Der Koran: Gottes Plan B - Der kosmische Puppenspieler

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Judas Aries
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Der Koran: Gottes Plan B - Der kosmische Puppenspieler

von Judas Aries (10.02.2020, 14:56)
Erklärung des Autors (pensionierter Kriminalhauptkommissar aus dem Fachgebiet Polizeilicher Staatsschutz)

Das beworbene Buch ist die achte Lektüre in meiner Sachbuchreihe „Das Unternehmen Gott“. Worum geht’s? Die meisten Verfechter der Prä-Astronautik vertreten die Annahme, dass außerirdische Besuche in der Antike den Götterkult verursachten. Irdische Machthaber hätten den Faden aufgenommen und zu unserer monotheistischen Religion weiter gesponnen. Ich sage: „Falsch!“ Ich gehe einen erheblichen Schritt weiter und erkläre, dass die außerirdische Macht sich konkret als der Gott der Juden, Christen und Muslime inszeniert hat und heute noch aktiv ist. Phantasterei? Nein! Phantastisch ist die Annahme, dass der gewünschte „Liebe Gott“ neidend, mordend und terrorisierend unsere Erde mit Mann und Maus für sich beansprucht. Lesen Sie die Bücher in der Reihenfolge ihrer Erscheinung. Keine vergleichbare Staffel auf Netflix oder Amazon Prime kann es mit dem Drehbuch aufnehmen, dass das Leben schreibt.

Zum aktuellen Buch

Titel: Der Koran: Gottes Plan B – Der kosmische Puppenspieler
Autor: Judas Aries (Pseudonym)
Verlag: BoD
ISBN: 978-3-7504-6283-0
Seiten: 82
Preis: 8,99 € / E-Book 4,99 €


Klappentext
Die Götter der Menschheitsgeschichte haben viele Namen, doch dahinter steht immer dieselbe Macht. Nach der Bibel wendet sich Judas Aries nun dem Koran zu und zeigt: Der wahre Nutznießer auch dieser Heiligen Schrift ist eine außerirdische Intelligenz. Sein Buch entführt den Leser in die Religionskonflikte der Spätantike, als das „Unternehmen Gott“ mit dem Islam einen neuen Trumpf in der Hand hatte – einen Plan B, nachdem die Ausbreitung des Christentums ins Stocken geriet. Mit kriminalistischem Spürsinn klopft der Autor zentrale Textstellen des Korans auf ihre wahre Bedeutung ab und stellt sie in Bezug zu Bibel und Gilgamesch-Epos: eine spannende Entdeckungsreise, die den Leser von der Kaaba in Mekka zurück zur Cheops-Pyramide und zur Arche Noah führt – und schließlich an die Schnittstelle im Kosmos, an der uns der kosmische Puppenspieler entgegentritt.

Inhalt:
Nachstehend das Vorwort und die Einleitung als Leseprobe:

Vorwort
Mit meinen vorhergehenden sieben Büchern habe ich mich über einen Zeitraum von dreizehn Jahren auf rund eintausend Buchseiten ausführlich der Täterschaft des biblischen Gottes gewidmet. Ich bezeichne sie als das Unternehmen Gott, weil nach meinen Untersuchungen damit zu rechnen ist, dass eine humanoide Intelligenz aus der kosmischen Nachbarschaft („Unser Vater, der du bist in den Himmeln“) in bester Religionsführermanier („geheiligt werde dein Name“) der halben Menschheit den Kopf gewaschen hat. Das Motiv der Akteure des Unternehmens Gott ist so alt wie die Intelligenzen im Universum. Es dreht sich um die politisch-wirtschaftliche und strategische Machterweiterung mittels Bündnisschaffung („Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.“). Wenn ich also im Folgenden von „Gott“ spreche, dann meine ich damit das Unternehmen Gott. Wenn ich die – wie auch immer geartete – wahre Schöpfungskraft anspreche, dann schreibe ich GOTT in Großbuchstaben.

Zugegeben, es ist nicht leicht, in dieser aus irdischer Sicht rund sechstausend Jahre währenden Angelegenheit einen roten Faden zu erkennen und den Überblick zu behalten. Man kann den zynischen Potentaten namens Gott nur dann als Betrüger entlarven, wenn man frei von weltanschaulicher Gängelei ist. Das Unternehmen Gott hat unsere Erde mit krimineller Energie und terroristischen Mitteln als einen Stützpunkt im All unter seine Fittiche gebracht – und es ist immer noch am Ball! Dabei sind wir Menschen als arbeitendes Volk sehr wichtig. Es ist wie bei einem irdischen Großkonzern. Ohne die Arbeiterschaft gingen der Vorstand und die Manager leer aus. Insofern leisten wir tagtäglich einen Gottesdienst, wenn wir mit unserer Schaffenskraft aus der Erde einen lukrativen Stützpunkt für das Unternehmen Gott und seine irdischen Vasallen machen.

Die Gotteserfahrungen verschiedener Völker in unterschiedlichen Epochen bringen natürlich verschiedene Namen und mehr oder weniger voneinander abweichende Sachverhalte hervor. Es ist wenig hilfreich, wenn wir uns deshalb in die Haare geraten. Befragen Sie zehn Zeugen zu einem komplexen Unfallhergang, und Sie erhalten zehn verschiedene Versionen des Geschehens. Das ändert aber nichts an dem grundsätzlichen Ereignis. Entscheidend ist doch, dass der Unfall – oder, in unserem Fall, die Einmischung des vorgeblichen Gottes in irdische Angelegenheiten – stattfand und noch stattfindet. Verlieren wir uns also nicht in unnötigen Zankereien. Konzentrieren wir uns auf den großen Sach- und Sinnzusammenhang der Gott- und Göttergeschichten. Wenn wir in den Handlungen Gottes kulturübergreifend
eine durchschaubare Politik bei einer gleichbleibenden Ideologie mit wiederkehrenden Strukturen vorfinden, dann müssen wir so realistisch sein, das Unmögliche in Betracht zu ziehen. Gott ist ganz offenbar kein Konstrukt, kein Hirngespinst. Wir sollten uns fragen, wer der Nutznießer des gigantischen Werkes der Heiligen Schriften ist. Der von der Gemeinschaft der Gläubigen gewünschte GOTT ist es nicht! Die wahre Schöpfungskraft zeigt keinen Neid und Egoismus. Besonders im Koran wirkt Gott wie ein verzweifelt schimpfender und zeternder Despot, dem man zum x-ten Male nicht zugehört hat. Doch mit dem Koran spielte Gott sehr erfolgreich seinen letzten Trumpf aus. Noch mit Jesu Hilfe hatte es das Unternehmen Gott im Laufe von rund einhundert Jahren gerade mal zu einer gesellschaftlichen Macht gebracht, mit der die Römer rechnen mussten. Zwar hatte es nach etwa dreihundert Jahren nicht mehr nur wirtschaftlichen Einfluss – das Römische Reich selbst wurde bekehrt und nahm das Christentum an. Trotzdem wurde dem Unternehmen Gott
nicht ausreichend der Weg geebnet. Mit Mohammed und dem Koran schaffte man es, dieselbe Religion in den nur hundert Jahren nach Mohammeds Tod von Arabien aus bis nach Nordafrika und Indien zu verbreiten!

„Moment mal“, schallt es mir an der Stelle oft entgegen, „du redest vom Islam und von Allah. Das hat doch nichts mit dem Gott der Bibel zu tun!“

Prompt werde ich an einen Reim aus meiner Grundschulzeit erinnert:

„Allah ist groß, Allah ist mächtig. Allah hat ’ne Unterhose von drei Meter sechzig!“

Es war die Zeit der ersten Begegnungen mit Gastarbeiterkindern aus der Türkei. Der kleine Vers war für uns unbedarfte Kinder ein harmloser Scherz. Schließlich war Allah im damaligen Gedankengut nicht der Liebe Gott. Das Schlimme an der Sache ist, dass noch heutzutage selbst Intellektuelle, die in den Göttergeschichten quer durch alle Epochen und Kulturen äußerst belesen sind, die Identität von Jahwe, Gott und Allah – also dem jüdischen, dem christlichen und dem islamischen Gott – nicht erkennen, ja sogar ausdrücklich negieren. Von der breiten Masse der Bevölkerung ganz zu schweigen. Meines Erachtens sehen viele Leute hier den Wald vor lauter Bäumen nicht. Werfen wir doch nur den Blick auf vier „Mammutbäume“ dieses sprichwörtlichen Waldes: Im Koran wird der biblische Noah fünfundvierzigmal in achtundzwanzig Suren erwähnt, Abraham dreiundsiebzigmal in fünfundzwanzig Suren, Moses gar einhundertsiebenmal in vierundzwanzig Suren. Jesus bringt es auf siebenundzwanzig Erwähnungen in elf Suren. Von der Schaffung des Menschen über die Querelen im Paradies und die Sintflut bis zu Jesus enthält der Koran eine kurze Zusammenfassung der jüdischen und christlichen religiösen Geschichte, die über den altbekannten Einsatz eines „Propheten“ als Sprachrohr nachhaltig in Erinnerung gerufen werden sollte. Gott weist im Koran explizit mehrfach darauf hin, dass die Tora (die fünf Bücher Mose) sowie alle nachfolgenden Schriften des Alten und des Neuen Testamentes von ihm stammen. Eine Dreiteilung der Religionen habe er nie im Sinn gehabt:

„Wahrlich ungläubig sind, die da sprechen: ‚Siehe, Allah ist ein dritter von
drei.‘ Aber es gibt keinen Gott denn einen einigen Gott …“
(Sure 5:77)

Mit dem Bezug auf den sogenannten Stammvater wird deutlich, wo der göttliche Schuh drückt:

„Abraham war weder Jude noch Christ; vielmehr war er lauteren Glaubens, ein Moslem, und keiner derer, die Gott Gefährten geben.“ (Sure 3:60)

Gott kritisiert eindeutig die aus seiner Sicht fehlgelaufenen Konstrukte des jüdischen Jahwe und des christlichen Gottes. Tatsächlich hatte er ja nie verfügt, dass sein Wirken bis Jesus das Judentum begründen sollte oder mit Jesus das Christentum. Wenn er jemals sein Versprechen der öffentlichen Wiederkehr wahrmachen will, dann braucht er die einheitliche Akzeptanz seiner Autorität. Ansonsten wären chaotische religions- und gesellschaftspolitische Spannungen vorprogrammiert. Mit dem Koran will er es richten. Hier geht es um mehr als um die Rüge der christlichen Trinität. Auch die ist ihm ein Dorn im Auge. Dann nennt er das Kind – Sohn und Geist – aber beim Namen:

„O Volk der Schrift, überschreitet nicht euern Glauben und sprechet von Allah nur die Wahrheit. Der Messias Jesus, der Sohn der Maria, ist der Gesandte Allahs und sein Wort, das er in Maria legte, und Geist von ihm. So glaubet an Allah und an seinen Gesandten und sprechet nicht: ‚Drei.‘ Stehet ab davon, gut ist’s euch.“ (Sure 4:169)

Das sind unmissverständliche Worte. Aber stammen sie wirklich von Gott? Vielleicht ist der Islam nur das Resultat der in der Spätantike zunehmend um die Gunst Gottes wetteifernden Großreiche Römisches Reich und Persisches Reich? Aber auch die Araber als sogenannte Ismaeliten wussten um ihre abrahamitische Abstammung. Ließen sie den Koran in Anlehnung an Tora und Bibel entstehen? Hatte eventuell allein Mohammed eigennützig ein Plagiat geschaffen? Oder ist der Koran in Tateinheit mit Tanach und Bibel eine (Un-)heilige Dreifaltigkeit der Unterdrückung?

Einleitung:
Um die Frage nach dem Urheber und dem tieferen Sinn des Korans zu beantworten, müssen wir uns auf zwei Dinge konzentrieren, nämlich auf den Koran an sich und auf die gesellschafts- und religionspolitische Welt des Römischen und des Persischen Reiches. Letzteres ist sehr wichtig, denn man kann das Auftauchen des Islams nicht mit dem Islam selbst erklären. Gegenwärtige Historiker stellen fassungslos das Fehlen fast jeglicher Daten ausgerechnet zur größten Geschichte aller Zeiten fest! Ein als wild und rückständig geltendes Volk raubte einerseits einem tausendjährigen Reich seine reichsten Provinzen, und zum anderen schlug es das gewaltige Persische Reich quasi aus dem Nichts – es führte mal eben so einen weltgeschichtlichen Wandel herbei, dessen Ausschläge noch heute tagtäglich zu spüren sind! Und trotzdem hatte das siegreiche arabische Volk, das sonst keine Gelegenheit zur Verbreitung eigener ruhmreicher Geschichten ausließ, nichts darüber aufgezeichnet. Es gibt kein Zeugnis, das bis in die Gegenwart erhalten geblieben wäre. Wie kommt es, dass so viele Gestalten aus der Bibel im Koran vorkommen, wenn man das Unternehmen Gott als Informanten ausklammern möchte?

Genau das ist der wunde Punkt in dieser Angelegenheit. Historiker untersuchen und durchsuchen die Spätantike bis ins letzte Detail. Sie möchten die Frage beantworten, warum sich ausgerechnet Mohammeds Glaubenslehre verbreitete, ohne in Betracht zu ziehen, dass es sich nicht um ein von diesem Propheten verfasstes Werk handelt, sondern um die Indoktrination des vorgeblichen Schöpfers, des falschen selbsternannten Gottes. Sämtliche Erklärungen für das Wunder der weltgeschichtlichen Revolution sind verzweifelte Versuche, Argumente für das Unmögliche nicht zuzulassen. Natürlich gab es um Mohammed herum viele andere Personen, die eine Prophetenrolle für sich reklamierten. Es gab viele Götter und sogenannte heidnische Kultbilder. Aber nur allzu oft wird unterschlagen oder nicht erkannt, dass der Polytheismus auf der Arabischen Halbinsel und darüber hinaus seine Wurzeln im Gott Abrahams hat, also dem Unternehmen Gott. Beim Studium der Fachliteratur erkenne ich mehr und mehr, dass die Wissenschaft keine rationale Erklärung für die ungeheure Wirkmacht der übernatürlichen Aura des Korans und seiner Geschichte hat. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass die äußerst fachkompetenten Arbeiten der Historiker irrelevant wären, ganz im Gegenteil. Der Blick auf die gesellschafts- und religionspolitischen Querelen an den Fronten des Römischen und des Persischen Reiches vor und während Mohammeds Wirken ist wichtig für die Erkenntnis, dass wir heute an einem Punkt angelangt sind, an dem die Geschichte sich mit dem Glauben zusammentun muss. Die römischen Kaiser und die persischen Monarchen in den Jahrzehnten vor Mohammed hatten sich notgedrungen mit der Erkenntnis angefreundet, dass sie nur Sterbliche in einem von Gott regierten Universum waren und dass sie die Autorität dieses universellen Regenten nicht untergraben konnten und durften. Wie konnte das sein, wenn Gott doch nur ein Konstrukt sein soll?

Link zum BoD-Buchshop: https://www.bod.de/buchshop/der-koran-g ... 3750462830

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