BoD Lektorat und Korrektur und Bod Profi

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (23.06.2009, 19:07)
Hallo MW - du hast noch eine Durchsicht gut bei mir - überlegen müssen wir halt noch, wer
ins Gefängnis gehen,
nicht über "Los" ziehen,
und keine 4000 € kassieren darf.

thumbbup
Maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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Cornelia
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Re:

von Cornelia (23.06.2009, 19:30)
Hallo,

ich habe meine Lektorin bzw. Korrekturleserin über Internet gesucht und gefunden.

Besonders gefallem hat mir, dass sie zunächst Beispielseiten angefragt hat, um so ein individuelles Angebot machen zu können.
(eine wissenschaftliche Arbeit ist eben schwieriger zu lesen, als ein Kinderbuch).

Letztlich wurden pro DIN A4 Seite 1,25 Euro von ihr berechnet.

Als ich meine Seiten korrigiert zurück bekam, war jeder einzelne Fehler markiert, korriegiert und auch erklärt.

Waren ihr beim Lesen kleine Ungereimtheiten aufgefallen, hatte sie auch diese vermerkt.

Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden.

Viele Grüße
Cornelia

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lektor
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Re:

von lektor (23.06.2009, 21:57)
>Also ich würde einfach empfehlen das fertige Schriftstück auf gängigen Lektorenplattformen auszuschreiben. Lektorat und Korrektorat kann man auschreiben und dort bieten dann jeweils fachkundige Personen um den Auftrag.

http://kommasetzer.de/ wäre da eine Alternative. Einfach kostenlos einen Auftrag erstellen und man kann anhand der Ressonanz zumindest sehen, was der Marktwert der Korrektur mindestens ist. Ob man dann die Dienstleistung in Anspruch nimmt bleibt ja jedem überlassen.<

Machen kann man das, klar! Man kann ja auch überall einkaufen gehen. Nur bekommt man nicht überall dasselbe, gelle? Gute ('preiswerte') Lektoren laufen ihren Aufträgen nicht hinterher, sondern sind ein Geheimtipp in der Mund-zu-Mund-Propaganda. Eine gute Leistung, die ihr Geld wert ist, aber nicht als Schnäppchen ersteigert worden ist, spricht sich eben herum.

Ich habe das neueste Angebot unter kommasetzer.de einmal durchgerechnet:

>Neue Aufträge

1. Arbeitszeitmanagement und Personalplanung109000 Zeichen, 65 Seiten, 15000 Wörter - bis zum 24.06.2009 13:07 - aktuelles Angebot 100,00 €<

Eine Normseite für den Lektor umfasst 1.800 Zeichen (inkl. Leerzeichen), dann ergibt sich im obigen Angebot ein Normseitenpreis von 1,65 Euro! Welche Leistung kann man dafür erwarten?

Es gibt sehr unterschiedliche Formen der Lektorierung. Ich unterscheide mindestens drei, und damit wir mal konkret über sinnvolle Preise diskutieren können, nenne ich sie hier auch:

Stufe 1:
Nur Korrektur der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Auffällige Stilfehler werden kenntlich gemacht (keine Änderungsvorschläge). Diese Form kommt fast nur für Dissertationen in Frage, bei der der Verfasser keine weiteren Änderungen wünscht.
Preis: 2,40 Euro pro Normseite

Stufe 2:
Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Zusätzlich die Kenntlichmachung (Fettdruck) aller Stellen, die mir als Leser unangenehm auffallen. Die Aufgabe von Änderungen bleibt allein bei der Autorin, also keine Änderungsvorschläge von mir.
Preis: 3,65 Euro pro Normseite

Stufe 3:
Korrektur von Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik. Zusätzlich Änderungsvorschläge für alle Textpassagen, die mir als Leser unangenehm auffallen oder verbesserungswürdig erscheinen.
Preis: 4,85 Euro pro Normseite

Alexa68
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BoD Lektoratsservice – ein Erfahrungsbericht

von Alexa68 (17.11.2020, 12:09)
Dieser Thread ist schon ein paar Jahre alt, jedoch will ich hier meine bisherigen Erfahrungen mit dem BoD Lektoratsservice teilen.

Warum diesen Service in Anspruch nehmen und nicht im Internet suchen? Das habe ich getan, allerdings ist es sehr schwer einen Lektor zu finden, der gleichzeitig filmwissenschaftliche Kenntnisse hat. Da ich auch in meiner Umgebung niemand im Bereich der Filmwissenschaft arbeitet oder dies studiert hat, entschloss ich mich bei BoD ein Lektorat zu buchen.

Das Ziel war zweigeteilt. Zum einen wollte ich einen Eindruck bekommen, wo ich mit meinem Text qualitativ stehe. Zum anderen wollte ich wissen, ob die theoretische Herleitung meines Erzählmodells (film)wissenschaftlichen Grundsätzen entspricht. Wenn das Erzählmodell nicht funktioniert, dann würde mir die Grundlage für mein Buch fehlen.

Als Vorbereitung erarbeitete ich eine Kurzversion meiner Arbeit, die nur die theoretische Herleitung beinhaltete. Natürlich mit einer angepassten Einleitung und einem Schlussteil, ohne Abbildungen oder Quellenverzeichnis. Das Ergebnis waren 17 unformatierte A4 Seiten, die ich für ein Lektorat bei BoD einreichte.

Einige Tage später erhielt ich eine Mail mit einer Erklärung über den Umfang und den weiteren Ablauf des Lektorats. BoD rechnete mit ungefähr 39 Normseiten, was dem Textumfang entsprach. Für die Dauer der Bearbeitung veranschlagte BoD 3-4 Wochen. Nach dem Zurücksenden des ausgefüllten PDF-Formulars dauerte es einen Tag für eine neue Antwort. Darin war der Hinweis, dass kein Fachlektorat durchgeführt werden kann, allerdings hätte der ausgesuchte Lektor Filmwissenschaft studiert.

Dann hieß es warten. Gestern kam schließlich der bearbeitete Text, sowie eine allgemeine Stellungnahme des Lektors. Die vorgenommenen Änderungen und Vorschläge des Lektors sind sehr hilfreich. Es wird etwas dauern bis ich meinen Text überarbeitet habe, aber die Investition hat sich aus meiner Sicht gelohnt. Besonders spaßig fand ich die Einschätzung, dass die Arbeit im universitären Umfeld entstanden sei.

Insgesamt hat alles reibungslos und schnell geklappt, was aber möglicherweise auch daran lag, dass es seitens BoD Geld zu verdienen gab und nicht einfach eine Anfrage zu beantworten war.

Natürlich endet hier nicht der Prozess, denn bis zur Veröffentlichung meiner Langversion ist es noch ein langer Weg.

Positiv
Schnelle Kommunikation
Klare Information über Umfang und Dauer des Lektorats

Negativ
Kein Fachlektorat im Angebot
Keine direkte Kontaktaufnahme mit dem Lektor

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