WEBSITE KANN SEHR WICHTIG SEIN!

Preisaktionen, Social Media, Blogger-Relations, Pressearbeit: Marketingmaßnahmen für euer Buch.


Weasel

Re:

von Weasel (14.02.2008, 16:14)
Außerdem, wenn eine Website lieblos gestaltet ist, verliert ein potenzieller Kunde sofort das Interesse und hat gar keine Lust, sich irgendwie durch die Site zu wühlen. Ich kenn dass gut genug von mir selbst: Wenn ich eine neue Homepage finde und die mich auf Anhieb nicht anspricht, bin ich sofort wieder weg. (und ich bin da kein Einzelfall, ein Kumpel von mir ist Mediengestalter, der kann da ein Lied von singen)

Liebe Grüße Weasel

Hes
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Re:

von Hes (14.02.2008, 16:31)
Zoba hat geschrieben:
Hi Hes,

Von der Webmaster/-designerseite her ist es wurscht, ob nun ein Blog oder ein kleines CMS aufgesetzt wird, der Aufwand ist der gleiche (ein Blog ist auch ein CMS!), allerdings sind Typo3 oder Joomla Kanonenkugeln mit denen auf Spatzen geschossen wird. cheezygrin Es gibt kleinere Content Management Systeme, die völlig ausreichen.


Hallo Zoba,

ich weiß, dass auch ein Blog ein CMS ist, dennoch sehe ich große Unterschiede, wenn ich z.B. Wordpress (CMS Typ:Blog) mit TYPO3 (CMS) vergleiche.

Bei TYPO3 komme ich nie ohne eine Schulung des Kunden aus. Bei Wordpress kann ich in 80% der Fälle darauf verzichten, weil es einfach viel aufgeräumter ist (weniger Funktionen).

Auch beim Design macht es einen großen Unterschied für mich: Für das Wordpress Blog z.B. gibt es über 1000 kostenlose Designs (auch kommerziell nutzbar), die ich für den Kunden nach Wunsch anpassen kann, so kann der Kunde einen Großteil der Design-Kosten sparen und hat am Ende doch eine Website, die individuell und ansprechend gestaltet wirkt.

Ich kann nur das vergleichen, was ich bisher eingesetzt habe. Ich weiss, dass es schlankere CMS Lösungen als TYPO3 gibt, so dass der Aufwand dann tatsächlich gleich auf mit Wordpress ist, doch bisher wurde bei mir immer gleich die Weltherrschaft bestellt :wink:.

Grüßerle - Hes
Zuletzt geändert von Hes am 14.02.2008, 17:17, insgesamt 2-mal geändert.

Hes
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Re: WEBSITE KANN SEHR WICHTIG SEIN!

von Hes (14.02.2008, 17:05)
Jasmin hat geschrieben:
Hallo Hes,

ich weiß nicht, woher du deine Infos hast, aber sie scheinen fehlerhaft zu sein. Im kostenlosen Domain Paket ist eine frei wählbare Wunschdomain enthalten, z.B. www.erwinmeier.de, nix da mit t-online als Bestandteil der Domain.


Ich gebe zu, meine Infos sind vermutlich stark veraltet. Früher gab es keine Inklusiv Domains, aber früher kostete ein Domain mit kleinem Hosting Paket ja auch über 5,- Euro. Heute ist alles besser thumbbup *zwinker*

Jasmin hat geschrieben:
Was deine Suchmaschinen Optimierung angeht, hast du sicherlich Recht. Nur frage ich mich, wer dich als unbekannten Autor über Google suchen soll, wo du doch unbekannt bist? Wenn du Sachbücher verlegst über ein Nischenthema und dort hoffst, über Schlagwörter gefunden zu werden ... ist das gewiss wichtig, obwohl ich auch dort das Ranking bei Google überschätzt halte.


Klassisches Szenario: Man hat eine Lesung gehalten. Einer der Zuhörer hat keinen Flyer mitgenommen oder die Flyer waren aus. Was tun? Wir wissen doch alle, welche URL er aufrufen wird... und wenn man dann bei Google nicht auf der 1 Trefferseite steht, war 's das oft auch schon.

Jasmin hat geschrieben:
Wenn du unbekannt bist und Belletristik schreibst, sucht dich bei Google keiner, und um einen Belletristik Roman ging es im erwähnten Fall. Wenn man ein unbekannter Autor ist, sollte man eh zusehen, dass man in jedem Werbeflyer etc. seine Domain mit unterbringt - und dann ist mir meine Suchmaschinen Optimierung sprich mein Ranking ziemlich egal.


Ich persönlich finde, man sollte zumindest für den eigenen Namen und den Namen des Buches einer der ersten 10 Hits sein. Du hast sicherlich recht, wenn Du sagst, dass Sachbücher einfacher zu platzieren sind. Für "Liebesroman Mittelalter" gibt es bestimmt mehr Hits als für "Paarungsverhalten der Hirschkäfer im Saarland".

Da es für "Gedicht" sicherlich auch tausende Hits gibt, werde ich im Frühling Mal Suchmaschinen Optimierung anhand einer Website zu dem Thema testen. Mal sehen, was sich wirklich erreichen lässt.

Jasmin hat geschrieben:
Die gut 280 Webseitenvorschläge von T-online brauchen sich nicht zu verstecken, meiner Meinung nach, von modern bis bodenständig, elegant, modern, hip und family und business ist dort alles vorhanden, und wer nicht viel Ahnung von HTML und Co. hat, ist bei derartigen Anbietern besser beraten als selbst etwas "zusammenzubasteln", wo es dann nur so flasht, blinkt und animiert hüpft und man vor flimmernden Farbeinstellungen sich die Augen reiben muss. DAVON, denke ich mal, gibt es im Web genug.


Amen. Das sehe ich genauso.

Gruß - Hes

Hes
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Re:

von Hes (14.02.2008, 17:10)
Weasel hat geschrieben:
Außerdem, wenn eine Website lieblos gestaltet ist, verliert ein potenzieller Kunde sofort das Interesse und hat gar keine Lust, sich irgendwie durch die Site zu wühlen. Ich kenn dass gut genug von mir selbst: Wenn ich eine neue Homepage finde und die mich auf Anhieb nicht anspricht, bin ich sofort wieder weg. (und ich bin da kein Einzelfall, ein Kumpel von mir ist Mediengestalter, der kann da ein Lied von singen)

Liebe Grüße Weasel


Ja, ja... das richtige Maß war schon immer schwer zu finden, wohl wahr.

Gruß - Hes

robertmey
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Registriert: 25.01.2008, 12:02

ohne geht nicht

von robertmey (14.02.2008, 17:12)
ohne eine webseite geht für einen autoren heute nichts mehr.außerdem ist sie eine gute sache um weitere hintergrundinfos zum behandelten thema zu liefern. zu meinem buch "dummer weis(s)er deutscher" klappt das ganz gut,weil ich dank webseite auch ein feedback bekomme inwieweit mein buch interessiert.(buchverkäufe sagen nämlich nicht alles aus)
große animationen sollte man vermeiden.schaut man sich seriöse nachrichtenseiten an sieht man auf diesen auch kein blingbling.

ein hinweis noch nebenbei: etwas kleingeld lässt sich mit einer passenden präsenz auch verdienen.
"Dummer weis(s)er Deutscher"! das Buch von Nachwuchsautor Robert Meyer Jetzt bei allen bekannten Onlinebuchhändlern verfügbar! ISBN:3837011119; 212 Seiten; Paperback; Preis: 14,95€

Jasmin

Re:

von Jasmin (16.02.2008, 06:31)
hawepe hat geschrieben:
Um von Google gefunden zu werden, bedarf es keiner Metatags, aber in der Regel moechte man nicht einfach nur gefunden werden, sondern auch noch moeglichst weit vorne stehen :-)

Details verraten die Suchmaschinenbetreiber nicht, aber dass die Metatags keine oder nur eine geringe Rolle spielen, ist seit langem bekannt.

Die Keywords sind nahezu ueberfluessig. Sinnvoll dagegen die Descriptions, weil die von verschiedenen Suchmaschinen im Suchergebnis angezeigt wird.

Beste Gruesse,

Heinz.


Hallo Hawepe,

es ist typisch für dieses Forum, dass sich hier Diskussionen in Endlose verlaufen, ohne dass man auf den Punkt kommt. Ursprünglich ging es u.a. um die Frage/Beitrag, ob ein Autor eine seriöse Webseite auch ohne Agentur erstellen kann. Antwort: Ja, das kann er.
Ob sich die Dinger, die ich beim Erstellen einer Webseite, zwangsläufig mit eingebe, nun Descriptions, Metatags oder Frühstücksflocken nennen, ist egal, wir alle wissen, dass Du und noch ein paar andere Technikfreaks sich damit ganz genau und bestens auskennen, aber es geht hier in diesem Thread nicht um das Verteilen von Wissen. Fakt ist, jeder kostenlose Webseitenanbieter stellt dir die nötigen Basics zur Verfügung, damit du in Google mit deiner Seite gefunden wirst, und das ohne große Mühe. Wenn ich Belletristikautor bin - und nur dabei ging es in diesem Thread - ist es nicht extra nötig, deine Webseite seitens einer Agentur zu "optimieren", um "seriös" zu zu wirken oder bei Google weit vorne gefunden zu werden. Das Google Ranking ist bei den meisten Belletristikautoren völlig nebensächlich, eben weil sie keinen speziellen, auf sie zugeschnittenen Suchbegriff haben. Bei Sachbuchautoren ist das etwas ganz anderes, aber darum ging es in diesem Thread nicht.

Auf die wichtigen Fragen, nämlich, wonach man denn nun bei den meisten Belletristik Autoren suchen sollte, wenn ihre Romane kein spezielles Fachgebiet umschreiben (bei welchem Belletristikautoren ist das schon der Fall, nicht umsonst heißt es Fiction), gibst du keine Antwort. Bei den meisten großen Bestsellerautoren, ob nun Nicholas Sparks, Danielle Steel, oder wie sie alle heißen, würde man mit deinen Descripitons auch nicht weit kommen. Stell dir vor, ein Nicholas Sparks wäre so unbekannt wie ein BoD Autor, nach was willst du dann bei ihm bei Google suchen? Nach Schlagwörtern wie "Liebe"? Oder "Sehnsucht"? Heiße ich Michael Crichton und habe einen "Jurassic Park" geschrieben, befinde ich mich in der glücklichen Lage, Wörter wie Dinosaurier oder diverse Fachbegriffe einzugeben, aber wie gesagt, bei welchem Belletristikautoren ist dies denn schon der Fall? Und so werden dann die Descriptions, Metatags oder meinetwegen auch Frühstücksflocken mit unnötig strapzierten Begriffen wie "München" gefüllt, eben weil mein Roman zufällig in München spielt, und bewirken damit, dass eben beim Begriff z.B. "München" bei Google Millionen Treffer gelandet werden.

Ich glaube kaum, dass ein User, der einen Liebesroman lesen möchte, zu Google geht und dort die Wörter "Liebe", "Sehnsucht", "Leidenschaft" oder was auch immer eingibt, um sich dort für ein Buch inspirieren zu lassen. Wer Bücher sucht, geht in eine Buchhandlung oder zu Amazon. Ein gutes Ranking bei Google braucht ein unbekannter Belletristikautor nicht. Ich würde mir wirklich wünschen, dass sich in diesem Forum mehr an dem eigentlichen Beitrag/Frage orientiert wird, sonst sind alle Überschriften oder Forumseinteilungen, um die Sachen übersichtlich zu halten, überflüssig.

CeKaDo

Re:

von CeKaDo (16.02.2008, 08:31)
Ich gebe mal ein Stück aus meiner Statistik bekannt. Die Suchworte mit den meisten Treffern (Top 10) über Suchmaschinen aus dem Monat Januar sind:


autoren für lesung buchen
carsten koch schwelm
cekado
kürzeste kurzgeschichten
lesung buchen
lesung buchen leipzig
naturbad wriedel
operationsnähte
stadtbücherei gevelsberg
übernächtliches



Wie man sehen kann, suchen also Besucher der Website zu meinem Buch auch nach Namen und Titel. Doch das machen sie nicht, wenn sie mich nicht kennen würden.

Interessanterweise kommt auf der ganzen Website das Wort "operationsnähte" überhaupt nicht vor. Es geht auch in keiner der Kurzgeschichten um eine Operation. Da ich mich sehr innig mit Suchmaschinenfunktionen beschäftige und die Seite uebernaechtliches.de (und ihre Schwester übernächtliches.de) noch immer eine derer ist, die "irgendwie mit dem Hintern nicht hoch kommen", führen solche Auswertungen natürlich auch zu entsprechenden Reaktionen von mir und damit Änderungen an der Seite.

Ich halte es für sehr wichtig, daß sich der Hersteller einer Website auch mit solchen Dingen gut auskennt. Ein flashverliebtes Design bedeutet niemals auch gleichzeitig, daß diese Seite auch gefunden wird.

Ich habe das Design und Hosting für andere Menschen einfach irgendwann aufgegeben. Die wenigsten meiner Kunden haben verstanden, daß sie sich um Web bewegen müssen, um ihre Seite publik zu machen. Verknüpfungen von anderen Seiten sind das a und o!

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Zoba
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Re:

von Zoba (16.02.2008, 09:11)
Hi Hes,

Typo3 ist ein enorm (ver)komplizierter OS CMS-Dinosaurier der Enterprise-Klasse mit proprietärer Sprache und zwischenzeitlich auch einer ziemlich veralteten Architektur (nee, ich diskutiere das jetzt hier nicht weiter, aber es gibt in dieser Ebene zwischenzeitlich weit Besseres und damit meine ich auch nicht Joomla, sonder eher solche CMS/Frameworks wie Midgard) und (vor allem in Deutschland) einem Guru-Touch, der sich so auswirkt, daß die Kundschaft am Tropf des Webmasters hängt, dauerhaft. Gut für den Webmaster cool5 , nicht gut für die Kundschaft.

Davon ab bräuchten 99.99% derer, denen Typo3 "verkauft" wird keineswegs was derartig Aufwändiges, sondern kämen auch wunderbar mit CMS wie Papoo, CMSMS, Websitebaker, Redaxo, YACS oder Contenido aus. Was für die meisten sogar den Vorteil hätte, vom Webmaster weitgehend losgeeist zu sein, weil diese handlicheren und ziemlich allgemeinverständlich-logisch aufgebauten CMS sehr leicht zu bedienen und upzudaten sind, sogar ohne teure Schulung.

Ich habe schon schlichte Werbe/Präsenzseiten, die eigentlich auch nur in XHTML/CSS zu schreiben gewesen wären (und damit einen weit kostengünstigeren Hostaccount belegt hätten), in Typo3 erlebt, genauso kleinere Geschäftsseiten, wenn man dann nachfragt, dann kostete das diese Kunden einen Arm und ein Bein (und das auch noch für eine OSS), aber für jeden kleineren Furz mußten sie auf den Webmaster zurückgreifen, der ihnen die Dinger aufgeschwatzt hatte, weil der Mitarbeiter, der eingewiesen worden war zwischenzeitlich die Firma gewechselt hat oder dem Inhaber nach einem halben Jahr nicht mehr einfiel, wie er eine Template einbindet.

Und am Schluß landen dann viele von diesen Kunden bei mir, weil sie gerne etwas weniger Geld im Jahr für ihre Seiten ausgeben wollten, statt mehr, als sie auf CMS umschwenkten.

Kurz - cheezygrin - für mich ist die Erwähnung von Typo3, es sei den man arbeitete gerade an einer neuen Webpräsenz für Daimler oder Karstadt (und die wollen eh etwas völlig Proprietäres), eher das Gegenteil von positiv beeindruckend...

Diverse OSS Blogsoftwares sind dies aber ohne wenn und aber, z.B. Nucleus, Textpattern, WP oder Serendipity, weil sie sehr effizient auch als Webseiten zu gestalten sind und derart logisch durchstrukturiert sind, daß selbst die größten DAUs in kurzer Zeit fast im Selbstlauf damit zurechtkommen.

Es ist übrigens nicht schwer, Kunden von diesen Unterschieden zu überzeugen, ich habe einen Testserver, auf dem alle aktuellen CMS als Demos vorhanden sind, da zeigt sich schnell, womit sich der Kunde am wohlsten fühlt. thumbbup
Gruß,

Zoba

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jola
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Re:

von jola (16.02.2008, 12:14)
Ihr wißt schon, dass wir uns hier in einem Forum für Autoren und nicht in einem Forum für Webdesigner & Co. befinden? Bei allem Verständnis für Diskussion unter Fachleuten, eine Diskussion um Sinn und Unsinn von Typo3 und wie dreh ich meinen Kunden ein CMS an, geht gewaltig am Ziel dieses Forums vorbei.

lg,
jola

P.S.: im Jahr 2008 sollten die Anfangszeiten des Webs, wo sich die "Spezialisten" als Götter betrachteten und alle anderen in deren Augen die letzten Deppen waren, schon längst der Vergangenheit angehören. Von daher finde ich es ziemlich erschreckend, wenn jemand heutzutage Kunden abfällig als "größte DAUs" bezeichnet.

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Re:

von Hes (16.02.2008, 13:31)
jola hat geschrieben:
Ihr wißt schon, dass wir uns hier in einem Forum für Autoren und nicht in einem Forum für Webdesigner & Co. befinden? Bei allem Verständnis für Diskussion unter Fachleuten, eine Diskussion um Sinn und Unsinn von Typo3 und wie dreh ich meinen Kunden ein CMS an, geht gewaltig am Ziel dieses Forums vorbei.


Hallo Jola,

ich schließe mich Deiner Meinung an. Schließlich bin ich selbst ja auch auf dieses Forum aufmerksam geworden, weil ich Gedichte schreibe und nicht weil ich für Lohn und Brot Webdesign mache. Du hast Recht, dafür gibt es andere Foren. Das Thema war nur so einladend angle:

Da sind wohl die Pferde mit mir durchgegangen. Entschuldigung.

Nix für ungut - Hes

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Re:

von Zoba (16.02.2008, 13:38)
Hi Jola,

fangen wir wieder mit "der" Diskussion an? cheezygrin Wenn du (und noch ein paar hier) ins Spezielle gehst, isset völlig in Ordnung, wenns andere machen nicht mehr? Sind wir wieder beim zweierlei bzw. dreierlei Maß?

Übrigens - meine Kunden wissen, wie ich sie bezeichne und wie das gemeint ist, und - wow, sowas aber auch! - sie nehmen es mir keineswegs übel, sondern kommen ggfs. auch gerne wieder, mit neuen Anliegen und Aufträgen...

Sie sind nämlich spätestens nach den ersten Gesprächen selbst in der Lage sich und ihren momentanen Kenntnisstand einzuschätzen, besser jedenfalls als jemand, dem der Puderzucker "irgendwohin" geblasen wurde, um dann hinterher einen frustrierten Kunden zurückzulassen, der von anderer Seite klargemacht bekommt, daß man nicht alles mit ein paar Tutorials lernen kann und so manches eben dem jeweiligen Horizont angepaßt werden muß, damits dann hinterher auch klappt.
Gruß,



Zoba



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Re:

von Zoba (16.02.2008, 13:40)
Hi Hes,

laß mal ruhig stecken. Jola diskutiert gerne spezielle Webtechniken, sofern sie damit jemanden belehren oder seine Arbeit kritisieren und danach als Retter auftreten kann. Aber halt nur, wenn sie das macht. Andere sollen gefälligst auf einfachstem Niveau bleiben...

Und ja, wers noch nicht bemerkt hat, mich macht es grad etwas mehr als nur ein bischen sauer, daß diese Nummer grad schon wieder aufgetischt wird, ich dachte, das wäre ausdiskutiert.

Entweder alle oder keiner. Gleicher als gleich gibts mit mir zumindest nicht.
Gruß,



Zoba



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Re:

von hawepe (16.02.2008, 18:49)
Hallo Jasmin,

Jasmin hat geschrieben:
es ist typisch für dieses Forum, dass sich hier Diskussionen in Endlose verlaufen, ohne dass man auf den Punkt kommt. Ursprünglich ging es u.a. um die Frage/Beitrag, ob ein Autor eine seriöse Webseite auch ohne Agentur erstellen kann. Antwort: Ja, das kann er.
Ob sich die Dinger, die ich beim Erstellen einer Webseite, zwangsläufig mit eingebe, nun Descriptions, Metatags oder Frühstücksflocken nennen, ist egal, wir alle wissen, dass Du und noch ein paar andere Technikfreaks sich damit ganz genau und bestens auskennen, aber es geht hier in diesem Thread nicht um das Verteilen von Wissen.


Das du in diesem Thread daran kein Interesse hat, ist dein Privatvergnuegen, aber versuche so viel Toleranz aufzubringen, das andere von verschiedenen Vorschlaegen profitieren koennen.

Momentan zeigst du nur, dass du vom Thema keine Ahnung hast.

In diesem Forum wurde wiederholt nach Metatags etc. gefragt, und ich habe darauf wiederholt geschrieben, dass gute Ueberschriften (gepackt in <h1>Ueberschrift</h1> viel wichtiger sind. Wenn man sich schon Gedanken machen, dann lieber darueber.

Auf die wichtigen Fragen, nämlich, wonach man denn nun bei den meisten Belletristik Autoren suchen sollte, wenn ihre Romane kein spezielles Fachgebiet umschreiben (bei welchem Belletristikautoren ist das schon der Fall, nicht umsonst heißt es Fiction), gibst du keine Antwort.


Versuche es doch bitte einfach mal mit Schweigen, und das meine ich ganz ernst.

Es reicht wirklich ein ganz wenig Logik, um zu erkennen, dass es vermutlich Hunderttausende von Wuenschen an ein belletristisches Buch gibt. Also wird es auch aehnlich viele Suchanfragen geben koennen.

Heiße ich Michael Crichton und habe einen "Jurassic Park" geschrieben, befinde ich mich in der glücklichen Lage, Wörter wie Dinosaurier oder diverse Fachbegriffe einzugeben, aber wie gesagt, bei welchem Belletristikautoren ist dies denn schon der Fall?


Wie viele Autoren haben einen Roman zum Thema Jurassic Park geschrieben?

Eben.

Ich schreibe z.B. einen Buch ueber eine schwule Liebe. Natuerlich moechte ich jetzt unter dem Suchbegriff Jurassic Park gefunden werden, weil der Suchende eigentlich ...

Es mag Kunden geben, die man so gewinnt, aber die Regel ist es bestimmt nicht.

Ich glaube kaum, dass ein User, der einen Liebesroman lesen möchte, zu Google geht und dort die Wörter "Liebe", "Sehnsucht", "Leidenschaft" oder was auch immer eingibt, um sich dort für ein Buch inspirieren zu lassen. Wer Bücher sucht, geht in eine Buchhandlung oder zu Amazon. Ein gutes Ranking bei Google braucht ein unbekannter Belletristikautor nicht.


In diesem Forum wird heftigst ueber kostspielige Flyer, ueber U-Bahn-Werbung und teure Messebeteiligungen diskutiert. Selbst wenn diese Dinge meistens mehr kosteten als sie braechten, heisst es meistens, irgendetwas muesse man doch tun.

Und dann kommt der Vorschlag, es auf der selbst gestalteten Homepage einfahc mal mit aussagekraeftigen Ueberschriften zu versuchen.

Doch was passiert: Ein Aufschrei, dass dies voellig unnuetz, weil nicht lohnend sei. Aber klar, was nichts kostet, kann nichts wert sein.

Ehrlich gesagt, manchmal beginne ich in diesem Forum wirklich zu zweifeln.

Heinz.

Weasel

Re:

von Weasel (16.02.2008, 20:05)
@ Hawepe: thumbbup Bin ganz deiner Meinung! Warum nicht Suchmaschinenoptimierung, wenns doch kostenlos ist und auch nicht weh tut?

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Re:

von Zoba (16.02.2008, 21:11)
Hi,

es gibt ein sehr einfaches Mittel, festzustellen, weshalb Leute auf die eigene Webseite gelangen, die Logfileauswertung (wer keinen eigenen Hostspace mit Webanalyser hat, kann ein entsprechendes Programm einbauen und die Logs auswärtig abrufen).

Dort finden sich dann die meistgesuchten Begriffe, die die Leute zu einem bringen. Daran läßt sich schnell feststellen, ob sie für die richtigen Begriffe auf die Seite kommen, oder ob man eventuell Einiges ändern sollte.

Bei fast allen von mir betreuten Seiten stelle ich fest, daß mindestens 1/3 aller Besucher über eine der großen Suchmaschinen hereingeschneit kommt, es lohnt sich also - wie Hawepe es erklärt - durchaus, dafür zu optimieren.

Genauso lohnt es sich natürlich auch, zB gezielt und gut zu verlinken.
Gruß,



Zoba



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