Kleinauflage 27,5% teurer geworden!

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Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (20.03.2008, 09:56)
Goodbye!
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julia07
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Re:

von julia07 (20.03.2008, 10:03)
@ Vertragsbedingungen

Das sehe ich ganz einfach: Wenn man nicht nur die Auflage erneuert, sondern auch gleich das Produkt, dann gibt es halt auch andere Vertragsbedingungen. Bei mir blieb die Neuauflage innerhalb einer Produktgruppe und die Preise blieben gleich.

Umgekehrt profitiert man aber auch bei einem gleichzeitigen Wechsel von "Classic" nach "Comfort" von einer Vergünstigung. Wenn jemand sehr viele Bücher in Eigenregie (z. B. bei Lesungen o. ä.) verkauft, könnte sich das möglicherweise sogar auszahlen.


Ansonsten ist diese Preisstrategie wohl ein Bestandteil der Mischkalkulation bei den verschiedenen Produkten.
Je mehr man für die Buchererstellung blecht, umso weniger muss man später für die Kleinauflagen zahlen.

LG,
Julia

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Judith
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Re:

von Judith (20.03.2008, 12:11)
Andreas, die Vertragsbedingungen sollten tatsächlich durch einen Satz erweitert werden, damit die "Comfort"-Leute wissen, dass sich ihr Vertrag dadurch ändert. Würde ich auch bei BoD anregen.

Grüßle,
Judith
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julia07
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Re:

von julia07 (20.03.2008, 12:17)
Es ist mir nicht klar, wie man das mit den Vertragsbedingungen missverstehen kann. :roll:

Jeder Buchvertrag bezieht sich doch explizit auf ein bestimmtes Produkt, weshalb ja auch die dazu gehörenden Konditionen darin ausgewiesen sind. Eine Neuauflage ohne Vertragswechsel kann sich m. M. nach nur auf eben diesen Vertrag beziehen. Wenn man also innerhalb dieses Vertrages einen Neuauflage macht, ist der Einfachheit halber kein neuer Vertrag fällig.

Wenn man dagegen bei so einer Gelegenheit gleich auch das Produkt wechselt, müssen sich konsequenterweise ja auch die Vertragsbedingungen ändern.

Die Werbeaussage von den "nur 39 Euro" ist zwar etwas verführerisch, bei näherer Betrachtung der BoD-Produkte und des eigenen Buchvertrages kann ich da aber keine Hinterlist erkennen.

LG,
Julia

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (20.03.2008, 12:39)
Goodbye!
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julia07
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Re:

von julia07 (20.03.2008, 13:00)
Jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr :shock::
Heißt das im Klartext, dass du sowohl die erste, als auch die zweite Version in der selben Produktgruppe herausgebracht hast und trotzdem jetzt eine Preiserhöhung fällig war? Wenn dem so ist, kann ich deinen Unmut sehr gut verstehen!!

Was diese übertrieben Kosten für Miniauflagen angeht, haben wir darüber schon vor Längerem diskutiert. Ich würde in so einem Fall bei Amazon bestellen cheezygrin
Ich selbst bestelle, je nach Buch, bis zu sechs Exemplare grundsätzlich dort, weil sich das dann bei BoD nicht rechnet.

LG,
Julia

Andreas T.
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Re:

von Andreas T. (20.03.2008, 18:03)
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julia07
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Re:

von julia07 (20.03.2008, 19:42)
Danke für die Zusammenfassung, die das notwendige Licht ins Dunkel bachte :lol:

Wenn dem so ist, würde ich tatsächlich diesen Herrn von BoD ansprechen, denn schließlich hast du selbst ja keinen Produktwechsel gewollt.
Wenn die unfähige myBoD-Software dies trotzdem bewirkt, ist das definitiv ein BoD-Fehler und ein Fall für eine Reklamation. Wenn es allerdings ein Pseudofehler ist, der einer versteckten Preiserhöhung gleichkommt, werde auch ich aus Prinzip kein Buch mehr bei BoD herausbringen - noch nicht einmal ein ungefährliches "Classic". :twisted:

Falls BoD darauf nicht in deinem Sinne eingeht, blüht diese Vorgehensweise jedem Kunden, der sein "Comfort"-Buch neu auflegen will. Die "Classic"-Bücher betrifft das ja nicht, da dort sowieso die höheren Kleinauflagenpreise gelten.

LG,
Julia

Nicole
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Re:

von Nicole (20.03.2008, 22:32)
Hallo,

also der Verkaufspreis an Autoren liegt bei BoD über dem Ladenpreis ?? Hatte ich noch gar nicht registriert. Ich schätze das ist weltweit einzigartig!! Warum bestellt man dort dann überhaupt was, man kann doch seine 20 Exemplare in der Buchhandlung an der Ecke bestellen. Oder spricht was dagegen ?

Ciao

Nicole
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Judith
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Re:

von Judith (21.03.2008, 00:56)
Hallo Nicole,

bei Einzelbestellungen ist es tatsächlich sinnvoller über den Buchhandel. Ab 25 Stück wird's bei BoD billiger. So wollen sie wohl Arbeitskosten sparen.

Grüßle,
Judith
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Nicole
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Re:

von Nicole (23.03.2008, 21:02)
Judith hat geschrieben:
....... So wollen sie wohl Arbeitskosten sparen.


Hallo Judith,

Arbeitskosten spart man aber nicht indem man etwas überteuert verkauft.
Wäre dem so, könnte man Autoren doch freundlich bitten Bestellungen bis zu 25 Exemplaren über den Buchhandel zu ordern. Das wäre akzeptabel und verständlich. Daher müssen wohl andere Motive zu dieser Preispolitik führen.

Ciao

Nicole
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Rieke

Re: Kleinauflage 27,5% teurer geworden!

von Rieke (31.03.2008, 09:00)
@ Andreas and all...

Hallo!
Die Preise für die Neuauflage meines Buches sind auch gestiegen. Nun kann ich ein einzelnes Buch günstiger über den Buchhandel beziehen und bekomme dann noch meine Marge gutgeschrieben.

Was ich noch fragen wollte: Weiß einer von Euch, ob ich den Preis für ein Buch nachträglich in der Höhe - also den Verkaufspreis - ändern kann? Oder müsste ich eine 2. Auflage starten? Ich denke, mein Gedichteband ist doch etwas zu teuer geraten. book:

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (31.03.2008, 09:36)
ich denk mal
festegelegter Preis ist wie der Name es sagt: festgelegt
hätte sonst es auch etwas vom Supermarkt oder Tankstelle:
Montag und Start der Ferien hoch den Preis,
Dienstag und manchmal zu unmöglichen Zeiten (wenn mein Tank total voll ist) runter mit dem Preis

Gruß Birgit

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Judith
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Re:

von Judith (31.03.2008, 12:09)
Hallo Rieke,

aufgrund der Buchpreisbindung wäre das sogar gesetzlich verboten. Geht also nur, wenn dir die Kaffeetasse ausrutscht und du die Bücher als Remittenden (danke Duden, das Wort hätte ich spontan ganz anders geschrieben) verkaufst.

Grüßle,
Judith
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Rieke

Re:

von Rieke (31.03.2008, 13:28)
Judith hat geschrieben:
Hallo Rieke,

aufgrund der Buchpreisbindung wäre das sogar gesetzlich verboten. Geht also nur, wenn dir die Kaffeetasse ausrutscht und du die Bücher als Remittenden (danke Duden, das Wort hätte ich spontan ganz anders geschrieben) verkaufst.

Grüßle,
Judith



Och joo!
Hätte ich mir ja denken können (lach). Wäre zu schön gewesen, nicht? cheezygrin

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