nichts beitragen konnten. Alles ist so geschehen, wie es sollte, sonst wäre es anders passiert. Ohne Ausnahme. Dieser Einsicht zufolge bist du ebenso wertvoll wie jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten. Alles wird vom Leben erschaffen, somit ist es die einzige Autorität und das einzig Wertschaffende. Dem kannst du durch dein Tun oder Nichtstun keinen Wert hinzufügen und keinen Wert nehmen. Entwickelt sich das Selbstwertgefühl, allein kraft deines Daseins kostbar zu sein, bist du nicht mehr darauf angewiesen, der Welt deinen Wert durch gesellschaftlich akzeptierte Aktivitäten unter Beweis zu stellen. Beruf, Status und Wohlstand ohne Bewusstheit machen dich stolz und blähen das Ego weiter auf. Selbstliebe, Nächstenliebe und tiefe Wertschätzung für das Leben erhältst du jedoch nur durch das Erkennen deiner wahren Natur.
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Bardioc
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Re:

von Bardioc (23.12.2015, 08:55)
Wie würde denn der Weg zu einem ''freien Dasein'' zu Zeiten der Wehrpflicht ausgesehen haben? Für einen Wehrpflichtigen? Für einen Wehrpflichtigen, der eben nicht ''zum Bund'' hatte gehen wollen, aber dazu gezwungen wurde? Für Wehrdienst- oder Totalverweigerer? Für ein Mädchen, das Soldatin hätte werden wollen, das das aber aus ideologischen Gründen nicht gedurft hätte?

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mtg
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Re:

von mtg (23.12.2015, 09:04)
Bardioc hat geschrieben:
Wie würde denn der Weg zu einem ''freien Dasein'' zu Zeiten der Wehrpflicht ausgesehen haben? Für einen Wehrpflichtigen? Für einen Wehrpflichtigen, der eben nicht ''zum Bund'' hatte gehen wollen, aber dazu gezwungen wurde? Für Wehrdienst- oder Totalverweigerer? Für ein Mädchen, das Soldatin hätte werden wollen, das das aber aus ideologischen Gründen nicht gedurft hätte?

Es gibt doch den Petitionsweg :-)

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Siegfried
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Re: Erkenntnis - der Weg zu einem freien Dasein

von Siegfried (23.12.2015, 12:47)
Dirk Hessel hat geschrieben:
Horche in dich hinein und erforsche, in welchen Bereichen du diese »Ich muss«-Stimmen kennst. Meistens sind es übernommene Meinungen aus der Kindheit, von Familie und Gesellschaft, und sie reden dir ein, etwas tun zu müssen, das nicht deiner natürlichen Funktion in dieser Welt entspricht.

Du musst und sollst nichts tun. Du bist bereits und das genügt. Das Leben hat es als wertvoll erachtet, sich auch als deine Person hier zu manifestieren. Es hat sich für dich ent-schieden. Das waren nicht deine Eltern. Sie konnten im Moment ihrer Vereinigung nicht planen, dass genau du dabei herauskommst. Das Leben hat dich erschaffen und deshalb bist du nur ihm verpflichtet. Deine einzige Aufgabe ist es, in Wahrhaftigkeit lebendig zu sein.


Nichts gegen das Buch. Überhaupt nichts, ganz im Gegenteil. Aber ...

Ich finde diese Lebenshilfe-Bücher immer sehr beeindruckend. Nicht, weil sie die vermeintliche ultima ratio liefern, wie man sorgenlos durch das Leben kommt, sondern weil sie alle Randbedingungen, die auf einen Menschen einwirken, bedingungslos ausblenden.

Ich habe jeden Tag beruflich mit Menschen zu tun, die am Rande ihrer Existenz stehen. Beruflich, finanziell, gesundheitlich. Eine Frau Ende 20, drei kleine Kinder, arbeitslos, ohne Berufsausbildung, vom Ehemann verlassen. Die Familie wohnt in einer miserablen Wohnung, deren Miete vom Sozialamt getragen wird. Die Kleidung kommt aus dem Fundus des Roten Kreuzes. Am Monatsende holt die Frau das Essen von einer Einrichtung namens "Die Tafeln". Das Konto der Frau steht tief in den roten Zahlen. So tief, dass die Mitarbeiter des sozialen Dienstes ihr die Privat-Insolvenz empfehlen.

Ich würde dieser Frau gerne eine solche Lebenshilfe geben, damit sie lernen kann, dass sie und ihre Kinder deutlich besser leben kann, wenn sie auf die ganzen wirtschaftlichen Zwänge, denen sie unterworfen ist, verzichtet. Ist sie wirklich nicht dazu "gezwungen", sich um ihre Kinder zu kümmern, ihnen eine warme Unterkunft zu beschaffen, sie mit Essen und Trinken und Kleidung zu versorgen. Sich eine Berufsausbildung zu beschaffen, um dann irgendwann in eine Anstellung zu gelangen und Geld zu verdienen?

Ich habe in den letzten Wochen einige Flüchtlinge kennengelernt, die in wochenlanger Reise über den Balkan nach Deutschland gekommen sind. Von ihnen weiß ich, aus welcher Lage sie mit knapper Not entkommen sind, wie sie auf ihrer Flucht durch windige Helfer ausgeplündert wurden und nur mit dem, was sie tragen konnten, hier in Deutschland angekommen sind. Sie sind total auf sich zurückgeworfen. Sie sind tief verzweifelt und haben nichts weiter als die Hoffnung, dass es besser wird. Und wenn dann noch eine ganze Familie betroffen ist, dann "müssen" sie irgendwie funktionieren und irgendwie sich eine Existenz aufbauen.

Auch hier frage ich mich, ob solche Lebenshilfe-Bücher nicht die ganzen Probleme, die diese Menschen haben, bei Befolgung der Vorschläge in Luft auflösen lassen. "Muss" jemand Arbeit finden, "muss" jemand sich Geld beschaffen, also sich den Bedingungen des Arbeits- und Finanzmarktes unterwerfen, wenn er seine Familie auf Aleppo oder Homs nach Deutschland holen will - oder ist es nicht besser, er verweigert sich diesen Zwängen und findet sich selbst?

Nach der Maslow'schen Bedürfnispyramide müssen zunächst die Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Wärme, Unterkunft) erfüllt sein, bevor man sich an die nächste Bedürfnisstufe (Sicherheit, danach soziale Bedürfnisse) heranwagen kann. Und erst ganz oben, wenn mal alle seine Bedürfnisse gesichert hat, erscheinen Begriffe wie Selbstfindung oder Transzendenz.

Ich frage mich gerade, ob Lebenshilfe-Bücher solchen Menschen wie der Frau mit den drei Kindern oder einer Flüchtlingsfamilie aus dem bürgerkriegsgeschüttelten Syrien wirklich helfen können. Oder ob solche Lebenshilfen eine Sicht auf das eigene Leben aus einer Wohlstands-Sphäre heraus ist.

Wer beruflich, finanziell, gesundheitlich abgesichert ist, der kann sich Gedanken darüber machen, warum er nicht glücklich mit seinem Zustand ist. Wer aber jeden Tag darum kämpfen muss, damit er und seine Lieben den nächsten Tag heil überstehen, der wird sich mit solchen Themen wohl kaum befassen. Der "muss" eben nach bestimmten Regeln des Lebens agieren.

Aber vielleicht sehen das ja Andere hier im Forum grundsätzlich anders ...
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // zzgl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 16 % USt. (bis Jahresende 2020) // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Dirk Hessel
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Die wahre Ursache von Konflikten

von Dirk Hessel (09.01.2016, 11:53)
Das eingebildete Ich, das Ego, will immer recht behalten. Auf diese Weise führt es sich Energie zu, stärkt sich und grenzt sich weiter gegen "die anderen" ab. Das Resultat ist nicht nur ein Gefühl des Alleinseins oder des sich Durchsetzenmüssens, sondern, was noch viel tragischer ist, die Illusion, sich ständig gegen etwas oder jemanden verteidigen zu müssen. Doch Verteidigung ist dasselbe wie Angriff, da ein Verteidigungsgedanke immer beinhaltet, von außen angegriffen zu werden. Dies ist der erste aggressive Gedanke. Um einen vermeintlichen Angriff zu verhindern, greift man vorauseilend selbst an und hält dieses Verhalten für gerechtfertigt. Das Resultat ist Gereiztheit, Streit und Kampf, bis hin zu Krieg, Terror und Zerstörung. Es ging im menschlichen Dasein und dessen Konflikten noch nie darum, was die richtige Anschauung oder die richtige Religion ist. Immer steht hinter aggressivem Verhalten ein pseudocleveres Ich, das anders sein muss als "der Rest", um sich selbst als eigenständige Einheit wahrnehmen und so überleben zu können. Religionen machen keine Kriege. Das "Ich weiß es besser" ist der einzige Kriegsstifter. Und das kollektive Ich, sozusagen die davon aufgeblasene Form innerhalb einer Gruppierung, Landes- oder Glaubensgrenze, macht es noch schlimmer.

Finde heraus, was du in Wahrheit bist, und dass nichts von irgendetwas anderem getrennt ist oder getrennt sein kann, und die Konflikte mit dem Leben finden ein Ende. Würden die Menschen sich nach innen orientieren und sich nicht nur an Schriften, überlieferte Traditionen oder gesellschaftliche Normen halten, könnten sie das Eine entdecken, die einheitliche Essenz des einen Lebens, das alles hervorbringt. Dann gibt es keine trennenden Anschauungen mehr und mehr Frieden könnte sein.

Die Menschheit braucht nicht noch mehr Intelligenz. Sie braucht dringend mehr Bewusstheit.

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