Lieferzeiten bei Amazon

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Eris Ado
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Re:

von Eris Ado (17.12.2016, 14:12)
K.R. hat geschrieben:

Korrekt. Und er kann nur liefern, wenn BoD druckt. Die Bestellungen sind bei Amazon seit vier Wochen raus. Die interessante Frage ist, ob die Bücher noch nicht gedruckt wurden, und der Großhändler deswegen nicht liefert. Oder ob die Bücher beim Großhändler liegen und einfach nicht ausgeliefert werden. Oder ob die Bücher gedruckt und ausgeliefert wurden, sie aber in einem Lager bei Amazon herumkullern und nicht eingelesen werden. Oder, ob die Bestellungen über Amazon niemals den Großhändler erreicht haben. Sofern ich nicht persönlich hinfahre, werde ich wohl die Wahrheit nicht erfahren, denn auf Anfrage verrät sie mir keiner.



Du könntest einen Testkauf bei einem anderem online-shop tätigen. Wenn da das Buch pünktlich geliefert wird, dann würde das auf ein amazon-spezifisches Problem hindeuten.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (17.12.2016, 18:35)
Ich ahnte es bereits, weil die Lieferzeit bei diesem Buch von Woche zu Woche länger wurde und zuletzt, wie ich oben schon schrieb, laut Amazon "1 bis 2 Monate" betrug. Nun bin ich auch Mitglied im Klub Derzeit nicht auf Lager. Bestellen Sie jetzt und wir liefern, sobald der Artikel verfügbar ist.
https://www.amazon.de/dp/3739203994/
Da die Angabe aber eigentlich nicht falsch und eine Bestellung möglich ist, unternehme ich vorerst nichts und warte ab, ob sich das Problem bei den anderen betroffenen Autoren lösen lässt. Denn letztendlich kann Amazon wie jeder Geschäftsmann entscheiden, ob er ein Buch auf Lager nimmt und wie vorsichtig er Lieferzeiten formuliert. Ich hoffe, dass der Bestell-Button nicht auch noch verschwindet. Denn das wäre für mich ein Grund, BoD zu kontaktieren.

Gruß,
Monika
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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.12.2016, 12:25)
Am besten bei thalia.de, buecher.de, buch.de, jpc.de usw bestellen, die schreiben bei BoD-Büchern, daß sie in einem Zeitraum von 2-3, beziehungsweise 3-5 Tagen beziehungsweise eine Woche lieferbar sind.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (18.12.2016, 12:52)
Richard Bercanay hat geschrieben:
Am besten bei thalia.de, buecher.de, buch.de, jpc.de usw bestellen, die schreiben bei BoD-Büchern, daß sie in einem Zeitraum von 2-3, beziehungsweise 3-5 Tagen beziehungsweise eine Woche lieferbar sind.


Ja, das mache ich als Leserin auch so! thumbbup Sagst du bitte noch allen Bescheid, die sich für unsere Bücher interessieren und normalerweise bei Amazon bestellen? Ich kann die so schlecht erreichen, weißt du. angle:

Gruß,
Monika
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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.12.2016, 13:51)
Ich bemühe mich redlich, aber so lange so viele Autoren hier bei BoD ihre Glückseeligkeit von Amazon abhängig machen, sind die Chancen gering.

holz
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Re:

von holz (18.12.2016, 15:21)
Richard Bercanay hat geschrieben:
Ich bemühe mich redlich, aber so lange so viele Autoren hier bei BoD ihre Glückseeligkeit von Amazon abhängig machen, sind die Chancen gering.


Mehr Shops, größere Reichweite, auch deshalb wurde BoD gewählt.

Es geht im Faden aber nicht um Glückseligkeit dank Amazon, sondern um die Lösung eines Listungsproblems und dazu trägt dein ständiger Einwurf nichts bei.

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.12.2016, 15:52)
holz hat geschrieben:
sondern um die Lösung eines Listungsproblems und dazu trägt dein ständiger Einwurf nichts bei.


Dazu wird in diesem Forum überhaupt nichts beitragen, denn Amazon macht, was Amazon macht. Gilt übrigens auch gegenüber den Mitarbeitern, denen Amazon schon seit Jahren den Einzelhandelstarif verweigert.

Mehr Shops? Wer in einem der Shops Bücher bestellt, darf noch drei Euro für den Versand drauflegen, was bei buch.de, buecher.de, thalia.de etc. nicht der Fall ist. Bei Büchern besteht auch eine Buchpreisbindung, insofern ist es auch unter diesem Aspekt nicht vorteilhafter, bei Amazon zu kaufen.

Würde man andere Shops stärker in seine Werbestrategie einbinden, wäre dies am Ende für alle vorteilhafter. Amazon als Monopolist zu stärken, wird am Ende außer Amazon selbst nur Verlierer nach sich ziehen. Das gilt sowohl für die Kunden, als auch für die Händler und am Ende auch für uns Autoren.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (18.12.2016, 16:19)
Richard Bercanay hat geschrieben:
Würde man andere Shops stärker in seine Werbestrategie einbinden, wäre dies am Ende für alle vorteilhafter.


Hier geht es aber nicht um Werbestrategien, sondern um ein Problem, das manche Autoren haben und du offensichtlich nicht. Ich mache für meine eigenen Bücher keine Werbung und daher auch keine mit einem Amazon-Link. Und ich kenne meine Leser nicht alle persönlich und kann sie daher nicht beeinflussen. Vielleicht wärst du mit deiner Anti-Amazon-Kampagne erfolgreicher, wenn du dich endlich an die Amazon-Kunden statt an Autoren wenden würdest. Aber es ist eben wesentlich einfacher, hier jeden Thread, in dem irgendwie irgendwo das Stichwort "Amazon" fällt, für deinen persönlichen Feldzug zu kapern und uns Stammgäste mit der ewig alten Leier zu langweilen, als wirklich etwas Handfestes zu unternehmen. Für mich fällt das in die Kategorie "per Mausklick die Welt retten" - völlig wirkungslos, aber man kann sich zufrieden zurücklehnen und sich einbilden, man habe tatsächlich etwas gegen die Übel der Welt unternommen.

Gruß,
Monika

edit: Auf der ersten Seite dieses Threads stellte ich dir am 1.11. übrigens ganz sachlich eine Frage zu deinem Kommentar. Auf die Antwort warte ich noch heute.
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mtg
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Re:

von mtg (18.12.2016, 18:26)
Im Nachgang dazu noch eine Info:

K.R. hat geschrieben:
Und er kann nur liefern, wenn BoD druckt.


BoD druckt. Mein letztes Buch wurde am 24.11. veröffentlicht, meine am 22.11. bestellten Bücher wurden am 28.11. versandt und sind mittlerweile fast alle verkauft. Und alle waren gedruckt! ;-)

Es bleibt dabei: Der Fehler liegt nicht bei BoD.

Dass die ganze Geschichte ärgerlich ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Auch mich hatten etliche Leute angesprochen, wieso mein Buch nicht erhältlich sei. Ich habe es dann entweder selbst verschickt oder – wie auf meiner Website auch – auf buecher.de hingewiesen.

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (18.12.2016, 20:19)
Ich führe keinen persönlichen Feldzug gegen Amazon, dazu fehlt es allein schon am persönlichen Bezug, sondern ich setzte mich für ein wenig mehr Bewußtsein bei Verbrauchern und Autoren ein, und da bin ich hier schon richtig. Übrigens weise ich auch an anderen Stellen auf die Amazon-Problematik hin. Naürlich ist es einfacher, einen »persönlichen Feldzug« unterstellen statt über die Zusammenhänge nachzudenken, die damit verbunden sind.

Letztlich aber kann die vielbeschworene Verbrauchermacht auch nur dann wirken, wenn sie bewußt eingesetzt sind, wozu allerdings wohl viele aus Bequemlichkeit nicht so recht bereit sind.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (18.12.2016, 21:06)
Richard Bercanay hat geschrieben:
statt über die Zusammenhänge nachzudenken, die damit verbunden sind.

Woraus schließt du, dass Autoren nicht über die Zusammenhänge nachdenken oder schon längst nachgedacht haben? Das ist eigentlich eine ganz schön üble Unterstellung, jedem Autor, der sich in irgendeiner Weise mit der Listung seines Werks bei Amazon beschäftigt, auf mehr oder weniger subtile Weise vorzuwerfen, er denke nicht über die Arbeitsbedingungen nach oder heiße sie sogar gut. Deine Bücher sind dort auch gelistet. Du ermöglichst also ebenfalls (auf dieselbe Weise wie ich) den Vertrieb über Amazon, statt diesen Anbieter konsequent zu boykottieren. Und an dir verdienen sie offensichtlich mehr als an mir. Hast du schon mal über diese Zusammenhänge nachgedacht?

Richard Bercanay hat geschrieben:
Letztlich aber kann die vielbeschworene Verbrauchermacht auch nur dann wirken, wenn sie bewußt eingesetzt sind, wozu allerdings wohl viele aus Bequemlichkeit nicht so recht bereit sind.

"Verbrauchermacht" ist das richtige Stichwort! Wende dich an die Verbraucher und nicht an die Autoren. Oder rufst du die Hersteller von Kochtöpfen, Rasenmähern, langen Unterhosen oder anderen Waren, die man über Amazon kaufen kann, in denselben kurzen Abständen wie uns dazu auf, sich nicht von Amazon abhängig zu machen und doch endlich über die Zusammenhänge nachzudenken? Nein? Warum nicht? Aus Bequemlichkeit? Die bringen doch Amazon in der Regel wesentlich mehr Einnahmen als der Durchschnitts-BoD-Autor. Da wäre dein Einschreiten doch viel effektiver.

Eine Antwort auf meine Fragen vom 1.11. werde ich wohl auch weiterhin nicht erhalten, aber ich rechne fest damit, den gleichen alten Sermon vorzufinden, sobald in einem Thread jemand Amazon, Amazonen oder den Amazonas erwähnt.
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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (19.12.2016, 09:47)
Ich bin momentan soweit, folgendes sagen zu können:

1) lt amazon ist mein Buch bei Libri als lieferbar gemeldet und von einem anderen Grossisten auf "out of print" gesetzt. Durch diesen Widerspruch kann amazon die Bücher nicht einlagern, da ihr System mit dem Widerspruch nicht klar kommt. Ein neuer berichtigter Datenfeed von BoD würde lt. amazon das Problem lösen.

2) Nachdem ich diese mails von amazon an BoD weitergeleitet habe, kamen nichtssagende Textbausteine, die in mir den Verdacht nährten, BoD habe das Problem nicht verstanden. Das letzte mail von BoD hatte nur die Aussage, die Geschäftsführung wäre mit amazon in Kontakt. Wahrscheinlich war der Bearbeiter leicht genervt, weil dieser Satz extra in größeren Buchstaben geschrieben war.

3) Bücher, die über amazon betsellt werden, werden trotz der Info "zur Zeit nicht lieferbar" nach ca. 2 Wochen geliefert. Das bedeutet eigentlich, dass die Bestellungen einzeln an BoD (oder einen Grossisten) weitergegeben werden und auch einzeln zum Druck kommen. Das kann nicht der weisheit letzter Schluss sein.

4) Ich vermisse eine klare, verständliche Aussage von Bod zu diesem Problem und der Lösung.
Viele Grüße von Nicolas

Geduld ist eine Tugend
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (19.12.2016, 11:31)
Vielen Dank, Uwe!
Nicolas Fayé hat geschrieben:
lt amazon ist mein Buch bei Libri als lieferbar gemeldet und von einem anderen Grossisten auf "out of print" gesetzt.

Den Namen des Grossisten wollten sie dir nicht verraten?

Viele Grüße,
Monika
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mtg
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Re:

von mtg (19.12.2016, 11:35)
Nicolas Fayé hat geschrieben:
lt amazon ist mein Buch bei Libri als lieferbar gemeldet und von einem anderen Grossisten auf "out of print" gesetzt. Durch diesen Widerspruch kann amazon die Bücher nicht einlagern, da ihr System mit dem Widerspruch nicht klar kommt. Ein neuer berichtigter Datenfeed von BoD würde lt. amazon das Problem lösen.


Danke, Uwe.

Ich hab das mal – nach dem Motto: Zweimal ist besser als einmal – an meinen BoD-Kontakt übermittelt. Der steht dem Thema näher (und hierarchisch höher) als die eMail-beantwortenden Mitarbeiter*innen. Mal sehen, ob's was nutzt.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (19.12.2016, 11:43)
mtg hat geschrieben:
Nicolas Fayé hat geschrieben:
lt amazon ist mein Buch bei Libri als lieferbar gemeldet und von einem anderen Grossisten auf "out of print" gesetzt. Durch diesen Widerspruch kann amazon die Bücher nicht einlagern, da ihr System mit dem Widerspruch nicht klar kommt. Ein neuer berichtigter Datenfeed von BoD würde lt. amazon das Problem lösen.


Danke, Uwe.

Ich hab das mal – nach dem Motto: Zweimal ist besser als einmal – an meinen BoD-Kontakt übermittelt. Der steht dem Thema näher (und hierarchisch höher) als die eMail-beantwortenden Mitarbeiter*innen. Mal sehen, ob's was nutzt.


Danke, Matthias! thumbbup
Das ist nämlich ein weiterer Grund, der mich davon abhält, den normalen Kundendienst anzuschreiben: Das wäre nur noch eine weitere Beschwerde auf dem Beschwerdestapel, mit dem sie ganz offensichtlich ohnehin schon überfordert sind, weil es dafür keine geeigneten Textbausteine gibt. (Und das meine ich gar nicht so gehässig, wie es klingt.)

Gruß,
Monika
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