Frage zum Seitenumbruch

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hugo-wolff
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Frage zum Seitenumbruch

von hugo-wolff (17.03.2017, 17:06)
Hallo!

Ich habe ein längeres Manuskript (Word 2003, Blocksatz) zu layouten und muß dabei ziemlich häufig manuelle Seitenumbrüche einfügen. Dabei kommt es stets zu Leerstellen am Satzende des auf die Vorderseite übertragenen Satzes. Diese Leerstellen habe ich bisher händisch durch Leerstellen zwischen Wörtern ausgeglichen. Das funktioniert auch, ist aber zeitaufwendig.

Meine Frage: Gibt es einen ‚Trick’, dies von Word erledigen zu lassen?

Grüße von
Hugo

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (17.03.2017, 17:50)
Hallo Hugo,

kannst du uns mal einen Screenshot zeigen, damit wir uns besser vorstellen können, worum es geht? Denn spontan ist mir nicht klar, warum du so häufig mitten im Satz einen manuellen Seitenumbruch einfügen musst. Normalerweise erfolgt der automatisch und verursacht dann keine Lücke hinter dem letzten Wort. Hast du stattdessen mal einen weichen Zeilenumbruch (gleichzeitiges Drücken der Shift- und der Enter-Taste) ausprobiert, der am Seitenende zu einem Seitenumbruch führen sollte?

Viele Grüße,
Monika
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hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (17.03.2017, 23:22)
Hallo Monika,

ich hatte gleich geantwortet, aber der Beitrag wurde nicht online gestellt (obwohl keine einziges Schimpfwort darin vorkam - großes Indianer-Ehrenwort!) :lol:

Ich hoffe, ich schaffe es, die beiden Dateien einzustellen - ich bin in der Hinsicht ein wenig ungeschickt/ungeübt.

Bild 1: Nach 'Adlers bleibt eine Zeile der Seite frei, weil auf der Folgeseite nur 1 1/2 Zeilen mit anschließendem Absatz folgen. Liefe der Text nach 'doch noch?' ohne Unterbrechung weiter, würde die Zeile 'Ist er wütend...' auf die Vorderseite übernommen.

Bild 2: Der Seitenumbruch hat die Zeile übernommen, diese ist aber nicht rechtsbündig (im Beispielfall zwar nur eine Leerstelle, meist aber zwischen 3 und 4 dieser Stellen.

Es geht mir lediglich darum, ob ich Word 'zwingen' kann, die genannte Zeile zu dehnen oder zu stauchen, damit sie rechtsbündig (im Blocksatz) ist.

Wenn nicht, mache ich es weiter händisch - ist auch kein Problem.

Danke für Hilfe & schönes Wochenende!
Hugo
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.03.2017, 00:31)
Der Seitenumbruch im Bild 2 ist gruselig! cheezygrin

Mitten im Satz "Eskaliert die Sache doch noch?" findet sich eine Enter-Markierung (hinter "Sache"). Damit teilt der Schreibende dem Programm Word mit, dass hier ein Absatz zu Ende ist - was aber gar nicht stimmt!

Durch solche Eingaben erzeugt man im Seitenlayout diese altbekannten "Schusterjungen" (heute politisch inkorrekt; heißt offiziell "Waisenkind") und "Hurenkinder" (ebenfalls heute politisch inkorrekt; heißt heute offiziell "Witwe"). Ersteres ist die letzte Zeile eines Absatzes als einzelne Zeile zu Beginn einer neuen Seite (hier: "doch noch?" Dann ein Absatz). Zweiteres ist die erste Zeile eines Absatzes als einzelne Zeile am Ende einer Seite (hier: Eine Absatzmarkierung, dann die einzelne Zeile "Ist er wütend? Hat er auf ihn gewartet? Eskaliert die Sache").

Statt mit Leerzeichen zu spielen (ganz schlechte Methode, da der Platzverbrauch des benutzten Leerzeichens z. B. durch Änderung der Schriftart unterschiedlich groß ist), empfiehlt es sich, den Text einfach fortlaufend zu schreiben (also keine Enter-Taste in der letzten Zeile) und den Zeilen- und Seitenumbruch ganz Word zu überlassen.

"Schusterjungen" und "Hurenkinder" werden durch Word automatisch vermieden. Dazu bitte unter "Absatz". Kartenreiter "Zeilen- und Seitenumbruch" prüfen, ob die "Absatzkontrolle" eingeschaltet ist (für Word ab Version 2007: rechte Maustaste für den Aufruf des Kontext-Menüs, dort dann den Menüeintrag "Absatz" wählen, dann wie zuvor beschrieben. Alternativ unter Kartenreiter des Menübandes "Start" in der Gruppe "Absatz" das kleine Kästchen rechts neben "Absatz" anklicken, dann wie zuvor beschrieben).

Damit wäre das erste Problem (Vermeidung von "Hurenkinder" und "Schusterjungen") gelöst. Die Folge ist jetzt aber, dass die Seite u. U. nicht vollständig ausgenutzt wird. Durch den automatischen Seitenumbruch kann es jetzt dazu kommen, dass eine Seite im Schriftbild unten Freiräume (vermeintlich leere Zeilen) aufweist. Auch dies kann man in Word verhindern.

Einfach mal unter "Datei" den Menüeintrag "Seite einrichten" aufrufen. Dort den Kartenreiter "Layout" aktivieren und im Abschnitt "Seite" die "vertikale Ausrichtung" auf "Blocksatz" einstellen. Dadurch werden die Zeilenabstände automatisch so gestreckt, dass die volle Schreibfläche einer Seite ausgenutzt wird. Die vermeintlichen Leerzeilen am Seitenende sind jetzt verschwunden (für Word ab Version 2007 den Kartenreiter des Menübandes "Seitenlayout" aktivieren, dann in der Gruppe "Seite einreichten" auf das kleine Kästchen rechts von "Seite einrichten" klicken, dann wie zuvor beschrieben vorgehen).

Vorsicht! Durch das optimale Ausnutzen der Seitenfläche erscheinen u. U. plötzlich größere Abstände (Lücken) zwischen den einzelnen Absätzen. Also Augen auf und prüfen, wie das Seitenlayout sich darstellt.

Hinweis: Durch diese Methode sind die Zeilen zweier Seiten nicht mehr deckungsgleich, d. h. druckt man sich zwei Seiten aus, legt sie hintereinander und hält sie gegen das Licht, liegen die Zeilen der einen Seite in den Zwischenräumen der Zeilen der anderen Seite.

Man muss sich also enscheiden: Entweder Deckungsgleichheit der Zeilen aller Seiten mit den Leerräumen am Ende der Seite - oder Ausnutzung des gesamten Beschriftungsbereiches einer Seite und leicht verschobene Zeilen im Vergleich der Seiten untereinander.

Ich persönlich bevorzuge den automatischen Seitenumbruch mit evtl. Leerraum am Ende der Seite (siehe Bild 1). Diese teilweise auch noch unterschiedlich großen Leerräume zwischen den Absätzen auf einer Seite mag ich gar nicht.

Anmerkung: Dieser Beitrag entspricht in etwa dem Unterrichtsinhalt, wie ich als Dozent die Gestaltung einer Seite in MS Word in der Erwachsenenbildung vermittle. Vermutlich ist meine Vorgehensmethode didaktisch fragwürdig, da ich kein Studium für eine Lehrtätigkeit durchlaufen habe. Lehren bzw. unterrichten ohne Studium geht nach Meinung von Universitätsabsolventen angeblich gar nicht. Daher übernehme ich keine Gewähr für meine o. g. Beschreibungen. Ich bin sicher, dass eine studierte Lehrkraft das inhaltlich wie didaktisch deutlich besser vermitteln kann. Ich bitte daher an dieser Stelle für evtl. auftretende Verständnisprobleme um Entschuldigung.
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hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (18.03.2017, 00:59)
Danke Siegfried, für die Antwort zur späten Stunde!

Der Seitenumbruch in Bild 2 sieht in Wirklichkeit viel schöner aus :D
Was glaubst Du, wie lange ich an den Screenshots gebastelt habe ...

Mit Deiner Anleitung beschäftige ich mich morgen in aller Ruhe. Jetzt nur soviel: Mein Text benötigt leider sehr viele Absätze, ein fortlaufender Text ist daher nur selten möglich. Dazu kommen recht häufige Kapitel-Überschriften. Das bewirkt eben die Fehler-Quote am Seiten-Ende.

Die Absatzkontrolle war aktiviert. Aber als erstes werde ich morgen 'Seite einrichten > Layout > Seite > vertikale Ausrichtung" auf "Blocksatz" setzen (dort hatte ich bis jetzt 'oben'), denn das ist, was ich gesucht habe.

Dazu eine Frage: Du schreibst "sind die Zeilen zweier Seiten nicht mehr deckungsgleich" - ist das im gedruckten Buch (deutlich) sichtbar? Dann könnte ich es nicht anwenden.

Nochmals Danke!
Hugo

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (18.03.2017, 08:47)
hugo-wolff hat geschrieben:
Dazu eine Frage: Du schreibst "sind die Zeilen zweier Seiten nicht mehr deckungsgleich" - ist das im gedruckten Buch (deutlich) sichtbar? Dann könnte ich es nicht anwenden.


Wenn man ein Buch aufschlägt, sieht man immer zwei Seiten gleichzeitig. In der Mitte liegen die Zeilen der linken und der rechten Seite sehr nah beieinander. Man sieht es, wenn sie nicht deckungsgleich platziert sind. Bei dünnem Papier können die Zeilen der Rückseite etwas durchscheinen und zwischen den Zeilen der Seite, die man liest, als Schatten sichtbar sein.
Ob das jeden Leser stören würde, weiß ich nicht, aber beides fällt schon auf. Daher wähle ich diese Variante nicht und achte auch bei Überschriften auf die Registerhaltigkeit.
Viele Grüße,
Monika
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.03.2017, 13:25)
hugo-wolff hat geschrieben:
Dazu eine Frage: Du schreibst "sind die Zeilen zweier Seiten nicht mehr deckungsgleich" - ist das im gedruckten Buch (deutlich) sichtbar? Dann könnte ich es nicht anwenden.


Im Anhang unten eine Abbildung, dass auch Profis (hier der Heyne Verlag) beim Seitenlayout ziemlich herumpfuschen.

Die letzte Zeile auf der linken Seite ist der erste Satz eines neuen Absatzes und steht für sich allein am Ende der Seite - streng gesehen ein Unding.

Anhand der von mir einzogenen Linien sieht man auch, dass die letzten Zeilen linke Seite nicht deckungsgleich mit den Zeilen auf der rechten Seite sind. Ob das einem Leser tatsächlich auffällt, bleibt dahingestellt. Bei ausreichend dickem Papier schimmern die Zeilen auch nicht durch - jedenfalls nicht, wenn man eine Buchseite nicht das Licht hält.

(Quelle für das Bild: Louis L'Amour, Geier über der Herde, Seite 48/49, Heyne Verlag München, 1971; Text größtenteils wegen Urheberrecht geschwärzt).
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Monika K.
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Re:

von Monika K. (18.03.2017, 14:50)
Kein normaler Leser hält beim Lesen einzelne Seiten ins Licht, wage ich jetzt einfach mal so zu behaupten. Aber bei BoD scheinen sowohl bei "weiß 90g" als auch "cremeweiß 90g" die Zeilen der Rückseite oder Abbildungen ganz leicht durch. Bei CreateSpace ist der Effekt beim weißen Papier sogar noch ein wenig stärker als bei BoD. Das ist aber ganz normal bei hochwertigem Papier und bei vielen Büchern aus anderen Verlagen auch so. Mir fallen extreme Unregelmäßigkeiten bei der Registerhaltigkeit jedoch hauptsächlich dann auf, wenn ich mich beim Lesen der Buchmitte nähere. Aber das ist sicher Geschmackssache.

@Siegfried
Was mich erstaunt bei deinem Beispiel: Dass heutzutage manche Verlage die Regel bezüglich "Hurenkind und Schusterjunge" für überholt betrachten, fiel mir auch schon bei ein paar Büchern auf. Aber wie kommt es, dass in deinem Beispiel die Zeilen dennoch nicht deckungsgleich sind? Ist auf einer Seite eine Überschrift mit anderer Schriftgröße und besonderem Zeilenabstand zum Text? Oder stimmt es oben auch nicht, was auf einen Bindefehler hinweisen würde? Nur so aus Neugier gefragt.

Gruß,
Monika
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Siegfried
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Re:

von Siegfried (18.03.2017, 15:46)
Monika K. hat geschrieben:
@Siegfried
Was mich erstaunt bei deinem Beispiel: Dass heutzutage manche Verlage die Regel bezüglich "Hurenkind und Schusterjunge" für überholt betrachten, fiel mir auch schon bei ein paar Büchern auf. Aber wie kommt es, dass in deinem Beispiel die Zeilen dennoch nicht deckungsgleich sind? Ist auf einer Seite eine Überschrift mit anderer Schriftgröße und besonderem Zeilenabstand zum Text? Oder stimmt es oben auch nicht, was auf einen Bindefehler hinweisen würde? Nur so aus Neugier gefragt.


Es ist offenbar wirklich so, dass die Kostenersparnis durch ein automatisiertes Seitenlayout zu einem vermehrten Aufreten von "Hurenkindern" und "Schusterjugen" führt (mein persönlicher Eindruck, wenn ich mir neu gekaufte Bücher anschaue). Deshalb war ich umso überraschter, dass so etwas auch schon vor Jahren / Jahrzehnten auftauchte (das von mir vorgestellte Beispiel ist ein Taschenbuch mit einem Copyright-Vermerk aus dem Jahre 1971 - Neuauflagendruck 1972; Heyne Taschenbuch).

Beim Durchblättern des Buches tauchen weitere Seiten mit solchen Layoutfehlern auf, u. a. Seite 52, Seite 54, Seite 90, Seite 94, Seite 118. Das ist also kein Einzelfall in diesem Buch.

Die linke Seite ( Seite 48 ) beginnt mit vier Zeilen Text, dann erfolgt ein Kapitelwechsel, der durch einen deutlichen Abstand zum vorherigen Kapitel dargestellt wird (3 Leerzeilen), danach die Kapitelüberschrift in Form einer Zahl (hier "10"), dann wieder deutlicher Leerraum (2 Leerzeilen), ehe der Text des neuen Kapitels startet.
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Re:

von Monika K. (18.03.2017, 16:25)
Danke für die Antwort. Das erklärt es. Dass das Buch so alt ist, habe ich oben überlesen.

Gruß,
Monika
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hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (18.03.2017, 22:26)
Hallo Monika, hallo Siegfried!

Ich habe mich vorhin durch die Materie 'gewühlt' und bin zu dem Ergebnis gelangt, daß es keine wirkliche Lösung für mein Problem gibt.

Quelle Siegfried:
"Man muss sich also enscheiden: Entweder Deckungsgleichheit der Zeilen aller Seiten mit den Leerräumen am Ende der Seite - oder Ausnutzung des gesamten Beschriftungsbereiches einer Seite und leicht verschobene Zeilen im Vergleich der Seiten untereinander."

Leicht verschobene Zeilen gehen in meinem Fall überhaupt nicht.

Quelle Siegfried:
Ich persönlich bevorzuge den automatischen Seitenumbruch mit evtl. Leerraum am Ende der Seite (siehe Bild 1). Diese teilweise auch noch unterschiedlich großen Leerräume zwischen den Absätzen auf einer Seite mag ich gar nicht.

Ich schließe mich an, was bedeutet: Alles beim Alten.

@Monika:
Den weichen Zeilenumbruch (gleichzeitiges Drücken der Shift- und der Enter-Taste) habe ich getestet, das Ergebnis war aber nicht die Lösung.

Dank an Euch Beide &
schönen Sonntag!
Hugo

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (18.03.2017, 22:56)
Hallo Hugo,

den Vorschlag machte ich, als mir noch nicht klar war, dass es dir um Schusterjungen und Hurenkinder geht und du die Absatzkontrolle korrigieren wolltest. Sorry! Ich hätte nach deinem Screenshot erwähnen können, dass ich in dem Fall wie Siegfried vorgehe.

Mit dem weichen Zeilenumbruch kann man z.B. Fehler der automatischen Silbentrennung korrigieren, wenn ein "bedingter Trennstrich" nicht das gewünschte Ergebnis bringt, oder beim Seitenwechsel Teile einer syntaktische Einheit auf die nächste Seite befördern, wenn es für den Lesefluss besser ist.

Viele Grüße,
Monika
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hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (19.03.2017, 00:33)
Hallo Monika,

meine Fragestellungen sind immer ein wenig unbeholfen/verquer, so kommt es leider zu Mißverständnissen. Meine Schuld.

Ihr habt mir sehr geholfen, nochmals Dank dafür.

Und weil das so schön geklappt hat, wage ich eine Anschlußfrage: Ich arbeite schon sehr lange mit Word 2003, habe aber immer noch nicht herausfinden können, wie ich mit der Suchfunktion (Bearbeiten > Suchen) die immer wieder beim Schnellschreiben vorkommenden 2 statt 1 Leerzeichen ausfindig machen und korrigieren kann. Gleiches mit dem Trenn- und dem Bindestrich. Wie muß ich da vorgehen?

Fall ich dafür einen neuen Thread aufmachen soll/muß, bitte Bescheid sagen.

Für heute: Gute Nacht!
Hugo

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Monika K.
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Re:

von Monika K. (19.03.2017, 08:53)
Hallo Hugo,

frag ruhig in diesem Thread, denn die meisten Mitglieder starten ohnehin einen neuen für ihre Fragen und ziehen eher selten einen alten hoch, um die neue Frage anzuhängen.

Ich habe eine andere Word-Version als du und kann dir daher nicht sagen, wie du dich zum "Suchen und Ersetzen" durchklicken kannst, aber es gibt für vieles direkte Befehle:
Wenn du auf "Strg" und "H" klickst, landest du ebenfalls bei "Suchen und Ersetzen" und kannst dort im oberen Feld zwei Leerzeichen eingeben und im unteren eines. Dann hast du die Wahl, ob du alle auf einmal oder jedes einzeln ersetzen möchtest.
Ich hoffe, das war jetzt nicht verwirrend. Sonst frag einfach nach.

Viele Grüße,
Monika
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hugo-wolff
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Re:

von hugo-wolff (19.03.2017, 16:37)
Erst die gute Nachricht:

Monika, Du hast mir die Lösung für eine ganze Reihe der Probleme gezeigt, denn ich habe bisher nur mit 'Suchen > Ersetzen' gearbeitet und bin gar nicht auf die Idee gekommen, den Reiter 'Ersetzen > Suchen nach > Ersetzen durch' mal näher anzusehen (soviel zu meinen technischen Fähigkeiten). Was für Eine Arbeitsersparnis - danke dafür! :D

Nun die Schlechte:

Ich habe vorhin im folgenden Grammatiktest für Grundschüler ...

http://www.bento.de/today/grammatik-qui ... r-1253085/

... mit Pauken und Trompeten versagt. Meine Frau gab mir dann noch den Rest, als sie sagte, Grundschüler sind in der 4. Klasse.

Ich gehe jetzt zum Weinen in mein Dichterzimmer ... :cry:

Hugo
(Latein lerne ich trotzdem nicht!)

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