Zuviele Ideen?

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Juan
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Zuviele Ideen?

von Juan (03.03.2008, 21:32)
Ich habe ein Problem;

Seit längerer Zeit schreibe ich einer 3 Teiligen Reportage Reihe, welche aber noch lange nicht fertig ist, da ich zzt voll Berufstätig bin und ich zum Abschluss des 2ten Bandes noch eine Fotoreihe in Peru und Mexico machen muss, dauert es noch mind bis zu meinem nächsten Urlaub im August, bis ich den 2ten Band abschliessen kann.

Da ich aber vorher nicht mit dem 3ten Teil anfangen will, überlege ich einen Roman anzufangen.

Ich hatte mir vorm Beginnen der Reportagereihe schon einige Ideen angesammelt und ausgearbeitet und nun kann ich mich absolut für keine entscheiden.

Wie sollte ich bei so einem Problem vorgehen?

-es sein lassen bis ich den 2ten und 3ten Teil meines jetzigen Projektes abgeschlossen habe??
-alle Ideen verwerfen und etwas neues gestalten?


Mich würd Interessieren wie Ihr eure Ideen sammelt und dann selektiert und verwerft...

Melissa
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Re:

von Melissa (03.03.2008, 22:03)
[vom Verfasser entfernt]
Zuletzt geändert von Melissa am 18.07.2015, 20:26, insgesamt 1-mal geändert.

Weasel

Re:

von Weasel (03.03.2008, 22:05)
Ich hab auch viele Ideen, aber die meisten bleiben in meinem Kopf. Wenn ich anfange, eine aufzuschreiben, dann wird sie auch fertiggeschrieben.

Juan
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Re:

von Juan (03.03.2008, 22:13)
bei mir ist das problem ich habe viele verschiedene sachen im kopf ich möchte auch mehrere davon mal verwirklcihen da sind zumteil 1 teiler bei 3teiler, aber einen roman schreibt man nicht an einem tag und das ist das problem

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Gigger
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Re:

von Gigger (03.03.2008, 22:15)
Hm, während der laufenden, doch sehr umfangreichen Projekte noch einen Roman beginnen? Ich würde erst beginnen, wenn die anderen Bücher fertig sind.
Ich persönlich habe während der letzten Monate, während ich am Roman arbeitete, immer wieder ein paar IDeen, STichworte usw. für Erzählungen, Romane usw. aufgeschrieben. Oft sind es nur- meiner Meinung nach- intererssante BUchtitel, die keine Geschichte haben. Hab mir schon überlegt, ob ich einfach mal einen Buchtitel nehme und dazu eine Geschichte fabriziere.
Ideen kommen da viele zusammen, hätte gerne mehrere Körper, um mehrere Bücher gleichzeitig schreiben zu können. Habe mich dann für ein Buch über Serienmörder entschieden, da ich dafür schon immer eine "Vorliebe" (nicht falsch verstehen, gell?) hatte. WÜPrde aber auch gerne an einem lustigen Buch mit Kurzgeschichten arbeiten. ZUdem...

Ok, ich sehe, dass ich keine Lösung habe. Nimm einfach das Projekt, das du selber am liebsten lesen würdest.

LG, ich jetzt schlummern.

Juan
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Re:

von Juan (03.03.2008, 22:20)
Naja das Problem ist das ich für das Erste Buch schon 2 Jahre gebraucht habe, weil ich halt auch viel Reisen muss und Material sammeln muss, und für den 2ten ist dann auch schon sehr viel zeit drauf gegangen also ich brauch mind. noch 3 Jahre denke ich mal um Alles abzuschliessen und so lang wollte ich net warten:P


zumal mich dieses Thema so fesselt das ich bestimmt noch mehr Bänder draus mache, da ich wohl mein halbes leben damit zubringen werde nachuzforschen und durch die welt zu reisen :O

hwg
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Re:

von hwg (04.03.2008, 08:25)
Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, an mehreren Schreibprojekten gleichzeitig zu werken. Ich mach's auch so. Manchmal komme ich bei bei längeren Texten nicht so rasch weiter, wie ich's gerne hätte, dann schreibe ich inzwischen kürzere Geschichten. Ein "System" dabei habe ich nicht, diese "Methode" erfordert jedoch eine starke Konzentrationsfähigkeit, damit man nichts durcheinander bringt. Allerdings erledige ich hauptsächlich Terminarbeiten, wobei ich einmal längere, das andere Mal kürzere Fristen einzuhalten habe. Und deshalb bin ich auf diese Art des Vielschreibens ziemlich eingeübt. Dieser Hinweis soll zur Ermunterung dienen, gilt aber sicher nicht als gültiges "Rezept" für jeden Autor. :lol:

AF Verlag

Re:

von AF Verlag (04.03.2008, 09:00)
Wenn man es versteht mehrere Ideen umzusetzen und dafür die nötige Konzentration hat, dann steht dem nichts im Wege.
Natürlich spielt auch hier der Zeitfaktor eine Rolle. Ich habe die letzten drei Jahre andere Projekte angeschoben und umgesetzt, allerdings blieb das Schreiben, aus zeitlichen Gründen, meist auf der Strecke. Doch dieses Jahr werde ich mich wieder dem widmen, und die Projekte nebenher mitlaufen lassen.
Wenn es auch eine reine Übungssache ist, allerdings sollte man Auszeiten nicht außer acht lassen, die sind nötig und machen den Kopf frei.

Jens

hwg
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Re:

von hwg (04.03.2008, 09:31)
Den letzten, von Jens vorhin getippten Satz unterstreiche ich doppelt! :lol:

Wie man Auszüge eines Textes hier zitiert (technisch), ist mir nach wie vor ein Rätsel. Bei mir erscheint stets der komplette Beitrag. dozey:
Wer erklärt mir bitte die richtige Vorgangsweise?

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PvO
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Re:

von PvO (04.03.2008, 09:46)
Du klickst oben auf den Button Quote, es erscheint in diesem Fenster das Wort quote in eckige Klammern. Dahinter kopierst du den Satz, den du zitieren möchtest (auch nur ein einzelnes Wort) danach wieder auf Quote klicken, es erscheint wieder das Wort Quote in eckigen Klammern, diesmal aber mit einem Schrägstrich. Dann dein Kommentar dazu, das Ganze speicher und fertig ist.

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (04.03.2008, 09:50)
Ich bestimmt nicht hwg, da ich es selbst nicht verstehe, obwohl da gibt es so buttons mit edit zitat !, ich traue mich aber auch nicht ran

zu der Ideenfülle,
die mich 'leider' auch überkommt, nicht nur auf dem literarischen Sektor,
ich habe mir angewöhnt, als eingefleischter 'Mindmap-Freak'
unterschiedliche MMs anzufertigen, damit mir keine Idee wegrutscht,
wenn sich eine Idee hervortut, mache ich ein Extrablatt und mappe weiter nur mit dieser Idee
das Wunderbare an dieser Methode ist, dass ich nicht durcheinanderkomme und immer wieder ins Thema einsteigen kann, es aber auch mal 3 Jahre lang liegen lasse und beim Raufschauen sofort wieder drinbin
Dieses Arbeitswerkzeug ist für mich universal einsetzbar, für alle Themen und Lebensbereiche (merkt man meinen 'Fastfanatismus'? meine Schüler meinten es zumindest immer)
Wenn man am Anfang ein wenig Zeit und Mühe in das Erlernen der Methode steckt,
hat man ein Werkzeug und Freund fürs Leben gefunden.
Gruß Birgit

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (04.03.2008, 09:52)
Dahinter kopierst du den Satz, den du zitieren möchtest

danke PvO, wieder was gelernt
Gruß Birgit

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Claire
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Re:

von Claire (04.03.2008, 10:07)
Du klickst oben auf den Button Quote, es erscheint in diesem Fenster das Wort quote in eckige Klammern. Dahinter kopierst du den Satz, den du zitieren möchtest (auch nur ein einzelnes Wort) danach wieder auf Quote klicken, es erscheint wieder das Wort Quote in eckigen Klammern, diesmal aber mit einem Schrägstrich. Dann dein Kommentar dazu, das Ganze speicher und fertig ist.


Ich hab's getestet! Funktioniert!

Ich variiere auch zwischen Lang- und Kurztexten. Wenn ich eine Idee habe, dann überlege ich mir, ob man daraus mehr oder weniger machen kann oder sollte. Je nach Zeit schreibe ich dann sofort oder mache mir Notizen. Die Notizen hefte ich ab. Wenn mir dann wieder etwas einfällt, notiere ich es dazu. Habe ich ein komplettes Projekt abgeschlossen, sehe ich die Notizen durch und suche mir dann die aus, die mich spontan "anspringen" und mache damit weiter. Es kann allerdings auch vorkommen, dass ich nicht auf die Notizen zurückgreife, weil ich inzwischen ganz andere Ideen hatte. Häufig kann ich aber bereits Notiertes (eigentlich für einen anderen Zweck vorgesehen) einarbeiten. Das erfordert zwar auch eine gewisse Disziplin, aber so habe ich nie das Gefühl, dass ich etwas vergessen könnte.

LG Claudia
LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

hwg
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Re:

von hwg (04.03.2008, 10:27)
Danke Dir Peter für den "Unterricht". thumbbup

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PvO
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Re:

von PvO (04.03.2008, 11:14)
Nehmen wir mal die Eingangsfragen.
-es sein lassen bis ich den 2ten und 3ten Teil meines jetzigen Projektes abgeschlossen habe??
-alle Ideen verwerfen und etwas neues gestalten?

Wenn man ein Manuskript fertig hat (die erste Version). Dann sollte man davon Abstand gewinnen, je mehr, umso besser. Frey definiert diesen Abstand auf mindestens 6 Wochen. Meine Meinung: es kann auch gerne ein Vierteljahr sein. Warum? Weil man betriebsblind wird. Währen der Zeit des Abstandnehmens, sieht man das Manuskript nicht an - ich weiß, das ist verdammt schwer. Aber was macht man während dieser Zeit? Man könnte ein neues Projekt beginnen, was auch hilft den Kopf frei zubekommen. Und so schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe.

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