Sachmet Der Schwur Neuauflage

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Sachmet
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Sachmet Der Schwur Neuauflage

von Sachmet (22.09.2020, 09:28)
Corona hält die Welt fest im Griff, man findet mehr Zeit und Muße, und ich fand es an der Zeit, dem ersten Band von Sachmet eine gründlichen Überarbeitung angedeihen zu lassen.
Diese, erstmals im Jahr 2000 erschienene Story, die ich damals mit Übereifer und von jugendlichem Elan beflügelt niederschrieb, kam ein wenig altbacken daher. Es fanden sich die obligatorischen Tippfehler, manch kleiner Denkfehler. So habe ich die Geschichte, obwohl ich sie im Jahr 2018 schon mal überarbeitet hatte, jetzt gründlich aufgefrischt, ordentlich entstaubt, den Charakteren mehr Profil und Tiefe verliehen, das Buch optisch hinsichtlich Schriftgröße, Aufteilung und Kapitelüberschriften an die Folgebände angepaßt. Soviel dazu. Eigentlich wäre ich fertig mit den Infos zu dem Buch und eigentlich kann man hier aufhören weiter zu lesen. Es sei denn, Bents Lebensgeschichte interessiert jemanden… Dann bitte, nur zu! cheezygrin

Klappentext

Zwei Frauen, zwei Schicksale – über Jahrtausende hinweg verbunden durch mystische göttliche Kraft

1999 AD:
Luxor, Ägypten

Anna Berger, eine junge, selbstbewußte Archäologin, machen der Fund einer eigenartigen Statue, die Begegnung mit einem unheimlichen Bettler und rätselhafte Alpträume zu schaffen. Sie wird diese aufregende Grabungssaison im Jahr der Sonnenfinsternis niemals vergessen können.

1399 v. Chr.:
Uaset, Kemet
In Uaset, der aufstrebenden Stadt, die Pharao Amenhotep als neuen Regierungssitz auserkoren hat, schafft es Bent, ein einfaches Mädchen, Tochter einer armseligen Hure, sich eine sichere Zukunft aufzubauen. Ihr Streben, einen richtigen Namen zu erhalten, damit die Götter sie im Jenseits einst finden, führt sie in das vornehme Haus des Men. Doch hinter diesen Mauern wohnt das Grauen, denn dort begegnet ihr Amenophis Hapu. Diese schicksalhafte Begegnung verändert ihr Leben für immer! Tapfer wagt sie dennoch einen Neuanfang, findet im Tempel der Bastet die Liebe ihres Lebens. Auf ein zukünftiges Glück hoffend, wird sie bitter enttäuscht und schwört im Zorn der grausamen und tückischen Sachmet, der mächtigsten und gewaltigsten Göttin Ägyptens einen blutigen Schwur. Ein zweites Mal begegnet Bent Amenophis Hapu, aber selbst Die Mächtige kann sie nicht vor ihm beschützen! Verletzt, gedemütigt, krank an Leib und Seele bringt man sie in den Tempel der Isis, doch dort sollen Zauberinnen wohnen…
Bald kämpfen die mächtigsten Göttinnen Kemets um das Schicksal des Mädchens und um die Zukunft des Schwarzen Landes.

Bild

Und selbstverständlich kann man im Buch, so wie im E-Book blättern. Hier bei BoD, das funktioniert immer prima:
https://www.bod.de/buchshop/sachmet-der-schwur-katharina-remy-9783752848717



zwinker:: book:
Bents Geschichte
beruht eigentlich auf einem Zufall. Sie taucht erstmals im Jahr 2000 in „Am Horizont der Sonne“ auf. Da brauchte ich eine undurchsichtige, unheimlich wirkende Hohepriesterin, die dem jungen Pharao ein wenig den Kopf zurechtrückt und ihm ein Orakel verkündet. Jahre später fiel mir auf, daß ich da den Grundstein für eine interessante Figur gelegt habe und ging daran ihr eine eigene Geschichte zu schreiben.

Bents Herkunft liegt im Dunkeln. Aufgewachsen in den Slums jenseits der schillernden Hauptstadt, in erbärmlichem Elend, arm wie eine Kirchenmaus, hat sie das Glück als Küchenmagd in ein vornehmes Haus zu kommen. Dort trifft sie Bek, den Sohn des Hauses, der froh ist, dieses einfache Mädchen zu treffen. Denn die Mädchen aus der Oberschicht, mit denen er normalerweise verkehrt, sind ihm zu aufgeblasen. Und es kommt, was kommen muß, wenn zwei Teenager sich treffen und Zeit miteinander verbringen… Bek verliebt sich Hals über Kopf in die resolute Bent, findet sie cool, draufgängerisch, alles das, was er – der liebe, brave Junge, selbst nicht ist.
Aber Bent trifft auch auf seinen Cousin. Und das ist eine Drecksau. Ein Mobber wie er im Buche steht. Einer, der kleine Kinder schubst, einer der weiß, wie man sich aus allen Affären rauszieht, einer der gerne Untergebene quält… Diese Art von Schweinen gibt und gab es zu allen Zeiten! „Ey, du Opfer!“ Genau so einer! Und er treibt es auf die Spitze. Als er Bent zufällig alleine antrifft, vergewaltigt er sie. Mehr an Demütigung geht kaum noch, denkt man.
Und „Ey, du Opfer!“ zieht sich von da an durch Bents Leben. Diese Tat verändert alles im Leben der jungen Frau, denn zu allem Elend wird sie schwanger von dieser Vergewaltigung, läßt abtreiben und landet deswegen im Tempel der Bastet. Mittel- und Heimatlos entschließt sie sich zu bleiben, schließt sich den Huren an, die im Tempel diesem Beruf nachgehen. Doch dieses Leben macht sie hart. Und als sie meint, sich unsterblich verliebt zu haben, ihr Traummann von dem sie schwanger ist, sie jedoch abweist, schwört sie der Göttin Sachmet niemals mehr wieder zu lieben, andernfalls soll „Die Mächtige“ sie vernichten.
Jahre später begegnet ihr der Cousin abermals. Sie hat es geschafft, betreibt ein eigenes Hurenhaus, lebt in gediegenem Wohlstand, hat ihr Leben im Griff. Und dann taucht der Drecksack unverhofft dort auf. Zusammen mit seinen Saufkumpanen eskaliert die Situation, die darin gipfelt, daß ihr Haus abgefackelt wird und Bent schwerverletzt in den Tempel der Isis gebracht wird.
Dort widerfährt ihr die Gnade der Göttin Isis, sie wird geheilt, durch magische Kraft (es ist schließlich auch ein klein wenig ein Fantasy-Roman) erhält sie letztendlich den Posten der Hohepriesterin des Hauses. Doch das gehört schon in den zweiten Band „Sachmet Blutmond“. Unter dem Namen Sahu-Re versucht sie schließlich, das alte Haus am Laufen zu halten, dessen Bewohnerinnen/Priesterinnen gerecht zu werden. Was auf Grund ihrer abenteuerlichen Vorgeschichte nicht immer einfach ist. Denn da ist ja noch Sachmet, die niemals einen inbrünstigen Schwur vergißt und sich grausam in Erinnerung ruft.

Doch Bents Lebensgeschichte, in diesem Stil, mit diesen alltäglichen Worten niedergeschrieben, liest sich für mich recht seltsam… In meinen Romanen, die schließlich vor gut 3300 Jahren in Ägypten spielen, käme nie das Wort Slum, cool, Kirchenmaus, Cousin, Oberschicht oder Teenager vor. Es sei denn ich wechsle in den Bereich der Anna gehört.
Denn umrahmt wird meine altägyptische Geschichte von Anfang an von der Story über eine junge Archäologin, die in Luxor/Westbank tätig ist, eine wertvolle, einzigartige Statue findet und von unheimlichen Alpträumen geplagt wird.
Anna!
Und was Anna im Laufe der Zeit erlebt, entwickelt plötzlich ein Eigenleben!
Im Oktober 2019 fand ich, es sei Zeit, Bents Geschichte weiterzuerzählen, obwohl ich nie vorhatte, daß aus „Sachmet“ eine lose Reihe wird. Ich begann „Sachmet Die beiden Herrinnen“ zu schreiben. Es war Zeit für Neues, für Veränderungen, und beim Schreiben, beim Entwickeln des Plots, beim Erinnern an meine alten Figuren, bemerkte ich, daß ich mir vor knapp zwanzig Jahren eine Steilvorlage hingelegt hatte, die gewaltiges Potential hat… und dem Leser (genau wie mir) wird klar, daß das Leben vor 3300 Jahren nicht einfach endete…

thanks:

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Volker Meyer
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Re: Sachmet Der Schwur Neuauflage

von Volker Meyer (27.09.2020, 11:30)
Liest sich für mich sehr gut.
Habe in die Leseprobe geschaut und bin neugierig geworden.
Interessante Geschichte!
Wünsche viel Erfolg.

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Sachmet
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Re: Sachmet Der Schwur Neuauflage

von Sachmet (27.09.2020, 12:51)
Das freut mich doch zwinker::
Lieben Dank

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Sachmet
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Re: Sachmet Der Schwur Neuauflage

von Sachmet (17.10.2020, 12:44)
Nun auch noch amtlich von BoD mit einem Schreiben bestätigt:
Die Neuauflage von "Sachmet Der Schwur" ist nun auch als E-Book zu haben! book: thumbbup
Auch hier kann man reingucken

https://www.bod.de/buchshop/sachmet-der-schwur-katharina-remy-9783748115168

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Bücherwurm44
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Re: Sachmet Der Schwur Neuauflage

von Bücherwurm44 (21.10.2020, 09:42)
Sehr interessantes Thema, die Leseprobe macht Lust auf mehr.

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