Brandstifter

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Arno Abendschön
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Re:

von Arno Abendschön (10.03.2017, 11:11)
mtg, die drei bisherigen Kommentatoren - Gudrun inbegriffen - haben sich offen äußern können und das auch getan. Es wurde abschließend Übereinstimmung erzielt, dass es keinen Konsens gibt und weitere Diskussion fruchtlos sein würde. Mir fehlt die Lust, diese Prozedur auch noch mit dir durchzuexerzieren. Gudruns Gedicht ist ein zu geringfügiger Anlass, außerdem mache ich gerade sauber und schaue nur flüchtig ins Forum.

Keiner hat versucht, Monika an der Meinungsäußerung zu hindern. Suggeriere bitte nicht das Gegenteil.

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mtg
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Re:

von mtg (10.03.2017, 11:15)
Arno Abendschön hat geschrieben:
mtg, die drei bisherigen Kommentatoren - Gudrun inbegriffen - haben sich offen äußern können und das auch getan. Es wurde abschließend Übereinstimmung erzielt, dass es keinen Konsens gibt und weitere Diskussion fruchtlos sein würde. Mir fehlt die Lust, diese Prozedur auch noch mit dir durchzuexerzieren. Gudruns Gedicht ist ein zu geringfügiger Anlass, außerdem mache ich gerade sauber und schaue nur flüchtig ins Forum.

Keiner hat versucht, Monika an der Meinungsäußerung zu hindern. Suggeriere bitte nicht das Gegenteil.


Arno, ich suggeriere nicht – ich konstatiere. Gundruns Gedicht hat – jenseits alller Formalien – für Dich den Fehler, dass es eine bestimmte Sichtweise transportiert – oder wie war dieser Satz gemeint:

Arno Abendschön hat geschrieben:
Monika, es ist offensichtlich, dass sich das Gedicht gegen die rechtspopulistische Welle wendet - und nur dagegen.


Bitte lies also zukünftig meine Beiträge genauer und versuche nicht, sie in eine Dir genehme Sichtweise umzudeuteln.

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Re:

von Arno Abendschön (10.03.2017, 12:26)
mtg, es ist so: Gudrun hat ihre Meinung in Gedichtform geäußert. Ich habe mich primär gegen die schlechte Form und erst später gegen ihre Meinung an sich gewandt. Beides dürfte mir wohl erlaubt sein. Mit meiner Kritik war keineswegs verbunden, ihr das Recht auf Meinungsäußerung abzusprechen. Genau das hast du aber nun suggeriert, indem du formulierst:

Ich bin der festen Überzeugung, dass das Grundgesetz auch Gudrun eine eigene Meinung zubilligt, die sie veröffentlichen darf – selbst, wenn sie anderen Menschen nicht gefällt.

Du stellst da etwas Selbstverständliches fest, und die Absicht dahinter ist nicht schwer zu erkennen. Und ich habe keine Lust auf diese sehr persönlich gefärbten Pseudodiskussionen. Such dir einen anderen dafür.


Arno Abendschön

PS: Vorhin habe ich im letzten Absatz die Vornamen verwechselt. Da muss es natürlich auch "Gudrun" heißen.
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (10.03.2017, 12:59)
Arno, du beanstandest aber formale Fehler fast ausschließlich nur bei Gudrun. Andere Dichter bleiben von dir unbehelligt. Da entsteht bei mir schon der Eindruck, dass der Inhalt bei deinen Verrissen wesentlich stärker gewichtet wird, als du uns glauben machen willst.

Damit will ich dich auf keinen Fall anstiften, jetzt wahllos irgendwelche Gedichte aus der Versenkung zu holen und ebenfalls zu verreißen, um noch schnell das Gegenteil zu beweisen. Der Eindruck lässt sich so leicht nicht mehr revidieren, denn er besteht und bestätigt sich seit weit über einem Jahr.

Keiner hat etwas dagegen, wenn du auf Schwachstellen hinweist, aber die persönlichen Angriffe gegen die Verfasserin könntest du dir in Zukunft gerne verkneifen.

Gruß,
Monika
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Re:

von Arno Abendschön (10.03.2017, 20:57)
Monika, dein Gedächtnis lässt dich im Stich. In jüngerer Vergangenheit habe ich z.B. "Mein Dörfchen auf der Heiden" von Kienperg deutlich kritisiert. (Du warst damals dort auch stark engagiert.) Ebenso habe ich eines deiner Gedichte negativ beurteilt. Und die meisten Sachen von Gudrun habe ich tatsächlich unkommentiert gelassen. Lobenswert fand ich auch manches, etwa von Peter Pitsch.

Das alles nur Richtigstellung. Ich möchte nicht, dass hier Legendenbildung zu meinem Nachteil betrieben wird.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (10.03.2017, 21:14)
Deshalb verwendete ich das Wort "fast".
Monika K. hat geschrieben:
Arno, du beanstandest aber formale Fehler fast ausschließlich nur bei Gudrun.

Aber du hast recht: Gudruns Gedichte, in die man keine Flüchtlinge hineininterpretieren konnte, blieben tatsächlich verschont. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass sie perfekt sind und keine Mängel aufweisen.

Gruß,
Monika
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Re:

von Arno Abendschön (10.03.2017, 21:34)
Monika, das "hineininterpretieren" hättest du dir schenken können. Es stellt den Sachverhalt auf den Kopf. Gudruns Gedichte sind z.T. politisch-militanter Art, vgl. "Tot geborgen". Wer heutzutage Derartiges veröffentlicht, muss mit Widerspruch rechnen, auch in Zukunft, es sei denn man wünscht nur noch Einheitsmeinung. Dein kürzlich geäußertes Bedürfnis nach mehr Löschungen geht schon eindeutig in diese Richtung. Das ist gesamtgesellschaftlich ein sehr gefährliches Rezept.

Nee, die unpolitischen Sachen von Gudrun finde ich formal auch kaum besser. Da ist so eine Mischung aus schlicht und süßlich à la Poesiealbum. Ich mache selbst kaum Gedichte, lese aber viele, z.B. in der Leselupe. Gudruns Sachen sind weit, weit unterdurchschnittlich.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (10.03.2017, 22:29)
Wie ich schon sagte: Den Eindruck kannst du nicht ändern, indem du plötzlich nachträglich andere Gedichte ebenfalls kritisierst.

Ich dachte bei dem hier vorliegenden Gedicht übrigens nicht an Frau Merkel, sondern an Vorfälle in Baden-Württemberg, wo es einer kleinen Gruppe christlicher Fundamentalisten gelang, mit Lügen über Lehrplanänderungen im Sexualkundeunterricht einen erstaunlich großen Teil der Bevölkerung nicht nur gegen die Politik der Landesregierung, sondern auch ganz allgemein gegen Homosexuelle aufzuhetzen. Prüf es ruhig nach: Man kann das Gedicht auch so verstehen, denn Brandstifter gibt es eben in vielen Bereichen. Diese erste Assoziation ist so natürlich wie deine, denn jeder denkt spontan an das, was vor seiner Haustür geschieht und ihn beschäftigt oder aufbringt. Nur war mir im Gegensatz zu dir sofort bewusst, dass dies nur eine kleine Facette und für andere uninteressant ist. Und nun? Hätte ich meine Kritik einzig und allein auf diesen Blickwinkel aufbauen sollen? Ich halte das für keine gute Idee, denn ich kann Gudrun schlecht für etwas loben, das nur in meinem Kopf abgeht. Genauso wenig solltest du sie für das, was du dir bei dem Gedicht spontan denkst, verurteilen.

Und zum Thema Löschen: Du kennst die Verfasserin nicht. Deshalb überschreiten von dir gewählte Formulierungen wie z.B. "Leute wie du" plus willkürliche Schuldzuweisungen eindeutig eine Grenze. Und es ist auch nicht nur irrelevant, bei welcher Lektüre du an sie denken musst, sondern auch eine perfide Art, ihr Handlungen oder Gedanken zu unterstellen. Je mehr Querverweise auf Texte fremder Autoren oder andere Werke der Verfasserin du in deine Kommentare einbaust, desto stärker wird bei mir der Eindruck, dass es dir hier nicht um das hier vorgestellte Gedicht, sondern um die Verfasserin als Person geht. Da du das offensichtlich nicht eingesehen, sondern gegenüber dem Admin deinen Kommentar sogar noch verteidigt hast, widersprach ich dir.

Gruß,
Monika
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Re:

von Arno Abendschön (10.03.2017, 22:58)
Meristerhaft, Monika, wie du wieder einmal die Sachverhalte umgruppierst. Wer hat denn hier konkret mit persönlichen Angriffen übelster Art begonnen? Es war Gudrun, und zwar so:

Oder reagieren Sie etwa so heftig, weil Sie selbst ein Brandstifter sind?

Viel Spaß noch bei weiteren Hasstiraden.


Meine formale Kritik war vorher sicher hart, doch berechtigte Gudrun das keineswegs zu derartigen Unterstellungen und Formulierungen. Ich wurde als Erster hier persönlich angegriffen und habe mich zu wehren versucht. Wer mich zum Brandstifter und Hassprediger ernennt, der darf sich nicht wundern, wenn ich ihn als Reaktion mit "Leute wie du" anspreche. Dir, Monika, scheint jegliches Gefühl für Verhältnismäßigkeit zu fehlen - oder du bist selbst bedenkenlos parteiisch.

Nebenbei: Gudruns Formulierungen zeigen ganz deutlich, welche Assoziationen sie selbst mit ihrem Text verbunden wissen wollte. Ihr ging's ganz klar um die große Politik. Du kannst die Versuche, das zu verwischen, als gescheitert ansehen.

Vorabmitteilung: Ich werde hier demnächst für ein paar Tage verstummen. Nicht aus Mangel an Enthusiasmus - ist ja wirklich ein reizendes Zwiegespräch, oder? -, nein, andere Verpflichtungen.

Wir bleiben dennoch mittelfristig in Verbindung, denke ich.

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (10.03.2017, 23:10)
Und wenn du dich auf den Kopf stellst und mit den Ohren wackelst: Du hast hier nicht die Deutungshoheit. Aber lassen wir es gut sein.
Viel Spaß bei dem, was du die Tage vorhast!

Gruß,
Monika
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Re:

von Arno Abendschön (10.03.2017, 23:53)
Hier noch ein Beispiel für deinen manipulativen Diskussionsstil, Monika. Du formulierst erst über Gudruns unpolitische Gedichte:

Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass sie perfekt sind und keine Mängel aufweisen.

Darauf beziehe ich mich und antworte:

Nee, die unpolitischen Sachen von Gudrun finde ich formal auch kaum besser. Da ist so eine Mischung aus schlicht und süßlich à la Poesiealbum.

Und was machst du daraus? Du unterstellst mir - schwuppdiwupp - eine Absicht, die mir gerade durchaus fernlag, nämlich so:

Den Eindruck kannst du nicht ändern, indem du plötzlich nachträglich andere Gedichte ebenfalls kritisierst.

Soll das hier ein Kurs werden: Wie lasse ich den anderen schlecht aussehen, indem ich ihm eine Absicht unterschiebe, die er gar nicht gehabt hat? Ich habe gar nicht "plötzlich nachträglich ... kritisiert", schon gar nicht, um mich selbst zu entlasten - ich bin bloß kurz auf eine Bemerkung von dir eingegangen. Und dann entstellst du das auf diese Weise.

Müssen wir wirklich so manipulativ miteinander umgehen? Denk mal bitte in Ruhe darüber nach.

Arno Abendschön, der jetzt ins Bett muss.
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (11.03.2017, 00:30)
Arno Abendschön hat geschrieben:
Den Eindruck kannst du nicht ändern, indem du plötzlich nachträglich andere Gedichte ebenfalls kritisierst.
(= Zitat Monika)
Damit sagte ich lediglich, dass sich mein Eindruck dennoch nicht ändert. Mein Eindruck ist meine Sache. Dass er dir nicht passt, kann ich verstehen, aber ich kennzeichne ihn eindeutig als subjektiv und nicht als allgemeingültig.

Auszuteilen ist immer einfacher als einzustecken. Du stellst mich als manipulativ hin. Auch nicht gerade nett und in meinen Augen ein unberechtigter Vorwurf, da ich hier hauptsächlich verschiedene Interpretationsmöglichkeiten aufzeige, die alle von dir abgetan werden, und dir dein Verhalten vor Augen führe. Warum fühlst du dich nun als Opfer? "Kraftloses Papiergeraschel" ist aus meiner Sicht die erste unsachliche Formulierung in diesem Thread. Da wurde der Ton schlagartig rau. Warum eigentlich? Man kann auf Fehler doch auch sachlich hinweisen und den Hinweis für sich wirken lassen. Du zeigst nun jedoch mit dem Finger auf Gudrun, die ihren Beitrag im Gegensatz zu dir nicht gegenüber dem Admin verteidigte. Und ich bin manipulativ? Klar, wenn du das sagst, dann ist das so!

Gruß,
Monika
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Re:

von Arno Abendschön (13.03.2017, 10:57)
Gudrun, du hattest das (hoffentlich) letzte Wort. Wir sollten diese fruchtbare Diskussion damit abschließen. Und beim nächsten Mal wird natürlich alles ganz anders ...

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BoD Books on Demand
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Re:

von BoD Books on Demand (13.03.2017, 12:33)
Liebe Autoren,

letzte Ermahnung in diesem Thread zu einem inhaltlichen und sachlichen Austausch zurückzukehren, ansonsten werden Beiträge gelöscht.

Viele Grüße,
Thorsten von BoD

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