Verkauf von Büchern

Verträge, Rechte und Pflichten: Was man als Autor beachten sollte.


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Monika K.
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Re: Verkauf von Büchern

von Monika K. (13.10.2021, 16:09)
Okay. Offenbar muss man meine Beiträge gar nicht lesen, bevor man mir widerspricht. :lol: Ich lache mich hier echt schlapp über deine Interpretation der Aussage des Anwalts, der nichts anderes tat als zu erklären, unter welchen Bedingungen man ein Buch gebraucht und ohne Buchpreisbindung verkaufen kann. Kann. Dass man es zwingend gebraucht verkaufen muss, steht da überhaupt nicht. :lol: Doch das stört dich nicht die Bohne. Du sagst aus Prinzip "grün", wenn ich "rot" sage und umgekehrt. Mann, deine Probleme hätte ich gern. :lol:
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(Übersetzung: Besser ein weiser Narr, als ein närrischer Weiser.)

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Siegfried
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Re: Verkauf von Büchern

von Siegfried (14.10.2021, 14:00)
Monika K. hat geschrieben:
Ich lache mich hier echt schlapp über deine Interpretation der Aussage des Anwalts, der nichts anderes tat als zu erklären, unter welchen Bedingungen man ein Buch gebraucht und ohne Buchpreisbindung verkaufen kann. Kann. Dass man es zwingend gebraucht verkaufen muss, steht da überhaupt nicht. :lol: Doch das stört dich nicht die Bohne.


Zusammenfassung:

a) Die Ursprungsfrage war, ob privat bei BoD gekaufte Bücher weiterverkauft werden dürfen (natürlich dürfen privat gekaufte Bücher weiterverkauft werden - sieht man auf jedem Flohmarkt)

b) Von Autor:innenexemplaren war in der Ursprungsfrage nie die Rede

c) Für eine Verpflichtung des/der Privatverkäufer:in, sich an die Buchpreisbindung zu halten, gibt es bis jetzt keinen einzigen Beleg, keine Quelle, kein Zitat.

d) Das Buchpreisbindungsgesetz gilt in Deutschland. Ob eine Schweizerin bei Buchverkäufen in der Schweiz sich an das bundesdeutsche Buchpreisgesetz halten muss, ist ungeklärt. Dieser Sachverhalt ist auch nicht Gegenstand der ursprünglichen Frage. Dass eine Schweizerin ihr Buch in der Schweiz weiterverkaufen will, wird ausschließlich vermutet. Ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweizerin das privat gekaufte Buch nach Deutschland verkauft. Hier wäre die Frage zu stellen, ob solch ein Vorgehen eines:r Privatverkäufer:in unter das Regelwerk für Reimporte fällt.

e) Gebrauchte Bücher unterliegen nicht dem Preisbindungsgesetz

f) Als gebraucht gilt ein Buch, wenn es aus dem Buchhandel heraus ist, weil es an eine:n Endverbraucher:in verkauft wurde.

g) Ein gebrauchtes Buch kann unter oder zum oder über den festgelegten Buchpreis verkauft werden, da es nicht der Buchpreisbindung nach deutschem Recht unterliegt.

h) Wird ein Buch als "neuwertig", "ungelesen" oder "neu" beworben, darf der/die Endverbraucher:in davon ausgehen, dass es sich um ein neues Buch handelt (Urteil OLG Frankfurt/Main 15.06.2004, Az. 11 U 18/2004) - also nicht den Vertriebsweg des Buchhandels verlassen hat. Da aber das Buch den Vertriebsweg des Buchhandels nach Kauf durch eine Privatperson verlassen hat, kann ein von einer Privatperson angebotenes Buch nicht mehr "neu" sein, sondern ist immer gebraucht.

i) Der Par. 3 des BuchPreisG richtet sich an jene, die gewerbs- oder geschäftsmäßig Bücher an Endverbraucher:innen verkaufen. Da der/die Endverbraucher:in vom/von der Gesetzgeber:in nicht als mögliche:r Verkäufer:in genannt wird, entfällt die Frage nach der Buchpreisbindung bzw. ist diese ungeklärt.

j) Der Ursprungsbeitrag nennt "private Käufe". Dies kann jedes mögliche Buch des BoD Shops betreffen. Der Kauf eines Buches wie "Wunder kommen leise" von Paula Roose ist ein solcher "privater Kauf". Darf der/die Käufer:in dieses Buch nach Kauf und Bezahlung (Wichtig! Sonst ist es Hehlerei!) weiterverkaufen? Selbstverständlich. Die Frage ist somit hinreichend beantwortet.

k) Gebrauchte Bücher können verkauft werden. Gebrauchte Bücher müssen nicht verkauft werden. Wenn gebrauchte Bücher verkauft werden, müssen sie als "gebraucht" gekennzeichnet werden. Da der Kauf eines Buches durch eine Privatperson dieses Buch zu einem gebrauchten Buch macht, kann es nicht als neuwertig verkauft werden. Daher ist eine Verpflichtung zur Preisbindung durch eine Privatperson nicht gegeben.

l) Der Ursprung der langen Diskussion ist eine unzureichende Qualität in der Frageformulierung. Unklare Fragen ergeben widersprüchliche Antworten. Wäre die Frage eindeutig gewesen (wer kauft in welcher Funktion? Welche Absicht steckt hinter den Käufen? Wo soll der Weiterverkauf erfolgen? In welchen finanziellen Größenordnungen bewegen sich die Weiterverkäufe? Liegen kaufmännische Rahmenbedingungen vor?), dann wären vermutlich qualitativ bessere Antworten gekommen.

m) Grundsätzlich können wir die Intention dessen, was der/die Verfasser:in mit seinem/ihren Text tatsächlich beabsichtigt hat, nicht erkennen. Ganz besonders nicht, liegen uns verklausulierte Ausdrücke vor. Daher bleibt die Erkenntnis, so exakt wie möglich seine Gedankengänge darzustellen, wenn man eine Frage äußert. Es bleibt aber offen, ob das Wort die Realität formt (wir sprechen von privaten Buchkäufen, meinen aber eine ganz andere Realität) oder ob die Realität das Wort formt (wir kaufen aus Gründen des Weiterverkaufs und nennen diese Gründe auch so).
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Monika K.
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Re: Verkauf von Büchern

von Monika K. (14.10.2021, 16:03)
Siegfried hat geschrieben:
a) Die Ursprungsfrage war, ob privat bei BoD gekaufte Bücher weiterverkauft werden dürfen (natürlich dürfen privat gekaufte Bücher weiterverkauft werden - sieht man auf jedem Flohmarkt)


Siegfried hat geschrieben:
b) Von Autor:innenexemplaren war in der Ursprungsfrage nie die Rede

Deshalb interpretierte ich "privat" als "im BoD-Shop gekauft".

Siegfried hat geschrieben:
c) Für eine Verpflichtung des/der Privatverkäufer:in, sich an die Buchpreisbindung zu halten, gibt es bis jetzt keinen einzigen Beleg, keine Quelle, kein Zitat.

Ich schrieb nicht "halten", sondern beachten. Sprich: Schauen, ob sie greift. Daher weiter unten ein Beitrag, den du offenbar nicht gelesen hast:
Monika K. hat geschrieben:
Ja, weil es sich um neue Bücher handelt. Preisnachlässe sind nur bei gebrauchten oder beschädigten Büchern möglich. Mehr Informationen findest du hier:
https://www.gesetze-im-internet.de/buchprg/index.html

Soviel auch zum lächerlichen Vorwurf, ich oder eine mysteriöse M.K. würde keine Quellen nennen. Bei der Gelegenheit kam überhaupt erst heraus, dass es um die Schweiz geht. Es ist nicht jeder so ein talentierter Hellseher wie du. Daraufhin kam der nächste Beitrag, den du nicht gelesen hast:
Monika K. hat geschrieben:
Wie es in der Schweiz aussieht, kann ich dir nicht sagen. Laut dem Punkt 1.4 dieses Wikipedia-Eintrags gibt es dort keine Buchpreisbindung mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Buchpreisbindung

Damit ist für normale Menschen klar, dass mein Hinweis bezüglich "Buchpreisbindung beachten" hinfällig ist und ich ihr nicht sagen kann, wie es in der Schweiz aussieht. Es ist ja nicht einmal geklärt, ob sie etwas am Preis verändern möchte. Darüber haben wir nicht gesprochen.

Siegfried hat geschrieben:
d) Das Buchpreisbindungsgesetz gilt in Deutschland. Ob eine Schweizerin bei Buchverkäufen in der Schweiz sich an das bundesdeutsche Buchpreisgesetz halten muss, ist ungeklärt. Dieser Sachverhalt ist auch nicht Gegenstand der ursprünglichen Frage. Dass eine Schweizerin ihr Buch in der Schweiz weiterverkaufen will, wird ausschließlich vermutet. Ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweizerin das privat gekaufte Buch nach Deutschland verkauft. Hier wäre die Frage zu stellen, ob solch ein Vorgehen eines:r Privatverkäufer:in unter das Regelwerk für Reimporte fällt.

Eben deshalb:
Monika K. hat geschrieben:
Wie es in der Schweiz aussieht, kann ich dir nicht sagen. Laut dem Punkt 1.4 dieses Wikipedia-Eintrags gibt es dort keine Buchpreisbindung mehr:
https://de.wikipedia.org/wiki/Buchpreisbindung

Ich kann es nicht sagen, du auch nicht. Was also willst du eigentlich in diesem Thread?

Siegfried hat geschrieben:
e) Gebrauchte Bücher unterliegen nicht dem Preisbindungsgesetz

Längst erwähnt:
Monika K. hat geschrieben:
Ja, weil es sich um neue Bücher handelt. Preisnachlässe sind nur bei gebrauchten oder beschädigten Büchern möglich. Mehr Informationen findest du hier:
https://www.gesetze-im-internet.de/buchprg/index.html

Doch da sie in der Schweiz lebt, ist der Punkt längst irrelevant. Wozu also erwähnen?

Siegfried hat geschrieben:
f) Als gebraucht gilt ein Buch, wenn es aus dem Buchhandel heraus ist, weil es an eine:n Endverbraucher:in verkauft wurde.

Und genau an dem Punkt fängt dein Irrtum an: Dein Link zu dieser Anwaltsseite bezieht sich auf die Frage, wie aus einem neuen Buch ein gebrauchtes wird. Erstens ist es eine deutsche Website und bezieht sich höchstwahrscheinlich auf Deutschland und nicht auf die Schweiz, hilft also hier gar nicht weiter. Zweitens geht es nicht explizit um uns Autor*innen und unsere Rechte als Freiberufler*innen. Wir dürfen in geringem Umfang unsere eigenen Werke verkaufen, ohne ein Gewerbe anzumelden und ohne eine Firma zu gründen.
https://www.selfpublisherbibel.de/autor ... n-muessen/
Wir sind also ebenfalls sozusagen "Teil des Buchhandels", obwohl mir dieser Ausdruck nicht gefällt, weil er begrifflich falsch ist. Wir sind keine Händler*innen, sondern Freiberufler*innen, die eigene Werke als Neuware verkaufen. Ich finde nirgendwo einen Hinweis, dass wir diese Werke direkt vom Verlag beziehen müssen. So ein Link wäre tatsächlich interessant und würde mich überzeugen. Aber momentan stellt sich mir die Sache so dar, dass wir nicht automatisch Endverbrauch*innen sind, nur weil wir keine Händler*innen sind. Ich finde übrigens auch keinen Hinweis darauf, dass Händler*innen nur im Großhandel und nicht bei der Konkurrenz einkaufen dürfen, habe aber auch nicht wirklich intensiv gesucht. Bei ihnen entsteht ein Problem, das wir nicht haben: Sie müssen ein Unternehmen gründen, dessen Firmenname vom Personennamen abweicht. Wir Freiberufler*innen hingegen arbeiten unter unseren Namen. Deshalb kann man weder am Buch noch an der dazugehörigen Rechnung erkennen, ob wir als Privatperson oder als Autor*in gekauft haben. Wenn ich also im Bod-Shop ein Buch kaufe, weiß weder der Shop noch das Finanzamt, ob ich das privat oder als Autorin erwerbe. Das unterscheidet mich von einer Buchhandlung, die darauf achten muss, dass ihr Firmenname und kein Personenname auf der Rechnung steht.
Der Gedanke "privater Kauf = Endkundin" ist zwar nachvollziehbar, trifft jedoch nicht automatisch zu. Ich kann mich jederzeit umentscheiden und die Rechnung zu meinen Unterlagen als Freiberuflerin legen. Damit bin ich nicht Endkundin, sondern Autorin, die ihre Werke als Neuware verkaufen darf. Meine Kundin ist damit Endkundin. Uns Autor*innen pauschal zu unterstellen, wir würden heimlich gebrauchte Bücher als Neuware verkaufen, ist ein schwerwiegender Vorwurf. Es wäre zu prüfen, ob er justiziabel ist. Überlege dir also gut, ob du ihn nach meinen Ausführungen noch einmal wiederholst. Ich habe mir zwar nichts vorzuwerfen, weil die Empfängerinnen der drei signierten Bücher wussten, dass sie aus dem BoD-Shop und nicht von myBoD stammen, aber wie bereits erwähnt kommt es öfter vor, dass Kolleg*innen Bücher über den BoD-Shop oder Online-Shops beziehen, um Geld oder Zeit zu sparen.

Siegfried hat geschrieben:
g) Ein gebrauchtes Buch kann unter oder zum oder über den festgelegten Buchpreis verkauft werden, da es nicht der Buchpreisbindung nach deutschem Recht unterliegt.

Behauptet jemand das Gegenteil? In solchen Augenblicken erhärtet sich mein Verdacht, dass du die Beiträge eines Threads lediglich überfliegst, bevor du dich an irgendeinem Stichwort festbeißt, um das es längst gar nicht mehr geht, und dazu halbe Romane verfasst. Merkwürdiges Hobby.

Siegfried hat geschrieben:
h) Wird ein Buch als "neuwertig", "ungelesen" oder "neu" beworben, darf der/die Endverbraucher:in davon ausgehen, dass es sich um ein neues Buch handelt (Urteil OLG Frankfurt/Main 15.06.2004, Az. 11 U 18/2004) - also nicht den Vertriebsweg des Buchhandels verlassen hat. Da aber das Buch den Vertriebsweg des Buchhandels nach Kauf durch eine Privatperson verlassen hat, kann ein von einer Privatperson angebotenes Buch nicht mehr "neu" sein, sondern ist immer gebraucht.

Siehe meine Antwort oben. Das Gericht hatte sicherlich nicht darüber zu entscheiden, ob Freiberufler*innen Teil des Vertriebswegs sind oder nicht. Wenn wir es nicht sind, dürfen wir überhaupt keine Bücher verkaufen. Auch keine Autor*innenexemplare. Wenn wir es sind, stellt sich die Frage, ob wir verpflichtet sind, direkt bei unserem Verlag zu bestellen. Dazu finde ich nichts.

Siegfried hat geschrieben:
i) Der Par. 3 des BuchPreisG richtet sich an jene, die gewerbs- oder geschäftsmäßig Bücher an Endverbraucher:innen verkaufen. Da der/die Endverbraucher:in vom/von der Gesetzgeber:in nicht als mögliche:r Verkäufer:in genannt wird, entfällt die Frage nach der Buchpreisbindung bzw. ist diese ungeklärt.

Ich verkaufe als Autorin geschäftsmäßig Bücher an Leserinnen. Den Rest erklärte ich oben.

Siegfried hat geschrieben:
j) Der Ursprungsbeitrag nennt "private Käufe". Dies kann jedes mögliche Buch des BoD Shops betreffen. Der Kauf eines Buches wie "Wunder kommen leise" von Paula Roose ist ein solcher "privater Kauf". Darf der/die Käufer:in dieses Buch nach Kauf und Bezahlung (Wichtig! Sonst ist es Hehlerei!) weiterverkaufen? Selbstverständlich. Die Frage ist somit hinreichend beantwortet.

Lass bitte Paula aus dem Spiel. Sie hat es nicht verdient, von dir hier erwähnt zu werden. Dass es sich nicht um fremde Bücher handelt, haben wir übrigens längst geklärt. Lesen scheint echt nicht deine Stärke zu sein.
Monika K. hat geschrieben:
Ich ging davon aus, dass es sich um die eigenen Bücher handelt, die zum Zweck der Weiterveräußerung als Neuware an Endkunden bei BoD bestellt wurden. Wenn es sich um gebrauchte Bücher oder Bücher von anderen Autor*innen handelt, habe ich die Frage völlig falsch verstanden und ziehe meine Antworten zurück. Der Link zum Gesetzestext bleibt für Deutschland davon unberührt.

Darauf antwortete Mira, die ich hier absichtlich nicht markieren will: "Genau, ich meinte es so, wie es Monika verstanden hat. Besten Dank für eure Bemühungen!"
Welchen Teil hast du nicht verstanden?

Siegfried hat geschrieben:
k) Gebrauchte Bücher können verkauft werden. Gebrauchte Bücher müssen nicht verkauft werden. Wenn gebrauchte Bücher verkauft werden, müssen sie als "gebraucht" gekennzeichnet werden. Da der Kauf eines Buches durch eine Privatperson dieses Buch zu einem gebrauchten Buch macht, kann es nicht als neuwertig verkauft werden. Daher ist eine Verpflichtung zur Preisbindung durch eine Privatperson nicht gegeben.

Es geht nicht um gebrauchte Bücher. Unterlasse bitte diese Unterstellung. Es gibt in Deutschland den § 186 Strafgesetzbuch (StGB), will ich nur mal erwähnen.

Siegfried hat geschrieben:
l) Der Ursprung der langen Diskussion ist eine unzureichende Qualität in der Frageformulierung. Unklare Fragen ergeben widersprüchliche Antworten. Wäre die Frage eindeutig gewesen (wer kauft in welcher Funktion? Welche Absicht steckt hinter den Käufen? Wo soll der Weiterverkauf erfolgen? In welchen finanziellen Größenordnungen bewegen sich die Weiterverkäufe? Liegen kaufmännische Rahmenbedingungen vor?), dann wären vermutlich qualitativ bessere Antworten gekommen.

Typisch Siegfried.

Siegfried hat geschrieben:
m) Grundsätzlich können wir die Intention dessen, was der/die Verfasser:in mit seinem/ihren Text tatsächlich beabsichtigt hat, nicht erkennen. Ganz besonders nicht, liegen uns verklausulierte Ausdrücke vor. Daher bleibt die Erkenntnis, so exakt wie möglich seine Gedankengänge darzustellen, wenn man eine Frage äußert. Es bleibt aber offen, ob das Wort die Realität formt (wir sprechen von privaten Buchkäufen, meinen aber eine ganz andere Realität) oder ob die Realität das Wort formt (wir kaufen aus Gründen des Weiterverkaufs und nennen diese Gründe auch so).

Lesen und Nachfragen soll helfen, habe ich mir sagen lassen.

Ich bleibe bei meiner Sicht der Dinge, bin aber keine Anwältin und kann keine Rechtsauskünfte geben und vor allem kann ich mich irren. Daher ziehe ich hiermit alle meine Antworten (sowohl die von Siegfried gelesenen als auch die von Siegfried nicht gelesenen) zurück und verweise stattdessen auf die ungeschriebenen Forenregeln:
§1: Siegfried hat immer recht.
§2: Sollte Siegfried nicht recht haben, tritt automatisch §1 in Kraft.

Damit bin ich aus der Diskussion raus. Ich habe wahrlich Besseres zu tun, als dir deine Langeweile zu vertreiben. Such dir ein anderen Opfer für deine Spielchen.
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Re: Verkauf von Büchern

von Siegfried (15.10.2021, 00:06)
Monika K. hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
c) Für eine Verpflichtung des/der Privatverkäufer:in, sich an die Buchpreisbindung zu halten, gibt es bis jetzt keinen einzigen Beleg, keine Quelle, kein Zitat.

Ich schrieb nicht "halten", sondern beachten. Sprich: Schauen, ob sie greift.


Schauen, ob sie greift? Wie soll das gehen? Das Buch jenseits der Preisbindung verkaufen und dann abwarten, ob es eine Klage gibt?

Monika K. hat geschrieben:
Daher weiter unten ein Beitrag, den du offenbar nicht gelesen hast:
Monika K. hat geschrieben:
Ja, weil es sich um neue Bücher handelt. Preisnachlässe sind nur bei gebrauchten oder beschädigten Büchern möglich. Mehr Informationen findest du hier:
https://www.gesetze-im-internet.de/buchprg/index.html

Soviel auch zum lächerlichen Vorwurf, ich oder eine mysteriöse M.K. würde keine Quellen nennen.


Wo ist die Quelle, die besagt, privat gekaufte Bücher unterliegen beim Verkauf dem Buchpreisbindungsgesetz?

Monika K. hat geschrieben:
Was also willst du eigentlich in diesem Thread?


Entscheidest du, wer in einem Thread etwas schreiben darf und wer nicht?

Was ich in diesem Thread ursprünglich wollte, steht in meinem ersten Beitrag: Eine Erläuterung zur Aussage, dass privat gekaufte Bücher beim Verkauf der Preisbindung unterliegen. Am besten mit Quellenangabe. Ist offen bis heute.

Und nochmals: Aus der ursprünglichen Frage war zu diesem Zeitpunkt nicht herzuleiten, dass es sich um Autor:innen-Exemplare handelt. Es war die Rede von "privaten Käufen". Jeder Mensch kann bei BoD über den BoD-Shop zu privaten Zwecken Bücher von allen möglichen BoD-Autoren kaufen. Und jeder Mensch kann diese gekauften Bücher weiterverkaufen.


Monika K. hat geschrieben:
Ich finde übrigens auch keinen Hinweis darauf, dass Händler*innen nur im Großhandel und nicht bei der Konkurrenz einkaufen dürfen, habe aber auch nicht wirklich intensiv gesucht.


Ist das irgendwo in dieser Diskussion von Relevanz?

Monika K. hat geschrieben:
Bei ihnen entsteht ein Problem, das wir nicht haben: Sie müssen ein Unternehmen gründen, dessen Firmenname vom Personennamen abweicht.


Wenn das zutrifft, dürfen Einzelunternehmer:innen hier nicht mitspielen. Bei denen ist der Personenname häufig der Firmenname.


Monika K. hat geschrieben:
Der Gedanke "privater Kauf = Endkundin" ist zwar nachvollziehbar, trifft jedoch nicht automatisch zu.


Was ist ein:e private:r Käufer:in, wenn nicht Endkunde? Also außerhalb des Buchvertriebs?

Monika K. hat geschrieben:
Uns Autor*innen pauschal zu unterstellen, wir würden heimlich gebrauchte Bücher als Neuware verkaufen, ist ein schwerwiegender Vorwurf. Es wäre zu prüfen, ob er justiziabel ist.


Ich habe nichts unterstellt. Ich habe niemanden etwas vorgeworfen. Ich habe darauf hingewiesen, dass ein privater Buchkauf das Buch aus dem Vertriebskanal nimmt und das Buch damit als gebraucht gilt. Ich habe inhaltsgemäß wiedergegeben, dass es Versuche gab, gebrauchte Bücher mit dem Vermerk "neuwertig" oder "ungelesen" als neue Bücher zu verkaufen. Dazu hat es zwei Gerichtsurteile gegeben, eines davon habe ich mit Quellenangabe (Aktenzeichen) genannt. Die Fälle stammen aus den Jahren 2004 und 2010. Also Jahre vor dieser Diskussion. Eine Verbindung von diesen Gerichtsfällen zum aktuell diskutierten Thema herzustellen und daraus einen "justiziablen" Vorfall zu basteln, erstaunt mich. Ich warte mal auf die Klageschrift, was ich da tatsächlich verbrochen habe.


Monika K. hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
j) Der Ursprungsbeitrag nennt "private Käufe". Dies kann jedes mögliche Buch des BoD Shops betreffen. Der Kauf eines Buches wie "Wunder kommen leise" von Paula Roose ist ein solcher "privater Kauf". Darf der/die Käufer:in dieses Buch nach Kauf und Bezahlung (Wichtig! Sonst ist es Hehlerei!) weiterverkaufen? Selbstverständlich. Die Frage ist somit hinreichend beantwortet.

Lass bitte Paula aus dem Spiel. Sie hat es nicht verdient, von dir hier erwähnt zu werden.


Oh. Muss ich erst die Genehmigung einholen, eine:n Autor:in, der:die in den BoD-Charts auf Platz 1 steht, als Beispiel heranzuziehen?
Wenn ich das Buch "Wunder kommen leise" von Paula Roose über den BoD-Shop als Privatperson kaufe, dann darf ich es als Privatperson weiterverkaufen - zu einem Preis, der mir gefällt. Das ist als Beispiel gedacht - und so war es auch als Beispiel im vorherigen Beitrag gedacht.


Monika K. hat geschrieben:
Ich ging davon aus, dass es sich um die eigenen Bücher handelt, die zum Zweck der Weiterveräußerung als Neuware an Endkunden bei BoD bestellt wurden. Wenn es sich um gebrauchte Bücher oder Bücher von anderen Autor*innen handelt, habe ich die Frage völlig falsch verstanden und ziehe meine Antworten zurück. Der Link zum Gesetzestext bleibt für Deutschland davon unberührt.

Darauf antwortete Mira, die ich hier absichtlich nicht markieren will: "Genau, ich meinte es so, wie es Monika verstanden hat. Besten Dank für eure Bemühungen!"
Welchen Teil hast du nicht verstanden? [/quote]

Die Ergänzung von Mira kam, _nachdem_ ich meinen ersten Beitrag geschrieben habe. Ich verstehe unter einem "privaten Kauf" ausdrücklich nicht den Kauf von Autor:innen-Exemplaren.


Monika K. hat geschrieben:
Siegfried hat geschrieben:
k) Gebrauchte Bücher können verkauft werden. Gebrauchte Bücher müssen nicht verkauft werden. Wenn gebrauchte Bücher verkauft werden, müssen sie als "gebraucht" gekennzeichnet werden. Da der Kauf eines Buches durch eine Privatperson dieses Buch zu einem gebrauchten Buch macht, kann es nicht als neuwertig verkauft werden. Daher ist eine Verpflichtung zur Preisbindung durch eine Privatperson nicht gegeben.

Es geht nicht um gebrauchte Bücher. Unterlasse bitte diese Unterstellung. Es gibt in Deutschland den § 186 Strafgesetzbuch (StGB), will ich nur mal erwähnen.


Wo ist da eine Unterstellung? Wo ist da eine üble Nachrede? Es ist die Darstellung eines Sachverhaltes.
Ich bitte um Nachweis, was an meiner Aussage angeblich üble Nachrede ist.

Wo habe ich in den paar Zeilen unter Punkt k) etwas geschrieben, was eine Tatsache ist, die den:die andere:n verächtlich machen soll?

Wo habe ich etwas geschrieben, was den:die andere:n in der öffentlichen Meinung herabwürdigt?

Anhand der genannten Rechtsanwaltsquelle kann ich belegen, was zu einem gebrauchten Buch führt und durch einen logischen Schluss komme ich zum Ergebnis, dass es keine Pflicht zur Buchpreisbindung für gebrauchte Bücher gibt.

Auch hier warte ich gerne auf die Klageschrift (Frage: Ist es ein Hobby von dir, aus belanglosen Gründen mit Klagen zu drohen? cheezygrin ).

Monika K. hat geschrieben:
Damit bin ich aus der Diskussion raus. Ich habe wahrlich Besseres zu tun, als dir deine Langeweile zu vertreiben. Such dir ein anderen Opfer für deine Spielchen.


Es ist kein Spielchen. Es ist nicht einmal ein Streit (habe ich an anderer Stelle gelernt). Es ist eine ganz normale Diskussion, wo zwei unterschiedliche Standpunkte aufeinander treffen. Der Eine interpretiert eine Aussage so, der Andere interpretiert die Aussage ganz anders. Daraus entsteht Diskussion.

Wenn es dir so schwer fällt, anderen Menschen eine eigene (andere) Meinung zuzugestehen, ist der Rückzug aus dieser Diskussion nachvollziehbar.
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Re: Verkauf von Büchern

von Monika K. (15.10.2021, 08:17)
Du reitest dauernd auf dem Wort "privater Kauf" herum, obwohl ich dir inzwischen erklärt habe, dass die Unterscheidung zwischen einem Kauf als Privatperson und einem Kauf als Autorin einzig im Kopf der Autorin stattfindet und jederzeit geändert werden kann bzw. für andere gar nicht relevant ist. Offenbar hast du den Teil meiner Antwort mal wieder nicht gelesen, obwohl dadurch all deine anderen Ausführungen hinfällig sind. Es fehlt also lediglich der Nachweis, dass ein Kauf im BoD-Shop grundsätzlich ein privater Kauf ist. Den kann ich nicht erbringen, weil es ihn meiner Meinung nach nicht gibt. Erbringen muss ihn derjenige, der weiterhin behauptet, Bücher aus dem BoD-Shop könne man ausschließlich als "gebraucht" weiterverkaufen.

Übrigens kann ich auch über myBoD Bücher für private Zwecke kaufen und bin dann Endkundin.

Zum Thema "simple Antwort auf simple Frage":
https://www.bod.de/hilfe/hilfe-und-serv ... echer-auch
Da diese Frage nicht die von dir weiter oben von Mira geforderten Details enthält, solltest du dich dringend mit BoD in Verbindung setzen, damit die Hilfe-Seite, die vermutlich stärker frequentiert ist als der Autorenpool, an deine detaillierten Vorgaben angepasst wird. Zwar ist es einfacher, zwei Autorinnen eine reinzusemmeln, als mit derselben Penetranz und Eloquenz in Endlosschleife einen Dienstleistungsverlag zu überzeugen, aber du schaffst das schon. Schließlich bist du weder ein Feigling noch ein Sexist, sondern ein Wohltäter, der Schaden von BoD und seinen Kund*innen abwenden möchte und dafür weder Zeit noch Mühe scheut. Sag bitte Bescheid, wenn die Unterscheidung zwischen "privat" und "nicht privat" und alle anderen Informationen, die du hier in der Ursprungsfrage vermisst, und sämtliche Eventualitäten, die in der Antwort noch keine Erwähnung finden, in den Hilfetext eingebaut sind, damit ich dich danach ernst nehmen kann.

Amüsierte Grüße
Monika
»Better a witty fool, than a foolish wit.« (Shakespeare’s »Twelfth Night«)

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Re: Verkauf von Büchern

von Siegfried (15.10.2021, 14:05)
Monika K. hat geschrieben:
Übrigens kann ich auch über myBoD Bücher für private Zwecke kaufen und bin dann Endkundin.


Damit kommen wir zu folgendem Fall (Beispiel, keine Unterstellung! Nur um möglichen Klageankündigungen vorzubeugen):

Ich veröffentliche ein Buch bei BoD und beziehe Autor:innenexemplare (Beispiel Laden-VK 10,- Euro, Autor:innenexemplar für 8,- Euro). Verkaufe ich diese Exemplare weiter, muss ich die Buchpreisbindung beachten. Denn im Falle des Falles muss ich gegenüber dem Gesetzgeber belegen, woher und unter welchen Konditionen ich die Bücher bekommen habe. Sie stammen jetzt aus einem Vertragsangebot von BoD mit Sonderpreiskonditionen. Diesen Kauf betrachte ich also nicht als "privat". Folglich muss das Buch für 10,- Euro verkauft werden.

Nun gehe ich zu meinem Buchhändler des Vertrauens an der nächsten Straßenecke. Dort kaufe ich mein eigenes Buch zum Ladenpreis von 10,- Euro. Jeder Buchkauf bringt mir Tantiemen in Höhe von (Beispiel!) 1,50 Euro. Macht also einen Einkaufspreis von 8,50 Euro je Buch. Nun die Frage: Darf ich diese Bücher nur zum Preis von 10,- Euro verkaufen oder auch für 9,- Euro auf dem nächsten Stadtteil-Flohmarkt anbieten?

Letzterer Fall ist besonders für Lesungen interessant. Da sitzt man auf dem Podium, liest aus dem eigenen Werk und am Ende verkauft man das eigene Buch. Für 10,- Euro wegen der Buchpreisbindung oder für 9,- Euro, weil es zwar Top-Qualität hat, aber wegen des Kaufes in einem Buchladen als "gebraucht" gilt? Das mag im ersten Moment mathematisch von der Kosten-Nutzen-Rechnung nicht aufgehen, aber es gibt im Marketing den Faktor der Preiselastizität beim Produkt: Wenn die Preissenkung prozentual schwächer ausfällt als der Zuwachs an Verkaufszahlen (ebenfalls in Prozent), dann ist die Preissenkung mehr als nur sinnvoll.
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Re: Verkauf von Büchern

von Monika K. (15.10.2021, 14:29)
Ja, die Materie ist echt kompliziert. Am besten suchst du dir mit deinem Problem juristischen Beistand oder sprichst es an, wenn du BoD ohnehin wegen der lückenhaften Hilfeseite kontaktierst.

Fröhliche Grüße
Monika
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Re: Verkauf von Büchern

von Hannelore Goos (15.10.2021, 14:34)
Hallo Mira,

zurück zu deiner Frage, dazu eine grundsätzliche Anmerkung.

Mira hat geschrieben:
Guten Tag

Ich bin neu hier. Kann mir jemand weiterhelfen? Darf man Bücher, die man von BoD privat kauft, verkaufen (nicht via Buchhandel, sondern Freunden, Bekannten...)?

Mit freundlichen Grüssen
Mira


Jemand, der ein Buch für den Buchmarkt herausgibt, tut dies in der Regel, um seine in das Buch gesteckte Arbeitskraft zu verkaufen. Es ist also legitim, von jedem, der das Buch erwerben möchte, auch den vollen Preis zu verlangen. In meinen Augen ist es eine grobe Despektierlichkeit, einen geringeren Preis zu erwarten, nur weil man mit dem Autor befreundet oder bekannt ist. Echte Freunde werden sicher auch nicht einen Gedanken daran verschwenden, sich auf diese Weise unentgeldliche Arbeitskraft des Autors zu erschleichen.

Wenn du Freunde beglücken willst, dann tu das in Form einer Zugabe, z.B. einer persönlichen Widmung, Buchzeichen, Postkarte o.ä. Vom Preis würde ich auf jeden Fall die Finger lassen. Der Begriff "Freund/in" hat in FB- und Instagram-Zeiten eine sehr beliebige Bedeutung bekommen, das wird schnell uferlos.

Auch wenn unechte Freunde auf diese Weise abgeschreckt werden, solltest du bei einer Position bleiben: "Ich schreibe Bücher, um sie zu verkaufen, und das gilt für alle, die ein Buch kaufen wollen." Den Freunden, die dann übrig bleiben, kannst du ja dann eins zu Weihnachten/zum Geburtstag schenken :wink:

Gruß
Hannelore
Gefährlich sind nicht dumme Menschen. Gefährlich sind intelligente Menschen mit dummen Ideen (Alex Jahnke)

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Re: Verkauf von Büchern

von Siegfried (15.10.2021, 22:20)
Monika K. hat geschrieben:
Zum Thema "simple Antwort auf simple Frage":
https://www.bod.de/hilfe/hilfe-und-serv ... echer-auch
Da diese Frage nicht die von dir weiter oben von Mira geforderten Details enthält, solltest du dich dringend mit BoD in Verbindung setzen, damit die Hilfe-Seite, die vermutlich stärker frequentiert ist als der Autorenpool, an deine detaillierten Vorgaben angepasst wird.


Der Text der BoD-Hilfe bezieht sich auf (Zitat) "zu den im Buchvertrag vereinbarten Staffelpreisen für den Eigenbedarf bestellen". Klare Aussage, über welche Quelle die Bücher gekauft werden: Buchvertrag - Staffelpreise. Da steht nichts von "privatem Kauf".

Im Ursprungsthread steht zu lesen: "Darf man Bücher, die man von BoD privat kauft, verkaufen (nicht via Buchhandel, sondern Freunden, Bekannten...)?" Geh auf einen Flohmarkt und schau dir an, wer dort welche Bücher verkauft. Und zu welchen Preisen.

"Buchvertrag" und "Staffelpreise" versus "Bücher, die man von BoD privat kauft". Meine Frage bleibt: Was ist ein privater Kauf? Für mich ist ein privater Kauf der Kauf eines Endverbrauchers. Wenn die Frage anders gemeint war, hätte sie anders formuliert werden müssen.

So - und nur so - ist die Frage zu verstehen. Das ist und bleibt meine Meinung. Wenn du damit nicht klarkommst - dein Problem.
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Monika K.
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Re: Verkauf von Büchern

von Monika K. (16.10.2021, 08:51)
Siegfried hat geschrieben:
l) Der Ursprung der langen Diskussion ist eine unzureichende Qualität in der Frageformulierung. Unklare Fragen ergeben widersprüchliche Antworten. Wäre die Frage eindeutig gewesen (wer kauft in welcher Funktion? Welche Absicht steckt hinter den Käufen? Wo soll der Weiterverkauf erfolgen? In welchen finanziellen Größenordnungen bewegen sich die Weiterverkäufe? Liegen kaufmännische Rahmenbedingungen vor?), dann wären vermutlich qualitativ bessere Antworten gekommen.

m) Grundsätzlich können wir die Intention dessen, was der/die Verfasser:in mit seinem/ihren Text tatsächlich beabsichtigt hat, nicht erkennen. Ganz besonders nicht, liegen uns verklausulierte Ausdrücke vor. Daher bleibt die Erkenntnis, so exakt wie möglich seine Gedankengänge darzustellen, wenn man eine Frage äußert. Es bleibt aber offen, ob das Wort die Realität formt (wir sprechen von privaten Buchkäufen, meinen aber eine ganz andere Realität) oder ob die Realität das Wort formt (wir kaufen aus Gründen des Weiterverkaufs und nennen diese Gründe auch so).


Die Frage in der BoD-Hilfe lautet momentan:
Kann ich als Autor meine Bücher auch direkt an die Leser verkaufen?
https://www.bod.de/hilfe/hilfe-und-serv ... echer-auch

Sie erfüllt keineswegs deine Anforderungen an eine korrekt gestellte Frage, da alle von dir aufgezählten Elemente fehlen. Die Antwort deckt nur eine der vielen von dir angesprochenen Eventualitäten ab und müsste ebenfalls erweitert werden. Besonders dann, wenn so schwerwiegende rechtliche Konsequenzen drohen.
Gleiches Recht für alle. Wer Mitglieder des Autorenpools kritisiert, sollte auch BoD kontaktieren.
Monika K. hat geschrieben:
Zwar ist es einfacher, zwei Autorinnen eine reinzusemmeln, als mit derselben Penetranz und Eloquenz in Endlosschleife einen Dienstleistungsverlag zu überzeugen, aber du schaffst das schon. Schließlich bist du weder ein Feigling noch ein Sexist, sondern ein Wohltäter, der Schaden von BoD und seinen Kund*innen abwenden möchte und dafür weder Zeit noch Mühe scheut.


Also ran an die Buletten und viel Erfolg!

Amüsierte Grüße
Monika
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Siegfried
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Re: Verkauf von Büchern

von Siegfried (16.10.2021, 15:56)
Monika K. hat geschrieben:
Die Frage in der BoD-Hilfe lautet momentan:
Kann ich als Autor meine Bücher auch direkt an die Leser verkaufen?
https://www.bod.de/hilfe/hilfe-und-serv ... echer-auch


Einfach die Frage so lesen und verstehen, wie sie geschrieben ist (das "Sachohr" in der Kommunikationslehre)

Frage an BoD:
Kann ich als Autor meine Bücher auch direkt an die Leser verkaufen?

Antwort:
Ja.
Und damit ist die Frage vollständig beantwortet.

Zum Vergleich:
Frage ans Forum:
Darf man Bücher, die man von BoD privat kauft, verkaufen (nicht via Buchhandel, sondern Freunden, Bekannten...)?

Antwort:
Ja.
Und damit ist die Frage vollständig beantwortet.

Weder in der BoD-Frage noch in der Mira-Frage steht etwas zu den Konditionen, wie die Bücher gekauft werden oder anschließend verkauft werden müssen, sofern sie verkauft werden sollen.

In der BoD-Antwort wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man Bücher "zu den im Buchvertrag vereinbarten Staffelpreisen für den Eigenbedarf bestellen und diese Exemplare an Endkunden weiterverkaufen" darf. Dann folgt der entscheidende Hinweis: "Bitte beachten Sie aber dabei, dass alle in Deutschland verkauften Bücher der Buchpreisbindung unterliegen". Hinweis: "... alle in Deutschland verkauften Bücher" - damit sollte die Frage nach der Buchpreisbindung für Verkäufe in der Schweiz gelöst sein.

In der ersten Antwort auf die Frage von Mira steht zu lesen: "Ja, aber du musst die Buchpreisbindung beachten." Und diese Aussage ist falsch, jedenfalls gemäß der Frage, ob "Bücher, die man von BoD privat kauft, verkaufen" darf. Die Antwort wäre richtig, hätte ...

a) Mira nicht nach privat von BoD gekauften Büchern gefragt, sondern nach ihren Autor*innenexemplaren

b) die Antwort nicht pauschal "Ja, aber du musst die Buchpreisbindung beachten" gelautet, sondern der Hinweis: "Privat erworbene Bücher dürfen beliebig verkauft werden. Bei Autor:innenexemplaren ist die Buchpreisbindung zu beachten"

Das sind zwei völlig verschiedene Aussagen. Die Frage bei BoD ist allgemeingültig gestellt und kann sowohl für Privatkäufe als auch für den Bezug von Autor:innenexemplaren genutzt werden. Die BoD-Antwort geht explizit und ausdrücklich auf den Weiterverkauf von bezogenen Autor:innenexemplaren ein. Privat gekaufte Bücher - laut Definition dann als "gebraucht" eingestuft - können wie jedes andere Sachgut zu einem frei ausgehandelten Preis weiterverkauft werden (siehe die Eigentumsdefinition gemäß BGB). Unrühmliche Ausnahme ist das E-Book, das auch nach privatem Kauf ausdrücklich nicht weiterverkauft werden darf (Urteil des EuGH vom 19.12.2019).

Alle genannten Textbezüge dienen nur als Beleg, beziehen sich nicht ausdrücklich auf direkt oder indirekt genannte Personen und sind somit nicht für irgendwelche Klagegründe, z. B. gemäß § 186 StGB zu verwenden (man weiß hier ja mittlerweile nicht mehr, was für Ideen geboren werden ...)
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Re: Verkauf von Büchern

von Monika K. (16.10.2021, 17:41)
Du drückst dich also. Warum überrascht mich das nicht? :lol:
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Re: Verkauf von Büchern

von Monika K. (18.10.2021, 12:29)
@Siegfried

Dass man aus einem neuen Buch ein gebrauchtes machen kann, indem man es "gebraucht" nennt, stellt hier niemand in Abrede. Wer jedoch ein gebrauchtes Buch als "neu" verkauft, indem er es nicht explizit als "gebraucht" kennzeichnet, begeht nach meinem Kenntnisstand eine Straftat namens "Betrug". Denn es handelt sich um eine Produkteigenschaft, die nicht verschwiegen werden darf.

Inmitten deiner höchst umfangreichen Ausführungen steckt die Aussage, alle über den Bucheinzelhandel bezogenen und selbst verfassten Bücher seien mit Eintreffen bei uns Autor*innen automatisch gebraucht. Daraus folgt jedoch: Wer sie als "neu" weiterverkauft, begeht eine Straftat. Dieser schwerwiegende Vorwurf steht indirekt im Raum und betrifft alle Autor*innen, die in den vergangenen Jahren im Autorenpool diese Vorgehensweise erwähnten. Daher mein vollkommen ernst gemeinter Vorschlag, BoD zu kontaktieren, damit der Punkt in die Hilfe aufgenommen wird. Entweder erweitert BoD die Hilfe um diesen sehr wichtigen Aspekt, um uns Autor*innen davor zu schützen, aus Unwissenheit eine Straftat zu begehen, und du bist der Kompetenzheld des Tages, oder sie klären dich über deinen Irrtum auf und ändern nichts.

Dass du BoD nicht kontaktieren möchtest, erhärtet meinen Verdacht, dass du von deiner eigenen Aussage längst nicht so überzeugt bist, wie du mir seit Tagen weismachen willst. Also ist alles doch doch nur ein albernes Spielchen im Rahmen irgendeiner ulkigen, persönlichen Vendetta gegen mich. Wadenbeißerei in Reinkultur. Nichts Neues.

Meinetwegen kannst du die nächsten zwanzig Jahre damit verbringen, diesen Thread mit heißer Luft zu füllen, bis er platzt. Ich weiß jetzt, was Sache ist, und lese hier ab sofort nicht mehr mit.
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Re: Verkauf von Büchern

von Siegfried (18.10.2021, 17:06)
Monika K. hat geschrieben:
Inmitten deiner höchst umfangreichen Ausführungen steckt die Aussage, alle über den Bucheinzelhandel bezogenen und selbst verfassten Bücher seien mit Eintreffen bei uns Autor*innen automatisch gebraucht.


Falsch.
Was ich geschrieben habe, war:
Wer privat ein Buch kauft (egal ob sein eigenes oder ein fremdes), kauft das Buch als Endverbraucher. Denn - so die Auskunft eines Anwaltes: Verlässt das Buch die Vertriebskette des Buchhandels, gilt es als gebraucht. Selbst wenn es noch in der Originalverpackung steckt. Einfach mal die Anwaltsseite runterscrollen bis zum Abschnitt "Gebrauchte Bücher" und dann in aller Ruhe lesen. Insbesondere auch die Zeilen zu dem Fall, wo jemand gebrauchte Bücher als neu angeboten hat (Urteil des LG Dresden 02.09.2010 oder OLG Frankfurt 15.06.2004). Aufgrund dieser Urteile ist es absolut kritisch, ein über den BoD Buchshop oder über den stationären Buchhandel gekauftes Buch als neu weiterzuverkaufen.

Zitat von der o. g. Anwaltsseite:
Ein Buch ist gebraucht, wenn es bereits einmal die Vertriebskette des Buchhandels verlassen hat, indem es durch Verkauf an einen Letztabnehmer in den privaten Gebrauch gelangt ist - der Erhaltungszustand, das Alter des Buchexemplars oder die Aktualität des Titels ist dabei unerheblich. Auch ein originalverpacktes Buch ist daher "gebraucht" im Sinne des BuchPrG, wenn es zuvor von einem Letztabnehmer zum gebundenen Preis gekauft wurde.


Heißt:
Kaufe ich mein eigenes Buch im stationären Buchhandel, etwa an der nächsten Straßenecke, zum offiziellen Ladenpreis, handelt es sich um einen privaten Kauf und das Buch ist aus der Vertriebskette des Buchhandels raus. Dies gilt auch für den BoD BuchShop. Hier kaufe ich das Buch - meines oder ein fremdes - zum festgelegten Ladepreis. Ab dem Moment, wo ich das Buch bezahlt habe und es somit in mein Eigentum übergegangen ist, handelt es sich um ein gebrauchtes Buch. Genau dies - der private Kauf - war ausdrücklicher Bestandteil der ursprünglichen Frage zu Beginn des Threads. Punkt.

Ganz anders stellt sich die Situation für Autorenexemplare dar. Hier kaufe ich mein Buch zu Sonderkonditionen gemäß Autorenvertrag. Damit kaufe ich nicht zum Ladenpreis. Und: Autorenexemplare sind aufgrund der Bezugsquelle nicht aus der Vertriebskette des Buchhandels ausgeschieden. Diese Bücher müssen zum Ladenpreis weiterverkauft werden.

Ich habe nirgendwo behauptet, irgendein Autor oder irgendeine Autorin deklariert Bücher, die der Preisbindung unterliegen, als gebraucht und verkauft sie unter Preis.

Rein rechtlich gesehen müsste ein BoD-Autor bei einem Weiterverkauf nachweisen, wie und wo er sich die zu verkaufenden Bücher beschafft hat. Ich kann mir beim beste Willen nicht vorstellen, dass meine Bücher, die ich bei Hugendubel oder Thalia kaufe, beim Weiterverkauf der Buchpreisbindung unterliegen. Und wo ist der Unterschied zwischen Hugendubel und Thalia auf der einen und dem BoD BuchShop auf der anderen Seite?

Wenn jemand die eigenen Bücher im Buchladen an der Straßenecke kauft, dann sind das ab Kaufzeitpunkt gebrauchte Bücher. So die Auskunft des Anwaltes. Mit diesen Büchern kann der Käufer machen, was er will. Und wieder Punkt.

Monika K. hat geschrieben:
Dass du BoD nicht kontaktieren möchtest, erhärtet meinen Verdacht, dass du von deiner eigenen Aussage längst nicht so überzeugt bist, wie du mir seit Tagen weismachen willst.


Woraus leitest du das ab? Ist da der Wunsch Vater (oder Mutter) des Gedankens?

Die Anfrage an BoD ist längst raus - nur arbeitet dort niemand über das Wochenende. Alles, was ich bisher bekommen habe, ist die automatisierte Eingangsbestätigung mit der dazugehörigen Anfrage-Nummer. Im vorliegenden Fall die ID 8939639. Von daher mag ich die Anfrage hier nicht an die große Glocke hängen, solange ich keine Antwort habe. Wenn ich eine Antwort habe, werde ich sie hier vorstellen. Und schon wieder Punkt.

Jetzt warte ich noch auf den Gerichtsvollzieher, der mir die angedrohte Klageschrift zustellt. cheezygrin
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Klaus.H
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Re: Verkauf von Büchern

von Klaus.H (18.10.2021, 20:39)
Ich biete mal eine ganz andere Version an: Wenn ein Autor/Autorin vom Verlag in Größenordnungen bezieht, die über Einzelstückzahlen hinaus gehen, so ist das entweder eine "gewerbliche" oder eine "freiberufliche" Tätigkeit und nebenbei bemerkt auch steuerpflichtig. Über die Abgrenzungskriterien "freiberuflich" "gewerblich will ich mich jetzt nicht auslassen. Insofern dürfte hier auch die Buchpreisbindung greifen. Bezieht sich jetzt alles auf D.
Gruß Klaus
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