Gier und Geld der Albtraum unserer schönen Welt

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (03.02.2017, 13:01)
Siegfried hat geschrieben:
Hier ist es so - noch immer aktueller Stand der Dinge -, dass auf den Basispreis von 4,84 Euro der Autor durch seine eigene Entscheidung ein dickes Preispaket aufschlägt (an dem BoD übrigens gut mitverdient, denn die Differenz von 4,84 Euro bis 19,50 Euro steckt sich der Autor nicht allein ein - der Algoritmus des Preiskalkulators führt zu einem Bruttogewinn von 8,07 Euro und nicht, wie vielleicht erwartet, zu 14,66 Euro).


Das sollte doch die Angelegenheit des Autors sein, wie viel er mit seinem Werk zu verdienen gedenkt. Ich persönlich weiß, dass bei höheren Preisen der Umsatz deutlich leidet. Der Autor wird sich an dem Werk also - so oder so - keine "goldene Nase" verdienen.

Aber - und auch das wieder TYPISCH SIEGFRIED DIERKER - eine Rezension zu schreiben, ohne auch nur eine einzige Seite des Buches gelesen zu haben, das geht gar nicht.

Beste Grüße

MichaelHA

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (03.02.2017, 14:15)
MichaelHA hat geschrieben:
Aber - und auch das wieder TYPISCH SIEGFRIED DIERKER - eine Rezension zu schreiben, ohne auch nur eine einzige Seite des Buches gelesen zu haben, das geht gar nicht.


Du bist ein ganz Lustiger, gelle?

Wenn man Fremdwörter benutzt, sollte man deren Bedeutung auch kennen.

Ich habe KEINE Rezension geschrieben. Eine Rezension ist was ganz anderes.

Was bei Amazon zu lesen steht, ist ein Kommentar von mir, eine persönliche Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt. Hier geht es um das Missverhältnis von vorgestelltem Buchinhalt ("Gier ist böse") und dem offenkundigen Verlangen des Autors nach maximalem Gewinn durch einen hohen Buchpreis. Wem mein Kommentar nicht in den Kram passt, muss ihn nicht lesen. Ich aber behalte mir das Recht der freien Rede und der Meinungsfreiheit vor. Und ob mich gewisse Leute deshalb kritisieren, geht mir geflissentlich am Allerwertesten vorbei.

Ob das Buch inhaltlich taugt, habe ich nirgendwo bezweifelt.

Ganz nebenbei: Ich kenne z. B. kirchlich aktive Christen, u. a. Pfarrer, die jeden Sonntag in der Kirche von Nächstenliebe und Vergebung schwafeln, aber keinen Moment zögern, Kindern oder Jugendlichen Gewalt anzutun (selbst erlebt), oder sie sprechen Menschen mit einem nichtchristlichen Glauben jegliches Menschsein ab (auch selbst erlebt - hat aufgrund meiner Beschwerde zur Entlassung des Pfarrers geführt). Jemand, der Gier vollmundig verurteilt, dann aber horrende Preise haben will, um sich daran zu bereichern, fällt für mich in die gleiche Kategorie.

Bauchschmerzen hatte ich bei diesem Buch bereits beim Inhaltsverzeichnis, als es gegen den "bösen, bösen Zins" ging. Wenn ich eine Wohnung miete, zahle ich dafür einen Zins - ob ich will oder nicht. Wenn ich mir einen Mietwagen nehme, zahle ich dafür einen Zins. Warum soll ich ausgerechnet für die zeitlich begrenzte Überlassung von Kapital - in welcher Form auch immer: Gebäude, Fahrzeuge, Waren, Geld - keinen Zins zahlen?

Für die Überlassung eines Gegenstandes, den ich dadurch nicht nutzen kann oder der sich dadurch verbraucht, ist eine finanzielle Gegenleistung völlig normal. Zinsen wurden bereits verlangt, als es noch gar kein Geld gab. Gesellschaften, die keine Zinsen erlauben, kranken an einem defekten Wirtschaftssystem, weil die Finanzierung nicht funktioniert. Das ist eines der Grundübel, warum zinsbefreite Staaten nicht aus dem Sumpf kommen: Weil die Finanzierung nicht funktioniert! Die wegen des Zinsverbotes entstandenen Umgehungsgeschäfte kaschieren das Vermehren des Geldes durch Geld nur. Hier wird sich ganz gehörig in die Tasche gelogen - ganz abgesehen davon, dass nur Leute mit Wertvermögen sich in einer Gesellschaft der Umgehungsgeschäfte Geld beschaffen können. Wer kein Vermögen hat, kann nichts finanzieren. Eine Risikofinanzierung einer geschäftlichen Idee ist unmöglich, weil eine Übergabe von Geld zur Finanzierung einer Geschäftsidee mit späterer Gewinnbeteiligung ein Zins ist - und genau der ist ja verboten. Es entsteht eine Bettelgesellschaft. Nirgendwo werden Reiche noch reicher und Arme noch ärmer als in einer Region mit Zinsverbot.

Zum Schluss: Im Euro-Raum liegen die Zinsen am Boden. Wir haben also derzeit eine Art von zinsbefreiter Gesellschaft. Mittlerweile gibt es sogar Strafzinsen für Leute, die Geld horten. Geht es uns aktuell wirtschaftlich besser als etwa vor 10 oder 15 Jahren, als die Kreditwirtschaft noch funktionierte?
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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (03.02.2017, 15:35)
Siegfried hat geschrieben:
Ich habe KEINE Rezension geschrieben. Eine Rezension ist was ganz anderes.


Bei amazon.de ist deine "Bemerkung" oder "Kritik" aber als Rezension verzeichnet.

Beste Grüße

MichaelHA

Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (03.02.2017, 19:06)
MichaelHA hat geschrieben:
Das sollte doch die Angelegenheit des Autors sein, wie viel er mit seinem Werk zu verdienen gedenkt.


Natürlich ist es legitim, das der Autor den VK-Preis, und somit seine Gewinnmarge, nach eigenen Vorstellungen festlegt. Aber ebenso legitim ist es, das er für seine Entscheidung kritisiert wird.

MichaelHA hat geschrieben:
Aber - und auch das wieder TYPISCH SIEGFRIED DIERKER - eine Rezension zu schreiben, ohne auch nur eine einzige Seite des Buches gelesen zu haben, das geht gar nicht.


Warum nicht? Siegfried hat ja nicht den Inhalt, sondern die Preisgestaltung im Bezug auf das Buchthema kritisiert.

Franz Hose
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Re:

von Franz Hose (03.02.2017, 21:02)
Siegfried hat geschrieben:
Wenn dir die Kritik bei Amazon nicht gefällt, musst du sie nicht lesen.


Siegfried hat geschrieben:
Wem mein Kommentar nicht in den Kram passt, muss ihn nicht lesen.


Natürlich muss man lesen, bevor man sagen kann ob es einem gefällt oder nicht.

Sir Adrian Fish
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Re:

von Sir Adrian Fish (04.02.2017, 20:30)
Franz Hose hat geschrieben:
Natürlich muss man lesen, bevor man sagen kann ob es einem gefällt oder nicht.

Wenn man weiß, wer sie verfasst hat, könnte man darauf verzichten.

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (04.02.2017, 20:45)
Ich bleibe dabei: Eine amazon-Rezension zu schreiben ohne den Inhalt zu kennen, dass ist einfach eine grobe Unsportlichkeit. Dafür sollte es hier eigentlich so etwas wie "Platzverweise" geben... cheezygrin cheezygrin

Beste Grüße

MichaelHA

Ferdl
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Re:

von Ferdl (05.02.2017, 11:13)
Ich habe mich bis jetzt noch nie in ein Autoren-Forum eingeklinkt. Diesmal tat ich es in der Hoffnung – von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen – Hinweise zu bekommen, wie man die potentielle Leserschaft für sein Buch optimal erreicht. Keinen Augenblick habe ich daran gedacht, dass mein Buchpreis solchen Wirbel entfachen könnte. Gut, es ist in der Hauptsache auch nur Herr Siegfried Dierker, der seiner Empörung Luft gemacht hat, aber das schon ordentlich! So schreibt Herr Siegfried beispielsweise:

Ich bin über den Buchpreis schlicht entsetzt, weil der Inhalt des Buches - soweit ich das nachvollziehen kann - gegen Gier und Gewinnsucht auftritt, der Preis aber genau das Gegenteil suggeriert. … …..der Preis dieses Buches ärgert mich als Abzocke ….. …. Bei 144 Seiten zu 19,50 Euro wirft der Preiskalkulator einen Bruttogewinn von 8,07 Euro aus, was eine Marge von 41,4 % bedeutet. 41,4 % Gewinn ist im Buchmarkt Gier.

Dazu möchte ich festhalten, dass ich viele Stunden in das Projekt investiert habe:

• Kozept und Grundstruktur entwerfen
• Die erforderlichen Fakten und Daten recherchieren
• Ein erstes Manuskript erstellen
• Die Titelseite gestalten
• Eine 1.Vorversion ausdrucken und in mehreren Sitzungen mit meinen Freunden diskutieren
• Die Anregungen aus den Diskussionsrunden in die 2. Vorversion einbauen
• Die 2. Vorversion als BoD-Fun Produkt hochladen
• Das Fun-Produkt genau sichten und die Endversion erstellen
• Die Endversion als BoD-Classic Produkt hochladen.

Diese Arbeiten haben mehr als 400 Stunden verschlungen. Sollte ich nun das Glück haben, 500 Bücher zu verkaufen, ergibt das einen Stundenlohn von 10,- Euro.
Das soll Gier sein?

Herr Siegfried hat aber noch kräftig nachgelegt und hat mich in verletzender Weise auf das Niveau von Kinderschändern gestellt:

Ganz nebenbei: Ich kenne z. B. kirchlich aktive Christen, u. a. Pfarrer, die jeden Sonntag in der Kirche von Nächstenliebe und Vergebung schwafeln, aber keinen Moment zögern, Kindern oder Jugendlichen Gewalt anzutun ……..Jemand, der Gier vollmundig verurteilt, dann aber horrende Preise haben will, um sich daran zu bereichern, fällt für mich in die gleiche Kategorie.

Herr Siegfried gibt sich aber damit nicht zufrieden, mich im Forum abzukanzeln, er platziert seine Kritik auch bei Amazon – und zwar an der für Rezensionen vorgesehenen Stelle – ohne das Buch gelesen zu haben:

Gleich vorweg: Ich habe das Buch NICHT gekauft und auch nicht gelesen.
Aber: Ein Buch, das sich gegen die Gier und die Raffzahnmentalität unserer Gesellschaft aufstellt und dann als Taschenbuch mit ganzen 144 Seiten sage und schreibe 19,50 Euro kostet, ist der lebende Beweis, dass hier jemand Wasser predigt und Wein säuft. 144 Seiten sollten für 5 bis 6 Euro machbar sein. Der öffentliche Preiskalkulator des Verlages BoD setzt das Buch mit unter 5,- Euro an. Bei 19,50 Euro will der Autor über 40 % verdienen (laut Preiskalkulator). Da geht offenbar die Gier mit dem Autor durch.

Obwohl er das Buch nicht gelesen hat, nimmt er auch zum Inhalt wie folgt Stellung:

Bauchschmerzen hatte ich bei diesem Buch bereits beim Inhaltsverzeichnis, als es gegen den "bösen, bösen Zins" ging. Wenn ich eine Wohnung miete, zahle ich dafür einen Zins - ob ich will oder nicht. Wenn ich mir einen Mietwagen nehme, zahle ich dafür einen Zins. Warum soll ich ausgerechnet für die zeitlich begrenzte Überlassung von Kapital - in welcher Form auch immer: Gebäude, Fahrzeuge, Waren, Geld - keinen Zins zahlen? ….
….. Zinsen wurden bereits verlangt, als es noch gar kein Geld gab.

Es ist sehr verwunderlich, dass jemand seine Ahnungslosigkeit wie einen Orden vor sich her trägt!

Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die die Vorgangsweise von Herrn Siegfried nicht unwidersprochen hingenommen haben.

Beste Grüße

Ferdl

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (05.02.2017, 12:32)
Ferdl hat geschrieben:
Diese Arbeiten haben mehr als 400 Stunden verschlungen. Sollte ich nun das Glück haben, 500 Bücher zu verkaufen, ergibt das einen Stundenlohn von 10,- Euro.
Das soll Gier sein?


Jeder, der ein Buch schreibt, liegt mit der Arbeit in der Größenordnung von 400 Stunden oder mehr. Oder viel mehr. Andere bringen trotzdem ihre Bücher für 5 oder 8 oder 10 Euro auf den Markt. Wie schaffen die das? Manche Leute schreiben ein ganzes Jahr - oder länger - an einem Buch. Wie teuer müssten deren Bücher sein, wenn sie pro Arbeitsstunde 20,- oder 15,- oder auch nur 10,- Euro ansetzen?

Für ein Produkt, das in der Herstellung unter 5 Euro kostet und für das der vierfache Preis genommen wird, steht das GEspenst "Wucher" im Raum. Und ob 500 Bücher für den Preis umgesetzt werden, ist fraglich. Ich vermute, der Gleichgewichtspreis für so ein Buch liegt deutlich niedriger. Gleichgewichtspreis? Noch nie gehört? Oder doch?

Ferdl hat geschrieben:
Herr Siegfried hat aber noch kräftig nachgelegt und hat mich in verletzender Weise auf das Niveau von Kinderschändern gestellt:

Ganz nebenbei: Ich kenne z. B. kirchlich aktive Christen, u. a. Pfarrer, die jeden Sonntag in der Kirche von Nächstenliebe und Vergebung schwafeln, aber keinen Moment zögern, Kindern oder Jugendlichen Gewalt anzutun ……..Jemand, der Gier vollmundig verurteilt, dann aber horrende Preise haben will, um sich daran zu bereichern, fällt für mich in die gleiche Kategorie.



Ich habe NIRGENDWO von "Kinderschändern" gesprochen, sondern von christlichen Aktivisten (Pfarrer u. ä.), die Kindern Gewalt angetan haben (Gewalt angetan = Prügel - und ich weiß, wovon ich rede). Wenn Sie sich den "Kinderschänder" anziehen, ist das ganz allein Ihr Problem.

Ferdl hat geschrieben:
Herr Siegfried gibt sich aber damit nicht zufrieden, mich im Forum abzukanzeln, er platziert seine Kritik auch bei Amazon – und zwar an der für Rezensionen vorgesehenen Stelle – ohne das Buch gelesen zu haben:



Amazon bietet keine andere Möglichkeit an, auf das Buch zu reagieren, als unter der Überschrift "Rezension". Dass ich KEINE Buchrezension geschrieben habe, sondern einen Kommentar zum Preis im Verhältnis zu vorgestellten Inhalt, ist in meinem Amazonbeitrag mehr eindeutig erkennbar. Sie können herzlich gerne bei Amazon auf meinen Beitrag antworten. Die Fakten "144 Seiten zu 19,50 Euro ist extrem teuer" ändern sich dadurch nicht.

Ferdl hat geschrieben:
Obwohl er das Buch nicht gelesen hat, nimmt er auch zum Inhalt wie folgt Stellung:

Bauchschmerzen hatte ich bei diesem Buch bereits beim Inhaltsverzeichnis, als es gegen den "bösen, bösen Zins" ging. Wenn ich eine Wohnung miete, zahle ich dafür einen Zins - ob ich will oder nicht. Wenn ich mir einen Mietwagen nehme, zahle ich dafür einen Zins. Warum soll ich ausgerechnet für die zeitlich begrenzte Überlassung von Kapital - in welcher Form auch immer: Gebäude, Fahrzeuge, Waren, Geld - keinen Zins zahlen? ….
….. Zinsen wurden bereits verlangt, als es noch gar kein Geld gab.



Ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich mich mit meinem "Bauchschmerzen" auf das Inhaltsverzeichnis beziehe und nicht auf die Ausführungen.

Eine Kapitelüberschrift wie

"Vom Wohltäter zum Betrüger – Die Gier sieht ihre Chance"

oder

"Zins und Zinseszins – Gier ist unersättlich"

lässt einiges vermuten. Ganz besonders aber

"Religion als Wegweiser – Die Hölle hat ihren Schrecken verloren"

Oder:

"Börsen – Im Geschwindigkeitswahn" - Warum ist die finanzielle Beteiligung an Unternehmen mit der Erwartungshaltung, dort Geld zu verdienen, schlecht? Nur ein Beispiel: Ich habe mich Anfang Dezember 2016 mit ca. 20.000 Euro an VW beteiligt (Wert je Aktie ca. 127,- Euro). Sechs Wochen später habe ich die Aktien für 142,- Euro wieder verkauft. Mein Gewinn betrug durch dieses Geschäft ca. 2.300 Euro. Bin ich deshalb ein schlechter Mensch, weil ich mit Anteilen an einem Unternehmen gehandelt habe? Wäre es besser gewesen, ich hätte für 20.000 Euro Kaffeebohnen in Lateinamerika gekauft und sie mit 2.300,- Euro Gewinn hier in Deutschland verkauft? Wäre ich dann ein besserer Mensch?

Auf solche Überschriften habe ich reagiert und meine Meinung geäußert. Nichts weiter.

Der wahre Grund für die Banken- und Finanzkrise (die Schaffung von Buchgeld und die überproportionale Kreditvergabe im Verhältnis zum tatsächlich vorhandenen Bar-Kapital - deshalb zwingt man die Banken ja derzeit zur Anhebung des Eigenkapital) taucht im Inhaltsverzeichnis nicht einmal ansatzweise auf. Dabei ist die Definition, was Geld überhaupt ist, das A und O eines solchen Buches - und nicht das Zurückziehen auf altertümliche Zinsverbote. Wer mit einer Ideologie aus vorchristlichen Zeiten kommt, kann die Gegenwart nicht bewätligen. Zinsverbote bringen nichts, weil Zinsen bereits in vormonetären Zeiten existierten.

Ach ja, zu Ihrer eingangs gestellten Frage, wie man die potentielle Leserschaft für sein Buch optimal erreicht:

a) einen vernünftigen Verkaufspreis ansetzen, damit mehr Menschen sich das Buch kaufen (das Pfund Mandarinen zu 15 Euro wäre auch unverkäuflich, egal wie gut sie sind)

b) eine intensive Auseinandersetzung über das Thema in öffentlich zugänglichen Medien, wo die potentielle Leserschaft mitmachen kann, wäre von Vorteil (mit Hinweis auf das Buch)

c) eine Vorstellung des Autors, welche Qualifikatiion er in Bezug auf das gewählte Thema besitzt, schadet nicht. Da zeigt sich dann, ob der Autor tatsächlich fundierte Kenntnisse hat oder einfach nur Angelesenes nachplappert - gibt es im Buch z. B. eine "Pro- und Contra-Auseinandersetzung" zum Thema "Zinsverbot"? Das religiöse (katholische) Zinsverbot diente u. a. dazu, Juden kategorisch als Sünder und Verbrecher zu stigmatisieren, also zu "Blitzableiter" zu machen für Armut und Elend. Und warum gab es bei den Protestanten kein Zinsverbot? Das sind doch auch Christen!
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BoD
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Re:

von BoD (08.02.2017, 12:09)
Liebe Autoren,

wir begrüßen es, wenn ausgiebig über einzelne Themen und Bücher im Autorenpool diskutiert wird. Dazu ist er auch da. Dabei kann es auch zuweilen kontrovers zugehen. Wir möchten aber vor allem den konstruktiven Dialog fördern. Wenn Autoren nach Rat fragen, dann soll ihnen gern mit Tipps geholfen werden. Auch Kritik ist erwünscht, wenn sie denn sachlich geäußert wird.

Was wir hingegen nicht unterstützen, sind Unhöflichkeiten, Anfeindungen und unsachgemäße Äußerungen. Anderslautende Meinungen sollen gern vertreten werden, solange sie eben nicht andere Forenteilnehmer abwerten. Gegenseitiger Respekt ist die Grundlage für einen förderlichen Austausch in einem Forum.

Verhalten außerhalb des Forums können wir nicht sanktionieren, halten es aber ebenfalls für wenig hilfreich im Sinne eines konstruktiven Dialogs Leserstimmen zu missbrauchen.

Für den weiteren Dialog in diesem Thread weisen wir daraufhin, zu einem sachlichen und respektvollen Austausch zurückzukehren. Sollte dies nicht möglich sein, werden wir einzelne Beiträge löschen und Forenteilnehmer ermahnen.

Viele Grüße,
BoD-Admin

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MichaelHA
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Re:

von MichaelHA (08.02.2017, 18:08)
BoD hat geschrieben:
Verhalten außerhalb des Forums können wir nicht sanktionieren, halten es aber ebenfalls für wenig hilfreich im Sinne eines konstruktiven Dialogs Leserstimmen zu missbrauchen.


Das ist wohl an die Adresse von Siegfried Dierker gerichtet.

Beste Grüße

MichaelHA

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (08.02.2017, 19:01)
BoD hat geschrieben:
Was wir hingegen nicht unterstützen, sind Unhöflichkeiten, Anfeindungen und unsachgemäße Äußerungen. Anderslautende Meinungen sollen gern vertreten werden, solange sie eben nicht andere Forenteilnehmer abwerten.


Und das richtet sich dann wohl gegen Michael Heinen-Anders. cheezygrin

Und ich bleibe dabei:

Das Buch ist zu teuer!

Und: Es ist nicht nur hier im Forum zu teuer, sondern auch in anderen Stellen, wo man kommentieren darf (Amazon, Facebook, WhatsApp usw.). Aber offenbar ist die Mitteilung solcher Erkenntnisse nicht statthaft.

Artikel 5, Absatz 1. Satz 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.


Will irgendjemand hier in diesem Forum mir verbieten, meine freie Meinung irgendwo da draußen im Internet oder anderswo zu äußern? Bei einem gewissen Herrn habe ich da einen Verdacht, dass er mich sehr gerne mundtot machen möchte.

Zum Thema:
Das Buch ist zu teuer. 19,50 Euro für 144 Seiten, die angeblich gegen Gier propagieren, sind für mich Ausdruck von Gier. Das ist meine Meinung.

Tipp an den Autor:
500 Exemplare zu 6,- Euro das Stück sind besser als 10 Exemplare zu 19,50 Euro das Stück. Dass man seine Leser nicht erreicht, kann - zu einem nicht gerade unerheblichen Teil - auch vom Buchpreis abhängen.

Und @Michael Heinen-Anders:
Rezensionskommentar Amazon zu 'Mein Weg nach unten' hat geschrieben:
Dem kann ich mich nur anschliessen. So einen elend schlechten Schreibstil habe ich lange nicht in den Händen gehalten... An Peinlichkeiten nicht zu überbieten, Nestbeschmutzend und achtungslos gegenüber seiner ehemaligen Familie. Die an der Peripehrie genannten Kinder sind nur "Beiwerk" und müssen sich wohl eines solchen Vaters wegen zu Tode grämen.


Das kommt nicht von mir! Damit habe ich nichts zu tun! Aber ich mache mir inzwischen ernsthaft Sorgen. Besonders wegen der angesprochenen Familiensituation. So etwas hinterlässt Spuren. Und führt zu bemerkenswertem Verhalten. Von daher begründet sich manches für mich.
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Re:

von MichaelHA (08.02.2017, 19:32)
Siegfried hat geschrieben:
Rezensionskommentar Amazon zu 'Mein Weg nach unten' hat Folgendes geschrieben:

Dem kann ich mich nur anschliessen. So einen elend schlechten Schreibstil habe ich lange nicht in den Händen gehalten... An Peinlichkeiten nicht zu überbieten, Nestbeschmutzend und achtungslos gegenüber seiner ehemaligen Familie. Die an der Peripehrie genannten Kinder sind nur "Beiwerk" und müssen sich wohl eines solchen Vaters wegen zu Tode grämen.


Es handelt sich dabei gar nicht um eine eigenständige Rezension, wie Siegfried uns glauben machen will.

Was Siegfried hier zudem unterschlägt: 3 positiven Rezensionen stehen lediglich zwei negative Rezensionen gegenüber.

Offensichtlich vermag Siegfried nicht zu erkennen, daß er hier als zunehmend peinlicher Kommentator wahrgenommen wird.

Beste Grüße

MichaelHA

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BoD Books on Demand
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Re:

von BoD Books on Demand (10.02.2017, 12:07)
Liebe Autoren,

bei der Ermahnung kann sich gern jeder hier im Tread ein wenig angesprochen fühlen. Es geht um einen respektvollen und sachlichen Umgang. Da muss man nicht auf das Grundgesetz zurückgreifen.

Viele Grüße,
BoD-Admin

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Siegfried
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Re:

von Siegfried (10.02.2017, 14:40)
BoD Books on Demand hat geschrieben:
bei der Ermahnung kann sich gern jeder hier im Tread ein wenig angesprochen fühlen. Es geht um einen respektvollen und sachlichen Umgang. Da muss man nicht auf das Grundgesetz zurückgreifen.


Die Frage, die im Raum steht, ist: "Darf man - hier oder anderswo - ein Produkt dafür kritisieren, dass es preislich weit über dem liegt, was ansonsten als akzeptabel gilt?"

In dieser Diskussion hat sich gezeigt, dass man ein Produkt nur dann wegen des Preises kritisieren darf, wenn man es in seinen Besitz gebracht hat. Liegt dieser Besitz nicht vor, darf man keine Kritik äußern. Für mich ist das eine Eingrenzung der Meinungsfreiheit.

Ich muss nicht eine Wohnung kaufen oder sie für Tage/Wochen/Monate bewohnen, um festzustellen, dass die Wohnung völlig überteuert angeboten wird. Nach der hier vorliegenden Meinung ist es also zu unterlassen, Vermieter in München dafür zu kritisieren, dass eine 2-Zimmer-Wohnung eine Kaltmiete von 1.800 Euro kostet, ohne dass man diese Wohnung sachbezogen benutzt hat (sic!).

Wie sieht es aus mit dem Produkt Urlaubsreise? Muss ich für eine Woche nach Marokko fliegen, um dann erst kritisieren zu dürfen, dass die Urlaubsreise viel zu teuer ist? Mir persönlich reicht da der Blick in den Katalog und der Vergleich mit anderen Anbietern ... um dann hier/auf einer Urlaubs-Verkaufs-Webseite/in Facebook zu sagen: "Nein, liebe Leute von Noggermann, euer Angebot ist mir entschieden zu teuer! Was ihr da macht, ist in meinen Augen Abzocke!"

Darf ich bei Trivago oder HRS erst dann den Hotelpreis öffentlich kritisieren, wenn ich das Zimmer gebucht habe?

Darf man gegen TTIP auf den Straßen demonstrieren, ohne den kompletten TTIP-Vertrag gelesen zu haben? Oder ist auch hier erst das vollständige Wissen notwendig, bevor jemand seine Meinung gegen etwas äußern darf? Reicht es etwa, wenn man ein "gewisses Unwohlsein" bei dem Thema verspürt?

Kurz: Darf ich an einem Produkt genau das öffentlich kritisieren, was allgemein zugänglich ist, ohne das Produkt zu besitzen?

Mainstream hier in der Diskussion: Nein, man darf nicht! (Deshalb regen sich ja so viele Leute hier auf, weil ich genau das getan habe.)

Ein solches Verbot wird hier in diesem Diskussionsfaden eindeutig propagiert: Wenn einem der Preis eines Buches nicht gefällt - auch oder gerade im Zusammenhang mit dem vorgestellten Buchinhalt -, dann hat man gefälligst seine Füße still zu halten und nichts (sic!) zu sagen. Der Buchpreis ist allein Sache des Autors (nein, ist der nicht! Der Buchpreis ist Teil der Öffentlichkeit eines Buches und damit genauso einer Kritik unterworfen wie der Inhalt oder das Titelbild). Hier aber gilt: Was vom Buch auch ohne Bezahlung sichtbar ist, darf erst dann kritisiert werden, wenn man das Buch in Händen hält. Vorher: Njet, mein Sohn!Auf-gar-keinen-Fall-das-geht-gar-nicht!!

Die hier geäußerte Ansicht, man/ich dürfe eine Kritik am Buchpreis nicht in die Öffentlichkeit tragen, ist aus meiner Sicht eine klare Einschränkung grundrechtlich gewährter Freiheiten. Deshalb greife ich durchaus auf das Grundgesetz zurück.

Sollte der BoD-Admin der Meinung sein, dieser Beitrag sei nicht respektvoll oder gar unsachlich, kann man mich kommentarlos aus dem Forum entfernen. Allerdings fordere ich dann mein Urheberrecht auf meine Beiträge ein und bitte um Löschung aller mir zugeordneten Texte. Wenn ich nicht hier sein darf, dürfen das meine Beiträge auch nicht.
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