Dialoge mit Power setzten

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hoffmanalex1983
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Re: Dialoge mit Power setzten

von hoffmanalex1983 (04.07.2019, 16:51)
Manchmal ist es besser, einen Dialog mit sich selbst zu führen. Und manchmal ist es besser, überhaupt nicht zu denken, es heißt Meditation. cool1
Im findest du mich immer.
Hier habe ich alle Online Casinos der Schweiz zusammengetragen. welcome:

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Siegfried
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Siegfried (05.07.2019, 08:04)
hoffmanalex1983 hat geschrieben:
Manchmal ist es besser, einen Dialog mit sich selbst zu führen. Und manchmal ist es besser, überhaupt nicht zu denken, es heißt Meditation. cool1


Kannst du das mal an einem Beispiel zeigen, wie man in einem handlungsorientierten Roman einen "Dialog mit sich selbst" führen kann oder noch besser: "überhaupt nicht denken" soll?

Es würde mich sehr interessieren, wie diese Technik in einer Konfliktsituation,z. B. am Arbeitsplatz funktioniert.
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Monika K.
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Monika K. (05.07.2019, 08:52)
Einige Leser mögen keine Ich-Erzählungen. Wenn man nachhakt, was sie daran stört, wird meist als Grund genannt: "Alles dreht sich ständig nur um diesen Erzähler, seine Gefühle, seine Gedanken, seine Ansichten." Ich sehe darin keinen Nachteil der Ich-Erzählung, sondern ein Übermaß an "Dialog mit sich selbst", das gar nichts mit der Erzählperspektive zu tun hat. Ich mag Bücher, in denen die Protagonisten nicht ständig um sich selbst kreisen, sondern sich für die anderen Figuren interessieren. Natürlich denken oder bewerten sie manchmal etwas, aber die Dosis macht das Gift. Wie in einem Roman Meditation aus der Sicht des Meditierenden aussieht, wüsste ich auch sehr gern. Den Lesern irgendwelche Brocken an den Kopf zu werfen, ohne einen Kontext herzustellen, ist meiner Meinung nach sowohl in einem Buch als auch in einem Forum nicht zu empfehlen, da sie mehr Fragen erzeugen als Antworten liefern.

Viele Grüße
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

Margret
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Margret (19.07.2019, 14:16)
Ich schreibe selfpublishing, weil ich meinen Text so veröffentlicht haben will, wie ich ihn schreibe. Nicht so, wie mich eine Lektorin erpresst, die sich selbst in meinem Text verwirklichen will, und darin 'rumschmiert. Das macht doch sp aus, dass wir 'anders' schreiben, nicht diesen 08 / 15 Krams.
Hat man einen Text aus einem Genre aus einem Verlag gelesen, kennt man sie alle, weil meist eine einzige Lektorin da ist - die den Texten ihren stilistischen Stempel aufdrückt.
Mich würde interessieren, wie Lektorinnen Texte von alten Bestsellerautoren verhunzt hätten, wenn man sie da dran gelassen hätte. Ein bissken mehr Mut.

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mtg
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Re: Dialoge mit Power setzten

von mtg (19.07.2019, 15:08)
Margret hat geschrieben:
Nicht so, wie mich eine Lektorin erpresst, die sich selbst in meinem Text verwirklichen will, und darin 'rumschmiert.

Wenn man Lektor(inn)en als Feind betrachtet, muss man wohl so denken. Oder aber fürchterlich von sich überzeugt sein. Gibt es ein Beispiel Deiner Kunst?

Turok!
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Turok! (11.08.2020, 04:06)
Siegfried hat geschrieben:
Federtänzerin hat geschrieben:
Mmh... Sieht so aus als hätten wir hier einen Liebhaber der Show don't Tell-Regel, nicht wahr? Meins ist ein wenig schwamming und gehört verbessert. Aber immer wenn ich schreibe, erzähle ich bloß.


Ich erzähle auch bloß. cheezygrin

Ich habe mal ein Beispiel herausgesucht. Nichts Besonderes, aber mit mehreren Personen im Dialog und mit so wenig Sprecherverben wie möglich.

Ort und Zeit der Handlung: eine Seemannskneipe am Ufer der Themse, London, im Jahre 1702.

Handelnde Personen:
Able Owens, ein altgedienter Seemann, der sich durch wilde Erzählungen seinen Rum zusammenschnorrt;
Matthew Hilger aus Kingston upon Hull und der Holländer Jan ten Brock, zwei Jungmatrosen von 15, 16 Jahren auf der Suche nach einer neuen Heuer;
Mary, die Schankmagd der Kneipe;
ein paar Kneipenbesucher.

Handlung:
Die zwei Jungmatrosen Hilger und ten Brock sitzen in der Kneipe und diskutieren darüber, wie sie eine neue Heuer an Bord eines Schiffes finden könnten. Als Alternative wäre sie auch bereit, auf einem Kriegsschiff der Royal Navy anzumustern. England steht im Krieg gegen Frankreich (spanischer Erbfolgekrieg) und sucht Matrosen für die Flotte.

    »Ich würde mir so etwas gut überlegen.« Able Owens trat so dicht an den Tisch heran, dass er ihn fast berührte. »Die Kapitäne der Navy sind Halsabschneider und Tyrannen, schlimmer als die übelsten Piraten der Südsee. Und ich kenne einige dieser wilden Burschen.«
    Die beiden am Tisch sahen erschrocken auf, als hätte man sie gerade bei der Planung einer Verschwörung überrascht.
    Owens verzog das Gesicht zu seinem freundlichsten Grinsen. »Ich muss es wissen, denn ich habe über die Jahre, die ich zur See gefahren bin, es immer wieder mit diesen Offizieren unserer ach so glorreichen Königlichen Marine zu tun gehabt. Zum Teufel mit diesem Dreckspack!« Er spie aus und traf einen Hund, der in der Ecke döste. Der Hund zuckte zusammen, jaulte auf und legte dann seinen Kopf wieder auf die Vorderpfoten.
    »Ihr seid auf einem Kriegsschiff gewesen?« Der Junge aus Kingston riss die Augen auf.
    Owens grinste noch breiter. Die beiden waren ein gefundenes Fressen.
    »Nun …« Er zog umständlich einen Stuhl heran und setzte sich. »Gedient habe ich nicht auf einem Kriegsschiff unserer allergnädigsten Majestät. Aber zu tun bekommen habe ich es bereits mehrfach mit Kapitänen von Fregatten. Und mit allerhöchsten Admirälen unserer Navy.«
    »Admiräle?« Der Holländer beugte sich vor. »Richtige Admiräle?«
    »Oh ja, das kann ich euch sagen. Piekfeine Herrschaften sind das. Gekleidet in feinsten Uniformen. Und mit Stiefeln angetan, die blitzen und blinken wie ein Spiegel im Freudenhaus.« Able Owens griff tief in seine Geschichtenkiste.
    Die beiden Jungseeleute glucksten. Vermutlich hatte ihnen gegenüber noch nie jemand Admiräle und Bordelle in direkten Zusammenhang gebracht.
    Owens fand, dass es Zeit war, Nägel mit Köpfen zu machen. »Ich kann euch eine ganze Menge erzählen von der Marine. Von der Seefahrt insgesamt. Denn ich bin in meinem verdammten Leben kreuz und quer über die Meere gesegelt. Und ich habe mehr als einmal miterlebt, wie der Teufel sich die Seele von einem guten Seemann geholt hat.«
    Seine beiden Zuhörer starrten ihn mit weit aufgerissenen Augen und Mündern an.
    Able Owens griff sich theatralisch an den Hals. »Wenn ich euch erzählen soll, wie es mir ergangen ist auf See, dann brauche ich etwas, womit ich meine Kehle anfeuchten kann. Sonst wird mir irgendwann die Stimme heiser.«
    Der Holländer nickte und winkte die Schankmagd heran, eine alte, unförmige Frau mit nur noch drei Zähnen im Mund. »Was wollt Ihr trinken? Ein Bier?« Wieder klang die Stimme des Holländers so eigenartig kehlig.
    »Bier?« Jetzt war es an Able Owens, die Augen weit aufzureißen. »Ein Seemann trinkt einen ordentlichen Becher Rum aus der Karibik!« Er klatschte der Schankmagd mit der flachen Hand auf das weit ausladende Hinterteil, die darauf in kreischendes Gelächter ausbrach. »Mary, einen ordentlichen Becher Rum für mich – auf Rechnung meiner beiden Freunde hier.«
    Mary zwinkerte Able Owens zu und machte sich auf den Weg zum Tresen.
    Der Junge aus Kingston streckte Owens die Hand entgegen. »Ich bin Matthew Hilger. Komme aus dem Norden. Bin bisher immer nur auf dem Humber und ein Stück die norwegische Küste rauf und runter gefahren.«
    »Able Owens mein Name.« Owens schlug ein. »Kannst Abe zu mir sagen. Und wer ist dein Freund?«
    »Jan ten Brock«, antwortete der Holländer, bevor Hilger etwas sagen konnte. »Aus Hoorn. Das ist ...«
    »So, so. Jan also«, unterbrach ihn Owens. »Na, ist ja auch egal. Ob Ian oder Jan, was soll’s.«
    Die Schankmagd kehrte an den Tisch zurück und stellte Owens einen gut gefüllten Becher vor die Nase. Dann grinste sie reihum jeden am Tisch mit ihrem nahezu zahnlosen Mund an, als hätte sie noch etwas Unanständiges mit den Dreien vor.
    »Mary, glaub nicht, dass ich noch einmal deinen Hintern anfasse.« Owens lachte. »So hübsch ist dein Arsch nun auch nicht.«
    Marys Grinsen verschwand so schnell wie ein Blitz in der Nacht. Dann verließ etwas ihren Mund, was wohl ein Fluch sein sollte, sich aber in Krächzen und Gesabber verlor. Sie streckte ihre schmutzige, fleischige Hand in Richtung Matthew Hilger aus. Es dauerte eine ganze Weile, bis der verstand, was die Schankmagd von ihm wollte. Umständlich kramte er ein paar Münzen aus seinem Geldbeutel hervor und ließ sie in die Hand vor seinem Gesicht fallen. Mary warf einen misstrauischen Blick auf das Geld, steckte es aber schließlich ein, nicht ohne ein deutlich hörbares Knurren von sich zu geben.
    Kaum war Mary fort, meldete sich ein Mann von einem Nebentisch. »Jungs, lasst euch nicht von Able ausnehmen. Der tischt euch Lügen auf, dass es selbst dem dicksten Tisch hier im Parrot die Planken aus der Fassung haut!«
    »Scher dich um deine eigenen Angelegenheiten, Billy Drovers! Was ich zu erzählen habe, ist wahr. So wahr, wie Gott, der Herr, mein Zeuge ist!«
    »Läster nicht Gott!« Das kam aus der entgegengesetzten Richtung. »Bei deinem Sündenregister wird dich sonst noch der Teufel aus der Hölle werfen.«
    Der halbe Schankraum brach in helles Gelächter aus.
    »Kümmert euch nicht drum.« Owens nahm einen Schluck. »Was ich euch jetzt erzählen werde, das ist wahr. Beim Leben meiner Mutter und meiner Großmutter. Es ist – Hölle und Verdammnis! – so wahr, wie ich jetzt hier vor euch auf diesem Stuhl sitze.«




Da sieht man mal, wieviel Herzblut, in so einer gedanklichen Sprache liegen kann.
So ein Dialog ist gar nicht so einfach zu gestalten. *kopfkratz*
Würde ihn gerne üben. book: smart2

Turok!
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Turok! (11.08.2020, 04:19)
PS: Unter über einen Roman meditieren verstehe ich, die Muse zu ersehnen, um Geschichte zu erspinnen.

Ohne Übung im Schreiben, dauert es ein Weilchen, bis du bessser wirst. Doch du schreibst einfach das, was deine um die Sehnsucht eifernden Gedanken dir vorgeben. Die Sehnsucht ist dein Herzenswusch.

otterpfote@gmail.com
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Re: Dialoge mit Power setzten

von otterpfote@gmail.com (13.11.2020, 15:15)
Ich suche nach einem Buch über das Schreiben von Drehbüchern. Hat jemand einen Tipp?

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Siegfried
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Siegfried (13.11.2020, 15:54)
otterpfote@gmail.com hat geschrieben:
Ich suche nach einem Buch über das Schreiben von Drehbüchern. Hat jemand einen Tipp?


Klar. Sieh dich einfach mal im Autorenhaus-Verlag um. Als da wären:

Der Klassiker: Syd Field - Das Drehbuch - Autorenhaus-Verlag

Oder: Karl Iglesias - Emotionen im Film - Autorenhaus-Verlag

Aber auch andere Verlage haben da was:

Robert McKee - Story - Alexander Verlag

Pamela Douglas - TV-Serien: Schreiben fürs Fernsehen - Zweitausendeins

Ansonsten: Drehbücher lesen, z. B. hier: https://www.zahns.com/leseproben

oder hier, wenn es mit den Englischkenntnissen reicht: http://www.screenwriter.ch/index.cfm?page=102784

Sollte reichen für den Anfang.

Fröhliche Grüße

Siegfried
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DuaneHanson
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Re: Dialoge mit Power setzten

von DuaneHanson (14.11.2020, 19:11)
Siegfried hat geschrieben:
»Oh!« Mia sah aus dem Fenster. »Es hat geschneit.«

Das "h" ist allerdings ein unglücklicher Anglizismus, richtig wäre die Schreibung ohne "h": »O!« Mia sah aus dem Fenster. »Es hat geschneit.«
Meine Geschichten sind besser befriedigend als gut.

https://loosdigger.com/blog

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Monika K.
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Monika K. (14.11.2020, 19:24)
DuaneHanson hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
»Oh!« Mia sah aus dem Fenster. »Es hat geschneit.«

Das "h" ist allerdings ein unglücklicher Anglizismus, richtig wäre die Schreibung ohne "h": »O!« Mia sah aus dem Fenster. »Es hat geschneit.«

Laut Duden ist es aber erlaubt:
https://www.duden.de/rechtschreibung/oh
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Patrick Wunsch
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Patrick Wunsch (22.11.2020, 10:04)
"Oh!" als Ausdruck des Erstaunens würde ich auch nicht mit der deutschen Interjektion "O" gleichsetzen. Das deutsche "O" ist für mich immer ein Anruf, also verbunden mit einem Substantiv: "O Herr!", "O du fröhliche […]!" Oder?

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Siegfried
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Siegfried (22.11.2020, 13:05)
DuaneHanson hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
»Oh!« Mia sah aus dem Fenster. »Es hat geschneit.«

Das "h" ist allerdings ein unglücklicher Anglizismus, richtig wäre die Schreibung ohne "h": »O!« Mia sah aus dem Fenster. »Es hat geschneit.«


Monika K. hat geschrieben:
Laut Duden ist es aber erlaubt:
https://www.duden.de/rechtschreibung/oh


Patrick Wunsch hat geschrieben:
"Oh!" als Ausdruck des Erstaunens würde ich auch nicht mit der deutschen Interjektion "O" gleichsetzen. Das deutsche "O" ist für mich immer ein Anruf, also verbunden mit einem Substantiv: "O Herr!", "O du fröhliche […]!" Oder?


Es gibt zwar Regeln und so etwas wie Wörterbücher, in denen man nachschlagen kann, aber das ist ja mitunter schon zu viel verlangt. In Zeiten wie unseren, in denen "glauben" wichtiger ist als "wissen", sind Dinge wie der neueste Duden oder die Meinung eines qualifizierten Lektors bzw. einer qualifizierten Lektorin mittlerweile pures Teufelswerk.

Margret hat geschrieben:
Ich schreibe selfpublishing, weil ich meinen Text so veröffentlicht haben will, wie ich ihn schreibe. Nicht so, wie mich eine Lektorin erpresst, die sich selbst in meinem Text verwirklichen will, und darin 'rumschmiert. Das macht doch sp aus, dass wir 'anders' schreiben, nicht diesen 08 / 15 Krams.
[...]
Ein bissken mehr Mut.


Diese Verweigerung wird dann auch noch als "mutig" bezeichnet. :cry:

Deshalb heute keine fröhlichen Grüße

Siegfried
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DuaneHanson
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Re: Dialoge mit Power setzten

von DuaneHanson (22.11.2020, 17:09)
Monika K. hat geschrieben:
Laut Duden ist es aber erlaubt


Laut DUDEN ist ja auch der Deppenapostroph erlaubt, was den Würstchenbudenbesitzern und Nagelstudioinhaberinnen, den Spätibetreibern und Friseursalonvorsitzenden sehr zupass kam, aber heute von der damals allmächtigen Redaktion bitter bereut wird. Denn steht es einmal im Duden, ist das ein Freibrief für alle, selbst das Prekariat fühlt sich seitdem im Recht.
Meine Geschichten sind besser befriedigend als gut.

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Monika K.
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Re: Dialoge mit Power setzten

von Monika K. (22.11.2020, 19:20)
DuaneHanson hat geschrieben:
Monika K. hat geschrieben:
Laut Duden ist es aber erlaubt


Laut DUDEN ist ja auch der Deppenapostroph erlaubt, was den Würstchenbudenbesitzern und Nagelstudioinhaberinnen, den Spätibetreibern und Friseursalonvorsitzenden sehr zupass kam, aber heute von der damals allmächtigen Redaktion bitter bereut wird. Denn steht es einmal im Duden, ist das ein Freibrief für alle, selbst das Prekariat fühlt sich seitdem im Recht.


Dass du schlichtweg falschliegen könntest, ist natürlich vollkommen ausgeschlossen. Denn der Duden gibt Patrick recht:
https://www.duden.de/rechtschreibung/o_ ... de_Schreck
Ich zitiere: "meist in Verbindung mit einem anderen Wort"

Und nun liefere du mal bitte einen Link zu einer seriösen Quelle, die deine Behauptung belegt, statt pauschal den Duden anzuzweifeln. Oder schreibst du gerade selbst ein neues Standardwerk zur deutschen Rechtschreibung, das entlich mid alen Irtümmern vom Duten aufreumd?

Prinzipiell bin ich übrigens der Ansicht, das jeder schreiben darf, wie er will, und jeder lesen darf, was er will. Die jeweiligen Schnittmengen entstehen automatisch nach einem Blick in die Leseprobe. zwinker::

Viele Grüße
Monika
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