amazon nutzt Marktmacht um unliebsame Bücher zu behindern

ISBN, VLB, Barsortiment, E-Book-Verleih und Buchhandel: Alles rund um den Buchvertrieb.


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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.05.2016, 09:39)
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Sollte es aber der Beginn der Ausgrenzung von Self-Publishing-Autoren oder BOD-Autoren sein, empfiehlt sich erhöhte Wachsamkeit und Zusammenstehen.


Frage: Sollte es tatsächlich so etwas wie eine Ausgrenzung von Self-Publishing-Autoren bei Amazon gehen, was ist denn dann die Konsequenz der Self-Publishing-Autoren?

Reichen wir uns dann gegenseitig die Taschentücher, weil gemeinsam weinen stark macht?

Gibt es eine Unterschriftenpetition "Rettet die Self-Publisher bei Amazon"?

Informieren wir die Tagespresse, dass Amazon böse zu uns ist?

Was ist dieses "Zusammenstehen" gegenüber Amazon? Wie sieht das aus?
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Torsten Buchheit
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Re:

von Torsten Buchheit (27.05.2016, 09:51)
Siegfried hat geschrieben:
Torsten Buchheit hat geschrieben:
Sollte es aber der Beginn der Ausgrenzung von Self-Publishing-Autoren oder BOD-Autoren sein, empfiehlt sich erhöhte Wachsamkeit und Zusammenstehen.


Frage: Sollte es tatsächlich so etwas wie eine Ausgrenzung von Self-Publishing-Autoren bei Amazon gehen, was ist denn dann die Konsequenz der Self-Publishing-Autoren?

Reichen wir uns dann gegenseitig die Taschentücher, weil gemeinsam weinen stark macht?

Gibt es eine Unterschriftenpetition "Rettet die Self-Publisher bei Amazon"?

Informieren wir die Tagespresse, dass Amazon böse zu uns ist?

Was ist dieses "Zusammenstehen" gegenüber Amazon? Wie sieht das aus?



Wenn du anfängst zu weinen, wird es mir eine Freude sein, dir ein Taschentuch zu reichen. cheezygrin

Ansonsten danke ich dir für deinen zielgerichteten und konstruktiven Beitrag. Ich bin immer froh, wenn ich solche Beiträge von dir lese. thumbbup
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (27.05.2016, 10:54)
Manchmal frage ich mich hier: Kann man mich nicht verstehen, oder will man mich nicht verstehen? Zur Solidarität rief ich mit dem folgenden Satz auf:

"Seien wir doch zur Abwechslung mal großzügig und solidarisch!"

Was bedeutet "zur Abwechslung"? Bedeutet das, dass wir hier grundsätzlich bei jedem Thema mit jedem und zu jeder Zeit solidarisch sein sollen? Oder nur in einer Situation? Eben "zur Abwechslung"? Und welche Situation könnte wohl gemeint sein? Die im selben Kommentar geschilderte? Oder eine ganz andere, die lang zurückliegt und von mir im ganzen Thread nicht angesprochen wurde? Oder gar ein Buchprojekt, das ein winziger Bruchteil der hier anwesenden Mitglieder (ich nicht) irgendwann vor langer Zeit mal zusammen verwirklicht haben? Auf welche Weise auch immer?

Antwort:
Meine Aussage bezog sich auf das hier geschilderte Problem, dass einzelne Artikel bei Amazon plötzlich aus dem Sortiment genommen werden. Bis jetzt wurden alle, die in diesem oder dem von Streusalzwiese genannten Thread von dem Problem erzählten, sinngemäß mit der Antwort abgespeist, dass das völlig okay sei, weil Amazon schließlich schalten und walten könne, wie es wolle. Das ist inhaltlich richtig, kann aber dazu führen, dass Autoren daraufhin nichts mehr unternehmen und ihre zukünftigen Projekte an anderer Stelle veröffentlichen. Und in welchem Licht erscheint dabei BoD? Antwort: Als ein Unternehmen, das mit einer Buchhandelsanbindung Werbung macht, bei der es sich offenbar um ein Lotteriespiel handelt. Das stimmt aber laut Aussage unseres Admins nicht. Deshalb halte ich es für wichtig, Mitglieder, die in Zukunft über das Problem berichten, nicht mit Hinweisen auf "Handelslehre" (Was soll das eigentlich sein? BWL?) oder Freiheit des Unternehmertums abzuspeisen und ihnen zu drohen, die eventuell zusätzlich aufgeführten geschäftsschädigenden Äußerungen an Amazon zu melden (als ob die darauf angewiesen wären, von uns den edlen Ruf verteidigt zu bekommen), sondern die Autorenkollegen zu ermuntern, sich an BoD zu wenden und sich dort am Telefon nicht abwimmeln zu lassen. Das meinte ich mit "Solidarität". Solidarität mit den Betroffenen und auch Solidarität mit BoD. Denn für mich als BoD-Autorin gilt es auch, den Ruf von BoD zu verteidigen.

Das zu den einfach erstaunlichen Interpretationen meiner simplen Aussage. Ich möchte noch einen anderen Punkt ansprechen: Ich denke weder in Lagern noch in Schubladen. Das hat bereits in der Vergangenheit zu Irritationen geführt. Deshalb spreche ich es noch einmal an. Wenn Michael hier ein Problem schildert, sehe ich mir das Thema an und entscheide, ob ich es für wichtig halte. Dann kommentiere ich oder lasse es bleiben. Ich denke nicht darüber nach, was in der Vergangenheit in anderen Threads zwischen uns gelaufen war, obwohl ich mich an viele Dinge sehr gut erinnern kann, sondern helfe, wenn ich helfen kann, und frage nach, wenn ich etwas nicht verstehe. Ich mache in dem Moment keinen Unterschied zwischen Freunden, "Feinden", Fremden oder Neulingen. Für mich seid ihr in erster Linie Autoren-Kollegen. Nicht mehr und nicht weniger. Natürlich hat der weitere Verlauf eines Threads einen Einfluss darauf, wie viel Zeit ich insgesamt investiere. Bei Freunden recherchiere ich sicherlich mehr als bei Leuten, die mir blöd kommen. Gar keine Frage. Aber das ist eben auch etwas, das ich unter "Solidarität mit Kollegen" verstehe: Ich versuche, mich in ihre Lage zu versetzen, und sage, was ich an ihrer Stelle tun würde.
Wäre eines meiner Bücher betroffen, würde ich mich an BoD wenden. Würde man mich dort, wie es Michael im ersten Anlauf passierte, abwimmeln, würde ich es schriftlich probieren und nachfragen, ob ich die Printausgabe (zusätzlich zur BoD-Printausgabe) über CS hochladen und selbst bei Amazon unterbringen darf. Das ist meine Antwort an alle betroffenen Kollegen. Amazons Ehre kommt darin gar nicht vor, denn die ist mir im Gegensatz zu meinen Autorenkollegen schnuppe.

Habe ich alle Fragen beantwortet, oder ist noch etwas offen? Ansonsten würde ich mich zurückziehen und warten, wie es in Michaels Fall weitergeht.

Gruß,
Monika
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.05.2016, 12:18)
Monika K. hat geschrieben:
Deshalb halte ich es für wichtig, Mitglieder, die in Zukunft über das Problem berichten, nicht mit Hinweisen auf "Handelslehre" (Was soll das eigentlich sein? BWL?) oder Freiheit des Unternehmertums abzuspeisen und ihnen zu drohen, die eventuell zusätzlich aufgeführten geschäftsschädigenden Äußerungen an Amazon zu melden (als ob die darauf angewiesen wären, von uns den edlen Ruf verteidigt zu bekommen), sondern die Autorenkollegen zu ermuntern, sich an BoD zu wenden und sich dort am Telefon nicht abwimmeln zu lassen. Das meinte ich mit "Solidarität". Solidarität mit den Betroffenen und auch Solidarität mit BoD.


Das ist eine interessante Definition des Begriffes "Solidarität". Ich kannte den Begriff bisher vorrangig als "Unterstützung von Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer" (https://de.wikipedia.org/wiki/Solidarit%C3%A4t) bzw. als "Zusammengehörigkeitsgefühl, Gemeinsinn" (Duden, 25. Auflage, Seite 994) und "gemeinsam; miteinander übereinstimmend, füreinander einstehend, eng verbunden" (Duden Herkunftswörterbuch, Nachdruck 2. AUflage 1997, Seite 681).

Wenn wir als Gemeinschaft solidarisch vorgehen sollen, gilt das auch für Behauptungen gegenüber Dritten, die nicht bewiesen werden können (oder die man nicht beweisen will)? In mir sträubt sich alles, mich solidarisch mit jemandem zu erklären, der unbewiesene Vermutungen äußert. Geht bei mir irgendwie nicht.

Wenn mich jemand um Hilfe bittet, wird er Hilfe bekommen, soweit es in meinen Möglichkeiten steht. Aber ich kann mich beim besten Willen nicht solidarisch erklären mit einer Position, die ich für grundfalsch halte. Ich kann mich auch nicht mit jemandem solidarisch erklären, wenn er nachweislich falsche Behauptungen aufstellt. Oder wenn gutgemeinte Ratschläge kategorisch bis barsch abgelehnt werden (siehe die beliebte Äußerung: "Wer Fehler findet, darf sie behalten!")

Solidarität nur, weil es ein Self Publisher ist? Grenzwertiges Thema.
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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (27.05.2016, 12:22)
Siegfried hat geschrieben:
Solidarität nur, weil es ein Self Publisher ist? Grenzwertiges Thema.


Von Dir und mtg etwas anderes zu erwarten als platte Verhöhnung, das wäre ja auch zu viel erwartet.

O.f.G.

MichaelHA

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.05.2016, 12:28)
MichaelHA hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
Solidarität nur, weil es ein Self Publisher ist? Grenzwertiges Thema.


Von Dir und mtg etwas anderes zu erwarten als platte Verhöhnung, das wäre ja auch zu viel erwartet.

O.f.G.

MichaelHA


Hohn?

Würdest du dich mit einem hier im Forum tätigen Self Publisher solidarisch erklären, wenn er rechtspopulistische Werke veröffentlicht und hier behauptet, einige Buchläden würden bewusst seine Veröffentlichungen meiden?

(Und nein, ich meine mit diesem Beispiel nicht dich! Es geht mir darum, was die geforderte Solidarität für einen Inhalt hat. Dass wir also nicht pauschal Solidarität heucheln, weil es ein Self Publisher ist, sondern wir zusätzlich auf die Person und auf das Produkt schauen müssen. Ich wäre nämlich heilfroh darüber, wenn Amazon rechtspopulistische Schriften aus dem Angebot nimmt).
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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (27.05.2016, 12:32)
@Siegfried

Bei meinen beiden fraglichen Werken handelt es sich nicht um rechtspopulistische Literatur.

Das wird jedermensch schnell erkennen können, wenn er/sie diese einer ausgiebigen Lektüre unterzieht.

O.f.G.

MichaelHA

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (27.05.2016, 12:35)
Siegfried, ich zwinge dich zu nichts. Allerdings erlaube ich mir die Bemerkung, dass dein früherer Hinweis, Amazon dürfe das so machen, für die betroffenen Autoren überhaupt nicht hilfreich war. Vielleicht kannst du da in Zukunft den Rat, man solle sich jedoch an BoD wenden, weil dort ein Interesse besteht, das Problem zu beseitigen, hinzufügen und die Ideen, Aktivitäten und Ziele der betroffenen Autoren auf diese Weise unterstützen? Ich mach das gern selbst, bin aber nicht immer hier. Bevor sich der BoD-Admin zum Thema äußerte, wurde meine diesbezügliche Aussage hier sogar ins Lächerliche gezogen. Es würde also schon reichen, wenn man dies in Zukunft unterlassen und den kleinen Hinweis bei seiner Antwort einfügen würde. Ich würde es doch nie wagen, mehr von euch zu erwarten.

Gruß,
Monika
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (27.05.2016, 12:45)
Vielen Dank für die konkreten Beispiele, holz! Es sind eben leider keine Einzelfälle mehr.
Ich frage mich nur, ob das Problem bei Amazon oder beim Großhändler entsteht. Um das zu beurteilen, kenne ich mich zu wenig mit den internen Abläufen aus.

Viele Grüße,
Monika
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (27.05.2016, 13:06)
@Monika:

Letzter Beitrag von dir (27.05.2016, 12:35) akzeptiert - bis auf den letzten Satz! cheezygrin
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mtg
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Re:

von mtg (27.05.2016, 13:32)
@ Monika:

Eigentlich hat ja jeder BoD-Autor einen Vertrag mit BoD, insofern sollte doch klar sein, dass BoD Ansprechpartner bei Vertriebsproblematiken ist.

Aber wenns der Sache dienlich ist, ist Redundanz ja nix Schlimmes. thumbbup

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (27.05.2016, 14:08)
@Matthias,
Vielleicht habe ich deinen Kommentar (siehe unten) falsch verstanden, aber auf mich wirkte deine Antwort auf meinen Rat, BoD zu kontaktieren, wie ein Widerspruch. Ja, man könnte da fast den Eindruck gewinnen, man sei inkompetent, wenn man in diesem Fall von BoD Hilfe erwartet. Wir müssen das nicht vertiefen. Vielleicht war es tatsächlich ein Missverständnis. Aber ein Hinweis am Ende deiner Antwort, man könne BoD trotzdem kontaktieren, wäre in meinen Augen nicht redundant gewesen, sondern hätte dieses Missverständnis, sofern es eines war, verhindert.

mtg hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
Dennoch würde ich daraus als Autorin einen Anspruch gegenüber BoD ableiten, das Buch auch tatsächlich in alle relevanten Buchhandlungen zu bringen, und mich ggf. bei BoD erkundigen, wenn das nicht der Fall ist.

Ich habe ein wenig dein Eindruck, dass hier nur wenig User etwas von Handelslehre verstehen. Ich habe sieben Jahre in einem Markenartikelunternehmen gearbeitet und kann dieses ganze Litanei hoch und runter beten.

a) Kein Händler ist verpflichtet, alle Produkte zu führen. Kein Unternehmen ist verpflichtet, jeden Händler zu beliefern.

b) Kein Unternehmen kann Handelspartner garantieren; das macht auch BoD nicht. Die zitierte Formulierung seitens BoD ist da eindeutig.

c) Böswilligkeit gegenüber einem Autor zeigt sich nicht darin, dass ein oder zwei Bücher »boykottiert« werden. Wenn, werden alle Bücher des betreffenden Autors rausgeschmissen.

d) Ein Händler wie Amazon oder Rewe oder Metro wird sich nicht die Zeit nehmen, sich mit 0,00005% oder noch weniger des Angebots zu befassen.
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mtg
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Re:

von mtg (27.05.2016, 14:25)
Liebe Monika,

das war in der Tat ein Missverständnis, denn es geht immer darum, wer Vertragspartner ist. Und das ist nun einmal BoD und nicht der Handel, egal wie er heißen mag.

Daher ist jegliches Handels-Bashing vergebene Liebesmüh, denn ein Händler ist ohne Vertrag zu nichts verpflichtet. Und ein wie auch immer gearteter Vertrag zwischen BoD und Amazon wird – soweit mich meine Kenntnisse aus der Markenartikelindustrie nicht fehlleiten – niemals beinhalten, dass Amazon das gesamte BoD-Programm im Sortiment führen muss. Sonst müsste man ja auch den stationären Buchhandel zwingen können, BoD-Bücher vorrätig zu haben.

DAS ist der grundlegende Fehler dieses gesamten Threads. Von Anfang an und auch im Titel. Ich denke, da sind wir d'accord.

Und zur Info: Handelslehre ist tatsächlich ein Teil der BWL. Da ich das nicht nur gelernt, sondern auch praktisch angewendet habe, weiß ich ein wenig darüber Bescheid.

:wink:

Und noch einmal: Wenn etwas ist, nicht im Forum jammern, sondern BoD kontaktieren. Und wenn es über info@bod.de nicht fluppt, würde ich dem BoD-Admin übers Forum eine PM schicken. So lange, bis mehr als eine Standardantwort kommt.

cheezygrin

P.S.: Den Hinweis, BoD zu kontaktieren, habe ich deswegen nicht gemacht, weil es für mich völlig klar ist, mit wem ich einen Vertrag habe. Vielleicht setze ich da als Selbständiger bei anderen Usern zu viel voraus …

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Büchernarr
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Re:

von Büchernarr (27.05.2016, 15:00)
MichaelHA hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
Solidarität nur, weil es ein Self Publisher ist? Grenzwertiges Thema.


Von Dir und mtg etwas anderes zu erwarten als platte Verhöhnung, das wäre ja auch zu viel erwartet.

O.f.G.

MichaelHA


Ich sehe eine Verhöhnung durch Siegfried hier nicht (kannst mich ja aufklären, auch über PN angenehm). Ich bin eher der Meinung, Siegfried versucht auch Dir zu helfen, wenn auch manchmal in etwas harschem Ton.
Zu Amazons Geschäftsgebahren kann ich mich nicht Äußern es ist zu undurchschaubar.

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