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Euer Forum für Diskussionen zum Thema Self-Publishing und Buchveröffentlichung.


danysahne

Re:

von danysahne (25.03.2008, 21:45)
Zoba hat geschrieben:
Das Letzte zuerst. Auch wenn du erst 1979 geboren wurdest, entschuldigt dies nicht, einfach anzunehmen, ich wäre jüdisch oder meine Familie wäre aus diesem Grund im KZ gelandet. So viel sollte man, gerade als Deutsche, wissen, daß zwar die große Mehrheit aller Opfer Juden waren, aber daneben auch noch einige anderen rassischen, religiösen und politischen Hintergrunds.


Äh... stand hier irgendwas in meinem Post von Juden???? Lies mal bitte richtig :D Und desweiteren weiss ich sehr wohl, dass nicht nur Juden die Opfer waren. Diese Klugscheisserei kannst Du Dir mal gleich sparen. :shock::

Zoba hat geschrieben:
Als nächstes scheinst du nicht wirklich hingehört/gelesen zu haben, was ich kritisiere. Ich habe es NICHT davon, daß irgendwer bis in die zigste Generation hinein Schuld empfinden oder Denkmäler errichten sollte.


Ich auch nicht, da ich ja in der Schule genug davon zu hören etc bekam. Und gerade weil es mich schon immer interessierte, habe ich mich selbst brav belesen, mit Juden und auch anderen Überlebenden dieser Zeit gesprochen, um mehr als nur den Lehrstoff zu erfahren. Und zum Thema Denkmäler: Diese sind ja meist auch nicht nur den Juden gewidmet.


Zoba hat geschrieben:
Und offenbar werden, statt sich dessen gewahr und bewußt zu werden, diese Vorgänge verharmlost und nicht weiter beachtet, eine heile, rosige Welt beschworen und die Augen verschlossen.


Sicher nicht. Du scherst hier alle über einen Kamm. Das nervt nicht nur, sondern ist diskriminierend. Menschen sind nicht fehlerfrei. Aber ich kann mir doch nicht jeden Morgen drei Std Zeit nehmen, um in meinem Gebet alle Mißstände dieser Welt aufzuzählen und um Besserung zu bitten. Ich versuche einfach, mein Leben richtig zu leben, so wie es mir meine Religion, die ich frei gewählt habe, gebietet und lebe dies auch meinen Mitmenschen vor.


Zoba hat geschrieben:
... genauso wie ich es als unerträglich empfinde, daß ebendiese Dinge in diesem Land wieder geschehen können, ja regelrecht geplant und vorbereitet werden.


Äh, Leute... hab ich die Wiedergeburt eines gewissen Herrn A.H. verpasst?
Ich bin mir sicher, dass so etwas nie wieder in unserem Land geschehen kann. Paranoia oder wie??? :shock::

Zoba hat geschrieben:
Du stellst also in deinem Post fest, daß du meinst, nichts mit dem was vor 60-70 Jahren geschah zu tun hast? Abgesehen natürlich davon, daß man das Deutschsein (wie hier mehrfach geäußert) nicht abwaschen kann und darauf stolz zu sein hat. Okay. Ich sage dir aber, daß du mit dem was HEUTE geschieht zu tun hast. Und nun?


Ich habe nix damit zu tun und was das Heute betrifft: Ich werfe keine Bomben, ich erschiesse keine Menschen, missbrauche auch keine Kinder. Desweiteren nehme ich auch keine Drogen etc. Soll ich die Liste fortsetzen? Die wäre lang... ! Ich würde natürlich nie solche Dinge tolerieren geschweige denn akzeptieren. Aber ich bin nicht Gott und kann nicht alle Menschen ändern. Ich habe bei mir angefangen, denn anders geht es gar nicht. Jeder hat einen freien Willen und entscheidet selbst, was er für falsch oder richtig erachtet.

Und falls Dich mein Schalom verärgert oder zu der Annahme verleitet haben sollte, dass ich gedacht haben könnte, Deine Familie oder Du wären jüdischer Herkunft..... IRRTUM!!!! Ich lerne gerade Ivrit, also Hebräisch, weil ich das Land Israel, die Leute und ihre Geschichte sehr interessant finde. Und mir schien das Wort "Friede", was Schalom nunmal bedeutet, hier mehr als nur angebracht. Zumal es mir so scheint, als würdest Du hier einen kleinen "Krieg" anzetteln, nur weil nicht alle so denken wie Du. Jeder hat seine Meinung, aber man muss auch die der anderen tolerieren.

Und nun nochmal.... SCHALOM cheezygrin cheezygrin cheezygrin cheezygrin cheezygrin

Und ja, liebe Leilah, lass uns zum Thema zurückkommen :)

Versailles
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Re:

von Versailles (25.03.2008, 21:57)
Ich habe, mehrfachst, eigentlich in jedem Beitrag weitere und neue, Beispiele dafür gebracht, daß heute - HEUTE - in Deutschland Dinge vorgehen, die anbetracht dessen was wir allesamt als Erbe mit uns tragen, eben genau dieses Erbes, die bereits Grenzen überschritten haben, die das Andenken an die Vergangenheit hätte setzen müssen.
Ach, jetzt ist es schon "unser" Erbe - dich eingeschlossen? Geschichte wiederholt sich - immer und immer wieder - weil in jeder Generation unzählige Menschen geboren werden, die den Drang und die Macht entwickeln, andere zu unterjochen. In jeder Generation gibt es Menschen, die aufrütteln oder eben mit sich machen lassen, was gerade mit ihnen geschieht. Jede Generation hat ihre Lämmer und Wölfe, hat ihre Clowns und Nervensägen, hat ihre Helden und Verschwörungstheoretiker.

Und offenbar werden, statt sich dessen gewahr und bewußt zu werden, diese Vorgänge verharmlost und nicht weiter beachtet, eine heile, rosige Welt beschworen und die Augen verschlossen.
Nun mach' mal einen Punkt, Zoba!

Jede Nation dieser Erde hatte und hat ihre Leichen im Keller. Und nur, weil Deutschland in der 30er Jahren einem kleinen Mann mit hässlichem Bart, öligen Haaren und rhetorisch ausgefeilten Fähigkeiten auf den Leim gegangen ist und daraus eine der größten, humanitären Katastrophen erwuchs (wofür man die nach 1940 Geborenen nun wirklich nicht heranziehen und verantwortlich machen kann!), ist es natürlich leicht zu sagen, dass die eigenen Leichen nicht stinken.

Ich denke, Zoba, dass deine Theorien und Beispiele in Gestalt eines (Sach-?)Buches gewiss seine Leser findet und wieder zum Thema dieses Threads passt, wenngleich ich davon ausgehen dürfte, dass du gewiss NICHT unsichtbar bliebest.

Ich wünsche dir eine geruhsame Nacht
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Versailles
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@ Leilah

von Versailles (25.03.2008, 22:16)
Hallo, meine Liebe

Um die Karten auf den Tisch zu legen: Meine Hauptumsätze gehen auf einen intensiven Lesungsmarathon mit relativ teurem Multi-Media-Einsatz und auf Pressearbeit zurück. Käme ich nun unter einem völlig neuen Pseudonym daher und würde Interviews, Lesungen, Fotos etc. verweigern, dann würde das (Hör-)Buch wie Blei im Regal liegen. Das heißt, genau genommen würden "meine" Buchhändler gar kein Exemplar davon hinlegen. Im Grunde genommen resultiert doch jeder einzelne Buchverkauf auf langfristiger Vorarbeit.
Diese Erfahrung (besonders die von mir fett markierte) kann ich vorbehaltlos teilen. Ohne persönliche Ansprache, Präsenz oder Werbung hätte ich wohl allein im Bekanntenkreis einige Exemplare verkaufen können.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie man ein Werk bekanntmachen soll, ohne dabei "enttarnt" zu werden, wo man doch so als Autor/in schon kaum einen Fuß auf den Boden kriegt.
Das könnte ich mir auch kaum vorstellen. Entweder bin ich präsent und lese persönlich, um die Umsätze anzukurbeln - damit ist zumindest mein Gesicht bekannt und "irgendjemand" wird mich wiedererkennen, selbst wenn ich mein Buch nur in Absurdistan vorstellen würde - oder ich kann auf einen Verlag (nebst wild rotierender Marketingmaschinerie) bauen, der mein Pseudonym zu schützen versteht.
Ich meine mich zu erinnern, dass schon so manche "brisanten" Titel sogar unter "Anonym" veröffentlicht wurden. Es wäre natürlich spannend zu erfahren, wie sich da die Umsätze entwickelt haben :wink:

Belehrt mich eines Besseren!
Würde ich gern, kann es aber aus meiner Sicht nicht :roll:

Entspannte Grüße
Amalia
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HuWes
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Re:

von HuWes (26.03.2008, 01:09)
Leilah hat geschrieben:
Natürlich habe ich im Vorfeld schon eigene Recherchen und Überlegungen zum Thema angestellt, und so simpel, wie in einigen Statements geäußert (z. B. von Huwes) gestaltet sich eine solche Veröffentlichung wohl nicht.
Schließlich sind wir alle nicht Stephen King.


Vielleicht ein paar Zeilen dazu, um die Simplizität zu verkomplizieren:

Stephen King hat sein Pseudonym "Richard Bachman" gewählt, um zu testen, ob seine Schreibe bei den Leuten ankommt oder seine Bücher gekauft werden, weil da "Stephen King" auf der Titelseite drauf steht. Niemand wusste, dass Bachman King ist. Erst beim fünften Bachman-Buch wurde die wahre Identität von King gelüftet. Von daher war der Vertrieb der Bachman-Bücher wirklich so simpel, wie von mir dargestellt.

Ein Buch ohne eigene Werbung - weil man eben nicht in der Öffentlichkeit erscheinen will - verkauft sich nur aus zwei Gründen:

Entweder findet sich jemand, der für dieses Buch die Werbetrommel rührt (momentan ist da wohl Elke Heidenreich mit "Lesen!" stark angesagt)

oder

Der Inhalt des Buches ist derart "skandalös", dass alle Welt (und Medien) davon spricht (siehe den derzeitigen Hype um "Feuchtgebiete" von Charlotte Roche) und daher jeder aus Sensationsgier das Teil lesen will

Ein Buch zu schreiben, selbst dafür Werbung zu machen und gleichzeitig dabei völlig anonym bleiben wollen - das dürfte die Quadratur des Kreises sein. Geht nicht. Also lass es bleiben - simpel gesagt.

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SandraR
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Re:

von SandraR (26.03.2008, 06:36)
Wer ein Buch unter Pseudonym schreibt und trotzdem Lesungen machen will, kann z.B. jemanden anderen Lesen lassen cheezygrin . Ich halte dies auch so, den ich werde ja nicht wegen einer Lesung extra nach Deutschland fliegen. Wer ein Pseudonym waehlt kann theoretisch auch in seine Biographie rein schreiben er wohne in Honolulu und schon ist klar warum ein Dritter Lesungen uebernimmt.
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PvO
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Re:

von PvO (26.03.2008, 09:33)
HuWes hat es auf den Punkt gebracht, Genau so ist es. Das mit King hab ich nicht gewusst, finde es aber sehr interessant.
Zum Pseudo: ich hab es getan, es wissen nur sehr sehr wenige Vertraute davon. Ich bin für die Leserschaft absolut anonym geblieben. Lesungen hat es nie gegeben. Umso erstaunter war ich über die Verkaufszahlen. Das Buch erschien im Februar und bis Ende Juni wurden 2.058 Exemplare verkauft. Jetzt hat es dasa Buch über den Teich geschafft (s.unten). Davon kann ich bei meinen BOD`s nur träumen.

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Claire
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Re:

von Claire (26.03.2008, 14:15)
@ HuWes

Stephen King hat sein Pseudonym "Richard Bachman" gewählt, um zu testen, ob seine Schreibe bei den Leuten ankommt oder seine Bücher gekauft werden, weil da "Stephen King" auf der Titelseite drauf steht.


Als der gute Mann sich dazu entschloss, hatte er aber bereits einen Namen und alle haben mitgespielt. In so einer Situation ist es um ein Vielfaches einfacher.

Ein schlauer Marketingstratege hat mir mal gesagt, dass persönliche Präsenz das A und O für jeden Erfolg - egal in welcher Branche - ist. Ich glaube, er liegt damit nicht so ganz falsch - Ausnahmen bestätigen die Regel! Die Frage ist nur, wie es jeder Einzelne mit der Präsenz halten will. Den einen liegt's, den anderen nicht. Im Prinzip ist es eine Ermessenssache. Anonymität oder Präsenz - beides hat Vor- und Nachteile. Da beißt die Maus keinen Faden ab!

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Re:

von Laura (26.03.2008, 14:23)
Hallo Leilah, diese Gedanken habe ich mir auch schon gemacht. Aber ich bin nicht bereit, für die "Schreiberei" meine Privatsphäre preis zu geben, mich in die Nesseln zu setzen (Finanzamt, Nachbarn usw.) und einen teueren Werbefeldzug kann ich mir nicht leisten.

Zum Beispiel Finanzamt: Ich kenne aus dem Inernet den Herausgeber eines kleinen Fanzines, dem hat das Finanzamt die Steuerfahndung ins Haus geschickt, nachdem er sein Heftchen angemeldet hatte und man ihm nicht geglaubt hat, dass er nach Jahren noch rote Zahlen geschrieben hat.

Der Mann war ganz schön fertig und eine von ihm eigentlich anvisierte Kleinverlagsgründung hat er aus diesen Gründen noch nicht gewagt.

Von daher halte ich mich lieber bedeckt denn ich möchte nicht den Eindruck erwecken, eine gut verdienende Autorin zu sein wenn dies nicht der Fall ist.

Damit mich niemand missversteht: Natürlich versteuere ich, was es zu versteuern gibt, aber ich will nicht die Stuerfahndung im Haus haben, nur weil die denken, ich mache mit meinem Hobby Riesenumsätzen, die ich nicht versteuere. Gruß Laura

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Claire
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Re:

von Claire (26.03.2008, 14:41)
Hallo Laura,

ich bin den umgekehrten Weg gegangen, weil ich in meinem Umfeld leider ein paar "nette" Menschen habe, die mir liebend gern einen Knüppel zwischen die Beine werfen würden. Ich habe die entsprechenden Stellen informiert und deren Okay bekommen, somit bin ich auf der sicheren Seite. Ansonsten ist man vor Überraschungen nämlich nie sicher.

LG Claudia
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Re:

von Laura (26.03.2008, 23:14)
Claire hat geschrieben:
Hallo Laura,

ich bin den umgekehrten Weg gegangen, weil ich in meinem Umfeld leider ein paar "nette" Menschen habe, die mir liebend gern einen Knüppel zwischen die Beine werfen würden. Ich habe die entsprechenden Stellen informiert und deren Okay bekommen, somit bin ich auf der sicheren Seite. Ansonsten ist man vor Überraschungen nämlich nie sicher.

LG Claudia
Welche Stellen genau meinst du? Mein Bekannter hat sich ja gerade dadurch in die Nesseln gestzt, dass er das Finanzamt über sein kleines Fanzine, das wirklich nur ein Hobbyprojekt ist, informiert hat.

Die wollten nicht glauben, dass er nach - ich glaube, es waren drei Jahre - noch immer in den roten Zahlen war und haben ihm die Steuerfahndung ins Haus geschickt. Gruß Laura

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Re:

von julia07 (27.03.2008, 06:34)
Da lobe ich mir doch mein zuständiges Finanzamt!

Die haben mir anstandslos abgenommen, dass ich mit meinem kleinen Beratungsunternehmen unfreiwillig jahrelang hellrote Zahlen geschrieben habe.

Ich konnte glaubhaft darstellen (z. B. Belege zu Veranstaltungen, Marketingmaßnahmen), dass es sich um kein Scheingeschäft handelt, denn ich machte ja immer wieder verstärkt zeitaufwändige und kostenintensive Aktionen, um an weitere Kunden zu kommen.

Aber ich kenne auch Fälle, wo sie plötzlich auf der Matte standen. Es kommt wohl immer auf den Einzelfall an und letztendlich auch auf den Ermessensspielraum des zuständigen Finanzamts. Wenn man dann gute Argumente parat hat, ist das sicher nicht von Nachteil. :wink:

Nachtrag:
"Hobbyprojekte" sind normalerweise ja auch nicht als Geschäft zur Gewinnerzielung gedacht, oder? Wenn man dazu dann Belege einreicht, werden die natürlich aufmerksam :roll:

LG,
Julia

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PvO
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Re:

von PvO (27.03.2008, 09:22)
Ich glaube, hier hat jemand falsche Vorstellungen.
Von daher halte ich mich lieber bedeckt denn ich möchte nicht den Eindruck erwecken, eine gut verdienende Autorin zu sein wenn dies nicht der Fall ist.

Eine gute Buchführung und eine Aufstellung des Verlages über gelieferte Bücher, lässt diesen Verdacht gar nicht erst aufkommen. Die Angst ist also völlig unbegründet, was nachfolgendes Zitat ja auch bestätigt.
Ich konnte glaubhaft darstellen (z. B. Belege zu Veranstaltungen, Marketingmaßnahmen), dass es sich um kein Scheingeschäft handelt,

Wenn man ein Pseudo konsequent durchzieht, wird kein Freund, kein Verwandter, kein Arbeitskollege oder Nachbar das Buch kaufen. Man verbaut sich also gleich eine Menge an Absatzchancen. Wenn man all den Leuten erzählen will, dass ich hinter dem Pseudo stecke, damit sie kaufen, dann kann ich mir das auch gleich sparen und unter realem Namen veröffentlichen.
.

Laura
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Re:

von Laura (27.03.2008, 10:07)
Ich glaube, dass meine Verwandten, Nachbarn usw. weder erotische Frauenromane noch Kindergeschichten kaufen.

Abgesehen davon wollen Bekannte und Verwandte Bücher, in denen ich vertreten bin, sowieso nicht kaufen sondern geschenkt bekommen. Auf den von PvO genannten Absatzmarkt kann man getrost verzichten, das wären, sofern mal einer kauft höchstens zwei, drei Bücher, dafür gebe ich meine Privatsphäre bestimmt nicht preis.

Aber wie auch immer, jeder muss das für sich selbst entscheiden. Gruß Laura

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Re:

von Birgit Fabich (27.03.2008, 10:31)
da ist was dran

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Re:

von PvO (27.03.2008, 10:39)
Ihr glaubt gar nicht, wie viel Leute plötzlich der Meinung waren, dass ich ihnen ein Buch schenken könne. Fehlanzeige, dass hab ich denen aber gleich abgewöhnt. Ich habe meinen Kindern je ein Buch geschenkt und ich gebe kostenlose Rezensionsexemplare raus und das wars auch schon. Den Rest hab ich verkauft.
dafür gebe ich meine Privatsphäre bestimmt nicht preis.

Darüber solltest du dir keine Gedanken machen, es sei denn du schreibst nicht nur einen Bestseller, sondern DEN Bestseller. Ich habe bis her 9 Romane geschrieben, meine Privatsphäre ist bisher nie angetastet worden. Gelegentlich bei mir auf Arbeit mal `n Frage nach dem Wie und das war es dann auch schon. Ich kenne auch einige andere Autoren und keiner konnte da irgendwas negatives berichten. Selbst nach diversen Artikel in der Tagespresse bin ich nie belästigt worden.

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