Cover #12027

Stellt euren Coverentwurf vor und holt euch Feedback der BoD Community.


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Siegfried
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Cover #12027

von Siegfried (11.05.2017, 18:27)
... und weil es so gut lief, gleich noch ein Buchcover ...
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12027.jpg
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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ricochet
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Re: Cover #12027

von ricochet (14.05.2017, 08:08)
Hallo Siegfried,

der Klappentext ist zu umfangreich. Lieber weniger Worte, in der Kürze liegt sowieso die Würze. Die Kette auf der Vorderseite ragt in der Mitte in den Buchrücken, sodass der Titel schwer zu lesen ist. Das geht schon gar nicht. Das Wort Roman würde ich vom Buchrücken weglassen. Ansonsten gefällt mir die Ästhetik recht gut. Muss eben zum Inhalt passen. Die Erkennungsmarke legt hier die Schiene zu einer Soldatengeschichte (desgleichen der Titel).

LG

rico
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Hannelore Goos
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Re: Cover #12027

von Hannelore Goos (14.05.2017, 08:18)
ricochet hat geschrieben:
Die Erkennungsmarke legt hier die Schiene zu einer Soldatengeschichte.


Aber nur für Männer, die gedient haben. Ich hätte das Ding nie identifizieren können. Und da mindestens die Hälfte der Menschen, die Bücher lesen, Frauen sind, solltest du ein Motiv wählen, das diese erkennen können.

Gruß
Hannelore
Es gibt Menschen, die denken gern, und Menschen, die schreiben gern. Leider sind das nicht immer dieselben. book:
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mtg
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Re: Cover #12027

von mtg (14.05.2017, 09:42)
Ich finde es unglaublich, dass hier Details kritisiert werden, ohne dass das große Ganze gesehen wird. Siegfried bietet zu günstigen Kursen fertige Cover an. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger. Es handelt sich dabei um eine Dienstleistung, die man in Anspruch nehmen kann, aber nicht muss. Niemand ist verpflichtet, eines dieser Cover zu erwerben, auch wenn so mancher Kommentar das vermuten lässt.

Wer hier über die Länge des Klappentextes räsoniert, hat etwas nicht verstanden: Der Klappentext – und noch mehr seine Länge – ist Sache des Autors bzw. des Buches, das sich hinter dem dem Cover versteckt. Und für wen eine »Hundemarke« (so heißt das Ding übrigens intern) ein Ausschlusskriterium ist, hat nicht begriffen, dass es sich hier im Beispiele handelt. Ein Cover muss sich zwingend mit dem Inhalt oder/und der Zielgruppe auseinandersetzen. Darüber muss nicht diskutiert werden. Ich weiß, wovon ich schreibe, denn ich biete auch Covergestaltung an.

Abstraktionsvermögen ist offensichtlich eine rar gesäte Kunst. Vielleicht sollte man zukünftig größere Teller produzieren, damit der Blick zum Rand nicht so früh enden muss …

:shock:: :shock:: :shock::

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Monika K.
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Re: Cover #12027

von Monika K. (14.05.2017, 10:05)
mtg hat geschrieben:
Ein Cover muss sich zwingend mit dem Inhalt oder/und der Zielgruppe auseinandersetzen.

Das sehe ich auch so. Dieses Cover ist ganz offensichtlich nicht für Chick-Lit gedacht, sondern für ein Buch, das sich mit dem Thema "Krieg" auseinandersetzt. Die Leserinnen und Leser, die zur entsprechenden Zielgruppe gehören, wissen mit Sicherheit, worum es sich bei dem Gegenstand auf dem Cover handelt. Selbst ich erkannte ihn auf Anhieb, obwohl ich eine Frau bin, nicht bei der Bundeswehr war und nicht zur Zielgruppe gehöre.

Gruß,
Monika
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mtg
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Re: Cover #12027

von mtg (14.05.2017, 10:06)
Exakt. Danke, Monika. thumbbup

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ricochet
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Re: Cover #12027

von ricochet (14.05.2017, 12:19)
mtg hat geschrieben:
Siegfried bietet zu günstigen Kursen fertige Cover an. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger. Es handelt sich dabei um eine Dienstleistung, die man in Anspruch nehmen kann, aber nicht muss. :


Dann hat Sieghfried seine Threads aber im falschen Forum eingestellt. Hier ist definitiv Feedback gefragt (siehe Bezeichnung des Forums, bzw. oben). Mit einem solchen Ansinnen gehört er ins Forum: "Freie und Dienstleister"

rico
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mtg
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Re: Cover #12027

von mtg (14.05.2017, 13:34)
Offensichtlich ist Dir der Anlass dieses Threads nicht geläufig …

Ein neues Buchcover - ausgelöst durch die Diskussion "Self Publishing vs. DKZV".
selbstverlegen-durch-druckkostenzuschuss-t18286.html
Dort heißt es u.a., ein Buchcover muss mit 299,- Euro bezahlt werden. Wirklich? Das hier präsentierte Buchcover ist für 30,- Euro (also 90 % günstiger) zu haben ...

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Monika K.
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Re: Cover #12027

von Monika K. (14.05.2017, 14:15)
Vielleicht ist das auch einfach nur ein Missverständnis. Auf mich wirkte Ricos Feedback zum Cover gar nicht so vernichtend. Er zählt zwar Kritikpunkte auf, beurteilt es insgesamt aber wohlwollend. Siegfried kann jetzt frei entscheiden, ob er die Kritik nachvollziehen kann und beherzigen möchte oder nicht. Deshalb stellt man doch ein Cover vor, um verschiedene Meinungen zu hören und sich danach noch einmal Gedanken dazu zu machen. Die Diskussion über den Preis passt sehr gut dazu, da das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Beurteilung meiner Meinung nach auch eine Rolle spielt. Ich finde die Diskussion interessant und hoffe insgeheim, dabei etwas dazuzulernen.

Schönen Sonntag! thumbbup

Monika
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Siegfried
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Re: Cover #12027

von Siegfried (14.05.2017, 16:45)
Zur Diskussion:

Erstmal ...
@alle: cool down! Kein Grund zur Aufregung! cheezygrin

Richtig ist, dass die vorgestellten Buchcover eine Reaktion auf das Thema "Self Publishing vs. DKZV" sind, hier vor allem die in diesem Zusammenhang verlinkte Preisliste mit Kosten für Buchcover von 299,- Euro oder mehr. Ich wollte mit den drei vorgestellten Buchumschlägen nur zeigen, dass man halbwegs vernünftige (???) Buchumschläge auch deutlich günstiger bekommen kann. Ob die Entwürfe den eigenen Ansprüchen genügen oder nicht, muss jeder Betrachter selbst entscheiden. Jeder kann/darf/soll Buchumschläge auch selbst erstellen oder für teuer Geld einkaufen. Kein Problem. Alles ist gut! cheezygrin

Zu den genannten Kritikpunkten:

Das Titelbild eines Buches hat meiner bescheidenen Meinung nach vor allem einen Zweck: Es muss den möglichen Buchkäufer auf das Buch aufmerksam machen. Das gilt für den Bücherstapel im Buchladen wie auch für die Online-Präsentation auf einer Webseite.

Es bietet sich natürlich an, ein Titelbild zu wählen, das zum Inhalt passt. Völlig logisch. Ich persönlich setze dabei aber den Eye-Catcher-Effekt ein Stückchen weit höher an als ein unauffälliges, aber inhaltlich zutreffendes Titelbild. Es soll ja sogar Buchtitelseiten geben, die nur den Autorennamen, den Buchtitel, das Genre und den Verlagsnamen enthalten. cheezygrin

https://www.amazon.de/ZERO-Sie-wissen-t ... 115&sr=1-2

https://www.amazon.de/Kalte-Asche-David ... on+Beckett

Dass jemand den abgebildeten Gegenstand nicht als Erkennungsmarke der Bundeswehr identifiziert (andere Armeen habe anders geformte Erkennungsmarken), nehme ich in Kauf. Ich kenne auch Titelseiten, die ein "Apfelmännchen" zeigen ("Apfelmännchen" ist ein feststehender Begriff aus dem IT-Bereich). Viele Menschen können mit diesem Begriff auch nichts anfangen bzw. haben keine Ahnung, was ein "Apfelmännchen" ist. Aber auf einem Buchtitel sieht das Ding gut aus!

https://de.wikipedia.org/wiki/Mandelbrot-Menge

Ich hoffe dennoch, dass das Titelbild soweit auffällt, dass der mögliche Käufer das Buch zumindest in die Hand nimmt, eben weil der abgebildete Gegenstand unbekannt ist. Wer hingegen die "Hundemarke" kennt, weiß, was das Buch als Inhalt hat - und greift vielleicht genau deshalb zu.

Übrigens: Anlass zu diesem Titelbild war der Text von Reinhard Meys Lied "Kai" über gefallene Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. Da gibt es die Zeilen:

Reinhard Mey: Kai hat geschrieben:
Was wird man unter der Fahne heimbringen aus dem fernen Land?
Mehr als seine Erkennungsmarke aus einem Aufschlagbrand?
(vollständiger Liedtext unter http://www.songtexte.com/songtext/reinh ... a069c.html )

So, zum Punkt "Der Klappentext ist zu umfangreich":
Ja, kann man so sehen. Aber der Klappentext ist ein Fülltext "Lorem ipsum" und dient nur als Platzhalter, wie viel Text auf dem Rücktitel möglich ist. Was und wie viel Text dort im Falle einer Buchproduktion tatsächlich erscheinen würde, liegt ganz in der Verantwortung des Autors bzw. der Autorin. Das kann noch mehr Text sein, aber auch nur ein Dreizeiler. Auch die Rückseite des Buchumschlages ist letztlich nichts Anderes als ein Entwurf. Das gilt auch für das Bild des Autors/der Autorin und der Zeilen dazu. Und der Position des Bildes. Nochmals: Alles nur ein Entwurf.

Das Wort "Roman" kann man durchaus vom Buchrücken entfernen. Oder stehenlassen. Wie man will.

Dass die Kette in den Buchrücken hineinläuft, war Absicht. Mir wäre es sogar noch lieber, wenn die Kette bis auf die Umschlagsrückseite reichen würde. Um damit eine "Verkettung" des Themas mit dem Buch bzw. mit dem Autor/der Autorin auch optisch darzustellen. Ob das so gemacht werden würde, liegt letztlich aber auch beim Autor bzw. der Autorin. Alle von mir erstellten Buchumschläge haben Entwurfscharakter und können angepasst werden. Null Problemo.

Selbstverständlich kann jeder Buchumschlag hier persönlich kritisiert werden. Ob es ein "Gefällt mir total!" ist oder ein "bei dem Umschlag muss ich rückwärts essen!", ist eben eine persönliche Meinung. Ein "ich würde das so und so machen" ebenfalls. Jede/r kann, soll und darf seine/ihre Meinung einstellen. Damit kann ich leben. Weil die Umschläge eben "nur" Entwürfe sind. Oder Ideen, Anregungen, Möglichkeiten, die für hier Mitlesende finanzierbar sind. Eben als Alternative zu den 299,- Euro Buchumschlägen, von denen der Novum Verlag (oder auch ein anderer DKZV) spricht.

Und zum Schluss: Jeder hat Recht! Jede Meinung ist wichtig! Ziel ist es, sich gegenseitig zu helfen. Ohne dafür einen Drei-Tages-Lohn zu bezahlen.

Alles roger? :wink:
Korrektorat: 1,- Euro pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite // alle Preise zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

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Hannelore Goos
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Re: Cover #12027

von Hannelore Goos (14.05.2017, 17:13)
Siegfried hat geschrieben:
Zur Diskussion:

Erstmal ...
@alle: cool down! Kein Grund zur Aufregung! cheezygrin


offtopic: Aber Forum macht doch erst Spaß. wenn man sich richtig zofft! dozey:
Es gibt Menschen, die denken gern, und Menschen, die schreiben gern. Leider sind das nicht immer dieselben. book:
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hugo-wolff
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Re: Cover #12027

von hugo-wolff (14.05.2017, 22:32)
Siegfried hat es so schön zusammengefaßt, daß ich eigentlich nichts dazu schreiben wollte.

Aber dann hat Monika die "Chick-Lit" ins Gespräch gebracht ... Und weil ich das noch nie gehört hatte (Wolff lebt in den Wäldern!), suchte ich bei Wikipedia: Siehe da - es gibt auch anspruchslose Frauenliteratur! Mann lernt doch nie aus :lol:

Matthias, nicht ärgern! Ich denke an diejenigen, die neu ins Forum kommen und sich an ihrem ersten Cover versuchen. Da schadet eine 'Kritik' wie die von Rico sicher nicht. Ich wußte übrigens noch nicht, daß Du auch Cover gestaltest - und ohne diesen Thread hätte ich das wohl nie erfahren :wink:

Euch allen eine schöne Woche!
Hugo

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mtg
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Re: Cover #12027

von mtg (14.05.2017, 22:38)
hugo-wolff hat geschrieben:
Ich wußte übrigens noch nicht, daß Du auch Cover gestaltest - und ohne diesen Thread hätte ich das wohl nie erfahren :wink:

Da musst Du nur in meine Signatur schauen :-)

hugo-wolff
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Re: Cover #12027

von hugo-wolff (14.05.2017, 23:02)
Gib zu: Das hast Du gerade erst reingeschrieben ... zwinker::

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Monika K.
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Re: Cover #12027

von Monika K. (14.05.2017, 23:11)
Hallo, Hugo!
hugo-wolff hat geschrieben:
Aber dann hat Monika die "Chick-Lit" ins Gespräch gebracht ... Und weil ich das noch nie gehört hatte (Wolff lebt in den Wäldern!), suchte ich bei Wikipedia: Siehe da - es gibt auch anspruchslose Frauenliteratur! Mann lernt doch nie aus :lol:

Eine neue Folge aus der beliebten Reihe "Wissen, das die Welt nicht braucht".
"Chick-Lit" gehört zu den unerklärlichen Phänomenen der Autorenwelt, denn sie verkauft sich hervorragend, obwohl sie niemand liest. angle:

Ich wünsche dir eine schöne Woche! thumbbup
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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