Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

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trean
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Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von trean (05.02.2021, 12:27)
Möchte nach längerer Zeit nochmal ein interessantes Buch vom mir vorstellen.

Es heißt: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

Ich habe in meiner Eigenschaft als Systemanalytiker und Mathematiker ausführliche Recherchen zu dem Thema betrieben und von einem neutralen Standpunkt zu einem interessanten und unterhaltsamen Sachbuch zusammengefasst. Es erläutert auf populärwissenschaftliche Weise, von welchen Faktoren das Klima abhängt, streift die Klimageschichte der Vergangenheit, erläutert die Zusammenhänge der gegenwärtigen Erwärmung und zeigt Vorschläge für unser zukünftiges Verhalten auf.

Hierzu der Klappentext des Buches:

Anfang des Jahres 2020 startete die Natur selbst ein Experiment zum Klimawandel, das die Menschheit allein niemals hätte durchführen können. Gemeint ist die Corona-Pandemie, die sich über die gesamte Welt verbreitete. Es kam zu erheblichen Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens, mit signifikantem Einfluss auf die Aktivitäten der Industriegesellschaft.
In allen Bereichen kam es zu einer Reduktion des aus fossilen Quellen produzierten CO2s, das als eine der Hauptursachen des Klimawandels gilt. Im Jahresdurchschnitt waren es 8% weniger, die in die Atmosphäre entlassen wurden. Man war gespannt, wie sich eine solch starke Reduktion wenigsten vorübergehen auf die CO2 Konzentration in der Atmosphäre und unser Klima auswirken würde. Das Ergebnis des Experiments liegt nun vor und wird manchen überraschen.

Dem Autor kommt es darauf an, dem Leser ohne Voreingenommenheit die Fakten zu liefern, die er braucht, damit er sich selbst ein besseres Bild zum Klimawandel machen kann. Dies scheint in der heutigen Lage besonders wichtig, da das Thema oft politisiert ist und mit Klimapolitik bereits Milliarden umgesetzt werden. Viele Akteure in diesem Metier wollen Ihnen ihre eigne Überzeugung als die einzig richtige verkaufen. Dabei ist ihnen manchmal jedes Mittel recht. Sie versuchen Ihnen Angst zu machen oder sogar Schuldkomplexe einzureden. Aber darauf sollten sie nicht ansprechen. Mit den Erkenntnissen dieses Buches sollten Sie in der Lage sein, sich selbst ein Bild zu machen, um der Zukunft ohne Angst entgegen zu treten.

Zu meiner Person als Autor:
Der Autor Andreas Treutmann ist diplomierter Mathematiker und hat über 30 Jahre als Systemanalytiker und Systemarchitekt gearbeitet, vorwiegend in München, New York und Stockholm. Seine langjährige Berufserfahrung bei Arbeitgebern und Kunden aus den verschiedensten Branchen ermöglicht es ihm, sich in die unterschiedlichsten Fachgebiete vom neutralen Standpunkt eines Mathematikers und Analytikers hineinzuversetzen, gezielt relevante
Fakten und Informationen zu sammeln, um daraus ein weitgehend unbeeinflusstes, aber logisch schlüssiges Bild der Wirklichkeit zusammenzusetzen. Dies spiegelt sich in seinen Sachbüchern wieder, in denen er auch Nichtfachleuten auf leicht verständliche Weise Sachverhalte näherbringt, wobei seine unkonventionellen Blickwinkel manchmal zu unerwarteten und überraschenden Resultaten führen.

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Siegfried
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von Siegfried (05.02.2021, 14:09)
Zunächst mal: Willkommen!

Dann: Die These, die Natur hätte ein eigenständiges Experiment gestartet, das wir Menschen als "Corona-Pandemie" bezeichnen, ist eine in meinen Augen recht wilde Behauptung. Auch die Aussage, wir bräuchten vor dem Klimawandel keine Angst zu haben, würde ich keinesfalls unterschreiben.

Mein Verständnis zur Corona-Pandemie sieht etwas anders aus als die These des natureigenen Experimentes. Viren spezialisieren sich auf bestimmte Träger, damit sie sich erfolgreich reproduzieren können. Einige dieser Viren haben dabei auch den Menschen im Visier, andere hingegen sind für den Menschen völlig harmlos.

Durch den Klimawandel tritt nachweislich eine Reduzierung der Artenvielfalt ein. Tiere (und Pflanzen) sterben aufgrund der steigenden Temperaturen und der Veränderungen in ihren Lebenszonen aus. Die Folge davon ist, dass die Möglichkeit, einen Wirt zu finden, für Viren herabgesetzt wird. Als Folge davon müssen Viren mutieren, etwa in die Richtung, dass der Mensch als massenhaft vorhandenes Lebewesen als Wirt in Frage kommt. Daher werden jene Viren, die für den Menschen bisher harmlos waren, sich in Varianten verändern, die auf den Menschen überspringen und ihn damit bedrohen. Pandemien werden zunehmen, immer wieder auftreten und das in immer kürzeren Abständen. Ob die Pharmaindustrie in der Lage ist, bei jeder Pandemie in kurzer Zeit den passenden Impfstoff herzustellen, muss bezweifelt werden.

Ich sehe daher kaum einen Anlass, dem Klimawandel mit einem lachenden Auge zu begegnen. Ich bin sogar der Meinung, dass wir den Klimawandel nicht zum Stoppen bekommen - der Zug ist meiner Meinung längst abgefahren. Irgendwelche politischen Maßnahmen, den Temperaturanstieg bis 2050 oder früher zum Stehen zu bekommen und zukünftig mit 2,0 Grad Celsius höheren Durchschnittstemperaturen zu leben, ist illusorisch. Der Ast, auf dem wir sitzen, ist längst abgesägt. Wir fallen bereits, wollen es aber nicht wahrhaben.

Virenfreie Grüße
Siegfried
Korrektorat: 1,- Euro zzgl. 19 % USt. pro angefangene 1.000 Zeichen // Layout Buchblock: 1,- Euro pro Seite zzgl. 19 % USt. // Buchcover 20,- oder 30,- Euro inkl. 19 % USt. // Sonderpreise auf Anfrage per E-Mail oder PN

trean
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von trean (05.02.2021, 16:05)
Es freut mich, dass du mein neues Buch kommentierst. Allerdings hast du den Titel vielleicht etwas missverstanden. Er ist keinesfalls dazu gedacht, die Klimageschehnisse zu leugnen oder zu verharmlosen. Aber das ist allein aus dieser kurzen Einlage auch nicht deutlich zu erkennen, und natürlich ist der Ausdruck "Experiment" im übertragenen Sinne gemeint. In diesem Buch werden die Argumente für und wider von beiden Seiten logisch betrachtet und abgewogen ohne im Voraus für eine Seite Stellung zu sie beziehen.
Der Schlusssatz ist dabei keinesfalls, dass wir beruhigt so weitermachen können wie bisher. Auf der anderen Seite will es aber auch verhindern, dass unseren Kindern Angst gemacht wird und selbsternannte Klimapropheten immer mehr Popularität dadurch erlangen, dass sich gegenseitig mit immer höheren Temperaturwerten übertreffen und uns Fristen nennen bis es angeblich zu spät ist. In manchen Dingen sind wir sicher einer Meinung. So findest du auch bei mir ein Umfangreiches Kapitel der Konsequenzen für die Artenvielfalt.
Wer mein Buch liest, erhält vielleicht ein paar Fakten und Argumente, die es ihm erlauben, ohne Panik zu bekommen, wie es Greta gern möchte, in die Zukunft blicken und sein Leben im Rahmen seiner Möglichkeiten auf den richtigen Weg lenken.

Ein paar zusätzliche Details zum Buch findest Du auf meiner Website www.treanco.com
Andreas

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mtg
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von mtg (06.02.2021, 09:58)
trean hat geschrieben:
… die es ihm erlauben, ohne Panik zu bekommen, wie es Greta gern möchte, in die Zukunft blicken und sein Leben im Rahmen seiner Möglichkeiten auf den richtigen Weg lenken.

Bei einem solchen Satz schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken, denn sie zeigen eine extrem rückwärtsgerichtete Denke.

Jugendliche, die sich um ihre Zukunft sorgen, wollen keine Panik auslösen … sie sorgen sich nur – wenn auch (mittlerweile notwendigerweise) mit drastischen Mitteln – um ihre Zukunft. Zudem zeigt mir die zitierte Formulierung, dass Deine eigenen Möglichkeiten offensichtlich limitiert sind (oder Du sie aus Faulheit bewusst limitierst) und dass Du vor einer jungen Frau Angst hast …

Nachtrag: Ich finde es immer wieder spannend, wenn Menschen ihre eigenen Vorurteile und Defizite auf andere Menschen projizieren und sie dann exakt deshalb verunglimpfen.

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Hannelore Goos
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von Hannelore Goos (06.02.2021, 14:04)
Bei mir schrillen immer alle Alarmglocken, wenn "neutral" und "objektiv" genannt wird, was deutlich erkennbar als Verifizierung einer vorgefassten Meinung zu erkennen ist.

Gruß
Hannelore
Gendern nein: Bloß weil sich jetzt auch Männer als Bundeskanzlerin bewerben, muss man doch nicht das Wort ändern! :twisted:

Streusalzwiese
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von Streusalzwiese (06.02.2021, 20:21)
mtg hat geschrieben:
trean hat geschrieben:
… die es ihm erlauben, ohne Panik zu bekommen, wie es Greta gern möchte, in die Zukunft blicken und sein Leben im Rahmen seiner Möglichkeiten auf den richtigen Weg lenken.

Bei einem solchen Satz schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken, denn sie zeigen eine extrem rückwärtsgerichtete Denke.

Jugendliche, die sich um ihre Zukunft sorgen, wollen keine Panik auslösen … sie sorgen sich nur – wenn auch (mittlerweile notwendigerweise) mit drastischen Mitteln – um ihre Zukunft. Zudem zeigt mir die zitierte Formulierung, dass Deine eigenen Möglichkeiten offensichtlich limitiert sind (oder Du sie aus Faulheit bewusst limitierst) und dass Du vor einer jungen Frau Angst hast …

Nachtrag: Ich finde es immer wieder spannend, wenn Menschen ihre eigenen Vorurteile und Defizite auf andere Menschen projizieren und sie dann exakt deshalb verunglimpfen.

Greta Thunberg hat das mit der Panik verkündet:
https://www.tagesschau.de/ausland/thunberg-101.html

"Ich will, dass Ihr in Panik geratet, dass Ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre", appellierte Thunberg.

trean
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von trean (07.02.2021, 08:52)
Leider gibt es auch in diesem Forum jemanden, der nicht unbedingt weiß, wie man sinnvoll zu einer Diskussion beiträgt und aus ein zwei Sätzen meint, bereits ein psychologisches Profil ableiten zu können.
Deshalb hier ein kurzer Auszug aus einem Kapitel eines früheren Buches "Wie man richtig diskutiert".

Der Kritiker ist normalerweise, da er ja die Wahl selbst getroffen hat überzeugt, dass er selbst im Besitz der Wahrheit ist. Das veranlasst ihn unbewusst, sich über den Gegner zu stellen, bei dem er alle Fehler, Unwahrheiten und Irrtümer sieht. Das führt dann häufig in der Diskussion dazu, dass man selbst in einseitige Belehrungen verfällt, weil man sich bewusst oder unbewusst einen höheren Status auf Kosten des Anderen verschaffen will. Der Wahrheitsfindung dient das natürlich nicht mehr, weil der Andere Ihnen wahrscheinlich schon gar nicht mehr zuhört und stattdessen bereits darüber nachdenkt und auf die Gelegenheit wartet, es Ihnen heimzuzahlen.
Seien Sie sich also grundsätzlich bewusst, dass der Diskussionspartner auch glaubt, im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, sodass Sie auf gleicher Ebene diskutieren. Ein anderer wichtiger Punkt ist, niemals zu vergessen, dass Ihr Gegenüber ein Ego besitzt. Wenn Sie dieses Ego verletzen, ist Ihr Gegenüber beleidigt, wird diskussionsunwillig, sinnt auf Rache, zieht sich zurück oder tritt mit gleichen Mitteln zum Gegenangriff an.
Merken Sie sich aus diesem Grunde eine der wichtigsten Regeln in einer Diskussion, von der Sie möchten, dass sie der Wahrheitsfindung und nicht statt dessen irgendwelchen persönlichen oder Gruppeninteressen dient: Kritisieren Sie unter keinen Umständen die Person, die eine andere Auffassung als Sie vertritt, sondern immer nur die Sache und den Unterschied, den es betrifft. Seien Sie außerdem, wenn Sie jemanden kritisieren, darauf gefasst, dass Sie einmal Ihre eigene Medizin schlucken müssen. Ihr Gegenüber muss sich ja auch selbst nicht an die hier vorgeschlagenen Regeln halten. Wenn Sie darauf nicht vorbereitet sind, ist die Gefahr überhängend, dass Sie selbst aus Rache zu einen notorischen Nörgler und Dauerkritiker werden und vielleicht irgendwann als Zyniker enden.

Aus "Evolution aus Sicht eine Vulkaniers" von Andreas Treutmann.

Also nichts für ungut, Andreas!

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mtg
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von mtg (07.02.2021, 09:32)
Streusalzwiese hat geschrieben:
Greta Thunberg hat das mit der Panik verkündet:
https://www.tagesschau.de/ausland/thunberg-101.html

"Ich will, dass Ihr in Panik geratet, dass Ihr die Angst spürt, die ich jeden Tag spüre", appellierte Thunberg.

Exakt das meinte ich mit den erwähnten »drastischen Mitteln«. Man kann den Satz wörtlich nehmen – dann zeigt man, dass man Angst vor einer (damals) 17-jährigen Schülerin hat. Man kann ihn aber auch als Aufruf verstehen, genau auf jene Uhr zu schauen, deren großer Zeiger genau genommen schon jenseits der Zwölf steht – dann sollte man selbst zumindest ein wenig Panik spüren können.

Dass junge Menschen Angst vor der Zukunft haben, solange es ältere Menschen gibt, denen die Zukunft der nächsten Generation herzlich egal ist, kann ich sehr gut verstehen. Einige hier im Forum – wie auch in der realen Welt da draußen – können das offensichtlich nicht. Denn solange Menschen es sich in ihrer eigenen Soße bequem machen, wird eben nichts passieren.

trean hat geschrieben:
Deshalb hier ein kurzer Auszug aus einem Kapitel eines früheren Buches "Wie man richtig diskutiert". […] Aus "Evolution aus Sicht eine Vulkaniers" von Andreas Treutmann.

Wer als Begründung für seine Meinung seine eigene Meinung heranzieht, hat natürlich das Stadium der absoluten Objektivität erreicht. Da kann man nichts mehr machen, das ist nicht mehr zu toppen,

Kleiner Tipp: Man sollte das Eine vom Anderen unterscheiden können. Ich halte es allerdings an dieser Stelle (übrigens auch wörtlich) mit dem letzten sächsischen König … cheezygrin

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Monika K.
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von Monika K. (07.02.2021, 13:15)
Wenn eine junge Frau mit dem Finger auf eine Spinne zeigt und Panik verbreiten möchte, ist mir das herzlich egal, weil ich weiß, dass Spinnen harmlos sind.
Wenn eine junge Frau auf wissenschaftliche Veröffentlichungen über den Klimawandel verweist und Panik verbreiten möchte, nehme ich sie ernst, weil ich weiß, dass Panik angebracht ist. Daran ändern auch zig Veröffentlichungen von selbst ernannten "Experten" nichts. Ein beliebiges Studium macht niemanden zum Universalgelehrten. Seine eigenen Grenzen zu kennen, gehört bei seriösen Wissenschaftlern zum Alltag.

Viele Grüße
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von trean (07.02.2021, 19:11)
Letzteres gilt natürlich für beide Seiten. Aber irgendwie ist es merkwürdig, dass man mich aus dem wenigen, was man bisher in diesem Forum über mein Buch erfahren hat, mich versucht in die Ecke der Klimaleugner einzusortieren. Man kann auch Tatsachen akzeptieren und sie nüchtern und realistisch mit verständlichen Argumenten angehen, statt Kindern und Erwachsenen Angst einzujagen oder Schuldkomplexe einzureden oder jeden, der etwas abweichende Ansichten hat verbal zu attackieren statt sich auf eine Diskussion einzulassen.

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Monika K.
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von Monika K. (07.02.2021, 19:57)
trean hat geschrieben:
Letzteres gilt natürlich für beide Seiten.

Selbstverständlich. Deshalb veröffentliche ich bei BoD keine Sachbücher über solche Themen, sondern tausche mich mit meinen Mitmenschen lediglich auf normalem Weg darüber aus. So kann ich mit meinem angelesenen Wissen keinen Schaden anrichten.

Viele Grüße
Monika
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Klaus.H
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von Klaus.H (07.02.2021, 20:49)
nun ja,
Klimawandel ist Fakt!
Allerdings,schon so lange es Klima, also die Erde gibt. Auch das ist Fakt.

Ob und welcher Anteil am Klimawandel menschengemacht ist, ist eine andere Frage.
Mein Eindruck ist, dass "die" Wissenschaft nur in eine Richtung geht um die These vom menschengemachten Wandel zu untermauern.

Ich lese jedenfalls in meinen Alltagsmedien nichts über einen Versuch einer (seriösen) Falsifizierung dieser These. Obwohl genau das zu einer seriösen wissenschaftlichen Aufarbeitung gehört, unabhängig vom Ausgang.

Hybris wird es allerdings, wenn man glaubt(!), und den Menschen erzählt dass D. mit einem Anteil von 2,5 % des Welt CO2 Ausstoßes diese Welt rettem muss, soll, kann!

Das soll nun nicht heißen nichts zu tun, aber Panik ist der schlechteste Ratgeber, weil Panik kopfloses Agieren erzeugt und davon haben wir bereits genug! Nur ein Beispiel: Der weitere Ausbau von Stromerzeugung aus Wind und Sonne ist sinnlos solange wir keine adäquaten Speichermöglichkeiten haben. Es sei denn man glaubt Annalena die den Leuten erzählt dass man Strom im Netz speichern könne. Notabene physikalisch eine Unmöglichkeit!

Meine 5 ct.
Gruß Klaus
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Hannelore Goos
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von Hannelore Goos (08.02.2021, 03:28)
Klaus.H hat geschrieben:
Der weitere Ausbau von Stromerzeugung aus Wind und Sonne ist sinnlos solange wir keine adäquaten Speichermöglichkeiten haben. Es sei denn man glaubt Annalena die den Leuten erzählt dass man Strom im Netz speichern könne. Notabene physikalisch eine Unmöglichkeit!
Es gab in den letzten Jahrzehnten mehrere Ansätze, Energie chemisch zu speichern, wie die Natur es ja auch tut (und die Wallbox von Tesla). Physikalische Speicherung über einen längeren Zeitraum ist ein verlustreicher Irrweg.

Und in den Gesamtzusammenhang gehört auch folgende neue Meldung:

https://www.heise.de/news/Studie-Atomkraft-ist-nicht-nachhaltig-und-hilft-nicht-im-Klimawandel-5046080.html

Gruß
Hannelore
Gendern nein: Bloß weil sich jetzt auch Männer als Bundeskanzlerin bewerben, muss man doch nicht das Wort ändern! :twisted:

trean
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von trean (08.02.2021, 09:43)
Aber es gibt doch schon eine bewährte Technik zu Stromspeicherung:

Kurzer Ausschnitt aus meinen Buch:
Windkraft hat den Nachteil, dass sie nicht immer gleichmäßig zur Verfügung steht. Winde blasen mal stärker und mal schwächer. Deshalb muss eine gewisse Grundkapazität plus eine Reservekapazität zur Verfügung stehen, wenn man überschüssigen Strom aus Windenergie nicht speichern kann. Man könnte überschüssigen Strom in Pumpspeicherkraftwerken speichern. Diese beanspruchen jedoch große Flächen und große Höhenunterschiede. Die Technik benutzt konventionelle Mittel. Sie pumpt mit der überflüssigen Energie Wasser in einen höher
gelegenen Speichersee und treibt mit dem hochgepumpten Wasser bei Bedarf tiefer gelegene Turbinen an.
Es gibt bereits eine Reihe solcher Kraftwerke. Das größte in Deutschland ist das Walchenseekraftwerk, das einen Speichersee 200 Meter über dem Kochelsee besitzt. Beide sind mit sechs Rohrleitungen miteinander verbunden.
Wenn man die Speicherkraftwerke in Skandinavien und Österreich mitberücksichtigt und diese Speicherkraftwerke mitbenutzen würde, wäre ein Großteil der Speicherkapazität bereits vorhanden. Die Schweiz produziert etwa 30% ihres ihres Stroms aus Speicherkraftwerken. Dieser wird als CO2 neutral oder umweltfreundlich angesehen. Aber wenn die Pumpen, die die Speicher füllen, mit importiertem deutschem Strom zum Teil gefüllt werden, ist das vorläufig noch nicht ganz korrekt. Hier müssen noch einige technische, organisatorische und wirtschaftliche Probleme gelöst werden. Aber dass könnte bis 2050 gelingen. Vielleicht schreitet aber auch die Wasserstofftechnologie soweit fort, dass überflüssiger Strom vorübergehend in Wasserstoff umgewandelt werden kann.


Andreas

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Hannelore Goos
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Re: Wer hat Angst vor dem Klimawandel?

von Hannelore Goos (08.02.2021, 10:36)
trean hat geschrieben:
Aber es gibt doch schon eine bewährte Technik zu Stromspeicherung:

Kurzer Ausschnitt aus meinen Buch:
Windkraft hat den Nachteil, dass sie nicht immer gleichmäßig zur Verfügung steht. Winde blasen mal stärker und mal schwächer. Deshalb muss eine gewisse Grundkapazität plus eine Reservekapazität zur Verfügung stehen, wenn man überschüssigen Strom aus Windenergie nicht speichern kann. Man könnte überschüssigen Strom in Pumpspeicherkraftwerken speichern. Diese beanspruchen jedoch große Flächen und große Höhenunterschiede. Die Technik benutzt konventionelle Mittel. Sie pumpt mit der überflüssigen Energie Wasser in einen höher
gelegenen Speichersee und treibt mit dem hochgepumpten Wasser bei Bedarf tiefer gelegene Turbinen an.
Es gibt bereits eine Reihe solcher Kraftwerke. Das größte in Deutschland ist das Walchenseekraftwerk, das einen Speichersee 200 Meter über dem Kochelsee besitzt. Beide sind mit sechs Rohrleitungen miteinander verbunden.
Wenn man die Speicherkraftwerke in Skandinavien und Österreich mitberücksichtigt und diese Speicherkraftwerke mitbenutzen würde, wäre ein Großteil der Speicherkapazität bereits vorhanden. Die Schweiz produziert etwa 30% ihres ihres Stroms aus Speicherkraftwerken. Dieser wird als CO2 neutral oder umweltfreundlich angesehen. Aber wenn die Pumpen, die die Speicher füllen, mit importiertem deutschem Strom zum Teil gefüllt werden, ist das vorläufig noch nicht ganz korrekt. Hier müssen noch einige technische, organisatorische und wirtschaftliche Probleme gelöst werden. Aber dass könnte bis 2050 gelingen. Vielleicht schreitet aber auch die Wasserstofftechnologie soweit fort, dass überflüssiger Strom vorübergehend in Wasserstoff umgewandelt werden kann.


Es ist deutlich, dass du dies nur referierst, damit man dir nicht den Vorwurf der Unvollständigkeit machen kann. In jedem zweiten Satz machst du das Verfahren wieder schlecht: "beanspruchen jedoch große Flächen und große Höhenunterschiede", "Aber wenn die Pumpen, die die Speicher füllen, mit importiertem deutschem Strom" . . . Man merkt die Absicht und man ist verstimmt.

Außerdem ist das eine verlustreiche physikalische Methode. Die Natur hat 3,4 Milliarden Jahre Zeit gehabt, das beste System auszutesten. Und das ist die chemische Speicherung in Mikroeinheiten und die extreme Dezentralisierung der Energierückgewinnung in jeder einzelnen Zelle. Offensichtlich war kein anderes System so erfolgreich. Und weitere Versuche des gerade einmal 200 000 Jahre existierenden Menschen, besser sein zu wollen als die Natur, haben im besten Fall geringe Effektivität und hohe Kosten gebracht.

Und - die Wasserstofftechnologie ist soweit. https://www.eccuro.com/artikel/898-wasserstoffspeicher-fuer-mein-haus

Gruß
Hannelore
Gendern nein: Bloß weil sich jetzt auch Männer als Bundeskanzlerin bewerben, muss man doch nicht das Wort ändern! :twisted:

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