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Atlan_Gonozal
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Re:

von Atlan_Gonozal (22.04.2008, 11:21)
GabrielaT hat geschrieben:
Ungeduld dein Name ist Mann :wink: Lass den Dingen ihre Zeit!

Bei mir war vor gut einem Jahr der erste Artikel in der Zeitung. Gaanz langsam kommt jetzt - ein Jahr später das Ganze ins Rollen. Schulen fragen an, Zeitungen kommen direkt auf mich zu usw. Oh Backe ich kann nur sagen: ohne Geduld wär ich aufgeschmissen.

..und ganz ehrlich.. Geduld ist nicht gerade mein zweiter Vorname :?

Liebe Grüße

Gabriela


OK, ok, ich gebe mich geschlagen. Ich gebe zu daß Ungeduld meine absolute Schwäche ist. Ich werde jetzt mal zusehen, daß ich den zweiten Band fertig kriege und dann schaun wir mal...

Gruß, Karsten.
Bücher sind mein Leben - http://www.karsten-heimer.de

Schnuffelandree
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Interview und so

von Schnuffelandree (24.04.2008, 07:52)
Hallo,


zuerst muss ich dich mal beglückwünschen. Ein dickes Interview und einen großen Artikel in einer Tageszeitung ist eine tolle Sache. Damit macht man auf sich aufmerksam.

Pass aber bissl auf, das du keine Fehler im Buch hast. Ich mein als Informatiker kannst du dir doch den Duden Korrektor besorgen und dann lässt dir von ein paar Leuten den Text noch lesen um die meisten Fehler auszuschließen.

Ich kann zum Glück sagen, das ich hier auf eine Autorengruppe zurückgreifen kann. Professionelle Sprachlektoren sind kaum bezahlbar.

Mit Bits und Btes beschäftige ich mich auch. :-) Im Moment mehr so in Richtung Linux und Vista-Selbstbau-PC.

MfG
René

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Atlan_Gonozal
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Re: Interview und so

von Atlan_Gonozal (24.04.2008, 09:01)
Schnuffelandree hat geschrieben:
Hallo,


zuerst muss ich dich mal beglückwünschen. Ein dickes Interview und einen großen Artikel in einer Tageszeitung ist eine tolle Sache. Damit macht man auf sich aufmerksam.

Pass aber bissl auf, das du keine Fehler im Buch hast. Ich mein als Informatiker kannst du dir doch den Duden Korrektor besorgen und dann lässt dir von ein paar Leuten den Text noch lesen um die meisten Fehler auszuschließen.

Ich kann zum Glück sagen, das ich hier auf eine Autorengruppe zurückgreifen kann. Professionelle Sprachlektoren sind kaum bezahlbar.

Mit Bits und Btes beschäftige ich mich auch. :-) Im Moment mehr so in Richtung Linux und Vista-Selbstbau-PC.

MfG
René


Hallo und Danke für Deine Glückwünsche. Fehler sind trotz Rechtschreib- und Grammatikprüfung trotzdem welche im Buch, obwohl ich es bestimmt hundertemal geprüft habe. Das liegt auch daran, dass man manchmal ein Wort benutzt, was zwar an sich richtig ist, aber nicht zum Satz paßt, zum Beispiel Einzahl statt Mehrzahl. Sowas rutscht immer wieder durch.

Linux ist nicht so mein Ding, bin mehr MS-geeicht, vor allem durch die Programmierung.

Gruß, Karsten.
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Schnuffelandree
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Fehler und so

von Schnuffelandree (24.04.2008, 09:22)
Eben und deshalb empfehle ich, das man seinen Text von jemanden anders lesen lässt. Man ist oft einfach blind seinem eigenen Text gegenüber.

es hilft auch, wenn man seinen Text auf ein Diktiergerät oder so per PC aufnimmt und sich dann anhört. Dann hört man Grammatikfehler und Zeitfehler.

Ein Lektor ist zu teuer. Und die Kosten bekommt man kaum herein. Aber so Zeitfehler, Grammatikpatzer und viele Tippfehler sind ganz übel und sorgen für schlechte Kritik, schlechtes Image und Leser, die abspringen oder verärgert sind.

Ich bin leider selbst eher der panische und schusslige Typ. Meine Computerarbeit für Buchverlage und Redaktionen muss ich immer mit einem Programm checken, ausdrucken un probelesen. Nur zum Unterschied mit BOD gibt es hier immer noch einen Redakteur und Lektor der eine Abschlusskorrektor vornimmt.

Allerdings, gerade für ein Computer-Magazin, ist auch der Redakteur manchmal panisch drauf. Er hat schon einmal einen Tippfehler in der Überschrift übersehen, was zu einer Belustigung beim Herumzeigen im bekanntenkreis geführt hat. :-) Er hat der gute Chef schon selbst schusslige Fehler verursacht. :-)

MfG
René

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Birgit Fabich
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Re:

von Birgit Fabich (29.04.2008, 15:00)
ich habe mal bei einer Fortbildung, es ging um Eventmanagement,
einen netten Spruch gehört: (ich wandel ihn etwas ab) 8)

wenn du das billigste Papier nimmst
wenn du den billigsten Druck nimmst
wenn du den billigsten Lektor nimmst (oder keinen)
wenn du die billigsten Texte nimmst
wenn du die billigsten Zeichnungen nimmst
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brauchst du dich nicht wundern, wenn es es ein billiges Buch wird
(nicht zu verwechseln mit preiswert) cool5
Mimi und der große Brand
Geschichten für ....
www.blix-derneueselbstverlag.de
www.geschichtenfuer.blogspot.com

Schnuffelandree
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Ein Spruch

von Schnuffelandree (29.04.2008, 16:59)
Ja da hast du was in Richtung Eventmanagment gelernt.

Aber bei einem BOD-Buch kann man das nicht so sagen. Das ist zu einfach.

Man kann allein schon eine gute bis hohe Qualität erreichen. Ein Lektor ist teuer und ein BOD-Buch bringt oft nicht die Kosten wieder herein. Man muss halt auch schon, was für ein Buch man hat und wie viel man investieren kann. Mit den großen Verlagen kann man niht konkurrieren.

MfG
René

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Atlan_Gonozal
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Re:

von Atlan_Gonozal (29.04.2008, 20:07)
Birgit Fabich hat geschrieben:
ich habe mal bei einer Fortbildung, es ging um Eventmanagement,
einen netten Spruch gehört: (ich wandel ihn etwas ab) 8)

wenn du das billigste Papier nimmst
wenn du den billigsten Druck nimmst
wenn du den billigsten Lektor nimmst (oder keinen)
wenn du die billigsten Texte nimmst
wenn du die billigsten Zeichnungen nimmst
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brauchst du dich nicht wundern, wenn es es ein billiges Buch wird
(nicht zu verwechseln mit preiswert) cool5


Tja, das ist halt immer so eine Sache. Ich habe in meinem Leben als Kostenrechner auch etwas gelernt, nämlich dass sich Aufwand und Nutzen immer im richtigen Verhältnis bewegen sollen. Was nützt Dir ein super Lektorat, wenn Dein Buch dann anschließend zu wenig Leute erreicht? Um zum Beispiel ein Buch mit BOD Comfort zu vertreiben, müsste ich einige hundert Exemplare absetzen, um auf +- Null zu kommen. Völlig illusorisch, vor allem beim ersten Buch. Daher heißt es für mich: Üben, besser hingucken, und vor allem viel Spaß beim Schreiben haben. thumbbup

Gruß, Karsten.
Bücher sind mein Leben - http://www.karsten-heimer.de

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (29.04.2008, 20:40)
Hallo Karsten, hallo René,

wer ein Buch veröffentlicht und möchte, dass es ein Erfolg wird, sollte zu allererst dafür sorgen, dass es so korrekt wie möglich ist, sonst droht die Sache zum Eigentor zu werden. Wenn ich einmal ein orthographisch und grammatikalisch schlechtes Buch in die Hand bekomme, werde ich vom selben Autoren nie wieder etwas lesen - und ich denke, dass ich da nicht allein bin. Ich finde es auch ziemlich unverschämt, anderen BoD-Autoren gegenüber, wenn sich andere es aus Kostengründen so einfach machen.

Ich würde, gerade bei einem Buch, dem ich Erfolg und Verkaufszahlen wünsche, unbedingt ausschließlich bod-comfort empfehlen.

Man kann Freunden das Manuskript zum Korrekturlesen geben, wenn man sich keinen Korrektor leisten kann. Die PC_Programme sind nur eine minimale Hilfe.

Ich pflichte Birgit voll und ganz bei.

Maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

Schnuffelandree
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Hallo und so

von Schnuffelandree (29.04.2008, 21:30)
Ja sag ich ja. Ein Lektor ist bei BOD-Projekten, bei denen keine hohe Verkaufszahl zu erwarten ist, nicht bezahlbar. Sachbücher sind da ein anderes Thema.

BOD Comfort ist keineswegs ein guter Weg. Wenn Lektor muss es ein richtiger sein.

Eine hohe Investition in einen Sprachlektor sichert noch keinen Erfolg und keine klingelnde Kassen.

Rechtschreibprogramme sind eine gute Wahl und kosten nicht viel. Der Duden Korrektor findet erstaunlich viel. Stilistische Fehler bekommt man bei einem Probelesen mit.

Von dem Lesen der Manuskripte von Bekannten kann ich nur abraten. ich empfehle hier eher Autorengruppen, Schreibgruppen.

Ich kann mir vorstellen, das man über dieses Forum vielleicht auch einen Kontakt aufbauen kann. So nach dem Motto liest du meins-les ich deins.

Den richtigen Weg muss jeder selbst finden. Wichtig ist das Ergebnis, nicht so sehr, wie man da hin kommt. Aber - ein BOD-Buch ist auch ein Miniunternehmen das man kalkulieren muss. So finde ich das jedenfalls.

Ich persönlich fahre eine Kombination. Ich nutze ein Rechtschreibprüfprogramm, lese meine Ausdrucke sorgfältig und überarbeite sie und kann auf eine Autorengruppe zurücckgreifen. Ob das reicht, muss man schauen. :-)

MfG
René

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Judith
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Re:

von Judith (29.04.2008, 23:06)
Hallo Maryanne,

danke, ich wollte beinahe wörtlich das gleiche schreiben. Du hast es für mich mit erledigt. :P

Grüßle,
Judith
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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (30.04.2008, 04:23)
Hallo Judith,

so sollte es sein! Ich muss ehrlich sagen, dass ich dem Medium "Buch" einen großen Respekt zolle und immer wieder erschrocken bin, wenn Menschen um jeden Preis - d.h. konkret so preiswert wie möglich - ihr Geschriebenes veröffentlichen wollen, und sei es noch so mangelhaft aufbereitet.

Ich quäle mich gerade durch einen bod-Roman, der so schauderhaft geschrieben, grammatikalisch verunstaltet und langweilig ist. Der Autor ist sicherlich ein sehr netter Mensch, die Buchankündigung fand ich verlockend ...

Ja und schließlich sollte doch der Autor auch einen gewissen Respekt vor dem Leser / Käufer haben und ihm keinen Unrat vor die Füße werfen.

Und ganz nebenbei bemerkt: die Leute, denen ich mein Manuskript zum Korrekturlesen gegeben haben (und sie haben mir das alle von sich aus angeboten), sind allesamt ausgebildete und professionelle Schreiberlinge

Da fand ich es schon witzig, als ein guter Freund (und preisgekrönter Autor) mich gleich fragte "und: hast du schon die Fehler entdeckt" nachdem ich ihm vom Referenzexemplar berichtet hatte.

Das erste Feedback auf mein Buch - bevor die Leute es gelesen hatten:
"sieht toll aus". Ich habe das Cover von einem Profi nach meinen Vorstellungen erstellen lassen, das hat Geld gekostet, aber das ist es mir wert gewesen.

Nächtliche Grüße
maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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SandraR
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Re:

von SandraR (30.04.2008, 05:47)
Korrektorat findet man zu vernuenftigen Preisen durch ausschreiben bei Myhammer, auch für den Bereich Grafiker wird man dort fuendig.
Ohne Korrektorat geht es nicht, der Duden alleine ersetzt kein Korrektorat. Die Erfahrung zeigt, auch nach professionellem Korrektorat finden sich immer noch kleinere Fehler.
Sandra
http://russland-buecher.ru und http://twitter.com/russlandbuecher und bei Facebook, XING und Brainguide Sandra Ravioli

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PvO
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Re:

von PvO (30.04.2008, 09:09)
Ich schließe mich René an. Freunde und Bekannte sind keine optimale Lösung und Korrekturprogramme sind schon was wert.

mtg

Re:

von mtg (30.04.2008, 09:12)
SandraR hat geschrieben:
Korrektorat findet man zu vernuenftigen Preisen durch ausschreiben bei Myhammer, auch für den Bereich Grafiker wird man dort fuendig.

Ob die Preise vernünftig sind, ist eine Definitionsfrage, aber die Qualität kann sehr diskutabel sein. Wer es sich leisten kann, sich unter Wert zu verkaufen, möge da gerne mitbieten und sich von ungelernten Kräften unterbieten lassen - aber der Auftraggeber sollte sich nicht wundern, wenn er an jemanden gerät, der alles macht, bloß um irgendwie an Kohle zu kommen.

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Haifischfrau
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Re:

von Haifischfrau (30.04.2008, 10:30)
Hallo PvO - das kommt doch wohl auch darauf an, was man für Freunde und Bekannte hat.

Ansonsten ist Sandra zuzustimmen (selbst bei professionellem Korrektorat sind noch Fehler drin) und
Matthias - klar, so isses.

Gruß
Maryanne
NEU: Die Baumwollfarmerin. Roman

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