Sag Persien, ich werde wieder kommen

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Apegon
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Sag Persien, ich werde wieder kommen

von Apegon (10.03.2008, 00:30)
Titel: Sag Persien, ich werde wieder kommen
Autor: Babak Philip Saviz

Verlag: Tordenfjord Verlag
ISBN: 978-3-9339948-06-3
Seiten: 13x19cm Seiten 284 Seiten, 2 s/w Abbildungen
Preis: 12,95 €

Der Autor über das Buch:

Nun möchte ich den interessierten Leser doch etwas bieten...
Erscheinungsdatum April 2008

Klappentext:

„… Weder Deinen Zorn fürchte ich, noch brauche ich Deine Gnade. Gehorsam diene ich Dir aus Treue ...“

Inhalt:

Inhaltsangabe (Text M. Füherer)


"Sag Persien, ich werde wieder kommen“ ist ein historischer Roman voller Eindringlichkeit und erzählt die Geschichte des Kriegers Kurosh (auch Cyrus), der das Persische Reich gegründet hat.

567 v. Ch. geboren, wurde Kurosh von seinem Großvater, dem verschwenderischen und selbstgefälligem Mederkönig Astyages, dem Tode geweiht, da der König aufgrund eines Albtraums sein Reich und seine Macht in Gefahr sah. Seine Priester und Sterndeuter, die ebenso ihre Macht behalten wollten, rieten dem König, den Jungen ermorden zu lassen.

Astyages beauftragte seinen obersten General Harpag damit, den „dunklen Schatten“ in die Wüste zu bringen und dort zu töten.
Doch Harpag war kein schlechter Mensch, er spürte, dass es einen Neuanfang sowohl im Glauben, im Politischem wie auch Sozialem geben musste, und so verschonte er das Kind und gab es in die Obhut von zarathustrinischen Gelehrten.

Mit diesem Glauben aufgewachsen, von den geheimen, weisen Worten eines Berglöwen begleitet und erleuchtet, kehrte Kurosh in seine eigentliche Heimatstadt Ekmatana zurück und erlernte dort die Kriegskunst der Meder. Nur so konnte er sich für die alles entscheidende Schlacht rüsten – eine Schlacht, die das Volk der Meder und die umliegenden Stämme vom Joch, den Steuern und der Sklaverei des König Astyages befreien konnte.

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Basierend auf einer historischen Begebenheit....
Dateianhänge
romansagpersien.jpg
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Weasel

Re:

von Weasel (10.03.2008, 09:43)
Hey Apegon,

das hört sich wirklich spannend an! Schön, das du dich endlich dazu durchgerungen hast, dein Werk hier vorzustellen :wink:

Eine Frage: Von wo nach wo erstreckte sich das persische reich denn? Also, heute gibt es das doch nicht mehr, oder?
Gruß Weasel

M-F Hakket
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Re:

von M-F Hakket (10.03.2008, 10:23)
Ich hoffe, apegon nimmt es mir nicht übel, wenn ich noch etwas anmerke.
Eben weil es Persien nicht mehr "gibt" hat er dieses Buch geschrieben. Der Held Kurosh sagt in dem Buch, dass er wieder kommen wird, wenn sein Persien, das er gegründet hat, einmal wieder unterjocht werden sollte.
Genau das ist ja wieder passiert. Apegon kann dazu sicher noch mehr erzählen.
Und zum Buch selbst - ich kenne es ja - zum Teil ist es ziemlich "harter Stoff", ich denke nur mal an das Schicksal von Harpags Familie. Da muss man wirklich schlucken (im wahrsten Sinne des Wortes).
Apegon hat viele tolle lyisch-poetische Einschübe einfließen lassen. Sie sind sehr emotionell und bringen einen wirklich zum nachdenken.
Überhaupt, wenn man das Buch ausgelesen hat, wird man darüber nachdenken, was eigentlich so in unserer jetzigen Welt, in unserer heutigen Zeit so alles passiert. Sogar Parrallelen zu unserem Land sind teilweise erkennbar.
Scheinbar wiederholt sich Geschichte.
Trotzdem ist das Buch kein moralisch erhobener Zeigefinger. Es gibt eine Menge Action.

Weasel

Re:

von Weasel (10.03.2008, 11:12)
Ich hoffe, apegon nimmt es mir nicht übel, wenn ich noch etwas anmerke.
Eben weil es Persien nicht mehr "gibt" hat er dieses Buch geschrieben. Der Held Kurosh sagt in dem Buch, dass er wieder kommen wird, wenn sein Persien, das er gegründet hat, einmal wieder unterjocht werden sollte.
Genau das ist ja wieder passiert. Apegon kann dazu sicher noch mehr erzählen.
Und zum Buch selbst - ich kenne es ja - zum Teil ist es ziemlich "harter Stoff", ich denke nur mal an das Schicksal von Harpags Familie. Da muss man wirklich schlucken (im wahrsten Sinne des Wortes).
Apegon hat viele tolle lyisch-poetische Einschübe einfließen lassen. Sie sind sehr emotionell und bringen einen wirklich zum nachdenken.
Überhaupt, wenn man das Buch ausgelesen hat, wird man darüber nachdenken, was eigentlich so in unserer jetzigen Welt, in unserer heutigen Zeit so alles passiert. Sogar Parrallelen zu unserem Land sind teilweise erkennbar.
Scheinbar wiederholt sich Geschichte.
Trotzdem ist das Buch kein moralisch erhobener Zeigefinger. Es gibt eine Menge Action.

Will es lesen bash:

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Apegon
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Re:

von Apegon (10.03.2008, 11:38)
@ Weasel : Ja, danke dir sehr. Ja, ich habe mich dazu entschieden :) Es gibt das persische Reich nicht mehr, aber die Perser gibt es noch. Ich kann es bezeugen - ich bin ja einer :wink: Es erstreckte sich von Indien bis nach Ägypten.

@ Hakket: ich dachte immer, ich kann nicht rot werden.... love1
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Thorolf
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Re:

von Thorolf (10.03.2008, 13:09)
@Apegon:
Ich glaube, Du hast mit Überzeugung eine Geschichte zu erzählen, und das sollte dieser Geschichte Aufmerksamkeit und Erfolg bringen.
Gratulation!!!!
Ich weiß nicht, wie Du das siehst, wahrscheinlich anders, denn Du bist anders!
Wie schön!
Stelle Dir nur mal vor, alle Menschen wären gleich!
Wie langweilig!


www.thorweil.de

Juan
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Re:

von Juan (10.03.2008, 13:17)
Sowas ist voll mein Ding Historisch, super und ich könnte wetten auch super interessant geschrieben, gratulation.

Hatte mir auchschonmal ne Idee durch den Kopf gehen lassen einen Historischen Roman über Spanien zu schreiben, aber weiter als zu einer ausgearbeiteten Idee bin ich nie gekommen :P
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Apegon
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Re:

von Apegon (10.03.2008, 17:46)
@ Thorolf: vielen Dank. Und es ist so, wie es ist : Mit Sehnsucht und Herzensblut geschrieben. Denn ich kann meine Heimat aufgrund der Terror- und Fremdherrschaft wahrscheinlich nie wieder sehen. Das Schreiben aber hat mir geholfen, meine Seele wieder ins "Reine" zu bringen.


@ Andalucia : Für einen historischen Roman muss man unheimlich viel recherchieren und man muss die Gradwanderung zwischen Fiktion, Realität und Legenden sehr gekonnt kombinieren. Ich habe drei Jahre dafür gebraucht, um zu lernen, wie die Menschen einst dachten, aussahen und handelten, ihre Religionen und Gebräuche ...

Insbesondere die vorderasiatische Geschichte ist voll mit Legenden, Mythen und Geheimnissen. Die auf eine "richtige Ebene" zu deuten ist schwer, weil oft viele Meinungen diesbezüglich unterschiedlich sind.
Als Autor muss man versuchen die geschichtlichen Scherben, Aussagen und Tatsachen richtig zu intepretieren, sie auf eine, ja fast subjektiven Art und Weise verstehen, und sie zu einer spannenden, zusammenhängenden und verständnisvollen Roman zusammensetzten.

Daher bewundere ich aufrichtig Autoren wie Mika Waltari (Sinuhe, der Ägypter) oder der Medicus.
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Juan
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Re:

von Juan (10.03.2008, 17:51)
Ja das stimmt,
aber ich denke auch jeder der stolz auf sein Land ist und viel Interesse daran hat, hat auch schon einiges an vorwissen über die Historie.
Klar muss man sehr viel recherchieren, die Frage ist nur wie weit darf ich gehen wenn ich Legenden Mythen und wahre Vorkommnisse miteinander vermischen.

Ich denke dein Buch ist mehr als nur ein Buch für dich, es ist ein Ergebnis von Jahrelanger Recherche und teil deines Ichs.

So ein Buch kann nur gut sein.

Hast du dran gedacht das Buch nur in Deutsch rauszubringen oder auch in deiner Sprache?
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Apegon
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Re:

von Apegon (10.03.2008, 21:03)
@ Andalusien : Zunächst in Deutsch. Da ich mir bewusst bin, dass mein Roman in Persien nie erlaubt werden würde, werde ich es ersteinmal dabei belassen und eher daran denken, das ganze ins englische und schwedische zu übersetzen. Schweden, weil hier neben Deutschland europaweit die größte persische Minderheit lebt.
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Juan
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Re:

von Juan (10.03.2008, 21:05)
[quote="Apegon"]@ Andalusien : Zunächst in Deutsch. Da ich mir bewusst bin, dass mein Roman in Persien nie erlaubt werden würde, werde ich es ersteinmal dabei belassen und eher daran denken, das ganze ins englische und schwedische zu übersetzen. Schweden, weil hier neben Deutschland europaweit die größte persische Minderheit lebt.[/quote

wieder was gelernt das wusste ich auch noch nicht mit schweden,

naja mit der sprache das problem hätte ich bei spanisch zum glück nicht :P
aber sprichst du schwedisch so perfekt, dass du ein buch auf schwedisch übersetzen könntest?
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Apegon
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Re:

von Apegon (10.03.2008, 23:54)
Nein ich kann kein schwedisch. Kenne nur schwedische Frauen und schwedische Gardinen cheezygrin angle:
Aber es gibt ja für soetwas ja immer Fachübersetzter.
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Weasel

Re:

von Weasel (11.03.2008, 14:41)
Hey, Apegon, wo genau kommst du denn her (also mal in einem Land gefasst, dass es noch gibt, damit ich eine ungefähre Vorstellung habe, wovon du die ganze Zeit über sprichst.)

Liebe Grüße
Weasel

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Apegon
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Re:

von Apegon (11.03.2008, 20:35)
@ Weasel: Iran nennt sich das heute .

Hmmm stell dir das Land Iran vor, dann wandere (Atlas) oder gedanklich Richtung Südosten, hier gibt es das Gebiet Pars (oder auch Fars) - Hier ist auch die Hochburg der Zarathustriner mit den Städten Shiraz und Yazd. Im heutigen Iran leben (als Gesamtbild) ca. 57 - 60 % Perser, der Rest setzt sich zusammen aus Armenier, Araber, Turkmenen, Asairbadschaner, Belutschen usw.
Zuletzt geändert von Apegon am 24.11.2008, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Weasel

Re:

von Weasel (12.03.2008, 10:03)
Achso, wieder was dazugelernt thumbbup
Danke für die Info!

g
Weasel

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