Die wohlstrukturierte Geschichte

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Mario Arndt
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Die wohlstrukturierte Geschichte

von Mario Arndt (22.09.2015, 05:18)
Titel: Die wohlstrukturierte Geschichte. Eine Analyse der Geschichte Alteuropas
Autor: Mario Arndt

Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3738645583
Seiten: 228
Preis: 19,90

Klappentext:
Mario Arndt präsentiert dem Leser eine originelle Einführung in die Geschichte Alteuropas und dessen Weltsicht, und gleichzeitig eine tiefgründige Analyse dieser Geschichte aus der Sicht eines Informatikers. Es ist ein Buch wie kein anderes!

Die Geometrie diente seit der Antike in den Wissenschaften als Methode, alles in ein System mit idealen und symmetrischen Formen zu gießen. Die Analyse der Geschichte des Mittelalters zeigt, dass die geometrische Methode auch hier Anwendung fand. Die von Mario Arndt entdeckten und analysierten Regelmäßigkeiten und Strukturen in der Abfolge der mittelalterlichen Herrscher und Päpste belegen eine Fälschung der Geschichte von riesigem Ausmaß. Die Konstruktion der Geschichte reicht bis in das antike Römische Reich zurück. Dieses Buch ist so intelligent und gleichzeitig unterhaltsam, dass man es unbedingt gelesen haben muss.

www.historyhacking.de


Inhalt (aus dem Nachwort):

In diesem Buch wurden die Überlegungen des ersten Teils des “Wohlstrukturierten Mittelalters“ deutlich vertieft und die Ergebnisse theoretisch begründet. Die Geschichte des Mittelalters und der römischen Antike wurde nach den Gesetzen der Geometrie in einer Zeit mit andersartigen Gesellschafts-, Religions- und Herrschaftsverhältnissen als heute konstruiert. Die offizielle Geschichte des Mittelalters, der Päpste und der römischen Antike entspricht daher zwangsläufig in großen Teilen nicht der tatsächlich abgelaufenen Vergangenheit.

Aus den bisherigen Erkenntnissen ergibt sich
1) In den meisten Ländern Europas gibt es einen deutlichen Übergang von Wohlstrukturiertheit zur Normalität, d.h. von Fiktion zu mehr Realität, bei den Herrschern der später nationalen Reiche im 13./14. Jh. Das entspricht etwa auch Wilhelm Kammeiers Ergebnissen (seine Marke: 1300).

2) Die traditionelle Vorgehensweise, diese Herrscher als Referenz für geschichtliche Abläufe zu verwenden, ihnen also Reverenz zu erweisen, ist damit überholt. Eine Orientierung an geschichtlichen Abläufen, die ohne enge Bindung an Herrscher auskommt, ist daher zielführender. Das ist in erster Linie Wissen(schaft)sgeschichte, inklusive Mathematik, Philosophie, Literatur und Musik.

Weiterhin ist es naheliegend, eine alternative, astronomisch begründete Chronologie aufzustellen, da die offizielle Chronologie ja seinerzeit astronomisch verankert wurde. Der Autor hat hierzu einen Vorschlag, eine vorläufige Arbeitshypothese, erarbeitet ["Astronomie und Chronologiekritik"]

Außerdem ist eine erneute Sichtung der Quellen auf der Grundlage der Erkenntnisse des Autors erforderlich. Ich plädiere also dafür, die schreckliche Vision des Historikers J.Fried wahr werden zu lassen: "Ist vielleicht, eine schreckliche Vision, die ganze und, gestehen wir es uns ruhig ein, seit den >Regesta Imperii< für abgeschlossen gehaltene Arbeit der Quellensichtung, weil nur aus einem Fenster gewonnen, von vorne zu beginnen, mit Konsequenzen für das Geschichtsbild, die noch kaum auszumalen sind".

Webseite des Autors:
www.historyhacking.de

Amazon.de:
http://www.amazon.de/Die-wohlstrukturie ... geschichte

Autorenseite auf Amazon.de:
http://www.amazon.de/Mario-Arndt/e/B00J ... dp_epwbk_0

Bei Google Books kann man etwas im Buch lesen:
https://books.google.de/books?id=xYKOCg ... te&f=false

Bild
Zuletzt geändert von Mario Arndt am 17.11.2015, 10:20, insgesamt 3-mal geändert.


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Mario Arndt
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Re:

von Mario Arndt (07.03.2016, 19:36)
Pressemitteilung zum Buch, erstellt von mainwunder Agentur für kreative Kommunikation, http://www.mainwunder.de:

Bild
Zuletzt geändert von Mario Arndt am 26.05.2016, 20:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Bardioc
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Re:

von Bardioc (08.03.2016, 08:21)
Der Begriff ''Alteuropa'' ist etwas mißverständlich, zumindest wenn man von der Sprachwissenschaft auf das Thema zugeht:
Wikipedia - Alteuropa hat geschrieben:
Alteuropa bezeichnet:
  • Alteuropa (Sprachforschung), das Europa vor der Einwanderung indogermanischer Stämme
  • Alteuropa (Epoche), in der Geschichtswissenschaft das bäuerliche und feudale Europa vor der Industrialisierung

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Mario Arndt
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Re:

von Mario Arndt (08.03.2016, 09:30)
Ja, danke für den Hinweis! Vielleicht sollte ich in einer neuen Auflage ein paar klärende Worte einfügen ...

Da es in dem Buch um Geschichte und die Analyse der offiziellen Geschichte geht (Geschichtsanalytik),
kommt aber eigentlich nur der entsprechende Geschichtsbegriff in Frage.
Das ergibt sich dann auch zwangsläufig bei der Lektüre des Klappentextes.
Ganz konkret verwende ich den Begriff "Alteuropa" im Sinne Otto Brunners.

wikipedia hat geschrieben:
Der österreichische Sozialhistoriker Otto Brunner bezieht in sein Gliederungsmodell die griechische und römische Antike mit ein. Für ihn beinhaltet Alteuropa „die Zeitspanne von Homer bis Goethe“, umfasst also die gesamte europäische Geschichte von ca. 700 v. Chr. bis 1800.


Warum dieser relativ neue Begriff "Alteuropa"?

wikipedia hat geschrieben:
Die klassische Dreiteilung der europäischen Geschichte in Antike, Mittelalter und Neuzeit stammt aus dem Geschichtsbild der Renaissance, die in ihrer Rückbesinnung auf die Antike die zurückliegenden tausend Jahre als ein dazwischenliegendes, mittleres Zeitalter einschätzte.
[...]
Dieses Konzept [Alteuropa] zieht zur Periodisierung Kategorien wie die Wirtschaftsform und die Sozialstruktur der jeweiligen Gesellschaft heran. Es unterteilt die europäische Geschichte in eine vorindustrielle Epoche, die sich durch agrarische Subsistenzwirtschaft, feudale und hierarchische Strukturen sowie ein christlich geprägtes Weltbild auszeichnet, und in eine industrialisierte Phase, deren Merkmale eine zunehmende Arbeitsteilung, marktwirtschaftliche Erwerbsformen, nationale und zentralstaatliche Strukturen sowie eine aufklärerische Grundhaltung und das Streben nach sozialer Gleichheit sind. Unter diesen Prämissen zeigt sich jedoch eine stärkere Kontinuität zwischen dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit als zwischen dieser und der Zeit seit dem 19. Jahrhundert. Für die europäische Geschichte bedeutet dies demnach eine Epochenscheide um das Jahr 1800.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alteuropa_%28Epoche%29
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Bardioc
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Re:

von Bardioc (08.03.2016, 11:18)
Mario Arndt hat geschrieben:
Ja, danke für den Hinweis! Vielleicht sollte ich in einer neuen Auflage ein paar klärende Worte einfügen ...

Da es in dem Buch um Geschichte und die Analyse der offiziellen Geschichte geht (Geschichtsanalytik),
kommt aber eigentlich nur der entsprechende Geschichtsbegriff in Frage.
Das ergibt sich dann auch zwangsläufig bei der Lektüre des Klappentextes.
Ganz konkret verwende ich den Begriff "Alteuropa" im Sinne Otto Brunners.

Ich kannte bisher nur die sprachwissenschaftliche Seite des Begriffs. Wenn ''Alteuropa'' bis zum Ende des 18 Jahrhundert geht, dann führt der Begriff tatsächlich in die Irre. Warum spricht man denn nicht ehrlicherweise z. B. vom ''feudalen Europa'', anstatt sehr allgemeine und damit relativ nichtssagende Begriffe wie ''alt'', ''mittel'' oder ''neu'' heranzuziehen, die in anderen Wissensbereichen schon -- sinnvoll -- mit Bedeutung belegt sind? Sinnvoll deshalb, weil der Zeitabschnitt vor der (angenommenen) Einwanderung indogermanischer Stämme eher mit ''alt'' assoziiert werden kann als eine Zeitspanne, die Ende des 18. Jahrhunderts endet.

Alteuropa (Sprachforschung):

Wikipedia - Alteuropa (Sprachforschung) hat geschrieben:
Alteuropa ist ein Begriff der Ur- und Frühgeschichte und Sprachforschung, der das Europa vor der angenommenen Einwanderung indogermanischer Stämme bezeichnet.

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Mario Arndt
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Re:

von Mario Arndt (15.03.2016, 16:09)
Wie schon gesagt, da es in dem Buch um Geschichte und die Analyse der offiziellen Geschichte geht (Geschichtsanalytik), kommt eigentlich nur der entsprechende Geschichtsbegriff in Frage. Das ergibt sich dann auch zwangsläufig bei der Lektüre des Klappentextes.

Welche Definition eines Wortes/Begriffes jeweils gültig ist, ergibt sich aus dem jeweiligen Kontext. So wird z.B. auch der Begiff "Mord" umgangssprachlich anders verwendet als im juristischen Kontext.
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Re:

von Mario Arndt (20.03.2016, 00:29)
"для пользы юношества [...] или так, для общего любопытства"
"Zum Nutzen für die Jugend [...] oder einfach so, zur allgemeinen Unterhaltung" (Zitat aus Gogol: Die Nase)
zeige ich auf meiner Webseite zahlreiche Fotos von Reisen für geschichtlich Interessierte,
1) Osteuropa vor 1990,
2) Wichtige Stätten der sogenannten Antike,
3) Amerika.

http://www.historyhacking.de/reisen/
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Re:

von Mario Arndt (16.04.2016, 01:30)
Sieht das nicht schön aus? :D

Bild

(von BOD erstellt im Rahmen der Onlinewerbung)
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Re:

von Mario Arndt (02.05.2016, 09:36)
Um zu erläutern, worum es in dem Buch (und anderen von mir) überhaupt geht,
habe ich auf meiner Webseite einen kleinen Artikel
"Was ist Geschichtsanalytik?"
eingestellt:
http://www.historyhacking.de/geschichtsanalytik/
"Die wohlstrukturierte Geschichte"
"Wer war Karl der Große wirklich?"
"Astronomie und Chronologiekritik"
"Das wohlstrukturierte Mittelalter"

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Re:

von Mario Arndt (12.05.2016, 00:02)
Ich habe den Artikel
"Was ist Geschichtsanalytik?"
etwas erweitert und um Bilder und Videos ergänzt.
http://www.historyhacking.de/geschichtsanalytik/
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Re:

von Mario Arndt (21.05.2016, 23:03)
Die von mir

https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=390x1024:format=jpg/path/s64ac06254f2a9f9a/image/i46a4cd7fecdef0f8/version/1462960320/image.jpg

entwickelte Strukturanalyse untersucht die Abfolge von Herrschern sowie anderer markanter Ereignisse daraufhin, ob sich darin Muster und Algorithmen befinden.

Die Analyse zeigt z.B., dass die Namen der römisch-deutschen Könige von 911 bis 1313 nach folgender Kombination von sich wiederholender und wachsender Musterfolge (engl. repeating pattern und growing pattern) angeordnet sind:

a) Konrad
b) Heinrich
c) Liste beliebiger Namen der Länge x, wobei x+1 die Länge des nachfolgenden Abschnitts ist, mit x1=3. Dies ist also eine rekursive Definition mit x2=4, x3=5 und x4=6.
d) Heinrich


Dieses Muster wiederholt sich in der genannten Zeit insgesamt viermal und lässt sich also durch einen Algorithmus beschreiben [siehe "Die wohlstrukturierte Geschichte", S. 42 ff.].
Zur Veranschaulichung sind die genannten Elemente a) – d) in der folgenden Abbildung farbig markiert.

https://image.jimcdn.com/app/cms/image/transf/dimension=437x10000:format=png/path/s64ac06254f2a9f9a/image/ie65aa5f30ad8bb05/version/1462135997/image.png

In diesen 403 Jahren von 911-1313 hatten die 31 Könige 13 verschiedene Namen.
31 x 13 = 403.

Ähnliche Muster gibt es in allen christlichen Reichen des Mittelalters!
Dateianhänge
image1.jpg
image2.png
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Re:

von Mario Arndt (26.05.2016, 20:16)
In der konstruierten mittelalterlichen Geschichte Deutschlands und Frankreichs sind Unterschiede erkennbar,
die einer unterschiedlich motivierten Idealisierung der eigenen Vergangenheit entsprechen.

Z.B.:
Deutschland war schon in der Frühen Neuzeit ein föderalistischer Staat. Dem entspricht im Mittelalter die Zuordnung jeweils gleich langer Zeitabschnitte (113 Jahre)
zu den Stammesherzogtümern der Sachsen, Franken und Alemannen, die zusammen mit den Bayern die vier großen Stämme Germaniens bildeten.
Bayern ist mit 2 x Ludwig IV. aus Bayern, jeweils vor 911 und nach 1313 (!) vertreten.
Das fünfte Stammesherzogtum Lothringen (“Reich des Lothar“ nach König Lothar I., auch “Mittelreich“ genannt) ist mit Lothar III. genau in der Mitte der Königsnamen repräsentiert.

Frankreich war in der Frühen Neuzeit eine absolutistische Monarchie. Frankreich hat es nun nach offizieller Geschichte als einziges Land im Universum
über einen Zeitraum von 328 Jahren fertiggebracht, dass jeweils immer der älteste lebende Sohn des amtierenden Königs dessen Nachfolger wird.
Dies ist die Zeit von der Gründung der Kapetinger-Dynastie 988 (Robert II. als Sohn von Hugo Capet) bis 1316 (der als Einziger aus der Namensreihe fallende Johann I.).
Andere Monarchien sind schon froh, eine solche Erbfolge über zwei bis drei Generationen und ein paar Jahrzehnte zu schaffen.
Das ist vollkommen absurd und nur eine Idealvorstellung einer absolutistischen Monarchie, zurückprojiziert als erfundene Geschichte.
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Re:

von W.Waldner (26.05.2016, 22:48)
Hallo Herr Arndt,

leider sind die Chronologiekritiker in Deutschland ziemlich zerstritten und es gibt anscheinend keine gemeinsamen Debatten mit Heinsohn mehr, dessen neueste Thesen ja sehr interessant sind. Ihr Werk habe ich gelesen und es überzeugt schon, aber es ginge ja langsam darum, zu rekonstruieren wie es wirklich gewesen sein könnte.

Haben Sie vielleicht noch Kontakte mit den Chronologiekritikern in Russland. Man hört nichts mehr von Fomenko oder gar Kasparov. Einige Kreise scheinen aber noch sehr aktiv zu sein, wovon wir hier aber nur über Newearth auf Youtube etwas erfahren:

https://www.youtube.com/channel/UCqLPTe ... 0Zhu5p-0cQ

Kennen Sie Newearth und was halten Sie davon?
Trugschlüsse der Volkswirtschaftslehre

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Der preußische Regierungsagent Karl Marx

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Mario Arndt
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Re:

von Mario Arndt (03.06.2016, 22:42)
W.Waldner hat geschrieben:
leider sind die Chronologiekritiker in Deutschland ziemlich zerstritten und es gibt anscheinend keine gemeinsamen Debatten mit Heinsohn mehr, dessen neueste Thesen ja sehr interessant sind.

Die öffentlichen Debatten um die Illig-These haben gezeigt, wie die Historiker-Mafia (Begriff von E.Gabowitsch - es sind hier die Dogmatiker gemeint) die Deutungshoheit über die Geschichte übernimmt und mit Diffamierungen und Verleumdungen versucht, Kritiker mundtot zu machen.

Auch bei Diskussionen über meine Thesen im Forum Grenzwissen.de (inzwischen von der Forenleitung gelöscht) gingen die Vertreter der offiziellen Geschichte genauso vor.

Das Geschichtsforum.de (größtes deutsches Internet-Geschichtsforum) würgt geschichtskritische Diskussionen schon im Ansatz ab.

Daher sind nicht-öffentliche Diskussionen derzeit sinnvoller.

W.Waldner hat geschrieben:
Ihr Werk habe ich gelesen und es überzeugt schon, aber es ginge ja langsam darum, zu rekonstruieren wie es wirklich gewesen sein könnte.

Herauszufinden, "wie es wirklich war" ist Aufgabe der Historiker.

Es ist derzeit offen, inwieweit das für die entfernte Vergangenheit (Antike und Mittelalter) überhaupt möglich ist.
Hier sind Grundlagenfragen zu stellen und zu beantworten, was in den Bereich der Geschichtsanalytik und der Philosophie gehört.

Ich analysiere als Geschichtsanalytiker die offizielle Geschichte.
Ich mache allenfalls Vorschläge (z.B. in "Astronomie und Chronolgiekritik").
Wenn Historiker die Erkenntnisse der Geschichtsanalytiker ignorieren, sind sie wissenschaftsfeindlich.

W.Waldner hat geschrieben:
Haben Sie vielleicht noch Kontakte mit den Chronologiekritikern in Russland. Man hört nichts mehr von Fomenko oder gar Kasparov. Einige Kreise scheinen aber noch sehr aktiv zu sein, ..

Die sind sehr aktiv. Eine Übersicht über aktuelle Veröffentlichungen findet man hier:
http://de.geschichte-chronologie.de/ind ... &Itemid=93

W.Waldner hat geschrieben:
Kennen Sie Newearth und was halten Sie davon?

Kannte ich bisher nicht. Danke für den Hinweis!
Auf den ersten Blick ist das nicht sehr wissenschaftlich - aber ich werde mir das mal etwas genauer ansehen.
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