Lieferzeiten bei Amazon

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Samuriel
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Re:

von Samuriel (19.12.2016, 11:49)
hmm ... das ist ja interessant.

Dann könnte dieser Datenfeed Widerspruch vielleicht auch bei Thalia und Buch.de damit zu tun haben, dass meine Bücher, die ich seit 05.11. rausgebracht habe, dort genauso wenig gelistet werden. Print, wie eBook.

Danke für eure Infos.

LG Sammie

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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (19.12.2016, 11:49)
Monika K. hat geschrieben:
Vielen Dank, Uwe!
Nicolas Fayé hat geschrieben:
lt amazon ist mein Buch bei Libri als lieferbar gemeldet und von einem anderen Grossisten auf "out of print" gesetzt.

Den Namen des Grossisten wollten sie dir nicht verraten?

Viele Grüße,
Monika


Ich glaube Gardner oder so ähnlich. Steht jedenfalls auch im amazon-mail, aber da ich den Namen nicht mehr im Gedächtnis hatte, wollte ich ihn auch nicht nennen. angle:

Nachtrag:

Hier der genaue Wortlaut der amazon-mail:

"Guten Tag. Herr Faier

Herzliche Grüße von Amazon.de.

Tatsächlich zeigt unsere Datenbank für den Titel

"Griechische Mythologie für Anfänger: Gesamtausgabe" ISBN 3741293482

sich widersprechende Verfügbarkeiten:

--- zum einen wird der Titel als "verfügbar" über LIBRI am 12.11.2016 gemeldet, zum anderen von gardner_de zum 14.11.2016 als "out of print".

Daher möchte ich Sie bitten, dass uns BOD - Books on demand - den entsprechenden Datenfeed bezüglich der korrekten Verfügbarkeit zukommen lässt - wir bitten, die nicht aktuellen Verfügbarkeiten zu löschen, so dass uns lediglich eine korrekte Information vorliegt.

Unsere Katalogabteilung wird diese schnellstmöglich in unser System einpflegen, so dass der Titel als "verfügbar bei Amazon,.de" angezeigt werden kann."
Viele Grüße von Nicolas

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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (19.12.2016, 12:32)
Vermutlich meinst Du dies:

Monika K. hat geschrieben:
Haben die anderen großen Online-Buchhandlungen eigentlich Tarifverträge? Werden die Mitarbeiter dort besser behandelt und bezahlt? Oder trauen sie sich nur nicht, so laut zu trommeln wie die Amazon-Mitarbeiter?


Mit positivem Wissen kann ich hier nicht dienen, aber es liegt zumindest bei den anderen Gruppen schon deshalb nahe, daß die Mitarbeiter nach Einzelhandelstarif bezahlt werden, weil die meisten auch Präsenzgeschäfte betreiben, die dem Einzelhandelstarif angehören. Amazon will hingegen seine Mitarbeiter weiter nach dem ungünstigeren Logistik-Tarif bezahlen. Darum dreht sich die Auseinandersetzung. Stilbildend dürfte hierbei auch sein, daß es sich bei vielen Versandhändlern im Buchbreich um deutsche, beziehungsweise europäische Gruppen handelt, wo die soziale Verantwortung ohnehin größer geschrieben wird als bei den Amerikanern.

Monika K. hat geschrieben:
Woraus schließt du, dass Autoren nicht über die Zusammenhänge nachdenken oder schon längst nachgedacht haben?


Daraus, daß sich nur die wenigsten Autoren hier entsprechend im Forum einlassen und Deine Qualifikation meiner Ausführungen legt jetzt auch nicht so unmittelbar den Gedanken nahe, daß Du Dich da in irgend einer Form kritisch auseinandersetzt (»gleicher alter Sermon«). Ich erlebe es vergleichsweise selten, daß Autoren sich kritisch zu Amazon äußern, gleichwohl viel öfter, daß darüber gejammert wird, daß die Bücher über Amazon nicht zu beziehen seien.

Monika K. hat geschrieben:
Deine Bücher sind dort auch gelistet. Du ermöglichst also ebenfalls (auf dieselbe Weise wie ich) den Vertrieb über Amazon, statt diesen Anbieter konsequent zu boykottieren. Und an dir verdienen sie offensichtlich mehr als an mir.


Daß BoD meine Bücher bei Amazon listet, ist Teil der Gesamtstrategie BoDs auf die ich keinen Einfluß habe. Zumindest werbe ich nicht mit einem Link auf Amazon und mache meine Haltung zu Einfkäufen bei Amazon deutlich. Wie Du allerdings zu dem Schluß kommst, daß Amazon an mir besser verdiene als an Dir, solltest Du mir aber doch mal erläutern.

Monika K. hat geschrieben:
Oder rufst du die Hersteller von Kochtöpfen, Rasenmähern, langen Unterhosen oder anderen Waren, die man über Amazon kaufen kann, in denselben kurzen Abständen wie uns dazu auf, sich nicht von Amazon abhängig zu machen und doch endlich über die Zusammenhänge nachzudenken? Nein? Warum nicht? Aus Bequemlichkeit?


Nein, denn ich bin kein Verkäufer der von Dir genannten Artikel, wohl aber Autor. Sehr wohl habe ich allerdings schon mal an ein Online-Umfrageinstitut geschrieben, das als Gegenleistung für die Teilnahme an Umfragen Amazon-Gutscheine verteilt und auch dort meine Kritik vorgebracht. Die Antwort ließ darauf schließen, daß man den Argumenten dort in gewisser Weise aufgeschlossen war, beziehungsweise die Frage, ob man mit den Amazon-Gutscheinen auf einem richtigen Weg sei, bereits diskutiert wurde.

Es gibt viele weitere Dinge, die sich kritisch über Amazon sagen ließen, wie zum Beispiel die Insel-Lösung bei den E-Büchern und der Umstand, daß Buchleichen auch Jahre nach deren Rückzug, beziehungsweise nach der Veröffentlichung einer neuen Auflage bei Amazon noch präsentiert werden. Diskutieren könnte man auch die Frage, ob neben der schlechten Bezahlung der Mitarbeiter der Ausbau der Monopolstellung Amazons nicht eher viele Nachteile für die Mitarbeiter, Verkäufer und Käufer bringt und welche Folgerungen man auch als Autor daraus ziehen könnte. Aber das ist ja leider in Deinen Augen nur »alter Sermon«.

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mtg
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Re:

von mtg (19.12.2016, 12:57)
Wie bitte?

Nicolas Fayé hat geschrieben:

--- zum einen wird der Titel als "verfügbar" über LIBRI am 12.11.2016 gemeldet, zum anderen von gardner_de zum 14.11.2016 als "out of print".


gardner.de ist alles, aber kein Grossist …


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K.R.
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Re:

von K.R. (19.12.2016, 13:17)
Einer der Gründe, warum ich BoD benutze, ist der, dass ich eben genau jenen Lesern, die Amazon gegenüber kritisch eingestellt bin, eine Alternative bieten möchte. Ich kann die Kritik voll und ganz nachvollziehen, übe sie selbst und unterstütze auch gerne den Boykott. Aus diesem Grund sind für mich auch Createspace oder KDP keine Optionen.

Allerdings lebe ich in der Ironie, dass ich die meisten Bücher über Amazon verkaufe, und ich auf das Geld, das ich verdiene, angewiesen bin. Locker mal auf 80% meiner Einnahmen verzichten könnte ich ausschließlich, wenn wir ein Bedingungsloses Grundeinkommen hätten. Bis das eines Tages kommt, muss ich leider mit kapitalistischen Machenschaften kooperieren, oder alternativ auf der Straße leben. Zu letzterem fühle ich mich noch nicht bereit.

Wie schon früher im Thread erwähnt, würde mich brennend interessieren, wo ich die Printbücher am Häufigsten verkaufe. Ich habe einen Verdacht, wonach es eines der Bücher in den stationären Handel genrespezifischer Buchhandlungen geschafft hat. Zumindest sind die Verkäufe konstant hoch und rein aus den Amazon-Kurven lässt sich das nicht lesen.

In der Tat spielen Versandkosten eine Rolle. Die addieren sich zum Buchpreis und das schreckt manche Leser ab, die sich statt der Versandkosten lieber noch ein Buch leisten.
Ich selbst biete keinen Verkauf an, weil das logistisch unsinnig wäre. Einerseits müsste ich ein Gewerbe anmelden, andererseits versende ich nicht aus Deutschland, was pro Buch Lieferkosten verursacht, die in Höhe der Buchpreise selbst liegen. Unter 10,- Versand ist man nicht dabei. Auch aus diesem Grund bin ich bei BoD.

Geht es um den Versand vor Weihnachten, ergeben nun Testkäufe über andere Shops keinen Sinn mehr. Ich könnte unter meinen Lesern einen Aufruf starten und fragen, ob jemand über einen der anderen Händler eines der Bücher erstanden hat, oder ob sie auch dort in der Warteschleife hängen.

Theoretisch, wenn das Problem bei Amazon liegt, müsste es dieselben Probleme auch bei anderen Distributoren geben, oder? Mal entsprechende Foren aufstöbern, ob die Bücher der Konkurrenz auch nicht ausgeliefert werden.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (19.12.2016, 13:18)
Richard Bercanay hat geschrieben:
Deine Qualifikation meiner Ausführungen legt jetzt auch nicht so unmittelbar den Gedanken nahe, daß Du Dich da in irgend einer Form kritisch auseinandersetzt (»gleicher alter Sermon«). Ich erlebe es vergleichsweise selten, daß Autoren sich kritisch zu Amazon äußern, gleichwohl viel öfter, daß darüber gejammert wird, daß die Bücher über Amazon nicht zu beziehen seien.

Ich äußere mich dann kritisch über Amazon, wenn es Thema ist, weil ich das Kapern von Threads auf den Tod nicht ausstehen kann. Eröffne einen Thread mit dem Thema "Arbeitsbedingungen bei Amazon", und du wirst von mir Kritik am Unternehmen hören. Es gehört schon eine gehörige Portion Arroganz dazu, seine eigenen Bücher fleißig über Amazon zu verticken und anderen Autoren, die lediglich dasselbe wollen wie du, solche Vorwürfe um die Ohren zu hauen. Wasser predigen und Wein trinken.
Richard Bercanay hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
Deine Bücher sind dort auch gelistet. Du ermöglichst also ebenfalls (auf dieselbe Weise wie ich) den Vertrieb über Amazon, statt diesen Anbieter konsequent zu boykottieren. Und an dir verdienen sie offensichtlich mehr als an mir.

Daß BoD meine Bücher bei Amazon listet, ist Teil der Gesamtstrategie BoDs auf die ich keinen Einfluß habe. Zumindest werbe ich nicht mit einem Link auf Amazon und mache meine Haltung zu Einfkäufen bei Amazon deutlich. Wie Du allerdings zu dem Schluß kommst, daß Amazon an mir besser verdiene als an Dir, solltest Du mir aber doch mal erläutern.

Rede dich nicht über BoD heraus. Wenn du wirklich Amazon boykottieren willst, kannst du eben nicht über BoD veröffentlichen, da die Listung bei Amazon normalerweise Teil der Leistung ist. Wie ich bereits erwähnte, mache ich für meine eigenen älteren Bücher keine Werbung, aber ich stehe wenigstens dazu, dass ich sie über Amazon verkaufe, und behaupte nicht so scheinheilig wie du, dass das BoD sozusagen gegen meinen Willen macht. Das meine ich mit "altem Sermon" und setzte gern noch "hohle Phrasen" drauf, wenn ich gerade dabei bin.
Wie ich zu dem Schluss komme, dass Amazon mehr an dir verdient als an mir? Na, ganz einfach: Du verkaufst mehr Exemplare über Amazon als ich. Ja, ich weiß, das machst du nur unter Protest, weil BoD dich dazu zwingt. Ich würde meine Bücher viel lieber über anständige Buchhandlungen verkaufen. Das kannst du mir glauben. Aber da ich meine Leser nicht kenne, kann ich sie nicht erreichen. Mich stört es nicht allzu sehr, dass mein Buch so merkwürdig gelistet ist, solange es bestellt werden kann und geliefert wird. Aber im Gegensatz zu dir möchte ich, dass alle Kollegen dieselben Möglichkeiten haben, ihre Bücher zu verkaufen. Und dazu gehört eine vernünftige Listung bei Amazon, weil nicht alle Kunden auf andere Shops ausweichen wollen oder überhaupt auf die Idee kommen auszuweichen. Aber wir Kollegen haben in deinem sozialen Gewissen ganz offensichtlich keinen Platz. Wir können schauen, wo wir bleiben, solange deine Bücher gekauft werden und das eben auch bei Amazon.
Richard Bercanay hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
Oder rufst du die Hersteller von Kochtöpfen, Rasenmähern, langen Unterhosen oder anderen Waren, die man über Amazon kaufen kann, in denselben kurzen Abständen wie uns dazu auf, sich nicht von Amazon abhängig zu machen und doch endlich über die Zusammenhänge nachzudenken? Nein? Warum nicht? Aus Bequemlichkeit?

Nein, denn ich bin kein Verkäufer der von Dir genannten Artikel, wohl aber Autor.

Ja, ein Autor, der Bücher über Amazon verkauft, andere Autoren aber dazu aufruft, darauf zu verzichten und nichts gegen falsche Angaben bei Amazon zu unternehmen. Da kannst du aber stolz auf dich und dein soziales Gewissen sein und dir stündlich auf die Schulter klopfen.

Mehr sage ich nicht zu dem Thema. In Zukunft halte ich mich an "Don't feed the troll.", aber ich wollte jetzt doch mal herausfinden, ob sich hinter all dem sozialen Getue Substanz versteckt.
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (19.12.2016, 13:27)
mtg hat geschrieben:
Wie bitte?

Nicolas Fayé hat geschrieben:

--- zum einen wird der Titel als "verfügbar" über LIBRI am 12.11.2016 gemeldet, zum anderen von gardner_de zum 14.11.2016 als "out of print".


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Ich suchte die Firma eben auch schon vergeblich und fand nur diese Agentur und einen Hersteller für industrielle Kompressoren, Pumpen, Gebläse in Denver. (Kein Wunder, dass die unsere Bücher nicht in ihrem Bestand gelistet haben.) Ich frage mich inzwischen, wie verlässlich diese Antwort von Amazon wirklich ist. Allerdings berichteten auf Facebook andere Autoren ebenfalls, dass der Zwischenhändler falsche Infos liefere. Dort hieß es aber, Libri habe einen Datenbankfehler. Von einem zweiten Großhändler war nicht die Rede.

Gruß,
Monika
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Nicolas Fayé
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Re:

von Nicolas Fayé (19.12.2016, 13:35)
mtg hat geschrieben:
Wie bitte?

Nicolas Fayé hat geschrieben:

--- zum einen wird der Titel als "verfügbar" über LIBRI am 12.11.2016 gemeldet, zum anderen von gardner_de zum 14.11.2016 als "out of print".


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Soweit war ich auch schon. Deshalb habe ich das komplette mail von amazon gepostet. Hier nochmal der entsprechende Passus:

"--- zum einen wird der Titel als "verfügbar" über LIBRI am 12.11.2016 gemeldet, zum anderen von gardner_de zum 14.11.2016 als "out of print". "

Irgendwas muss es ja bedeuten oder würde sich amazon um den Vermerk einer Werbeagentur kümmern? Rätselhaft das Ganze.
Ich denke, jetzt ist BoD wirklich gefordert. Schließlich ist amazon für die meisten Autoren der größte Verkäufer, auch wenn gewisse Leute diesen Thread für ihren Privatkrieg gegen amazon verwenden, anstatt einen neuen aufzumachen. (Diese Bemerkung mußte jetzt sein, da diese ganzen Antipathie-Post gegen amazon jeden vernünftigen Austausch zumüllen)
Viele Grüße von Nicolas



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mtg
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Re:

von mtg (19.12.2016, 13:46)
Uwe,

ich hatte Deine Amazon-Mail mal an meinen BoD-Kontakt geschickt, der sich das daraufhin mal angesehen hat. Hier seine Rückmeldung:

Das ist völlig seltsam.

Gardner ist kein Großhändler. Weder in Deutschland, noch international. Der Titel des Kollegen ist ordnungsgemäß an alle Großhändler und das VLB übertragen worden.


Also muss – zumindest in Deinem Fall – eine »Verfügbar«-Verwirrung zwischen diversen Großhändlern vorliegen. Unter buchhandel.de bist Du gelistet: https://www.buchhandel.de/buch/Griechis ... 3741293481

Ich schließe daraus, dass es nicht an BoD liegt …

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Re:

von Nicolas Fayé (19.12.2016, 14:22)
Hallo Matthias,

ich denke auch, das es an amazon liegt. Habe gerade nochmal Kontakt aufgenommen mit der Frage, was dieser gardner_de mit der Verfügbarkeit zu tun hat.

Mal abwarten, was jetzt kommt.
Viele Grüße von Nicolas



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Richard Bercanay
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Re:

von Richard Bercanay (19.12.2016, 18:47)
Doch eine Frage hätte ich gerne noch beantwortet:

Monika K. hat geschrieben:
Du verkaufst mehr Exemplare über Amazon als ich.


Wie kommst Du zu dieser Erkenntnis?

Und nochmals: Es sind keine hohlen Phrasen, sondern ich beteilige mich nicht an den ständigen Empfehlungen, die Bücher bei Amazon zu kaufen und ich jage auch nicht einem Amazon-Rang hinterher, wie manche andere das tun.

Und nein, ich lasse mir von Dir nicht mein soziales Gewissen absprechen. Ja, meine Bücher werden auch über Amazon verkauft, weil es zur Strategie von BoD gehört, die Bücher auch dort anzubieten, beziehungsweise weil BoD hier vielleicht auch nicht differenzieren kann. Zuvor war ich bei epubli, die haben bis vor kurzem nur über den Amazon-Marketplace verkauft. Das ist ja gerade Teil des Problems, daß sich die diversen Selbstverlage hier auch zu einem guten Teil von Amazon abhängig gemacht haben, aber muß ich das deshalb gut finden oder gar komplett auf das Publizieren verzichten?

Ich bin schon deshalb nicht scheinheilig, weil ich eben keine Kaufempfehlungen zu meinen Büchern über Amazon abgebe, und weil ich eben auch darauf hinweise, warum nicht! Ich kritisiere Amazon auch an anderen Stellen, wie oben beschrieben und, wie gesagt, das lasse ich mir nicht ansprechen, auch nicht von Dir. Mal schauen, ob Du tatsächlich Deinen Worten Taten folgen läßt.

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ohnoitsroger
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Re:

von ohnoitsroger (20.12.2016, 08:07)
Wie ich sehe haben da noch einige andere das selbe Problem wie ich im August/September (Nicht verfügbar).

Aber wenigstens bekommt ihr Antworten zu dem Problem auch wenn sie nicht wirklich Sinn ergeben... :lol:

Ungefähr im Oktober hatte ich das Problem erneut das Amazon "nicht verfügbar/Lieferbar" für mein erstes Buch angegeben hat. (VÖ 2015) Diesmal hab ich einfach nichts gemacht und nun stetht seitdem bei beiden Print und E-Book Büchern 2 Tage Lieferzeit (bis nach Österreich).

Aber naja bin gespannt ob noch irgendjemand eine plausible Erklärung bekommt bzw dass das Problem gelöst wird!


*Edit: Lieferzeit für beide Bücher ist jetzt im Moment 1 Tag :D
Grüße Renee

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Thorsten Lux
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Re:

von Thorsten Lux (22.12.2016, 11:52)
K.R. hat geschrieben:
Mir geht es nicht darum, wen ICH wann und wo und warum beschenken kann oder nicht. (...) Als Autor/Selfpublisher muss ich jedoch akzeptieren, dass meinen Lesern solche Feste oder Termine wichtig sind. Ich muss akzeptieren, dass SIE ihre Lieben zu Weihnachten beschenken wollen. Ich kann ihnen schwerlich vorschreiben, wie sie ihre Feste feiern sollen, ebensowenig kann ich verlangen, dass sie mangels Zustellungen Bestellbestätigungen verschenken.

Ärgerlich finde ich das auch, weil der Newsletter Mitte November versprach, bei sofortigen Hochladen der Buchprojekte könne man vom Weihnachtsgeschäft profitieren. Dies kann ICH zumindest nicht. Bis jetzt waren es nur Kosten.


Das ist richtig: ich wollte es mir selbst ein bißchen schönreden. Denn irgendwie ist man als Autor ja reichlich hilflos - kann an dem Problem reichlich wenig "drehen". Aber viele Argumente gibts dafür dann wohl nicht, das als "nicht so schlimm" zu empfinden. Und irgendwie geht es dabei ja schließlich um einen Betrag X, der dadurch möglicherweise verlorengeht: dem Autor, dem Verlag, dem Händler.

Ich hoffe ja, dass sich das Problem mittlerweile erledigt hat und doch nach das ein oder andere Buch vor Weihnachten ankommt.

K.R.
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Re:

von K.R. (22.12.2016, 23:17)
Thorsten Lux hat geschrieben:
Ich hoffe ja, dass sich das Problem mittlerweile erledigt hat und doch nach das ein oder andere Buch vor Weihnachten ankommt.


Was mich betrifft, wird es vielleicht für ein einzelnes Buch Wahrheit, was diese ganze Geschichte in eine eigene Groteske treibt. So habe ich Mitte November zwei Bücher hochgeladen. Eines schaffte es innert einer Woche in den Verkauf. Ich habe sofort zwei Exemplare über Amazon bestellt. Auf diese Lieferung warte ich noch heute. Keine voraussichtlichen Liefertermine, nichts. Laut Amazon wartet man noch auf den Großhändler. Das zweite Buch ging mit einer Woche Verspätung in den Verkauf, und das auch erst, nachdem ich bei BoD nachgebohrt habe, was damit ist. Schien irgendwie verlorengegangen zu sein(?).
Somit habe ich zwei Exemplare des zweiten Buches erst zehn Tage später bestellt.
So weit so gut.
Nun habe ich die Info erhalten, dass von meinen insgesamt vier bestellten Büchern EINES noch diese Woche geliefert wird. Und zwar von der SPÄTEREN Bestellung. Warum auch immer, versendet man wohl nun zwei Exemplare eines Buches getrennt mit einer Verzögerung von x Tagen oder Wochen*. Vom ersten Buch fehlt dagegen noch jedes Zeichen irgendeiner Bewegung, obgleich zehn Tage früher verfügbar, und zehn Tage eher bestellt. Auch kam es noch nicht in die Bucherfolge, wohingegen das zweite Buch immerhin schon ein paar Verkäufe zu verzeichnen hat.

Ich habe eine Anfrage an BoD gestellt, ob die Bestellungen über Amazon nicht ankommen, oder ob die Exemplare gedruckt wurden und es am Großhändler oder Amazon liegt, dass die Bücher beim Leser nicht ankommen. Wäre interessant, um zu erfahren, wo man nachhaken kann. Seit Tagen bleibt man mir eine Antwort schuldig, was mich dazu geneigt macht, diesen Kuddelmuddel bei BoD zu vermuten.

*Aus meiner Arbeit in der Branche weiß ich, dass es produktionstechnisch sinnvoller ist, von einer Sorte mehrere Exemplare zu drucken. Warum man also bei einer Bestellung von zwei Büchern nur eines produziert und den Rest irgendwann, ist mir ein Rätsel. Vor allem, da einige Tage auch nur dieses eine Exemplar im Bucherfolg stand. Ich hätte Verständnis dafür, dass man abwartet, bis mehrere Bestellungen zusammenkommen, um gleich eine höhere Auflage zu produzieren. Dann aber doch so viele, dass man eine Bestellung von zwei Exemplaren nicht auseinanderreißen muss. Aber mittlerweile frage ich mich besser nichts mehr. Ich hoffe, es gibt gute Gründe, allerdings weiß ich auch, dass die Bürokratisierung der Konzerne dieselben Blüten treibt, wie die staatliche Bürokratie.

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