"Fesseln der Sucht" Meine Suchtgeschichte

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paddyyy
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"Fesseln der Sucht" Meine Suchtgeschichte

von paddyyy (22.02.2020, 13:22)
Hallo :)

Ich heiße Patrick bin 27 Jahre alt und habe es geschafft meine Autobiografie zu veröffentlichen.

Zum Buch: Ich führte bis zu meinem 21. Lebensjahr ein behütetes Leben bei meiner Familie und machte eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik. Geleitet von normalen Zielen und einer gesunden Lebenseinstellung, durchlebte ich mein Leben, bis ich meinen geliebten Vater an den Folgen seiner Alkoholsucht verloren hatte.

Auch wenn ich nie etwas mit Drogen zutun hatte, wollte ich mir ein paar Euro dazu verdienen, indem ich ein paar Bekannten ein wenig Gras besorgte. Ich bekam ein Gefühl für die Sache und tastete mich im Grasgeschäft heran. Ich lernte durch Zufall einen Mann kennen, bei dem ich kleinere Mengen Gras kaufen konnte. Ich erkläre im Buch, wie ich es mit meinen Voraussetzungen angestellt habe mir mein eigenes Geschäft aufzubauen.

Von monatlichen Umsätzen im fünfstelligen Bereich, beschreibe ich meinen Absturz...

SEK, Hausdurchsuchungen, 20.000€ Schulden im Milleu bis hin zu meiner Alkohol und Drogensucht.

Ich durchlebte durch meinen täglichen Konsum die Hölle auf Erden und hatte keine Chance dem ganzen aus eigener Kraft zu entkommen.

Ich erkrankte durch meinem Konsum an einer Schizophrenie, Depersonalisierung und Angst- und Panikstörung.

Ich beschreibe, wie ich mich selbst in die Psychiatrie einweisen ließ aber auch des öfteren mit der Polizei in Handschellen eingewiesen wurde. Ich habe versucht, so gut es geht meine schrecklichen Entzüge und Rückfälle zu beschreiben.

Meine grauenhaften psychischen Erkrankungen, ließen mich den Bezug zur eigenen Person verlieren und ich wurde auf diverse Medikamente gesetzt. Dennoch schaffte ich es nach sieben Aufenthalten in der Psychiatrie den Weg in die Langzeittherapie zu finden.

Ich kämpfte gegen meine schreckliche Sucht und beschloss nicht wieder zurück in meine Heimat zu kehren.

Die Ärzte verschrieben mir damals diverse Medikamente die ich einnahm, welche mir aber sämtliches Gefühl- und Emotionsempfinden nahmen, welche ein Leben lebenswert machten. Ich wollte die Diagnosen der Ärzte damals nicht wahrhaben, welche besagten, dass ich nur noch in Betreuung lebensfähig wäre...

Ich setzte mich also hin und schrieb mein Leben auf. Es tat mir gut und ich behielt das schreiben über 2,5 Jahre bei, bis ich es geschafft habe wieder ein normales Leben halbwegs gesund und ohne Neuroleptiker in meiner Heimat zu führen.

Diese damals geschriebenen Zeilen, habe ich heute als Autobiografie veröffentlicht und möchte damit knallhart aus dem Leben eines Suchtkranken erzählen.

Fesseln der Sucht - Mein Weg zurück ins Glück - Sebastian Reitz thanks:

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