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Claire
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Re:

von Claire (05.03.2008, 10:40)
Heinz schreibt:

Wer weiss, welche Tasten er bedienen muss, um ein paar Buchstaben hervorzuzaubern, der kann eben fuer wenige Euro ein Buch veroeffentlichen


Die Tatsache an sich ist ja auch gar nicht übel. Denn gerade das fördert ja auch Talente zu Tage, die es sonst vielleicht nie geschafft hätten. Das sollte auch so bleiben! Dennoch wäre ich auch für so eine Art "Filter". Das Thema hatten wir aber an anderer Stelle schon und sind, so weit ich mich erinnere, auch zu keinem Ergebnis gekommen. :(

LG Claudia
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Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

Weasel

Re:

von Weasel (05.03.2008, 10:51)
Aber wenn Bod einen Filter einführt (also einen Lektoren), dann ist es auch nur noch ein weitere Verlag...

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (05.03.2008, 11:29)
Den Filter darf man persönlich einsetzen

- wirkliche Freunde, die auch mal sagen: besser anders
- unterschiedliche Leute, die auf Fehler achten
- ganz viel gucken, wie es andere machen
-
-
-
- Liste mit Verbesserungsvorschlägen für das nächste Projekt
- sich ständig weiter entwickeln

Weasel

Re:

von Weasel (05.03.2008, 11:31)
Klar, aber du siehst ja, dass das nicht jeder macht :wink:

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (05.03.2008, 11:36)
der Mensch ist frei in seiner Entscheidung,
wobei er sich nur entscheiden kann,
wenn er mehrere Möglichkeiten kennt,

mit den Konsequenzen muss er leben in jedem Fall

und gibt dann vielleicht für die,
die noch in der Phase der Entscheidung sind, ein 'gutes' Beispiel ab

ich zumindest liebe es, nicht jeden Fehler selbst machen zu müssen

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hawepe
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Re:

von hawepe (05.03.2008, 12:08)
Hallo Claudia,

Claire hat geschrieben:
Heinz schreibt:

Wer weiss, welche Tasten er bedienen muss, um ein paar Buchstaben hervorzuzaubern, der kann eben fuer wenige Euro ein Buch veroeffentlichen


Die Tatsache an sich ist ja auch gar nicht übel. Denn gerade das fördert ja auch Talente zu Tage, die es sonst vielleicht nie geschafft hätten. Das sollte auch so bleiben!


Das sehe ich auch so, trotz der Schattenseite.

Dennoch wäre ich auch für so eine Art "Filter".


Filter hiesse aber letztlich, den Marktzugang zu verhindern. Abgesehen davon, dass dies gar nicht moeglich waere, halte ich es auch nicht fuer wuenschenswert.

Aehnliche Probleme gibt es uebrigens in verschiedenen Wirtschaftsbereichen, was u.a. zu einer Flut von Qualitaetssiegeln gefuehrt hat.

Beste Gruesse,

Heinz.

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hawepe
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Re:

von hawepe (05.03.2008, 12:17)
Hallo Birgit,

Birgit Fabich hat geschrieben:
der Mensch ist frei in seiner Entscheidung,
wobei er sich nur entscheiden kann,
wenn er mehrere Möglichkeiten kennt,

mit den Konsequenzen muss er leben in jedem Fall


Eigentlich ist es mir reichlich egal, welche Produkte manche Menschen meinen, auf den Markt bringen zu muessen.

Nicht egal ist es mir erst, wenn damit der Ruf einer Produktgruppe (und damit auch meines Angebotes) ruiniert wird. Die Leser koennen zwar ueberwiegend mit dem Begriff Book on Demand nichts anfangen, wohl aber die Buchhaendler.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (05.03.2008, 12:26)
ich stimme Dir zu

und was machen wir jetzt?

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SandraR
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Re:

von SandraR (05.03.2008, 12:26)
Einen Filter sollte man wirklich selbst haben. Fehler macht jeder, wichtig ist daraus zu lernen. Nein, einen Markt mit Filter oder Qualitaetssigel u.ae. halte ich fuer daneben. Zwischen Filter und Zensur ist manchmal nur ein kleiner Schritt.
Wie schon mal von mir erwaehnt, ich halte Guensels Machwerk fuer eine simple Provokation. Provozieren koennten z.B. genau jene Zuschussverlage und Grossbetriebe a la Randomhouse die den Markt gerne kontrollieren wuerden.
Darum, zur Kentniss nehmen, ja, aber nach Filter rufen, bloss nicht, manche warten genau darauf.
Falls ihr nicht glaubt, dass es eine simple Provokation ist, fragt Euch selber, warum dann "search inside"? Genau, damit es ja niemand kauft :P
Sandra
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chiquitita
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Re:

von chiquitita (05.03.2008, 12:41)
SandraR hat geschrieben:
fragt Euch selber, warum dann "search inside"? Genau, damit es ja niemand kauft :P
Sandra


so habe ich das noch nicht gesehen. Natürlich wird keiner dieses ominöse Werk kaufen, in diesem Fall gebe ich Dir Recht. Aber search inside dient meines Erachtens auch dazu, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und dann vielleicht doch zu kaufen.
LG Uschi

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hawepe
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Re:

von hawepe (05.03.2008, 12:47)
Hallo Birgit,

Birgit Fabich hat geschrieben:
und was machen wir jetzt?


In Fatalismus verfallen und es hinnehmen, wie es ist ;-)

Nein, dass sich etwas tun muss, sehen ja auch einige Dienstleister. Die Edition BoD von BoD und die pernobilis-Edition vom Engelsdorfer Verlag sind z.B. Versuche, einige Titel aus der Masse herauszuheben.

Sich herausheben zu wollen und zu muessen, war auch die Triebkraft, die zur Entstehung des Labels (und der heutigen Verlagsgruppe) Reise Know How fuehrte. Natuerlich lassen sich diese Erfahrungen nicht 1 zu 1 uebertragen, wohl aber das Konzept, von allen Titeln das gleiche Qualitaetsniveau zu fordern.

Wie sich das realisieren laesst? Keine Ahnung, Aber selbst noch keine Umsetzungsidee zu haben, spricht ja nicht gegen eine Idee, sondern nur gegen den Initiator ;-)

Beste Gruesse,

Heinz.

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SandraR
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Re:

von SandraR (05.03.2008, 16:55)
Natuerlich ist "search inside" im Regelfall als Kaufanreiz gedacht. Hier wird es aber zu was fuehren? Genau, das jeder denkt, was fuer eine Sch....- also fuer mich gezielt von irgend einem netten Zeitgenossen als Provokation auf den Weg gebracht.
Der Zeitgenosse kann dann unter anderem Namen gerade dieses Buch als Beispiel fuer Buch on demand in Foren bringen.
An die absolute Daemmlichkeit von Guetzelis kann ich beim besten Willen nicht glauben cheezygrin.
Bleibt mir also nur uebrig es fuer eine gezielte Provokation zu halten. Ziel: inskuenftig das System zu vereissen. Es gibt genuegend "Verlage" denen dieses System ihr Geschaeft verdorben hat, da bleiben revanchefreudige Mitmenschen nicht aus.

Sandra
PS; Die deutsche Telekom kennt auf jeden Fall niemanden mit einem solchen Namen, auch nicht in Variationen. Kann natuerlich sein, die Person lebt auf dem Mars und besitzt kein Telefon und hat auch keine Angehoerigen.
In diesem Fall, fuer einen Marsmenschen ist die Geschichte denke ich gut cool5
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chiquitita
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Re:

von chiquitita (05.03.2008, 17:52)
SandraR hat geschrieben:
PS; Die deutsche Telekom kennt auf jeden Fall niemanden mit einem solchen Namen, auch nicht in Variationen. Kann natuerlich sein, die Person lebt auf dem Mars und besitzt kein Telefon und hat auch keine Angehoerigen.


Ist halt ein Pseudonym! Würde ich bei diesem Buch auch nicht unter meinem realen Namen publizieren. Dass es vielleicht gezielt produziert wurde, um BOD-Bücher zu verdammen ist eine Idee, die mir noch gar nicht gekommen ist - aber vielleicht nicht von der Hand zu weisen. Heutzutage wird ja mit allen Tricks gearbeitet.
Gruss Uschi

Weasel

Re:

von Weasel (05.03.2008, 17:58)
Naja, vielleicht ist dieses Buch auch der Start einer groß angelegten Verschwörung hochrangiger Staatsmitglieder, die letztendlich mit Hilfe des Schliffenplans erneut in Frankreich einmarschieren wollen...

Also, ich denke ihr übertreibt ein bisschen mit euren Theorien...ich glaube, die Autorin/der Autor ist einfach nur zu sehr von sich selbst überzeugt.

Gruß
Weasel

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (05.03.2008, 17:59)
Kein Pseudonym, sondern von Sandra falsch gesucht.

Guckt ihr hier: http://www.bod.de/index.php?id=296&auto_id=140165
dort findet man die BoD-Autorin Askim Güzelses.
Weiteres findet man unter dem richtigen Namen durchaus bei Google.

Ich glaube auch nicht an eine Kampagne, um BoD-Bücher schlecht zu machen.
Güzelses ist anscheinend "natur pur schräg" und wirklich so. Leider.

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