Der Regen über Amsterdam, doch in uns scheint die Sonne.

Stellt euch im BoD Autorenpool vor und knüpft Kontakte.


Alexandros.T.M
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Der Regen über Amsterdam, doch in uns scheint die Sonne.

von Alexandros.T.M (03.08.2016, 13:10)
Gegen Anfang des Jahres hatte ich das erste mal, über google, in das BoD Forum blicken dürfen. Gleich wurde mir klar, dass ich um eine Mitgliedschaft nicht herum komme. Ein gutes Gefühl, denn ich verspürte sofort, dass hier ein guter Wind weht :)

Ich freue mich also hier sein zu dürfen.
Aus Amsterdam also ein freundliches "Hallo".

Anstatt weit auszuholen und gleich über mein Vorhaben zu schreiben, würde ich gerne erst einmal wirklich Danke sagen. Seit mehr als 15 Jahren bin ich aktiv in Foren unterwegs und konnte, so wie viele von Euch vermutlich auch, durch die Vorzüge des www viel lernen. Blicken wir nur drei Dekaden zurück, so wird schnell deutlich, dass meine 87er Generation zum Ende der analogen Zeit direkt in die Welt der digitalen Entwicklungen hineingewachsen ist. VHS ist für viele von Euch so normal, wie für mich Mp3. Und die Generation die jetzt gerade heranwächst, weiß vermutlich nicht einmal mehr was VHS ist...

Zurück in die Gegenwart.

Ich möchte Danke sagen, dass es immer die Mitglieder und Moderatoren sind, die ein Forum beleben und in Ordnung halten. Ob im Bereich Musik oder Mac, ob vegane Esskultur oder Fernreisen mit dem Rad - es waren immer Foren in denen ich eine große Hilfeleistung erleben konnte.

Was ich vom Forum schon mitbekommen habe: Hier werden Erfahrungen offen miteinander geteilt und der Umgangston ist ein freundlicher und friedvoller. Das ist schön zu sehen.

Mein Buch-Projekt

Meine Frau und ich hatten unser Erspartes in eine Weltreise investiert, anstatt es in eine pompöse (griechische) Hochzeit zu stecken. Für viele unserer Verwandten war das nur schwer verständlich, doch viele von Euch werden mir sicher zustimmen: Es ist unser Leben und Reisen bildet.

So verließen wir Europa letztes Jahr im Oktober und kamen vor wenigen Wochen zurück. Anstatt aber wie geplant nach Paris zu ziehen, änderten sich spontan die Pläne und wir sind aus beruflichen Gründen in Amsterdam gelandet. In meinem Job (Service, Restaurant) habe ich über die Woche verteilt doch schon ein paar freie Stunden, um das Erlebte aus der Weltreise in ein Buch zu packen.

Fragen an das Forum

Es fühlt sich an, als wäre der Markt bzgl. Weltreisen doch schon stark angewachsen. Von 2011 bis 2014 war ich selbst als unabhängiger Reiseblogger unterwegs und konnte gerade in den Jahren zunehmend betrachten, wie sich immer mehr und mehr junge Reisende mit Filmen, Dokus und Büchern selbst vermarkten. Ich möchte da mit meinem Buch ungern nur ein weiteres Exemplar bieten.

Wie empfindet ihr das Thema Reisen in Buchform generell ? Hat sich hier der Markt extrem geöffnet oder ist das evtl. nur ein "Hype" ?

Ich würde mit meinem Buch viel eher auf die persönlichen Geschichten in den Ländern eingehen, anstatt über die Länder zu berichten. Vor allem geht es mir sehr um den Punkt, das man als Paar die Welt mit anderen Augen betrachtet, als wenn man alleine durch die Welt reist. (Beides kann ich aus eigener Erfahrung schildern). Mein Schwerpunkt wäre also eine Hochzeits-Reise und wie die Werte von Vertrauen, Liebe und Geborgenheit um die Welt getragen werden, während man gemeinsam wächst und voneinander lernt.

Ich möchte am Ende nicht in die Kategorie "Reise-Buch" fallen, würde somit gerne von Euch erfahren, wie man solch eine Entwicklung abwendet. Eure Erfahrungen können mir helfen und mich auch vor falschen Entscheidungen schützen. Dafür bin ich schon jetzt sehr dankbar.

Jetzt kommt natürlich die Frage, die nicht fehlen darf und weshalb ich auch hier im Forum Teil der Gemeinschaft sein möchte.

"Ihre Buchidee einfach veröffentlicht" - heißt es ja, wenn man auf die Startseite von BoD klickt.

Ganz "dumm" gefragt. unter uns: Ist das wirklich so einfach ?
Oder sitze ich heute hier und werde mich bald wundern, wie viel Zeit dieses Projekt in Anspruch nehmen wird. Schon aktuell rechne ich mit knapp zwei Jahren, bis ich das Buch in den Händen halten werde.

Ich würde mich natürlich über ein Hallo Eurerseits und genauso über ein wenig Anregung, Inspiration und Motivation freuen. Ein "Realitätscheck" tut sicher gut und hilft seine Energien in die richtige Richtung zu lenken.

Wer Lust und Zeit hat, darf sich auch gerne meinen Artikel über die Osterinseln anschauen. Ich hatte mir die Zeit genommen da wir diesen Ort, während der Hochzeits-Reise, als besonders speziell empfunden hatten.

Link zum Artikel: http://rad-forum.de/topics/1214217#Post1214217

Aus Amsterdam schicke ich Euch gute Kraft für Eure persönlichen Projekte,
die ihr gerne hier mit-verlinken dürft. Immerhin lebt ein Forum vom Austausch.

In diesem Sinne,
bis sehr bald.

Alexandros

PS: Der Titel "Der Regen über Amsterdam, doch in uns scheint die Sonne." resultiert daraus, dass das Wetter in Amsterdam im August natürlich völlig lachhaft ist. Als jemand der viel in der Sonne verbracht hat, ist das hier ein Horror. Doch vielleicht ist das ganz gut, denn so verbringt man die Zeit vor dem Laptop und schreibt am Buch. Und all die Erlebnisse aus der "ganzen Welt" sind natürlich pures Licht und daher kann noch so viel Regen vom Himmel fallen - in uns scheint die Sonne.
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Alexandros Tsachouridis Mondon - Thailand, Koh Chang - 2016

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mtg
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Re:

von mtg (03.08.2016, 13:44)
Hallo Alexandros,

und danke für die umfangreiche Vorstellung! Du als 87er hast es ja noch gut – ich als 59er musste in der Zwischenzeit schon auf das so viele Dinge wie z.B. das Testbild beim Fernsehen verzichten … :-)

Zum Thema »Buchveröffentlichung«: Ja – die Veröffentlichung ist leicht, was die technische Seite betrifft. Aber vor das Buch haben die Götter den Schweiß des Schreibens, Korrigierens, Lektorierens und des Buchsatzes wie auch der Covergestaltung (und noch mehr) gesetzt. Wenn alles so ist, wie es sein soll, reicht bei BoD fast nur noch ein Knopfdruck.

Reiselektüre ist ein Thema für sich. Reiseführer, die sich auf bestimmte Gebiete beziehen, haben sicherlich noch ihre Berechtigung, auch wenn viele Leser sich schon online informieren. Aber dafür gibt es ja das eBook.

Bei Weltreisen hätte ich persönlich meine Probleme, denn: Jede Weltreise ist anders, ist persönlich, entspringt subjektiven Ideen, was man besuchen und sehen möchte. Allgemeingültige Reiseführer sind da meiner Auffassung nach fehl am Platz.

Aber: Was hindert Dich daran, Erlebnisse, Begebenheiten u.ä. aufzuschreiben, die während der Reise passiert sind, und sie mit Ansichten, Beschreibungen etc. des jeweiligen Orts zu ergänzen? So wird aus einem simplen Reiseführer eine persönliche Geschichte, ein Reisebericht, der dem Leser ein Gefühl für das jeweilige Land und seine Lebensart, seinen Rhythmus, seine Farben, Gerüche und Besonderheiten vermittelt. Pack' den Zauber – oder auch das Chaos oder was auch immer – des Landes / der Länder in die Zeilen und lass den Leser träumen.

Vielleicht kannst Du auch in einzelnen Kapiteln (Service, Essen, Gastfreundschaft etc.) einen Vergleich der bereisten Länder vornehmen – gerade in Deinem Arbeitsbereich passieren doch immer wieder Geschichten, die jeder Leser mit eigenen Erfahrungen abgleichen kann.

Also: Soooo einfach ist es nicht – aber es macht Spaß, sein Projekt wachsen und gedeihen zu sehen. Man sollte aber nichts überstürzen – darunter leidet die Qualität.

P.S.: Ich habe das, was ich oben beschrieben habe, sehr kleinteilig als Büchlein über meinen Aufenthalt am Gardasee veröffentlicht. Es heißt Pizza Panorama und ist mit »Reiseinspirationen vom Gardasee« untertitel.

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Mayk
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Re:

von Mayk (09.08.2016, 21:05)
Moin Alexandros,

herzlich willkommen! Das klingt doch schon gut. Ich würde aber auch eher dazu raten, persönliche Episoden zu verfassen, denn Reiseführer gibt es, wie du selbst schriebst, wie Sand am Meer. Ein paar Fakten zum jeweiligen Ort kann man ja immer noch einbauen. Insofern: Go for it! Ich mache das seit 2 Jahren mit meiner Neu-Heimat Langeoog, im Oktober kommt der dritte Band meiner Kurzgeschichten und Essays über das Leben auf einer Insel heraus. (Ab und zu schreibe ich auch über andere Orte, wenn ich auf Reisen bin, versuche das aber immer in den Insel-Kontext einzuflechten, damit es kein literarischer Gemischtwarenladen wird.)
Viel Erfolg! (Und ja, natürlich ist es im Vorfeld viel Arbeit, aber es lohnt sich!)

Grüße

Mayk

Alexandros.T.M
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Re:

von Alexandros.T.M (22.12.2016, 14:33)
Guten Tag aus Amsterdam,

sorry, dass ich mich nicht mehr gemeldet hatte.

Wir sind ja erst frisch in die Stadt gezogen und meine Frau und Ich sind dann erstmal in Arbeit versunken - beruflich und auch sozial, da man sich ja ein neues Umfeld aufbaut.

Am Buch schreibe ich noch und auch gerne. Doch die Reise rückt in den Hintergrund und die Liebe zur Frau, dem neuen Lebensabschnitt, dem Leben generell und der Welt rückt in den Vordergrund.

Das bringt neue Herausforderungen mit sich, doch ich habe mir auch selbst die Last von den Schultern genommen, in dem ich es einfach laufen lasse und schreibe.
Mal mehr, mal weniger, mal sitze ich ne Stunde vor einem Absatz und möchte mit Buchstaben malen, damit der Leser wirklich das Bild vor Augen hat, welches in der Realität existierte... das macht Spaß und vor allem traniert es die Sinne.

Da ich viele Wochen gar nicht online war, erschlug mich heute eine Welle der medialen Gewalt... so viel schlechte Nachrichten, da musste ich einfach mal meine Meinung von Herzen lassen...

Das habe ich über Medium.com gemacht und der Beitrag kann unter https://medium.com/@AlexandrosTsachouri ... .yszxs2yyi gelesen werden.

In diesem Sinne: Ich wünsche Euch allen einen wundervollen Abschluss für das Jahr und hoffe, dass ihr Zeit mit euren Liebsten verbringen könnt.

Wir lesen uns im neuen Jahr,
versprochen.

Bis dahin nur das Beste aus Amsterdam,
Alexandros

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (23.12.2016, 15:50)
[quote="mtg"]Hallo Alexandros,



Aber: Was hindert Dich daran, Erlebnisse, Begebenheiten u.ä. aufzuschreiben, die während der Reise passiert sind, und sie mit Ansichten, Beschreibungen etc. des jeweiligen Orts zu ergänzen? So wird aus einem simplen Reiseführer eine persönliche Geschichte, ein Reisebericht, der dem Leser ein Gefühl für das jeweilige Land und seine Lebensart, seinen Rhythmus, seine Farben, Gerüche und Besonderheiten vermittelt. Pack' den Zauber – oder auch das Chaos oder was auch immer – des Landes / der Länder in die Zeilen und lass den Leser träumen.

***

Hallo Alexandros, ich hoffe, ich habe Matthias jetzt richtig zitiert - ich sehe das nämlich genauso. Eine Erzählung über eure Reise, sehr persönliche Erlebnisse, Anekdote... JA! Da sehe ich auch einen Markt. Reiseführer werden von großen Verlagen publiziert und aktualisiert. Ich möchte dich ermutigen, dein Projekt fortzusetzen!

Haifischfrau
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

Alexandros.T.M
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Re:

von Alexandros.T.M (15.01.2017, 11:04)
Ich wünsche Euch ein wunderschönes Jahr 2017.

Es war so viel los - hier bei uns in Amsterdam.
Wir sind ja erst hergezogen, nach der großen Reise.

Es geht uns super und ich habe schon fleißig in die Tasten gehauen und irgendwie ergeben sich von alleine gerade sehr schöne Sachen. Mein ehemaliger Heimat-Freund aus Ravensburg war mit seiner Partnerin bei uns in Amsterdam zu Besuch. 15 Jahre hatten wir uns nicht gesehen - das Wiedersehen war ein wirklich schöner Moment.

Das Leben führt uns vermutlich ganz bewusst zusammen.
Als ich eine Ausbildung im Einzelhandel begonnen hatte, war er noch auf dem Gymnasium.
Als ich dann nach Berlin zog, wusste ich gar nicht mehr, welchen Weg er eingeschlagen hatte.

Er erzählte mir dann in Amsterdam, dass er in einer Druckerei tätig war, sich dort in den Beruf verliebt hätte und sogar einen Meister darin absolviert hat. Heute ist er als Druckmeister in der Schweiz tätig und würde aus vollem Herzen mein Buch drucken wollen.

Schon davor hatte ich natürlich erstmal an die Geschichte gedacht, denn bis zum Druck ist es noch ein langer Weg - und das ist auch gut so. Nichts kommt von heute auf morgen.

Ich bin aktuell bei 35 DIN A4 Seiten, das Buch wird jedoch offensichtlich in einem A5 Format gedruckt. Aber um das Layout mache ich mir nicht so viele Gedanken, denn das kommt am Ende.

Worüber ich mir vielmehr den Kopf zerbreche, ist die Tatsache, dass ich den Leser wirklich von Beginn an mit auf die Reise nehme. Also wie es dazu kam, dass ich meine Frau getroffen hatte. Der Leser kann wirklich eintauchen und erkennen, dass viele Dinge passiert sind, die zu Beginn nicht erfreulich wirken - sich am Ende aber zeigt, dass es gut gemeint war.

Wenn ich so weiterschreibe, wird das Buch sicherlich mehr als 600 Seiten haben. Denn bei der Seitenanzahl bei der ich jetzt bin, habe ich meine Frau noch gar nicht getroffen und die Hochzeit und die Reise haben wir erst vor uns.

Wie kann ich damit umgehen?
Gibt es liebe Ratschläge aus dem Forum ?

Mache ich mir zu viele Gedanken?

Abgesehen davon, wünsche ich mir, dass es Euch allen gut geht und Eure privaten Projekte vorangehen.

Liebste Grüße,
Alexandros

PS: Hier mal ein Foto, damit man sich vorstellen kann, wer hinter diesem Paar steckt.

Bild

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (15.01.2017, 12:20)
Alexandros.T.M hat geschrieben:
Ich wünsche Euch ein wunderschönes Jahr 2017.

Vielen Dank. Das wünsche ich dir auch. Im Sommer, als du dich hier vorstelltest, war ich gerade in Urlaub. Deshalb nachträglich ein Hallo von mir. Willkommen im Autorenpool.
Alexandros.T.M hat geschrieben:
Ich bin aktuell bei 35 DIN A4 Seiten, das Buch wird jedoch offensichtlich in einem A5 Format gedruckt. Aber um das Layout mache ich mir nicht so viele Gedanken, denn das kommt am Ende.

Du kannst zwischen verschiedenen Formaten wählen und zu gegebener Zeit hier nachfragen, was für dein Buch am besten geeignet ist. Du hast recht: Das Layout kommt ganz am Schluss dran, wenn das Manuskript fertig ist.
Alexandros.T.M hat geschrieben:
Wenn ich so weiterschreibe, wird das Buch sicherlich mehr als 600 Seiten haben. Denn bei der Seitenanzahl bei der ich jetzt bin, habe ich meine Frau noch gar nicht getroffen und die Hochzeit und die Reise haben wir erst vor uns.

Wie kann ich damit umgehen?
Gibt es liebe Ratschläge aus dem Forum ?

Mache ich mir zu viele Gedanken?

Darüber solltest du dir meiner Meinung nach tatsächlich Gedanken machen. Entweder teilst du den Text in mehrere Bände auf und findest für jeden Band einen schönen Abschluss, oder du kürzt die Geschichte kräftig, damit sie in einen Band passt. Das hängt vom Inhalt ab. Beim autobiografischen Schreiben kann es schnell passieren, dass man das schreibt, was einem selbst wichtig ist, und dabei aus den Augen verliert, was Leser interessieren könnte.
Alexandros.T.M hat geschrieben:
Abgesehen davon, wünsche ich mir, dass es Euch allen gut geht und Eure privaten Projekte vorangehen.

Danke. Das wünsche ich dir auch.

Gruß,
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

Alexandros.T.M
Beiträge: 4
Registriert: 03.08.2016, 11:51

Re:

von Alexandros.T.M (15.01.2017, 13:22)
Vielen Dank, liebe Monika.

Ich werde die ganze Geschichte, von Beginn bis Ende, erstmal zu Papier bringen.
Dann lesen, ruhen lassen und mich dann tiefer damit beschäftigen, was notwendig für die Geschichte ist und was auch einfach ohne Probleme ausgegliedert werden kann.

Es ist ja nicht so, dass jeder "Furz" auf dieser Reise stets mit Sinn behaftet war.
Was ich jedoch schon sehr stark empfinde ist, dass ich mir die komplette Reise von der Seele schreiben möchte. Das fällt mir ganz stark auf, wenn ich mich nach ein paar Tagen selbst reflektiere (also beim Lesen meiner Texte).

Das war eine sehr intensive Zeit in meinem Leben. Die Begegnung, die Liebe auf den ersten Blick, das gemeinsame Wachsen vor der Reise, die Hochzeit, die Abreise und dann die Abenteuer in den verschiedenen Ländern für mehr als 10 Monate. Ganz davon abgesehen sind wir dann gemeinsam von Paris nach Amsterdam gezogen und bauen uns hier ein neues Leben auf.

Vieles davon hat seine Berechtigung im Buch zu erscheinen, manches jedoch kann sicherlich auch einfach als Erinnerung in mir und meiner Frau weiterleben und braucht keinen festen Platz auf Papier.

Ich danke dir also für deine Ideen, bzgl. dem Band / der Bände.
Das Buch soll jedoch in einem Ruck beim Leser ankommen - denn die Geschichte verdient es am Stück gelesen zu werden. Das ist aber nur meine eigene Meinung und die könnte sie ja auch noch ändern - so wie das Leben es ständig tut.

Bis bald,
Alexandros

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