Shaker Media und ISBN

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herzblatt
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Shaker Media und ISBN

von herzblatt (04.04.2008, 11:11)
Hallo zusammen,

ich plane, das erste mal bei Shaker Media ein Buch zu veröffentlichen. Bisher habe ich BOD hierfür genutzt.

Wann erhalte ich bei Shaker Media eine ISBN-Nummer, damit ich diese im Buch angeben kann? Bei BOD erhielt ich eine Email mit einer ISBN-Nummer, wenn ich ein neues Buchprojekt angelegt habe.

Lieben Gruß

Frank

Nicole
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Re:

von Nicole (06.04.2008, 20:58)
Hallo Frank,

bei Shaker Media bekommst du die ISBN nach Abschluss des Verlagsvertrages. Dieser wird dir nach dem Hochladen und Annahme des Manuskripts zugesandt. So kenne ich das bislang.

Ciao

Nicole
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JessM
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Re:

von JessM (22.10.2008, 19:33)
Ich wollte keinen neuen Thread auf machen und da es um die ISBN bei Shaker geht, ich jedoch in den anderen Thread nicht so durchgeblickt habe, eine Frage:

Ist es korrekt, dass die für die ISBN Kosten nehmen von 50 Euro?

So etwas habe ich in einem anderen Thread gelesen, natürlich werde ich den Verlag noch selber darauf ansprechen, aber hier haben schließlich schon einige dort ihr Buch verlegt, daher wäre es nett, wenn diese antworten. angle:

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (22.10.2008, 21:08)
@ JessM

Ist es korrekt, dass die für die ISBN Kosten nehmen von 50 Euro?


Nein.
ich habe gerade ein Buch mit 260 Seiten, Klappenbroschur, 16 x 23 cm, 100 g/qm² Papier, bei Shaker Media gemacht - Vorlaufkosten: keine, nur die Tantiemen für die ersten 4 verkauften Exemplare werden Shaker gutgeschrieben.

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JessM
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Re:

von JessM (22.10.2008, 21:29)
Danke schön erst einmal für die schnelle Antwort.
Habe ich das richtig verstanden, dass ich für die ISBN nichts zahle und sie das mit den Büchern ausgleiche, die ich verkaufe? blink3

Amator Artium

Re:

von Amator Artium (22.10.2008, 21:41)
Das kann ich bestätigen. Die 50,00 EUR ISBN- und Bearbeitungsgebühr werden von den ersten Buchhonoraren gedeckt, auf die Du im Autorenvertrag im voraus verzichtest. Sie wird demnach rechtlich (und nach meinem Empfinden auch subjektiv) nicht von Deinem Geld bezahlt, sondern vom Geld der ersten Buchkäufer.

Das gilt natürlich nur dann, wenn das Buch auch tatsächlich gekauft wird. Daß die Autorenexemplare hier nicht mitgezählt werden, versteht sich (denn die werden ja zum Herstellungspreis abgegeben, ein Autorenhonorar fällt da niemals an).

Das bedeutet: Shaker bekommt sein Geld nur dann, wenn die Bücher auch wirklich zum Leser finden. Das ist in meinen Augen der entscheidende Unterschied zu BoD, wo tatsächlich der Autor sämtliche Initialkosten selbst bezahlt und es BoD völlig egal sein kann, was sie da drucken.

Da wir hier von kleinen Beträgen sprechen, lohnen sich für den Verlag zwar schon kleine Auflagen, so daß auch Bücher in das Shaker-Programm finden werden, die nicht bestsellerverdächtig sind. Wer dort aufgenommen wurde, weiß aber schon einmal, daß man sein Buch zumindest für eine kleine Zielgruppe für diskutabel hält. Das ist mehr, als die Norderstedter bieten.

Herzliche Grüße,
Sigmar

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JessM
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Re:

von JessM (23.10.2008, 00:39)
Hobbydichter hat geschrieben:
Das kann ich bestätigen. Die 50,00 EUR ISBN- und Bearbeitungsgebühr werden von den ersten Buchhonoraren gedeckt, auf die Du im Autorenvertrag im voraus verzichtest. Sie wird demnach rechtlich (und nach meinem Empfinden auch subjektiv) nicht von Deinem Geld bezahlt, sondern vom Geld der ersten Buchkäufer.


Also eben genau wie bei einem richtigen Verlag. In dem Sinne zahlt man als Autor wirklich nur, wenn man eben sich ein Autorenexemplar holt.

Hobbydichter hat geschrieben:
Das gilt natürlich nur dann, wenn das Buch auch tatsächlich gekauft wird. Daß die Autorenexemplare hier nicht mitgezählt werden, versteht sich (denn die werden ja zum Herstellungspreis abgegeben, ein Autorenhonorar fällt da niemals an).


Das erklärt sich für mich als Selbstverständlich.

Hobbydichter hat geschrieben:
Das bedeutet: Shaker bekommt sein Geld nur dann, wenn die Bücher auch wirklich zum Leser finden. Das ist in meinen Augen der entscheidende Unterschied zu BoD, wo tatsächlich der Autor sämtliche Initialkosten selbst bezahlt und es BoD völlig egal sein kann, was sie da drucken.


Daher bevorzuge ich auch Shaker, sie sortieren aus und nehmen nicht alles.

Hobbydichter hat geschrieben:
Da wir hier von kleinen Beträgen sprechen, lohnen sich für den Verlag zwar schon kleine Auflagen, so daß auch Bücher in das Shaker-Programm finden werden, die nicht bestsellerverdächtig sind. Wer dort aufgenommen wurde, weiß aber schon einmal, daß man sein Buch zumindest für eine kleine Zielgruppe für diskutabel hält. Das ist mehr, als die Norderstedter bieten.


Und da kann ich genau sagen, das ist der Grund weswegen ich Shaker bevorzuge. book:
In dem Sinne ist es eigentlich schon eher ein kleiner Verlag, der eben aussortiert, es gibt zwar nicht solche Förderungen wie Lektor etc. aber dennoch wird aussortiert und dass man mit einer Absage rechnen kann, sollte einklakuliert werden.

Sollte man es dort schaffen, könnte man sich also das Ziel setzen es weiter zu versuchen, was man von BOD nicht so behaupten kannt, weil eben gedruckt wird, wie erhalten.


Danke schön für die genaue Auskunft.

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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (01.11.2008, 19:21)
@ Gerd

Soll das heißen, du hast 12,50 Marge an einem verkauften Buch? Wie teuer ist denn dein neues Werk?

Gruß, Gabi
Titel bei BoD:
Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
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Kinderbuch

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Seshmosis
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Re:

von Seshmosis (01.11.2008, 19:30)
@ Gabi

Nein, die Marge ist bei weitem nicht so hoch.
Der VK-Preis ist 19,90, der EK für mich ca. 10,00. Aber wenn der Buchhandel dazwischen kommt, bleibt natürlich nicht so viel als Marge übrig, die gestaffelt ist:
Bei Verkäufen von Shaker an Endkunden 4,89
bei Verkäufen über Sortiments- bzw. Internetbuchhandel 3,57
bei Verkäufen über Barsortimenter, also dem Zwischenbuchhandel 1,30

Alles nicht so einfach.

Ich weiß auch nicht, warum die Vorkosten bei mir so schnell abgegolten sind.
Vielleicht weil ich auch bei einem großen Verlag (Heyne) veröffentliche und schon etliche "große" Literaturpreise (dotiert mit bis zu 10.000 Euronen) bekommen habe, was wiederum eine Werbung für Shaker sein könnte?
Zuletzt geändert von Seshmosis am 02.11.2008, 10:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Bücherwurm
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Re:

von Bücherwurm (01.11.2008, 21:31)
@ Gerd

Wahrscheinlich verspricht sich Shaker gute Umsätze mit deinem Buch.
Nur für mich würde das bedeuten, dass so ungefähr die ersten 25 verkauften Bücher für Shaker wären.

Aber toll, dass du so einen Erfolg mit deinen Büchern hast. thumbbup

Grüße, Gabi
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