WEBSITE KANN SEHR WICHTIG SEIN!

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Laura
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Re:

von Laura (12.02.2008, 23:16)
Hallo Hes, wenn man bei T-online angemeldet ist, kann man eine kostenlose Homepage ohne Werbung und mit richtiger Domain - auch kostenlos - bekommen.

Ich finde die Fertigdesigns bei T-online ansprechend. Für Leute wie mich, ohne Html und Programmierkenntnisse - und solche Leute gibt es eben auch - eine gute Lösung. Und es wird immer jemanden geben, der an den Homepages anderer was auszusetzen hat, egal, ob Fertigdesings oder selbst erstellt. Man kann es nun mal nicht jedem Recht machen und jedermans Geschmack treffen.

Ich fände es ziemlich übertrieben, wenn ich als (Hobby)autorin, die nichts mit dem Schreiben verdient, auch noch einen Webdesigner beauftragen müsste, dann eine Homepage hätte, die ich nicht selbst bearbeiten kann weil sie viel zu kompliziert ist. Und am Schluss kämen dann doch wieder die Meckerer zum Zuge.

Ich denke, man muss auch "die Kirche im Dorf" lassen. Eine Homepage soll informativ und übersichtlich sein, gut lesbare Schrift, keine zu grellen Farben und alles andere ist Geschmackssache. Gruß Laura
Zuletzt geändert von Laura am 12.02.2008, 23:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Phoenix-Nubigena
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Re:

von Phoenix-Nubigena (12.02.2008, 23:20)
Oh je,

jetzt, nachdem ich das alles gelesen habe, gestalte ich mir auch eien Homepage - eher gesagt mein Freund übernimtm das größtenteils. Aber auch nur mit so einem "Starterset" von web.de

Bin gespannt, wie es wird :)

LG Phoenix
- Unmöglich sind nur die Dinge, die man nicht tut - www.marisahart.de

Hes
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Re:

von Hes (13.02.2008, 00:53)
Laura hat geschrieben:
Ich fände es ziemlich übertrieben, wenn ich als (Hobby)autorin, die nichts mit dem Schreiben verdient, auch noch einen Webdesigner beauftragen müsste (...)


Hallo Laura,

da hast Du sicherlich recht. Ich bin davon ausgegangen, dass das Ziel eben auch ist, Geld mit dem eigenen Buch zu verdienen und dann kommt man um ein bißchen Marketing und Werbung (als Teil des Marketings) eben nicht drum rum. Oder wie Henry Ford so schön sagt:

Werbung muß sein! Warum?
Hühner legen Eier, Gänse auch.
Aber Hühner gackern – Gänse nicht.
Na, kauft jemand Gänseeier?

:D

Nix für ungut - Hes

P.s. Wenn man einer Webagentur sagt, dass man die Inhalte später selbst pflegen können will, geht auch das, das aber nur so am Rande.

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andihaller
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Re:

von andihaller (13.02.2008, 04:54)
hallo hes,

Wenn man einer Webagentur sagt, dass man die Inhalte später selbst pflegen können will, geht auch das, das aber nur so am Rande.


da hast du schon recht, aber ich möchte nicht wissen was es kostet ein cms, typo3, etc durch eine werbeagentur aufsetzen zu lassen...

meine erste HP hatte ich auch mittels einem webeditor online gestellt, optisch und seo-technisch nicht so der hit, aber die resonanz war sehr gut. was auf jeden fall stimmig sein muß - die inhalte.

grüße
andi
Meine persönliche Linkempfehlung: http://www.hint-horoz.de

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Zoba
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Re:

von Zoba (13.02.2008, 09:33)
Hi,

nun ja, erstens sollte man WERBEagenturen meiden wie der Teufel das Weihwasser. Die regelmäßig schlechtesten, teuersten und von den Usern am wenigsten angenommenen Webseiten stammen von klassischen Werbeagenturen.

WEBagenturen sind auch nicht immer das Gelbe vom Ei, zumindest für User in der hier bei BoD angesiedelten Preisklasse. Kleinere Agenturen, sowie freischaffende Webdesigner jedoch können schon passen. Da kann man für 15-20 Euro Stundenlohn arbeiten lassen oder einen Komplettpreis erfragen. Eine Opensource-CMS oder ein Blog kann dann mitsamt Domaineinrichtung, Emaileinrichtung, Template und Aufsetzen um die 300-400 Euro liegen, wenn die Wünsche nicht ausgefallen sind.

Flash z.B. ist säuisch teuer (warum? Es ist ne Mordsarbeit, ich sitze grad seit einer Woche an einem Backdrop für eine große Agentur, und pixele dabei täglich 8 Stunden, da ist noch nicht eine Bewegung zu sehen) und wenn man als Designer so tickt wie ich :twisted: , dann läßt man sich Geschmacksverirrungen auch teurer bezahlen, während jemand, der was Sauberes, Gutes und Repräsentatives will, oft günstiger wegkommt.

Bei 300-400 Euro sind das keine Wahnsinnspreise, und man hat die Sicherheit, daß alles funzt, was funzen soll, daß das Impressum korrekt ist, daß eine große Bandbreite an Browsern kein Problem mit der Seite hat, daß das Basis-SEO stimmt und man nicht sofort von Spam überrollt wird. cool5
Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

mtg

Re:

von mtg (13.02.2008, 10:53)
Zoba hat geschrieben:
... erstens sollte man WERBEagenturen meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Danke für die Pauschalvernichtung. WERBEagenturen machen auch noch ne ganze Menge Anderes als Webseiten...

Die regelmäßig schlechtesten, teuersten und von den Usern am wenigsten angenommenen Webseiten stammen von klassischen Werbeagenturen.

Das spricht nicht per se gegen Werbeagenturen. Es gibt Auftraggeber, die bestimmte Dinge gegen die Empfehlung einer Agentur haben wollen, es gibt Mitarbeiter, die schlicht keine Ahnung haben - aber davon ganz viel - und es gibt zur Verfügung stehende Etats, mit denen man noch nicht mal an einer Pommesbude auskommt, für die aber ein 5-Gänge-Diner erwartet wird. Und es gibt selbstverliebte Unternehmer, die glauben, dass ihre Hinterhofbude mit einer aufwendigen HP zu einem Glaspalast wird.

Ich bitte um Vorsicht vor Pauschalurteilen.
Matthias

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Zoba
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Re:

von Zoba (13.02.2008, 12:56)
Hi Matthias,

bisher habe ich etwas mehr als 100 Webseiten, die ursprünglich von Werbeagenturen realisiert wurden, wieder auf die Schienen gesetzt. Und auch wenn du pauschale Urteile nicht magst, sie ALLE krankten an:

- visueller Selbstverliebtheit (aber das WWW ist nun mal wirklich keine Printanzeige)

- überkandidelten Gags

- Vergewaltigung der Userressourcen

- null Ahnung davon, was ein User auf einer Seite wirklich haben will

aber und vor allem

- einem totalen Unverständnis dessen, was einen User auf eine Seite bringt, dort hält und dorthin wieder zurückbringt.

Schick sahen diese Seiten schon aus, mit einem Breitbandanschluß konnte man sie schon gelegentlich voll laden, und dieses gewisse Hochglanzprospektfeeling hatten sie alle. Danach aber war auch schon stets aus die Maus.

Ich gebe zu, die Zeiten haben sich ein wenig gebessert, seit selbst diese Häuser gelernt haben, daß man besser an gute WEBdesigner outsourced statt selbst zu fummeln und dabei Print- oder gar Spotstrategien 1:1 umsetzt. Setzt man das alles aber dann ins Verhältnis zu den Preisen, wird einem echt übel.

Es mag gute Gründe geben, für eine hervorragende Printanzeige 5 und 6-stellige Summen hinzublättern, vor allem wenn man Herr Coca Cola oder Frau Benetton ist, aber reihenweise Otto Normalverbraucher mit unbrauchbaren Seiten zu Irrsinnspreisen abzuzocken ist schon ziemlich derb. Ich habe bisher keine Seite einer Werbeagentur gesehen, die normalen Auftraggebern verkauft wurde, die ihren Preis wert war. Und dazu stehe ich.

Werbeagenturen sind das was ihre Bezeichnung bereits beinhaltet, sie machen Werbung. Werbung ist jedoch etwas, was der gemeine, einfache WWW-User haßt wie die Pest. Alles was nach Werbung schmeckt, wird als übler Beigeschmack wahrgenommen, die Studien dazu - bezogen auf das Verhalten und die Wahrnehmung von WWW-Usern - kann ich dir bei Bedarf gerne nennen, aber ich bin sicher, die kennst du auch schon. Sie sind eindeutig. Nirgendwo versagen klassische Werbestrategien so gnadenlos wie im Internet.

Daß so mancher Auftraggeber selbst einen Schuß an der Waffel und einen Geschmack UAS hat, das stimmt natürlich. Damit sind aber alle konfrontiert, vom kleinen Webdesignerlein bis hin zur Megaagentur. Die Qualität des Auftragnehmers zeigt sich da auch in der entsprechenden Auftraggeberführung, richtig gemacht, kann man (meistens) böse Fehler verhindern. Zumindest aber kann man selbst schlechtesten Geschmack auf das Web optimiert umsetzen.

Meine Erfahrung in Bezug auf Werbeagenturen mit Neigung zur Webseitenerstellung ist: Schuster bleib bei deinen Leisten. cheezygrin
Gruß,



Zoba



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mtg

Re:

von mtg (13.02.2008, 12:58)
Zoba hat geschrieben:
Meine Erfahrung in Bezug auf Werbeagenturen mit Neigung zur Webseitenerstellung ist: Schuster bleib bei deinen Leisten. cheezygrin

D'accord. Deshalb "halte" ich mir ja auch einen outgesourcten Webdesigner :-)

Matthias

Jasmin

Re: WEBSITE KANN SEHR WICHTIG SEIN!

von Jasmin (13.02.2008, 16:09)
Hallo Hes,

ich weiß nicht, woher du deine Infos hast, aber sie scheinen fehlerhaft zu sein. Im kostenlosen Domain Paket ist eine frei wählbare Wunschdomain enthalten, z.B. www.erwinmeier.de, nix da mit t-online als Bestandteil der Domain.

Was deine Suchmaschinen Optimierung angeht, hast du sicherlich Recht. Nur frage ich mich, wer dich als unbekannten Autor über Google suchen soll, wo du doch unbekannt bist? Wenn du Sachbücher verlegst über ein Nischenthema und dort hoffst, über Schlagwörter gefunden zu werden ... ist das gewiss wichtig, obwohl ich auch dort das Ranking bei Google überschätzt halte. Die meisten suchen Bücher bei amazon.de. Wenn du unbekannt bist und Belletristik schreibst, sucht dich bei Google keiner, und um einen Belletristik Roman ging es im erwähnten Fall. Wenn man ein unbekannter Autor ist, sollte man eh zusehen, dass man in jedem Werbeflyer etc. seine Domain mit unterbringt - und dann ist mir meine Suchmaschinen Optimierung sprich mein Ranking ziemlich egal.

Die gut 280 Webseitenvorschläge von T-online brauchen sich nicht zu verstecken, meiner Meinung nach, von modern bis bodenständig, elegant, modern, hip und family und business ist dort alles vorhanden, und wer nicht viel Ahnung von HTML und Co. hat, ist bei derartigen Anbietern besser beraten als selbst etwas "zusammenzubasteln", wo es dann nur so flasht, blinkt und animiert hüpft und man vor flimmernden Farbeinstellungen sich die Augen reiben muss. DAVON, denke ich mal, gibt es im Web genug.

Weasel

Re:

von Weasel (13.02.2008, 16:17)
mhh...unterschätz da mal google nicht.

Es gibt mittlerweile so viele Menschen, die alles nur noch über Google suchen und über alles was sie so hören erst einmal "googlen". Also Google kann schon ein sehr wertvoller Freund sein und ich weiß aus Erfahrung dass sich die Besucherzahl einer Website locker verzehnfacht, wenn man sie für Suchmaschinen optimiert.

Gruß Weasel

Jasmin

Re:

von Jasmin (13.02.2008, 16:17)
Hallo Hes,

wichtig ist doch, dass deine Webseite seriös und gepflegt nach außen hin scheint. Völlig egal dabei ist, ob es sich um eine selbst gestaltete Webseite handelt oder um eine professionelle. Ich verstehe gar nicht, warum du so von oben herab urteilst. Schau dir mal die Webseite von Bestsellerautor Christoph Marzi an ( http://www.christophmarzi.de ), die ist auch sehr handwerklich gestaltet, ich bezweifel jedenfalls, dass dort eine Agentur dahinter steckt. Selbst Autoren wie Andreas Eschbach hatten bisher noch sehr simpel gestaltete Seiten - und kamen damit gut zurecht. Keiner zweifelt an, dass man gewisse Summe in Marketing investieren muss, um Erfolg zu haben, aber eine von seitens Agentur gestaltete Webseite gehört meines Erachtens nach nicht zwingend dazu.

Jasmin

Re:

von Jasmin (13.02.2008, 16:23)
Weasel hat geschrieben:
mhh...unterschätz da mal google nicht.

Es gibt mittlerweile so viele Menschen, die alles nur noch über Google suchen und über alles was sie so hören erst einmal "googlen". Also Google kann schon ein sehr wertvoller Freund sein und ich weiß aus Erfahrung dass sich die Besucherzahl einer Website locker verzehnfacht, wenn man sie für Suchmaschinen optimiert.

Gruß Weasel


Hallo? Es geht hier um eine Belletristik Seite, sprich eine Romanseite. Will heißen ich weiß im besten Fall nur den Autoren und den Titel des Buches. Gebe ich Autor "Erwin Meier" und Titel "Im Kerker gefangen" bei Google oder einer anderen Suchmaschine ein, komme ich bestenfalls zu der Autorenseite. Ich bezweifel mal, dass sich unter derartigen Suchbegriffen en masse Webseiten finden lasse, die bei Google um ihr Ranking rangeln und kämpfen. Also, was interessiert mich in so einem Fall das Ranking bei Google? Wir sprechen hier schließlich von unbekannten Autoren und nicht von "Stephen King" und "Shining".

Weasel

Re:

von Weasel (13.02.2008, 16:28)
Wenn man seine Seite aber nicht für Suchmaschinen optimieren lässt, kanns schon mal passieren dass die von Google gar nicht gelistet wird... (hatte ich auch schon gehabt)

Außerdem, um ein mal bei deinem Beispiel zu bleiben, würde Google jede Internetseite anzeigen, die irgendwo in irgenwelchen Texten oder sonst wo du Wörtchen "Erwin", "Meier", "gefangen", "im", "Kerker" beinhaltet.

Anderes Beispiel
Wenn man zum Beispiel "Hans Müller" und der Roman "Krieg" heißt, könnte das ein Problem sein...

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jola
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Re:

von jola (13.02.2008, 18:13)
Zoba hat geschrieben:
- visueller Selbstverliebtheit (aber das WWW ist nun mal wirklich keine Printanzeige)

- überkandidelten Gags

- Vergewaltigung der Userressourcen

- null Ahnung davon, was ein User auf einer Seite wirklich haben will

aber und vor allem

- einem totalen Unverständnis dessen, was einen User auf eine Seite bringt, dort hält und dorthin wieder zurückbringt.


Das sind doch genau jene Dinge, die die meisten reinen Flash-Sites kennzeichnen. Ich bin immer wieder entsetzt, wie Flash für 08/15 Mini Internetauftritte eingesetzt wird. Und dann wundern sich die Leute, dass die Besucher ausbleiben.

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jola
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Re:

von jola (13.02.2008, 18:31)
Weasel hat geschrieben:
Wenn man seine Seite aber nicht für Suchmaschinen optimieren lässt

Wenn eine Site von vornherein nicht "suchmaschinenfreundlich" erstellt wurde, dann hat das eine Person gemacht, die wenig bis gar keine Ahnung von Webdesign, HTML & Co hat.


Weasel hat geschrieben:
kanns schon mal passieren dass die von Google gar nicht gelistet wird... (hatte ich auch schon gehabt)


Kann ich mir absolut nicht vorstellen. Google listet auch Seiten, bei denen absolut nichts den "SEO-Regeln" entspricht.

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