Markus H. Zeitlhofer - Tiefendimension...

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Zeitipower
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Markus H. Zeitlhofer - Tiefendimension...

von Zeitipower (08.04.2007, 12:58)
Liebe Autoren,
Liebe Forenmitglieder,
Liebe Leser,
da nunmehr jemand aktiv geworden ist und ein tolles Autorenforum erstellt hat, will ich die Gelegenheit nutzen und mich kurz vorstellen.

Mein Name ist Markus H. Zeitlhofer, geboren wurde ich am 25.05.1983, im Oktober 2006 erschien mein erstes Buch "Tiefendimension des christlichen Glaubens" bei BOD. Ursprünglich stamme ich aus der österreichischen Stadt Graz, habe aber auch längere Zeit in Wien, Bregenz, und St.Gallen (CH) gelebt, wo ich in Kontakt mit dem freikirchlichen Christentum kam.

Die Frage ist, warum befasst sich ein heute 23 jähriger mit dem christlichen Glauben? Oder warum befasst sich heute überhaupt jemand damit? Meine persönliche Geschichte hat damit zu tun, daß ich mit 18 Jahren an einer sog. Autoimmunerkrankung Namens Cogan-Syndrom erkrankte und zu dieser Zeit eigentlich nicht recht wußte was ich mit meinem Leben anfangen wollte bzw.- anfangen konnte. Zudem wurde dier Erkrankung zunächst - aufgrund eines ähnlich gelagerten Krankheitsbildes - falsch diagnostiziert und die Behandlung schlug nicht so recht an. Nachdem ich einen zweiwöchigen stationären Aufenthalt im Krankenhaus hinter mir hatte, wurde ich von dort entlassen ohne daß sich mein Zustand wesentlich gebessert hatte. Die Symptome (Schwankschwindel, wechselndes Höhrvermögen bei beiden Ohren, ständig auftretende Augenentzündungen, Tinitus) traten trotz schulmedizinischer Behandlung immer wieder auf und es schien sich keine wesentliche Besserung abzuzeichnen. Es sei erwähnt, daß ich bevor die Erkrankung ausgebrochen ist, ein eher ausschweifendes Leben führte und der Heavy-Metal-Szene quasi 'nahestand', also aus allem anderem als einem christlichen Umfeld kam. Nun, in krankem Zustand wankte ich eines Tages vom ersten Stock ins Erdgeschoß unserer Wohnung und setzte mich vor den Fernseher. Wie es sich so ergab, lief gerade ein Bericht über das Weltjugendtreffen der katholischen Kirche in Toronto. Während dieser Beitrag im Fernsehen lief fragte ich mich, ab wann mein Leben eigentlich so negativ wurde wie ich es damals empfand. Ich merkte, daß inmitten der in Toronto versammelten Glaubenden ein anderer Geist, als ich ihn hatte, wirkte und wußte, daß es genau das war, worauf ich mein Leben fortan ausrichten wollte, Gott als die liebevolle Quelle allen Seins. Am selben Tag entschloß ich mich trotz aller Symptome nach Wien zu ziehen um evangelische Theologie zu studieren. Von diesem Zeitpunkt an ging es eigentlich immer weiter Bergauf, und mein gesundheitlicher Zustand besserte sich - dem Herrn sei Dank - ständig. Heute bin ich gesundheitlich wieder hergestellt, das einzige was von der Erkrankung wie eine Art Erinnerung an diese Zeit, geblieben ist, ist ein vermindertes Höhrvermögen am rechten Ohr, von allen anderen Symptomen hat Gott mich in einem übernatürlichen Heilungsprozeß befreit.

Im Laufe der Zeit durfte ich so verschiedene Erfahrungen mit Gott machen und habe am eigenen Leib erfahren, daß Gott die Macht hat Kranke zu heilen und uns in unseren Nöten beistehen möchte. Ja, das Wesen Gottes geht sogar weit darüber hinaus. Die Heilige Schrift lehrt uns, daß Gott uns durch Jesus Christus seine Freundschaft und das Geschenk ewigen Lebens anbietet. Die Frage die Gott uns stellt ist: Möchtest du mein Freund sein? Möchtest du ewiges Leben haben? Es geht dabei nicht um ein rein jenseitiges Geschehen, sondern um die einzigartige Möglichkeit vom geistlichen Herrschaftsbereich der Weltbeherrschenden Finsternis in den Herrschaftsbereich unseres allmächtigen, liebevollen, bahmherzigen Vaters in den Himmeln zu kommen.

Es geht nicht um Religion, es geht nicht um bestimmte von Menschen erdachte Hierarchien, sondern einzig und allein um unsere persönliche Beziehung zu Gott. Lieber Leser ich darf dir sagen: Gott möchte auch dein Leben segnen, denn Gott liebt dich!

Zu Beginn meines Studiums war ich von der wissenschaftlichen Theologie begeistert und hielt diese für das absolute Highlight im kirchlichen Umfeld. Doch dann machte ich eine Erfahrung die alles ändern sollte, ich erlebte das unmittelbare Wirken des Heiligen Geistes. Eines Tages fragte einer der Mitstudenten unseren Professor für Kirchenrecht was beim Abendmahl eigentlich zu tun sei, damit sich die Wandlung (heute staune ich darüber daß der Student, der aus methodistischem Hintergrund kam hier einen Begriff aus der katholischen Theologie verwendet hat) vollziehe. Der Professor antwortete daraufhin, daß die Wandlung ein Wirken des Heiligen Geistes sei und somit unserer Verfügbarkeit entzogen ist. Nun, da wir damals nicht so recht wußten wie der Heilige Geist wirken kann, hielten wir diese Äußerung unseres Professors für eine lustige Bemerkung doch dieser fügte sehr ernst hinzu: "Sie alle machen einen Fehler, sie unterschätzen die Kraft des Heiligen Geistes." Nunmehr waren wir alle etwas irritiert, da wir nicht mit einer solchen Reaktion gerechnet hatten. Ich stellte mir schon bald die Frage ob man denn wirklich etwas von der Gegenwart des Heiligen Geistes spüren kann, denn wenn derselbe beim Abendmahl wirkt, so mußte daß doch dem suchenden Menschen erfahrbar sein. Nachdem ich eine Mitstudentin die als Organistin in der Kirche mitarbeitete, gefragt hatte ob denn beim Abendmahl der Heilige Geist wahrgenommen werden konnte - ich selbst hatte zu diesem Zeitpunkt lange keinen Gottesdienst mehr besucht - fragte die mich ganz entsetzt: "Warum fragst du MICH das? Das mußt einen Professor fragen." Ich mußte mir also selbst ein Bild von der Sachlage machen und ging so erstmals seit meiner Konfirmation wieder in den Gottesdienst der evangelisch-landeskirchlichen Gemeinde in der ich Mitglied war. Als wir dort dann das Abendmahl feierten war ich, soweit mir bewusst ist, zum ersten mal in meinem Leben erfüllt mit Heiligem Geist. Es war ein Gefühl der Kraft, wie ein Strom pulsierender Energie der durch meinen ganzen Körper floß. Diese Wahrnehmung war nicht auf die Dauer des Gottesdienstes begrenzt sondern dauerte danach noch einige Stunden an - ein Hinweis darauf, daß Gott uns nicht nur in rituellen Zermonien begegnet, sondern uns in unserem ganzen Leben begleiten möchte. Von diesem Zeitpunkt an hatte ich eine andere Art an Fragen des Glaubens heranzugehen, denn das eigentliche Kriterium, das für mich für den Wahrheitsgehalt jeder Form von Theologie entscheidend wurde, war die Frage: "Bringt mich das näher zu Gott?" So verwarf ich viele der unnötigen Streitfragen von der die Schultheologie geprägt ist und machte mich weiter auf die Suche nach der Wahrheit in der Theologie. So kam ich von der evangelisch-theologischen Fakultät in Wien zur katholisch-theologischen Fakultät in Graz. Doch die Führung Gottes führte mich immer weiter, sodaß ich schließlich in der freikirchliche Theologie eine Art Theologie zu treiben finden durfte, die am ehesten der frohen Botschaft des Evangeliums entspricht und mE den Menschen persönlich weiter bringt als die eher kopflastige Theologie der konfessionellen Großkirchen.

Wie dem auch sei, in "Tiefendimension des christlichen Glaubens" habe ich versucht von der Warte des Menschen der schon viel mit Gott erleben durfte aus, eine biblisch fundierte Anleitung zu geben wie jeder von uns die Gegenwart Gottes in seinem Leben erfahren darf und zu beschreiben warum die Entscheidung mit Gott zu leben die beste Entscheidung ist, die ein Mensch überhaupt treffen kann. Wichtiger als mein Buch ist aber mit Sicherheit die Heilige Schrift des Alten wie des Neuen Testaments, denn diese ist nichts weniger als ein Liebesbrief Gottes an uns und eine Möglichkeit die Geschichte Gottes mit den Menschen kennenzulernen.

"Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." (vgl. Joh. 3,16) Mögen auch sie erleben, wie diese Worte des Heiligen Schrift in ihrem Leben zur Wirklichkeit werden und wie sie als Freund Gottes und als Erbe des Himmelreiches Leben können.

Gottes reichen Segen,
Markus H. Zeitlhofer

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